Meister der Konzentration

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Konzentration wird total unterschätzt. Ich brauche normalerweise knappe 40 Stunden, um mich darauf zu konzentrieren, am Freitag Abend ins Kino zu gehen. Wenn ich dann Freitag Abend im Kino war, kann ich mich frühestens am nächsten Mittwoch wieder auf etwas Anderes konzentrieren, meistens aber auch erst am nächsten Wochenende, es kostet einfach zu viel Kraft, heute den ganzen Tag an eine Sache zu denken und zwei Tage später schon wieder an etwas Anderes, selbst wenn es dasselbe in Grün ist.

Deshalb habe ich beschlossen, obwohl ich zwar Dienstag Karten fürs Theater habe, gar nicht richtig hinzuhören und mich stattdessen voll auf das Konzert am Samstag zu konzentrieren. Also, hingehen werde ich schon, ins Theater, aber ich werde dann die ganze Zeit ans Konzert denken.

2 Kommentare

  1. Mit Theater meinst Du die peinlichen Auftritte deutscher Clubs in der Champions League? Und mit Konzert meinst Du die BuLi-Konferenz? Habe ich Dich da richtig verstanden?

  2. Wie sieht’s dann mit der noch viel bedeutenderen Anfangsnervösität aus? Ist die dann weg nach 40 Stunden Konzentration? Oder kommt die immer noch voll zum Tragen wie bei den Fußballprofis, die es immer so schwer haben, sich in den ersten fünf Minuten eines Spiels zu konzentrieren?



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