Kahn ist nicht Weltklasse

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Und das sagt der kicker, der immerhin einräumt, dass Kahn eine relativ gute Saison hinter sich hat. Eine gute Saison für einen alten Herrn. Aber zur Weltklasse reicht’s halt nimmer.

Also weg mit ihm.

6 Kommentare

  1. Ein tolles Thema, die Ranglisten des ansonsten von mir stets verehrten Fachmagizins kicker.

    Da tourettiert herzlichst, ihr Reiner Holzschuh, alle Halbjahre wieder seine obszöne Abneigung gegen den deutschen Fußball hinein, bis die Schwarte der Absurdität vollends kracht. Fazit: In der Bundesliga gibt es nur zwei Weltklassespieler, fünf mit internationaler Klasse, der Rest ist Schutt.

    So ein Quatsch: deutsche Keeper sind Weltklasse, in der Innenverteidigung ist Lucio zwar klar die Nummer eins, aber van Buyten, Bordon, Boulharouz, Meira und andere sind weit mehr als nur Blickfeld oder erweiterter Kreis. Oder geht der kicker davon aus, dass es auf der Welt nur zwei Weltklassespieler pro Position gibt?

    Jedes Mal ein neues Ärgernis, diese Liste.

  2. Das sach ich doch schon lange. Der Kahn ist zu alt und nicht mehr das was er mal war, torhütertechnisch. Ansonsten bleibt Oliver Kahn natürlich immer der gleiche grobe Klotz als den wir ihn kennen gelernt haben.
    Ich weiß sowieso überhaupt nicht, warum alle immer von einer Verjüngung der Nationalelf sprechen. Auf der Position des Torhüters wird das überhaupt nicht umgesetzt.
    Die Frage ist nicht Kahn oder Lehmann und bei wem die Rotation aufhört zu rotieren. Wenn es nach mir ginge blieben die beide zu Hause und es kämen die „jungen“ mit egal ob der Lehmann oder der Kahn noch ein Ticken besser sind. Das machen wir auf anderen Positionen ja schließlich auch so.

  3. Nur mit Lehmann
    fahrn wir zur WM

  4. Kahn ist schon lange nicht mehr Weltklasse.
    Warum ?? ganz einfach
    In der vergangenen Spielzeit stand Kahn bei Freistößen allein im Tor. In dieser Spielzeit benötigt er meistens bei Freistöße noch 2 Hilfstorhüter. (rechts und links am Pfosten)
    In seinen Alter ist er eben nicht mehr der schnellste und nicht mehr so gelenkig.

  5. Ben hat recht, die Einteilung ist eigentlich ein Scherz. Wer erinnert sich nicht an die herrlichen Auftritte des marokkanischen WM-Torhüters 1998, der aus einer 2-0 Führung gegen Norwegen selbst ein 2-2 machte oder an die arme Gestalt, die bei der WM 2002 gegen Deutschland 8x den Ball aus dem Netz holen musste?

    In Deutschland sind selbst die Torhüter in der Regionalliga meist gut genug, um in einer afrikanischen Nationalmannschaft im Tor zu stehen, da darf man durchaus auch den Herren Enke oder Rost Weltklasse bescheinigen.

    Konnte ich nur leider selbst nicht so sagen, weil es sonst nicht zum Beitrag gepasst hätte.

    Und bei dem, was der Zauberer sagt, frage ich mich eher, warum alle Welt bei Eckbällen die Pfosten abdecken lässt, nicht aber bei Freistößen. Schlechter Torwart hin oder her, das ist doch eine gute Idee?!

  6. Also zumindest bei Freistößen ist es wohl einfach zu erklären, warum die Pfosten nicht abgedeckt werden – weil dann das abseits aufgehoben wird. Es könnten sich dann ja alle gegnerischen Spieler vor dem Keeper aufbauen und ihm die Sicht nehmen – das geht nicht, wenn der Torwart allein auf der Linie steht. Bei Eckbällen ist es aber anders, das verstehe ich oft auch nicht.

    Um schlechte Keeper zu sehen muss man gar nicht bis nach Afrika fahren, es reicht ein Blick nach England (James vs. Robinson). Von Argentinien ganz zu schweigen. Holland, Frankreich und Spanien müssen auch immer hoffen, dass ihre Schlussmänner einen ihrer Glanztage erwischen. Die ganze Torwartproblematik in Deutschland ist ein reines Produkt der Überschussgesellschaft: Jammern auf höchstem Niveau.



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