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Kategorie: Aus Liebe zum Spiel

Wo man zockt, da lass dich nieder

Gewinnspiel mit Förderunterricht: Spitznamen im Weltfußball

Die Weltgeschichte des Fußballs in SpitznamenSchweini, Hinti, Nachnami. Das sind doch keine Spitznamen, das sind einfach nur Verkürzungen eines normalen, bürgerlichen Namens. Man kann durchaus den Eindruck, naja, ein Gewinn wäre es ja nicht, den Eindruck erhalten, dass die Kreativität bei Spitznamen im Fußball abgenommen hat. Früher war zwar nicht alles besser, aber zumindest in Sachen Spitznamen doch etwas kreativer. Zum Beispiel nennt man Marcielo Bielsa el loco, wie auch René Huigita el loco benamt wird. Zum Beispiel „Traut the Kraut“ Bert Trautmann oder „Eisenfuß“ Höttes, der „Papierne“ Matthias Sindelar oder „Vater des Balls“ Waldemar Fiúme, das sind noch Spitznamen, vielleicht auch eher Beinamen, von einer gewissen Originalität.

Dasselbe gilt analog für Beinamen von Clubs. Da wären die Elstern, die Fohlen oder die Kleeblätter, die kennt jeder. Welches Team aber nennt man Team of All Talents, wo residieren die Genähten, welches Team heißt übersetzt die Gauner?

Oder auch Bezeichnungen für bestimmte Gruppen von Spielern oder Teams: Wir kennen hier das Magische Dreieck (das Tragische haben wir wieder verdrängt), die drei Alfredos genauso wie den Babysturm. Wer aber kennt noch Gre-No-Li, welche drei Spieler waren die United Trinity und welches Team, okay, nicht ganz so schwierig, war das Clockwork Orange?

Das alles und noch viel mehr, denn dazu kommen auch noch Bezeichnungen für bestimmte Paarungen – das Wunder von Bern ist geläufig wie der Thriller von Sevilla, nicht aber die Schlacht von eben jenem Bern oder das Endspiel der quadratischen Pfosten – kommen in diesem Buch, das es hier gleich fünfmal (in Worten: fünfmal) zu gewinnen gibt, hinzu.

Ein wirklich gelungener Mix mit ausführlichen Erläuterungen auf 410 (!) Seiten mit zahlreichen unbekannten und oft einfach anmutend phantasievollen Bezeichnungen, Bei- und Spitznamen ist in diesem Werk entstanden, in dem man auch als Experte in Sachen Fußballquiz noch eine Menge Neues lernt.

Wie kann man nun ein Exemplar von „Die Weltgeschichte des Fußballs in Spitznamen“ gewinnen? Einfach bis nächsten Mittwoch, den 11. September 2019, 23.59h, maßgebend ist die Serverzeit, einen Kommentar hinterlassen. Darin sollt Ihr einen Spitznamen, Beinamen, Teamnamen aus der persönlichen Biografie nennen und erläutern, den Ihr im Fußball erlebt bzw. gehört habt. Sei es der bullige Mitspieler, der ebenso bullige, ligaweit bekannte gegnerische Verteidiger, oder auch ein Spitz- oder gerne auch Spottname eines kleinen Clubs aus der näheren Umgebung, in der man mit Fußball zu tun hatte oder hat. Dabei ist nicht die Qualität des Kommentars oder des Spitznamens ausschlaggebend dafür, wer ein Exemplar dieses Buches nun gewinnt, der Kommentar ist nur die Eintrittskarte für die Verlosung. Doppelte Kommentare von derselben Person sind nicht zulässig, oder wenn, dann ohne die Gewinnchancen zu erhöhen.

Normalerweise gehe ich hier ja immer in Vorleistung mit einem eigenen Beispiel, aber bei den Spitznamen, die mir aus der eigenen fußballerischen Biografie in den Sinn kommen, ist die Gefahr doch zu groß, dass sie als eigentliche Spottnamen enttarnt werden – und der derart Bezeichnete hier mitliest.

Dann lasst mal hören, was für seltsame Spitznamen im Laufe Eures Fußballerlebens so über die Kreisligaplätze waberten. Es darf auch gerne jener des Wirts im Vereinsheim, jener des Platzwarts oder eines ständig anwesenden Fans/Rentners/Spielerfrau/-mutter, was auch immer sein. Und bei fünf zu gewinnenden Exemplaren darf man beinahe behaupten: „Jedes Los gewinnt.“ Also, beinahe eben.

Hier noch ein Blick ins Buch, dann aber ran an die Arbeit. Erst im Gedächtnis kramen, den Fund hier kommentieren – und schließlich ein Exemplar gewinnen.

Blick ins Buch: Die Geschichte des Weltfußballs in Spitznamen

(Logisch, dass Eure beim Kommentieren angegebene Email-Adresse gültig sein sollte.)

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Die nicht ganz so schwierige Trainer-Baade-Quiz Ausgabe Oktober 2017

Nach ein wenig Stöbern ließ sich dann doch ein Plugin auftreiben, dass sowohl freie Antworten als auch Multiple Choice sowie sogar eine Bilderrunde bzw. alle Formen von Medien ermöglicht. Hier dann also nach der vor genau einem Jahr gelaufenen Erstausgabe das „Trainer-Baade-Quiz“ auch die zweite Ausgabe im Blog selbst. Gut möglich natürlich, dass nicht alles funktioniert, dann wäre eine Meldung wieder nett. Ansonsten gerne die erreichte Punktzahl in den Kommentaren hinterlassen, statt ein paar Euro in den Hut zu werfen, wäre das sehr willkommen. Allerdings ist hier sogar eine automatische Punkteliste dabei, das Plugin kann wirklich alles, was des Quizmasters Herz begehrt – sofern es denn funktioniert. Aber unbekannt ist, ob nur eh schon – bei Tippspielen – registrierte User da ihren Namen hinterlassen können.

Also, sagen wir so: das ist jetzt hier ein Testlauf und ich wäre über jede Rückmeldung froh, was eventuell nicht funktioniert haben könnte. Ansonsten aber viel Spaß!

Oktober 2017

Lirum larum ipsum.

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Sehenswerte Doku: 100 Jahre Schalke

Das 100-jährige Jubiläum des FC Schalke 04 ist naturgemäß schon eine Weile her. Das macht diese sehr ausführliche – 120 Minuten! – Dokumentation von Franz Bürgin über diese 100 ersten Jahre Geschichte des FC Schalke 04 aber nicht weniger sehenswert. Wenn ausnahmsweise mal kein Fußball im Fernsehen läuft (wobei man heute natürlich Island gegen den Kosovo die direkte WM-Teilnahme sichern sehen will), ist diese eine spannende wie lehrreiche Alternative.

Viele Zeitzeugenberichte, natürlich von all den Schalker Helden:

  • Ernst Kuzorra
  • Fritz Szepan
  • Willi Koslowski
  • Berni Klodt
  • Günter Siebert
  • Klaus Fichtel
  • Rolf Rüssmann
  • Mike Büskens (auch hier im Podcast)
  • etliche weitere „Eurofighter“

… und viele mehr.

Dazu viele Fotos aus jener Zeit zu den Geschichten, die man meist kennt, aber keine (bewegten) Bilder dazu hat. Und ab den 1930ern dann eben auch bewegte Bilder. Mehr als die Geschichte eines Clubs, sicher auch eine deutsche Geschichte und eine Geschichte des Fußballs. Zudem kann man herrlich entspannt zuhören, bleibt von allem Marktschreierischen – außer bei manchem Spielausschnitt – verschont. Wie es ja selbst in der Geschichte dieser Skandalnudel Schalke 04 immer auch leise Zwischentöne gab …

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Bayern, BVB, Schalke, Union, Arsenal, Barça, DFB, Italien etc. – Trikot nach Wahl gewinnen

FC ArsenalNoch ist nicht ganz Weihnachten, also nennen wir es eine Nikolausaktion, besser ein Gewinnspiel zu Nikolaus. unisportstore.de ist so gütig, ein Trikot zur Verlosung bereitzustellen. Bis 75 Euro hat man die freie Auswahl. Da einige Trikots deutlich günstiger sind als üblich, kommt man damit vielleicht sogar auf anderthalb Trikots, in jedem Fall aber wird man eines gewinnen.

Was muss man tun, wie läuft es ab?

Ab heute bis übernächsten Freitag, den 9. Dezember, 12h mittags, läuft das Gewinnspiel. Zur Teilnahme muss man nur diese eine folgende Frage beantworten, das aber in mindestens 5 sinnvollen Sätzen. Danach wird ausgelost, es kommt also nicht darauf an, ob die Antwort hier gefällt oder nicht. Da auf dieser Seite bekanntlich nicht die Riesenmassen vorbeischauen, dürfte die Gewinnchance beinahe einmalig hoch sein. Und natürlich könnte man den so zu gewinnenden Gutschein auch noch selbst weiterverschenken, falls man selbst nicht unbedingt ein neues Trikot benötigt oder aus diversen Gründen nicht in einem solchen gewandet sein möchte.

ArgentinienZur Auswahl steht fast alles, was das Herz begehrt. Trikots aller großen und mittelgroßen deutschen Clubs sind verfügbar, ebenso Trikots von diversen Nationalmannschaften und zudem, eher selten, auch Trikots aus beispielsweise der belgischen, der portugiesischen oder dänischen Liga. Natürlich auch aus der Premier League, Serie A etc. pp. Den kompletten Überblick findet man hier.

Top-Auswahl also. Alles, was man tun muss, ist diese Frage sinnvoll zu beantworten, und schon nimmt man am Gewinnspiel teil. Natürlich muss man dafür eine gültige Email-Adresse angeben, die aber, und das ist ein großes Plus hier, nicht zu Marketingzwecken noch sonst etwas missbraucht oder verkauft wird. Selbstverständlich.

Welches war das erste echte Trikot, das Du je besaßt?

Ein paar Gedanken dazu, ob es gefiel oder nicht, und wie es dazu kam, wären auch noch nett.

(Echt bedeutet hier nicht original, sondern von einem Proficlub oder einem Nationalteam und nicht von einer Jugendmannschaft.)

Bonusfrage (die aber keine Auswirkungen auf die Verlosung hat): Wo ist dieses gute Stück jetzt?

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Withe müsste schießen

Aston Villa, jüngst schmachvoll aus der Premier League abgestiegen, ist und bleibt dennoch stolzer Europapokalsieger. Und zwar nicht in irgendeinem der drei gewesenen und zwei noch seienden Europapokale, sondern im Europapokal der Landesmeister. 1982 erzielt Peter Withe das einzige Tor im Finale zu Rotterdam gegen einen gewissen Manfred Müller. Der FC Bayern München hatte zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Finale verloren und dann auch noch das im bedeutendsten Wettbewerb, den ein Verein gewinnen kann. Während der FC Bayern München aber inzwischen zwei weitere Titel im Nachfolgewettbewerb folgen ließ, blieb es für Aston Villa bei jenem einen Europapokalsieg 1982.

Und weil man da so stolz drauf ist, hat man die begleitenden Worte des englischen Kommentators von damals, Brian Moore – dessen Stimme auch die meisten fußballinteressierten Deutschen kennen dürften – gleich auf den North Stand ihres Villa Parks gepappt, der nun von folgendem Schriftzug geziert wird:

„Shaw, Williams, prepared to venture down the left. There’s a good ball played in for Tony Morley. Oh, it must be! & It is!! Peter Withe!!“

Sehen wir mal angesichts der Tragweite dieses Ereignisses, dieses erzielten Tores gönnerhaft über die doppelten Ausrufezeichen am Ende hinweg, dann ist diese Maßnahme von Villa genau das, was man hier goutiert. Nicht das Festhalten an Erfolgen von Annodunnemal, sondern dass man sich etwas Einzigartiges in seiner Identität erschafft, fernab von „You‘ll never walk alone“ oder was es sonst noch an Einheitsbrei gibt.

Wie immer bei derartigen Fundstücken hat das – abgesehen von dieser Originalität – keine weitere Bewandtnis, macht Aston Villa aber ein kleines Stück weiter liebenswert. Gleichwohl man in einigen Dekaden stöhnen könnte, dass immer noch die Vergangenheit über dem Rasen prangt, während man selbst auch nicht nur in die Nähe einer Teilnahme an einem Europapokal gelangt, geschweige denn einen solchen wird gewinnen können. Wird die Zukunft zeigen.

So hat dieser Club, was Deutschland im Großen hat („Rahn müsste schießen“), für sich im Kleinen, die unvergesslich eingebrannten Worte eines Kommentators beim größten Erfolg der Landes- bzw. Verbandsgeschichte als für jedermann vor Ort bekannte Wendung, die ihn eben ein wenig eigener macht.

Achso, wie das aussieht, dieser Schriftzug am North Stand vom Villa Park? Das sieht man hier. Nicht ganz so schick, wie man sich das vorgestellt hätte, aber nun ja.

Und hier spricht Brian Moore jene für alle Villans magischen Worte:



Und was steht bei Euren Clubs so Einzigartiges im und am Stadion an Worten und legendären Sprüchen?

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Save the date — Fußballgolfen am 23.10. in NRW #tkfugo

Nein, das ist nicht inspiriert vom kürzlich ausgetragenen Ryder Cup und auch nicht davon, dass man im Alter nicht mehr so schnell läuft. Fußballgolfen steht hier schon länger auf der — wie sagen die jungen Leute? — „Bucketlist“. Und da das hier gerade wieder in den Sinn kam und die Saison des Fußballgolfens draußen bald endet, wird noch schnell ein #tkfugo eingestreut.

Die angedachte 18-Loch-Anlage fürs Fußballgolfen aller interessierten Twitteranten und Twittertanten befindet sich in Berrendorf westlich von Köln. Der angepeilte Termin wäre Sonntag, der 23. Oktober ab 15h (sofern noch buchbar). Da am Wochenende stets eine Anmeldung nötig ist, sollte eine jede und ein jeder hier einfach unkompliziert in den Kommentaren mitteilen, ob man gedenkt teilzunehmen. Preis pro Kopf wären 10 Euro, wobei es da auch noch Ermäßigungen gibt, je nach Teilnehmerzahl. Allerdings sollte wohl schnellstmöglich reserviert werden, damit es an jenem Sonntag noch klappt, die hiesige Twitter-Bagage mal zum Fußballgolfen zu bewegen.

Organisation, heißt, Reservierung, wird hier übernommen, den Rest in Bezug auf Anfahrt etc. erzählt hoffentlich die Webseite der Anlage: Fußballgolf-Berrendorf. Dort kann man sich auch schon jedes einzelne der 18 Löcher ansehen.

Na, wer will den einen oder anderen Putt oder in unseren Fällen dann wohl eher Bunkerschlag wagen?

(Ob man hinterher noch irgendwo in Köln einkehrt, möge die Kölner Fraktion klarmachen.)

Danke im Voraus für Eure raschen Antworten.

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Gewinnspiel ohne Gewinn: Your Top 5 sind gesucht

Ja, jetzt ist der September fast schon um und hier steht immer noch nichts Neues. Ganz wollen wir das hier ja trotz aller football fatigue nicht sein lassen. Und uns auch – gar nicht mal als nostalgisch verbrämtes Spielchen gemeint – gerne daran erfreuen, wie viel Spaß die Bundesliga bislang gemacht hat, seit wir geboren wurden, seit wir mit Fußball aufwuchsen, seit wir zuschauen.

Ohne jeden weiteren Belang, hier also einmal kurz die Aufforderung: Nennen Sie, werte Leserschaft, Ihre besten, liebsten 5 Saisons der Bundesliga seit Bestehen, sofern sie mehr als 20 davon selbst erlebt haben. Und bitte auch in einer Reihenfolge der besten. Jaja, wenn einem nichts mehr einfällt, macht man Listen von Gut und Böse. Sollten Sie weniger als 20 dieser Bundesligasaisons selbst miterlebt haben, nennen Sie bitte nur 5, machen aber ein Sternchen an Ihren Kommentar, um zu kennzeichnen, dass sie nur 5 wählen konnten, weil sie ja noch nicht so viele erlebt haben. Danke im Voraus und hier gilt mal wieder, wie man halt als Straßenfußballer und Linksaußen auf dem Platz dribbelte, die Freiheit gehört ganz Ihnen.

(Wie man uns hier aber kennt, wären ein paar erläuternde Sätze zur jeweiligen Wahl sehr willkommen, wie, warum, und wer, wenn auch kein Muss.)

Ich werde dann in den Kommentaren mitgehen. Erstmal aber Sie, werte Leserschaft, sofern noch nicht völlig von der football fatigue dahingerafft.

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In voller Länge

Kleines Nebenprodukt endloser Stunden an Recherche: Eine Webseite mit Videos etlicher Spiele „in voller Länge“, wie der Name der Seite schon sagt. Ob Gladbach 1980 im UEFA-Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt, das legendäre Viertelfinale 1994 Brasilien — Holland oder das 6:6 des FC Schalke 04 mit dem dreifachen Torschützen Olaf Thon im DFB-Pokalhalbfinale gegen den FC Bayern München — fast alles ist dabei, was das Herz begehrt, aber sich noch nie traute, in voller Länge anzusehen. Das kann man jetzt nachholen, an einsamen, trüben und kalten Sommertagen, wie sie in unseren Zeiten üblich zu sein scheinen.

Und: Das Angebot wächst ständig weiter. Immer mal wieder also reinschauen, wenn man entweder gerade ein wenig Wissenshunger bezüglich vergangener herausragender Partien oder schlicht Langeweile hat. Viel Spaß bei und mit: In voller Länge.

In voller Länge

(Mein persönlicher Favorit: Das 1:0 der Färöer gegen Österreich mit einem zunehmend verzweifelnden Kommentator der Alpenrepublik.)

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Gewinnspiel (und Film-Empfehlung!) — Fimpen, der Knirps

Fimpen, der Knirps Wenn etwas, gleich welchen Sujets, zum „Besten aller Zeiten“ ausgerufen wird, muss man zwar einerseits bei derart wuchtigem Urteil skeptisch sein, zumindest sprachlich aber ist ein solches unbedenklich, denn natürlich impliziert es nur die Beurteilung alles in Frage Kommenden der gesamten Vergangenheit bis in die Gegenwart — und keineswegs darüber hinaus, wie der gesunde Menschenverstand aber ohnehin es zu interpretieren empfiehlt.

Dieser Fußballfilm, den es hier nun 2x zu gewinnen gibt, wurde jedenfalls zum „Besten Fußballfilm aller Zeiten“ erkoren und zwar nicht von dessen Vertrieb, sondern vom absoluten Spezialisten für Fußballfilme, einer berufenen Jury auf dem 11mm-Fußballfilmfestival.

Man braucht nur wenige Sekunden aus dem Trailer zu sehen, um sich sofort in die Story zu verlieben. Mir ging es jedenfalls so, der ich weder den Film kannte noch von dessen Existenz wusste. „Fimpen, der Knirps“ heißt er, stammt ursprünglich von 1974 und wurde jetzt restauriert und ist als DVD- und BlueRay-Version neu erschienen. Man schaue bitte selbst in den Trailer und wird es nicht bereuen.



(Hier eine Trailer-Version mit noch schöneren Szenen aus der Kabine, allerdings auf Schwedisch.)

„Fimpen, der Knirps“, kann sich jenen Traum erfüllen, den alle fußballspielenden Kinder haben: Er wird in die Nationalmannschaft seines Landes, in dem Falle Schweden, berufen, weil er so gut Fußball spielt und schießt sein Team tatsächlich zur WM 1974 in der Bundesrepublik Deutschland.

Viel mehr wird nicht verraten, der Trailer sollte da schon genug Appetit machen. Was das besondere Schmankerl am Rahmen ist: Der Film wurde mit den tatsächlichen Nationalspielern Schwedens der Entstehungszeit gedreht, sodass man hier auf Ronnie Hellström oder andere Stars jener Epoche trifft.

Zwei Exemplare des Films kann man hier also gewinnen. Wie immer geht die Teilnahme nicht einfach so, ist aber auch nicht allzu schwierig. Ein, zwei, drei Absätze sollten es in den Kommentaren schon sein zum Thema:

Wie sah Dein Traum als Kind aus, in welchem Team mit welchen bekannten Mitspielern wolltest Du spielen, welchen Pokal wolltest Du in welchem Stadion gewinnen?

(Und falls ein solcher Traum nie existierte, kann man sich den auch jetzt noch zusammenträumen.)

Das Gewinnspiel läuft bis zum Donnerstag, 12.5.2016, 22h, danach wird ausgelost. Wer den Preis dann auch kurze Zeit darauf in Händen halten möchte, sollte also mit gültiger Emailadresse hier teilnehmen, welche natürlich nicht weiter gegeben wird.

So: Wir suchen also 2 Gewinner je eines Exemplars des herzerwärmenden Films „Fimpen, der Knirps“. Dann schreibt mal schön.

PS: Sollten wieder Ein-Satz-Antworten von Besuchern irgendwelcher Gewinnspiel-Foren hier aufschlagen, werden diese — die Antworten — kommentarlos gelöscht und nehmen nicht am Gewinnspiel teil.

Wer später kein Glück hat und kein Exemplar gewinnt, kann es hier bestellen. (Kein Affiliate-Link!)

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Freunde der (künstlichen) Sonne!

Heute ist zwar Dienstag und nicht Freitag, aber an Tagen wie diesen kann man ein bisschen Sonne gebrauchen.

Jeden Freitag veröffentlichen Menschen bei Twitter unter #floodlightfriday Bilder von Flutlichtern. Das heißt von Flutlichtmasten, von Spielfeldern mit Flutlicht, von Stadien mit aktiviertem Flutlicht oder auch einfach gesamte Landschaftsbilder mit einem beleuchteten Stadion darin.

Und welcher Fußballbegeisterte wäre nicht diesem ganz eigenen Zauber erlegen, den von Flutlicht bestrahlte Stadien stets ausströmen, ob nun das Ruhrstadion by night oder ein Dorfplatz im Moseltal? Noch dazu sieht man hier eine wunderbare Auswahl an Variationen von Flutlichtmasten, deren einzigartige Ästhetik auch mal einen eigenen Bildband samt ausführlicher kunsthistorischer Betrachtung verdient hätte (welchen es sicher schon gibt).

Als Appetitanreger hier zwei Beispiele mit Genehmigung des Urhebers.


Etliche weitere schöne, anmutige, obskure und betörende Beispiele finden sich unter diesem Link: #floodlightfriday, bei dem man diese hinreißenden Bilder auch betrachten kann, ohne bei Twitter angemeldet zu sein.

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Gijon! Gijon! Wir haben ein Gijon! Und die anderen?

Über 30 Jahre ist es nun schon her. Ich kann dennoch heute immer noch nicht in völlig anderen Zusammenhängen etwas von dieser Stadt im Norden Spaniens lesen — ob Zahl der Hotelübernachtungen oder landwirtschaftliche Ertragsquoten des Einzugsgebiets — ohne sofort an die dazugehörige Schande (Breitner, Magath, Rummenigge und sogar Hrubesch) und somit an Fußball zu denken. Es gibt bekanntlich auch noch dieses Dings von Cordoba, wobei dieses Dings rein sportlich war und anders als Gijon nicht moralisch. Außerdem war die hiesige Nationalmannschaft am Mineiraço, dem ausgeprägten Desaster der brasilianischen Nationalmannschaft bei ihrer zweiten Heim-WM, beteiligt. Und dann gibt es da noch das Wembley-Tor, das einen Namen nach einem bestimmten Ort trägt. Das war es aber soweit dann auch schon an besonderen, mit einem Ort verknüpften Ereignissen.

Soweit mir bekannt ist, nennt man das Wembley-Tor in England allerdings nicht Wembley-Tor, wohl auch, weil man es ja gar nicht als besonders bemerkenswert wahrgenommen hat. Hat halt gezählt, war sicher drin, so wie sich auch das Bloemfontein-Nicht-Tor im deutschen Sprachgebrauch nicht eingebürgert hat.

Meine Frage wäre nun allerdings, ob es derartige besondere, mit einem Ort verknüpften, extrem haften bleibende Bezeichnungen von historisch herausragenden Partien auch in anderen Ländern in Bezug auf die eigene Nationalmannschaft gibt. Vielleicht ein „Skandal vom Skagerrak“, ein „Possenspiel von Porto“ oder ein „Gesichtsverlust von Genua“, wie auch immer das in der jeweiligen Landessprache genannt sein mag. Weiß jemand von derartigen Varianten? Bueller? Die Klasse?

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New Kids on the Blog

Jaja, die Strafe für die Überschrift bezahl ich gerne. Bzw. lasse sie mir von den unten Erwähnten erstatten. Dafür müsstet Ihr aber mindestens einmal draufklicken. Und draufklicken ist ja in these days nicht mehr so sexy, hab ich gehört. Hier aber lohnt es sich, sofern man sich fürs jeweilige Thema erwärmen kann.

Ballreiter

Der Ballreiter Gar nicht so klar, ob er ein Newcomer ist oder schon immer über Fußball schrieb. Neu ist jedenfalls sein Blog, Hauptthemen sind zwar der KSC und Borussia Mönchengladbach, reist aber auch sonst viel in Sachen Fußball herum, vor allem durch Schottland und schreibt und fotoberichtet darüber. Macht sich auch Gedanken über den Videobeweis et al. Definitiv eines der neuen, alten klassischen Fußballblogs, die man lesen sollte, wenn man solche mag. Gibt ja da nicht mehr so viele Neuzugänge, er/es ist aber eines.

Ballreiter.

Eiserne Ketten

Eiserne Ketten Ein Tatktikblog über Eisern Union, die mit dem selbstgebauten Spielfeld von Köpenick. Zweitligist, schon etwas länger, aber zuletzt nach Meinung der dortigen zu erfolglos. Den vorigen Trainerwechsel — also den vor Lewandowskis Erkrankung — nahm aymard_charles zum Anlass, seine taktischen und auch allgemeineren Betrachtungen zu diesem Club erst auf seiner Festplatte zu versammeln und dann in die Öffentlichkeit zu gießen. Wer will, liest also bei den Eisernen Ketten mehr über den Verein mit diesem so völlig aus der Reihe tanzenden Wappen. Taktikgeblubber ist heutzutage ja noch hipper als Eisern Union an sich.

Tragisches Dreieck

Goldmann saxt Wie auch die Eisernen Ketten hat das einstige „Goldmann saxt“ seinen Namen gewechselt, heißt jetzt „Tragisches Dreieck“. Klar geht es darin um dem VfB Stuttgart, und – man mag es gar nicht meinen – aber der hat auch Fans von außerhalb. Wie eben jenes Tragische Dreieck, das regelmäßig über „seinen“ VfB schreibt. Früher lasen wir ja über den VfB nur bei angedacht (wo es bekanntlich viel mehr als nur den VfB gibt) und beim Vertikalpass, jetzt lesen wir eben auch beim Tragischen Dreieck regelmäßig, was so gerade Stand der Ding ist. Jedenfalls so lange der VfB noch nicht absteigt, was dann aber nächste Saison sicher wieder über dem Horizont dräuen wird.

Tragisches Dreieck

Halbfeldflanke

Noch ein explizites Taktikblog, Und das über den FC Schalke 04, wo Schalke doch bekanntlich vor allem eines ist: Emotion, Emotion und Emotion, bis zur Besinnungslosigkeit. Wo nach jeder Niederlage die Anhänger mit selbst gebastelten Galgen für den Trainer durch die Straßen ziehen, man nach jedem Sieg aber quasi schon Weltmeister ist, was man dann in realiter aber nie wird. Muss man schon sehr manisch-depressiv für veranlagt sein, für dieses Schalkesein. Nicht mein Ding. Aber offenbar gibt es doch taktische Einsprengsel in ihrem Spiel, das bekanntlich schon in den 1930er Jahren den „Schalker Kreisel“ begründete, als andere noch mit gut Langholz hantierten. Was der Name nun mit taktischem Fußball zu tun hat, muss man den Betreiber fragen. Sicher aber: Es gibt mehr im Schalker Spiel zu berichten und zu besprechen als nur die Halbfeldflanke. Und auch mehr als nur Emotion bis zur Besinnungslosigkeit.

Halbfeldflanke.

Glückauf-Pils

Torsten Wieland, der wunderbar große Mann aus Duisburg, mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass er kein MSV-, sondern – oweiowei – Schalke-Fan geworden ist, hier im Zusammenspiel mit dem lustigen Pepo. Seit einigen Monden schon betreiben die beiden den Glckfpls-Podcast, in dem es oft um Bier, fast immer um Schalke und allermeistens um Fußball geht. Könnte man mal reinhören. Neben dem gewohnt eloquenten Torsten Wieland entpuppt sich auch Der Pepo als angenehm zu hörender Kollege. Mir wäre ja ein Currywurst-Test statt eines Bier-Tests lieber, aber – um beides geht es nicht in diesem Podcast, sondern schon um Fußball. Mit oft sehr illustren Gästen und nicht zu verachten bei einem Podcast, auch sehr guter Klangqualität. Inhaltlich ohnehin.

Glückauf Pils.

Dann also viel Spaß mit den neuen Blogs und Podcasts.

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Nur beinahe verrückter Fan von Manchester City hat Auftritt in Beatles-Song

Trauriger Anlass, mal wieder auf die Verbindung „Beatles und Fußball“ zu blicken: George Martin ist verstorben.

Der Text des Songs „Happiness Is a Warm Gun“ von den Beatles enthält eine Zeile, die von einer Meldung über einen Fan von Manchester City inspiriert ist. Sein Treiben wirkt heutzutage sehr befremdlich, aber remember what the internet is for und was es vor dem Internet kaum gab. Oder zumindest vor VHS. Ein Fan von Manchester City hatte sich jedenfalls etwas ausgedacht, womit er Mädchen unter den Rock schauen konnte. Womit er es schließlich in den Text dieses mehr als genialen Beatles-Songs, der eigentlich aus vier Songs besteht, schaffte.

„The man in the crowd with the multi colored mirrors on his hobnail boots“, meanwhile, was from a newspaper report about a Manchester City football fan who had been arrested after inserting mirrors into his footwear in order to see up the skirts of women during matches.

Man konnte früher für Spiegelchen auf seinen Schuhen verhaftet werden? Das ist ja noch verrückter als der Umstand, dass es dieser Fan von Manchester City in den Text von „Happiness Is a Warm Gun“ geschafft hat.

Siehe auch:

Were the fab four into football?
With a kop like that, you know you should be glad
Leeds spielt morgen gegen Chelsea

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