Am Ende ist immer Christoph Biermann

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Am Anfang hingegen ist immer Netzer.

Da bewegt man sich, wie es selbst für einen Fußballtrainer Pflicht ist, mal in anderen Gefilden, auf der Suche nach Inspiration, Entspannung, Information, Anregung und wer begegnet einem schon wieder: Günter Netzer und als dessen Sozius der omnipräsente Christoph Biermann.

Rainer Werner Fassbinder liebte angeblich Fußball. Selbst gespielt hat er ihn wohl nicht. Aber er liebte ihn. Da gibt es so manchen, für den beides gilt. Nicht aber für Hanna Schygulla, die ihr Schauspielleben zu Herbert Zimmermanns „Aus, Aus, Aus“ aushauchen muss(te).

Hier hießen alle Protagonisten am Anfang übrigens immer Rummenigge, aber das war noch, bevor das Licht strahlte.

4 Kommentare

  1. Fassbinder hat Fußball gespielt, Zum Beispiel, wenn Filmteams gegen Filmteams gekickt haben. Er war auf dem Platz ein grobschlächtiger Haudrauf und hat gerne das Bein stehen gelassen (habe ich mir damals von Leuten sagen lassen, die ihn in Aktion gesehen haben).

  2. Ah, du spielst auf die Schlusssequenz des Films „Die Ehe der Maria Braun“ an, nicht? Immer noch die beste Dramatisierung des verbrauchten Wunder von Bern-Radio-O-Tons, der einfach in einem großen Trümmerhaufen endet, obwohl die Trümmmerfrauen-Ära doch gerade zu Ende gegangen war und die Nation wieder Nation sein durfte und sich darüber so freute. Vielleicht ist der Film sogar der beste Fuballfilm der alten BRD, obwohl es gar nicht um Fußball geht? Besser kann man den Mythos Bern jedenfalls nicht kritisieren, mehr gibt es über die WM 1954 auch nicht zu erzählen. Apropos: Klaus Löwitsch spielt auch gut.
    Was Fassbinder wohl zu den Fußballfilmen des Fußballliebhabers Sönke Wortmann gesagt oder geschrieben hätte? Ganz sicher nichts LIEBES. Aber wie sollte das auch möglich sein….

    http://www.youtube.com/watch?v=4WRtEKrcu90

  3. Äh naja, also nicht ich spiele darauf an, sondern des omnipräsenten Christoph Biermanns Artikel. Sonst wäre ich auch nicht darauf gekommen.

    Könnte Gilad sich noch outen, wessen Stadt er Einwohner, wessen Club er „Fan“ ist? Es sind heute diese Tage.

  4. Oje, Gilad hätte auch erst mal den verlinkten Text lesen können, bevor er einen Kommentar schreibt. Er entschuldigt sich, schaut aus dem Fenster und sieht eine Stadt, die Berlin heißt. Dort wohnt er. Gilad liebt Fassbinder-Filme und ist „Fan“ von Eintracht Frankfurt, aber auch mit Ajax Amsterdam fiebert er ein wenig mit.



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