Nach dem Torschuss zur Passkontrolle

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Na gut, es gibt natürlich keine Passkontrollen zwischen Monaco und Frankreich. Außerdem wären es die Balljungen, die dann durch die Passkontrolle müssten, nicht die Spieler selbst.

Doch wenn man im monegassischen Stade Louis Dö schlecht zielt und über das Stadion hinausschießt, landet der Ball im Nachbarland Frankreich, auf der anderen Seite der Grenze. Allerdings werden es seit gestern Abend erstmal nur französische Zweitliga-Spieler sein, die sich an diesem Kunststück im Rahmen europäischer Stadienkonstruktionen versuchen können, der AS Monaco stieg schließlich gerade ab.



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Den ersten Abstieg ihres Klubs seit 35 Jahren quittierten die Zuschauer in Monaco übrigens mit dem Werfen von Baguettes.

Stets stilvoll, diese Mediterranen, auch in Zeiten des Misserfolgs.

3 Kommentare

  1. Ach, nichts geht über geworfene Schweineköpfe als Zeichen der Anerkennung für die Leistung verdienter Ex-Spieler.

    Ansonsten: Sehr schöne Beobachtung!
    Frage an die Groundhopper, die ja sicherlich hier zuweilen gastieren: Zählt Monaco als eigener Länderpunkt oder gehört das fußballerisch zu Frankreich?

  2. Der Witz ist: mit einem richtigen Prachtschuß landet der Ball auf dem in Frankreich direkt daneben befindlichen Fußballplatz.

  3. Die Betrachtungsweisen gefallen mir sehr. Roberto Carlos übernehmen sie!



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