Der Fußball, das Tier, der Fisch, der Atlantik

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Wer sich schon mal gefragt hat, warum die meisten Fußballer so schleimig rüberkommen, sowohl optisch als auch in Interviews, der findet nun endlich eine Antwort. Denn zu guter Letzt stammen sie alle vom Affen Football Fish ab, der tief im Atlantik sein Unwesen treibt und zwar riesige Ausmaße erreicht, nicht aber kognitive Leistungen, die seiner Körperfülle entsprechen würden, wenn man jetzt mal den Menschen als Maßstab nimmt und nicht z. B. eine Kuh. Der Football Fish (Himantolophus) zählt natürlich zu den Tiefsee-Anglerfischen. Er kommt vornehmlich im Atlantik vor, wir dürfen allerdings annehmen, dass er sich dort meist eher westlich orientiert. Östlich des Atlantiks kann man, immer noch nicht, nicht allzu viel mit dem Football Fish anfangen (abgesehen davon ihn durch die Gegend zu werfen, deshalb, ein Gag, so alt wie Monty Python, ja auch football).

Welche Dimensionen der Football Fish annimmt, veranschaulicht das vorne über verlinkte Bild (auch wenn dort das Glas ordentlich bei einer gewissen Form der Täuschung mithilft). Zu groß zum Werfen, würde man fast annehmen, da muss man schon ordentlich dagegen treten, deshalb ja auch football … fish.

Nicht zu verwechseln ist der football fish übrigens für den Kenner mit diesen Vertretern von Borussia Dortmund (gelb) und FC Schalke 04 (blau) bei denen man deutlich sieht, wie die Dortmunder biergeschwängerte Luft die Spieler doch etwas größer werden lässt, bierbauchiger, als jene fast schon abgemagerten im von stetigen Ausdauerläufen geplagten Magathland.

Wer jetzt denkt: „Toll, so ein football fish, das wird mein blöder Goldfisch zu Hause nie lernen“, dem kann Abhilfe geschaffen werden. Nicht Trainer Baade muss dazu vorbeikommen und den heimeigenen Fisch trainieren. Das kann jeder selbst erledigen mit der wahrhaft zauberigen „R2 Fish School“. Dann ist sogar echtes Fußballtraining mit Umkurven von Slalomstangen und graziösen Dribblings möglich.

Hätte man das früher gewusst, es hätte vielleicht nie den Nationalspieler Odonkor geben müssen, der zur Zeit traurig in seiner Hafenstadt Sevilla sitzt und den Fischen beim Fußball Spielen zuschaut.

5 Kommentare

  1. Wenn der Post nicht von dir wäre, würde ich jetzt fragen: „Hä? Sevilla am Meer?“;)

    Dann werd‘ ich das mal mit den Kois im Gartenteich versuchen. Geht das mit denen überhaupt? Immerhin hat’s Carsten Jancker auch zum Nationalspieler gebracht…

  2. Also Sevilla war wirklich mal eine Hafenstadt, so ungefähr vor 500 Jahren, als von dort aus die Eroberung und Ausbeutung Amerikas losging. Aber zwischendurch ist leider der schöne Guadalquivir versandet und deswegen wird von da aus auch nicht mehr erobert und ausgebeutet. War das nun Ironie oder doch blutiger Ernst (Hafenstädte können ja auch abseits der Meere liegen, so wie Duisburg oder Ludwigshafen z.B.), Trainer?

  3. Öhm, also ich hatte mich blind auf meine wohl etwas veralteten (500 Jahre schon?) Geografiekenntnisse verlassen und nahm an, dass Sevilla eine große, große, bunte, pulsierende, lebendige, rege und vitale Hafenstadt ist. Dass das nicht mehr so ganz stimmt, war mir nicht klar. Von daher: War eigentlich eher Ernst.

  4. Naja, so wenig hafenstädtisch wie ich angenommen habe, scheint Sevilla dann ja doch nicht zu sein. Das Duisburg Spaniens also?

  5. wayne Rooney ist ein direkter Abkömmling vom football-fish (Dieter Hoeneß auch :-)



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