„Drin dat Ding“

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Olle Kamellen revisited.

Werner Hansch, Fußballkommentator, ist ein „Kind des Ruhrgebiets“, wie er selbst sagt, und das merkt man seiner Kommentierweise auch an. Früher, im Radio, war er ein ganz Großer seines Fachs, beim Fernsehen ist er nicht mehr ganz so stark, aber immer noch um Längen besser als Steffen Simon oder Würg Dahlmann. Da er nicht bei ARD oder ZDF oder RTL arbeitet, werden wir ihn zur WM leider nicht bei seiner Arbeit — dem Kommentieren — lauschen können.

Es gibt aber zumindest die Möglichkeit, sich selbst ein kleines Potpourri seiner eindrucksvollen Stimme zusammenzuschustern. Könnte der eine oder andere zwar kennen, trotzdem.

Ladies and Gentlemen, may I introduce to you: die Hanschmaschine. Ein weiterer Meilenstein der Verhohnepiepelung öffentlicher Figuren — und ich möchte hinzufügen: ein gelungener. Viel Spaß bei „drin dat Ding“ und natürlich mit dem „geilen Tor“.

Ein Kommentar

  1. Werner Hansch ist kein Fußballkommentator. Er ist ein Sendungsformat. Seine „Originalität“ und „Typenhaftigkeit“ hat sich in etwa zur selben Zeit erledigt, als die Öffentlichkeit enddeckte, dass auch Wolfgang Petry trotz dieser Eigenschaften keine Ikone ist. Hansch, der Meister dieser Sekundärtugenden, zerrt seit Ewigkeiten von einem nicht totzukriegenden Mythos augenzwinkernder Lustigkeit. Dieser Mythos ist besonders da verbreitet, wo sich Leute gerne über das „Geschäft Fußball“ beklagen, aber nicht merken, was genau den Fußball zum Event macht: Hansch.



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