Kein Einfluss

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Zum Dopingurteil und dem daraus resultierenden Wiederholungsspiel von 1860 München gegen Wacker Burghausen argumentiert 1860 München u. a. so:

Sportlich habe der (der Einnahme eines nicht zugelassenen Mittels überführte) Serbe in 18 Spielminuten keinen Einfluss auf die Partie genommen, die Münchner führten bereits mit 2:0.

Das will ich mal sehen, wie ein Spieler es schafft, in 18 Spielminuten keinen Einfluss auf eine Partie zu nehmen. Selbst wenn er sich keinen Zentimeter bewegt, nimmt er durch seine Anwesenheit Einfluss auf die Partie. Dieses Argument ist so lächerlich, dass dessen Nutzer sich ebensolches macht.

4 Kommentare

  1. „Für 1860 sprach laut Richter Hans-Hermann Menzel, dass Vucicevic erst in der 72. Minute eingewechselt worden und die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden war.“

    Man muss das auch richtig wiedergeben. Er hat das Spiel nicht maßgeblich zum Vorteil 1860 beeinflußt, die wie shcon geschrieben, mit zwei Toren führten. Deswegen gibt ein Wiederholungsspiel und kein 2:0 am „Grünen Tisch“ zugunsten Wacker.

    BILD lässt mitlerweile grüßen :/

  2. Ja, hier werden offensichtlich Tatsachen verschwiegen um Stimmung zu machen. Trainer Baade bildet unsere Meinungen. Ich finde wir sollten das gut dokumentieren und jedem zugänglich machen. Ein TrainerBaade-Kontroll-Blog. Ähnlich wie das beliebte Bildblog.
    Das kann man ihm nicht länger durchgehen lassen!

  3. Trainer, wirklich, sowas hätte ich von DIR nicht erwartet.
    Tsstss!

  4. Hö?

    Okay. TrainerBaade-Kontroll-Blog, das wäre sinnvoll, klar, dann war es eben der Richter, der das gesagt hat, was ja nun nicht nebensächlich ist.

    Das ändert aber nix an der Schwachsinnigkeit dieses Argumentes.

    Soll man dann auch ein Spiel nicht wiederholen lassen, in dem ein Spieler 90 Minuten lang nicht „ins Spielgeschehen“ eingriff (und das ist doch hier das Argument), weil es ja ohnehin schon 0:0 stand, so wie das Spiel dann auch endete?

    Wenn ein Spieler gedopt ist, müssen die Punkte an den Gegner gehen. Dass sich Wacker hier mit einem Wiederholungsspiel einverstanden zeigt, liegt an der knappen Kasse der Wackeren, dürfte aber m. E. keineswegs vor Gericht akzeptiert werden.

    Jedenfalls sofern man den Kampf gegen Doping auch nur entfernt ernst nimmt. Scheint aber im Fußball nicht der Fall und irgendwie immer noch ein Kavaliersdelikt zu sein.



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