Laiberltausch auf Österreichisch

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Ah, der Nutella-Fluch.

In Österreich ist er natürlich unwirksam, weil es dort überhaupt nur 11 Fußballspieler gibt. Deshalb kann man auch nicht aus der Nationalmannschaft fliegen, selbst wenn man an der Fluch belasteten Nutella-Werbung teilnimmt. Möglicherweise ist das auch der Grund dafür, dass zumindest dieser eine Spot dann auch ein wenig anzüglich daherkommt, obwohl’s doch um ein Familienprodukt geht. Aber nun gut, wer eine Familie gründen will, der muss auch erstmal… aber seht selbst:



Und dass der Österreicher an sich ja schon immer etwas freizügiger ist, auch im Fußball, sieht man nicht nur an der Werbung auf dem Arsch der Spieler (man wird also geradezu genötigt, dort hinzuschauen, wie man es ja auch von Aufschriften auf Frauen-T-Shirts kennt), sondern auch an dieser alten Geschichte um eine FKK-Sauna als Werbepartner für den FC Tirol Supergau-Pfund Sportwetten Rally-Reifen Brausegetränk Oberhuber’s Inn Innsbruck.

Ein bisserl weniger mainstream-reingespült dürfte es gerne auch in Deutschland mal daherkommen.

Unerklärlich bleibt aber der betretene Blick des Ertappten. Ist so etwas nicht eine Art Trophäe im testosteron-getränkten Fußball? Was gibt’s da beschämt zu sein? Dass er so doof war, sein Laiberl zu vergessen? Na gut.

3 Kommentare

  1. der nutella-fluch funktioniert wunderbar auch in österreich… in dem obigen spot:

    andreas ivanschitz: vormals teamkapitän – jetzt nicht mal mehr im kader, neo-mainzer

    helge payer: vormals kampf um die nr. 1, aktuell nicht mehr im kader

  2. gott sei dank muss man den sprechtext nicht verstehen…

  3. Ich glaube, der schaut so betreten, weil in dem Moment ein kleines Geheimnis gelüftet wird: Sie ist die Freundin von einem anderen Typen in derselben Mannschaft….



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