Sesamstraße Bundesliga

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Die Sesamstraße — oder „Sesame Street“ — war ein Projekt, das dazu gedacht war, zurückgebliebenen Kindern zu ermöglichen, an ihre gleichaltrigen Mitmenschen wieder aufzuschließen. Dass es dann auch bei nicht zurückgebliebenen jungen und sogar älteren Menschen so einschlagen würde, war nicht abzusehen, dagegen hat sich allerdings auch keiner gewehrt.

Ein typischer Fall von Planübererfüllung.

Ich schlage vor, die Bundesliga nun in Sesamstraße umzubenennen. Auch in der Bundesliga sind vor allem im Hintergrund, aber auch im Vordergrund hauptsächlich zurückgebliebene Menschen tätig, sie würden sich sicher freuen, wenn wir ihnen die Möglichkeit gäben, sich durch eine kleine Sendung wieder dem geistigen Standard der übrigen Welt anzunähern.

7 Kommentare

  1. Öhem, sorry, Trainer, aber das ist mir zu wirr: durch die umbenannte Bundesliga sollen die, die in der und für die Liga tätig sind, sich dem geistigen Standard der übrigen Welt annähern? Art for Art’s sake? Davon ab würde mich mal die Quelle interessieren, der du die Behauptung entnommen hast, die Sesame Street ‚war ein Projekt, das dazu gedacht war, zurückgebliebenen Kindern zu ermöglichen, an ihre gleichaltrigen Mitmenschen wieder aufzuschließen‘.

  2. Wikipedia-Wissen lehrt uns, dass der Bayerische Rundfunk die Ausstrahlung der Serie unter der Begründung ablehnte, da es in Bayern nunmal keine unterpriviligierten Kinder gebe. Darf ich jetzt auf eine Analogie hoffen? Bundesliga ohne den FCB…

  3. Man sieht doch, wie Umbennungen wirken. Die MAX-Bundesliga ist ein überwältigendes Beispiel für große Namensänderungen. Eine der härtesten Ligen der Welt – für Skispringer.

  4. ist das nicht schon das „Projekt Klinsmann“ beim FC ruhmreich zu München? Der will doch auch zurückgebliebe junge (Schweini, Poldi) und alte (Sagnol) Fußballer individuell besser machen und ihnen dadurch die Möglichkeit einräumen, zu ihren gleichaltrigen aber wesentlich besser entwickelten Kollegen (Cristiano Ronaldo, van der Saar) in der Champions League aufzuschließen

  5. der kalauer taugt nichts, dazu ist der unterschied zwischen zurückgeblieben und benachteiligt bzw. unterprivilegiert doch zu stark. außerdem mag ich es nicht, wenn meine schüler dafür herhalten sollen, wenn man andere schlecht machen möchte

  6. Späte Antwort zwar, Manfred, aber es ist so. Einen Link gibt es nicht, weil der Link in der Uni-Bibliothek der Ruhr-Uni Bochum steht, aber glaub mir, da hab ich es gelesen und ich vertraute der Quelle.



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