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Schlagwort: Bundesliga

Doku: Huub Stevens privat

Nur ein kleiner „TV-Tipp“, wie man früher sagte: Die Doku „Ein neues Leben – Huub Stevens privat“ gibt es kostenlos auf den Seiten des Kicker zu sehen. Außergewöhnlich, weil es in erster Linie um den Menschen und nicht um den Sportler oder Trainer geht. Und das ausgerechnet bei dem vermeintlich so harten Hund, dem Schlosser aus Sittard. Nicht nur für Schalke-Fans, sondern für alle Freunde der Bundesliga sehenswert, schließlich prägte Stevens die Bundesliga in den letzten 25 Jahren wie nur wenige andere – und das neben seiner Rolle beim FC Schalke 04 auch beim 1. FC Köln, bei Hertha BSC, dem Hamburger SV, dem VfB Stuttgart und sogar bei einem Dorfverein nahe Sinsheim. Dass Stevens darin keine unerwartet tiefgründigen Erkenntnisse zum Besten gibt, ändert nichts daran, dass der Blickwinkel eher ungewöhnlich ist, aus dem ein Protagonist der Bundesliga hier porträtiert wird.

Ein neues Leben - Huub Stevens privat

30 Minuten wohltuend langsam erzählt. Vielleicht mag man auch einfach diesem limburgschen Deutsch mit dem Timbre von Stevens gerne zuhören.

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Update! „Tor des Jahres“ — alle auf einen Klick-Blick

[Update 2021] Marcel Risse 2016 mit einem überaus sehenswerten Freistoßtor, Lukas Podolski 2017. Nils Petersen mit schönem Weitschuss 2018, Marcel Hertel mit Fallrückzieher 2019 und – selbstverständlich – Valentino Lazaro mit seinem Hacken-Akrobatik-Tor 2020, bei dem sofort feststand, dass es das Tor des Jahres werden würde. Alle Videos siehe unten.

[Update 2016] Das Tor des Jahres 2015 erzielte Carsten Kammlott. Das wird hier extra noch mal erwähnt, weil man sich den dazugehörigen Beitrag der Sportschau ruhig geben sollte, sofern man sehen möchte, wie ein Profi der 3. Liga so lebt. Jeden Sonntag bei den Eltern zum Essen (wobei das der eine oder andere Weltmeister ja ebenso pflegen soll) und derlei mehr. Nicht prickelnd, aber erhellend. Und das Tor an sich natürlich: hier der Beitrag (der obere), sicher nicht lange online. (Außerdem erfährt man so, dass Reinhold Beckmann immer noch die Sportschau macht. Dachte, der spielt jetzt Gitarre.) Und für die Jüngeren vielleicht interessant, dass dieses Tor einen weltbekannten Vorfahren hatte. Das Tor, nicht Kammlott.

[Update 2013] Dass ein Schwede mit bosnischen Wurzeln in einem Freundschaftsspiel in Schweden gegen England das Tor des Jahres in Deutschland erzielen kann, bleibt eines dieser Geheimnisse des professionellen Sportjournalismus. Ein fantastisches Tor erzielte Ibrahimovic mit seinem Fallrückzieher natürlich unbestritten, aber die Frage, was das bei den deutschen Toren des Jahres zu suchen hat, bleibt offen — vielleicht mal bei der Sportschau nachfragen.

[Update 2012] Heute gibt es dann den Neuzugang für 2012 2011: Señor Raúl. Ein schön anzusehender Lupfer beim hohen Sieg gegen den 1. FC Köln. Was der FC Schalke übrigens auch ohne Raúl schafft, wie gestern gesehen.

[Update 2011]

Ein Schuss aus 60 Metern. Kreativ. Gab es erst seit 2007 nicht mehr.

[Update 2009]

Ich hab dann mal eine nur wenig Voraussicht benötigende Änderung vorgenommen, siehe Ende der Liste. Sollte ich mich getäuscht haben, werde ich mich damit bestrafen, selbst so ein Tor wie das von Grafite erzielen zu müssen und es so lange zu versuchen, bis es klappt — allerdings ohne Gegenspieler. Schwer genug.

Aber ich werde mich ohnehin nicht täuschen.

Und wie profan Ballacks Tor von 2008 plötzlich wirkt …

Aus aktuellem Anlass, da Diego mit seinem Tor aus 60m Entfernung gegen Alemannia Aachen gerade Tor des Monats wurde, ein Überblick über die bisherigen Schützen des „Tor des Jahres“ seit der Einführung dieser Wahl im Jahr 1971.

1971 Ulrik Le Fevre
1972 Günter Netzer und Gerd Müller
1973 Günter Netzer
1974 Erwin Kostedde
1975 Klaus Fischer
1976 Gerd Müller
1977 Klaus Fischer
1978 Rainer Bonhof
1979 Harald Nickel
1980 Karl-Heinz Rummenigge
1981 Karl-Heinz Rummenigge
1982 Klaus Fischer
1983 Jürgen Wilhelm
1984 Daniel Simmes
1985 Pierre Littbarski
1986 Stefan Kohn
1987 Jürgen Klinsmann
1988 Jürgen Wegmann
1989 Klaus Augenthaler
1990 Lothar Matthäus
1991 Andreas Müller
1992 Lothar Matthäus
1993 Augustine „Jay-Jay“ Okocha
1994 Bernd Schuster
1995 Jean-Pierre Papin
1996 Oliver Bierhoff
1997 Lars Ricken
1998 Olaf Marschall
1999 Giovane Elber
2000 Alex Alves
2001 Kurt Meyer
2002 Benjamin Lauth
2003 Nia Künzer
2004 Klemen Lavric
2005 Kasper Bögelund
2006 Oliver Neuville
2007 Diego
2008 Michael Ballack
2009 Grafite
2010 Michael Stahl
2011 Raúl
2012 Zlatan Ibrahimovic
2013 Raúl und Julian Draxler
2014 Mario Götze
2015 Carsten Kammlott
2016 Marcel Risse
2017 Lukas Podolski
2018 Nils Petersen
2019 Marcel Hartel
2020 Valentino Lazaro

Mit Nia Künzer immerhin schon eine Frau als Gewinnerin dabei, sowie mit Jürgen Wilhelm und dem damals 80-jährigen Kurt Meyer auch zwei Amateure. Rekordsieger bleibt Klaus Fischer mit 3 Toren, vor Günter Netzer, Gerd Müller, Lothar Matthäus und Karl-Heinz Rummenigge mit je 2 Toren des Jahres.

In den meisten Fällen braucht man nur auf die Jahreszahl und den Namen zu schauen, schon ist klar, welches Tor es gewesen sein muss. Beispiele:

Lothar Matthäus 1990
Nia Künzer 2003
Lars Ricken 1997
Klaus Fischer 1982
Oliver Bierhoff 1996

Was an dem wurschtigen, glücklich abgefälschten, kraftlosen, unplatzierten Torschuss Bierhoffs von 1996, der dem armen tschechischen Torhüter durch die plötzlich nur noch mit der Konsistenz unaufgeblasener Luftballons funktionierenden Hände glitt, Tor-des-Jahres-würdig gewesen sein soll (außer eben seiner Wirkung), wird sich uns nie erschließen. Klaus Fischers Tor von 1982 begeistert da schon eher, so wie alle seine Tore des Jahres es vermögen.

Ich persönlich hätte auch diesmal eher auf Christoph Preuß‘ Fallrückzieher gesetzt als auf diese dann doch irgendwie gar nicht so schwierigen Tore der Marke Augenthaler 1989, Alves 2000 oder eben Diego 2007, aber ich bin ja auch nicht die Masse.

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Dänische Spieler mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga

Dänemark hat im Jahr 2021 nur rund 5,8 Millionen Einwohner, also etwa so viele wie das Ruhrgebiet. Aufgrund der großen geographischen Nähe zu Deutschland und natürlich der enormen Popularität des Fußballs in dem kleinen Land liegt es bei der Zahl der in der Bundesliga aktiv gewesenen und seienden Spieler insgesamt aber auf einem Top-Rang in der Liste der Länder, die ausländische Spieler in der Bundesliga stellten, nämlich dem zweiten Platz. Nur aus Brasilien stammten mehr Ausländer in der Bundesliga als aus Dänemark. Sage und schreibe 134 Spieler aus Dänemark sind es bis zum heutigen Tag, die ihre Fußballschuhe in der ersten Bundesliga für einen deutschen Club schnürten, aus Brasilien zurzeit 167. Auf Rang drei liegt ein weiteres direktes Nachbarland von Deutschland, bei dem im Falle eines Wechsels sogar die Sprachbarriere entfällt. Österreich stellte bislang 129 Spieler, aus der Schweiz auf Rang acht waren es hingegen erst 97 Spieler. Hier soll es aber um die Dänen in der Bundesliga gehen. Alle 134 Spieler aufzulisten würden den Rahmen dieses Beitrags sprengen, auch wenn bekanntlich das Internet nach unten offen ist.

Willkürlich wurde also die Grenze der 20 Spieler aus Dänemark mit den meisten Einsätzen gewählt, welche hier nun präsentiert werden. Der Däne mit den allermeisten Einsätzen absolvierte die ganz passend recht heimatnah für den SV Werder Bremen und den Hamburger SV. Der 1944 geborene Ole Björnmose ist allerdings leider schon verstorben. Auf Rang 2 folgt mit Ebbe Sand ein echtes Schalker Urgestein, der zwar zu spät für den UEFA-Pokalsieg 1997 ins Ruhrgebiet wechselte, dennoch eine äußerst erfolgreiche Zeit beim FC Schalke 04 erlebt, vor allem im Vergleich zum gegenwärtigen Darben des Revierclubs.

Liste dänische Spieler in der Bundesliga

Name Clubs Einsätze
Ole Björnmose Werder Bremen
Hamburger SV
323
Ebbe Sand FC Schalke 04 214
Per Röntved Werder Bremen 194
Flemming Povlsen 1. FC Köln
Borussia Dortmund
187
Jannik Vestergaard TSG Hoffenheim
Werder Bremen
Borussia Mönchengladbach
185
Johnny Hansen 1. FC Nürnberg
FC Bayern München
185
Allan Simonsen Borussia Mönchengladbach 178
Jan Heintze Bayer Uerdingen
Bayer Leverkusen
140
Leon Andreasen Werder Bremen
FSV Mainz 05
Hannover 96
133
Daniel Jensen Werder Bremen 133
Bjarne Goldbaek FC Schalke 04
1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
132
John Danielsen Werder Bremen 131
Yussuf Poulsen Rasenballsport Leipzig 127
Peter Nielsen Borussia Mönchengladbach 126
Henning Jensen Borussia Mönchengladbach 125
Stig Töfting Hamburger SV
MSV Duisburg
125
Henrik Andersen 1. FC Köln 125
Bo Svensson Borussia Mönchengladbach
FSV Mainz 05
122
Sören Colding VfL Bochum 114
Christian Poulsen FC Schalke 04 111

Stand 28.01.2021

Wie man sieht, lohnt es sich also immer wieder mal, seine Scouts in Richtung Norden ausschwärmen zu lassen. Viele bundestaugliche Spieler warten in Dänemark darauf, entdeckt zu werden. Hilfreich ist es dabei natürlich auch, wenn man per TV die höchste dänische Spielklasse, die Superliga, zu verfolgen. Das kann man ganz bequem per TV erledigen und kann im Fall der Fälle am heimischen PC auch auf die Dienste eines VPN-Text zurückgreifen, um so stets im Wortsinne im Bilde zu sein.

Dänischer Fußball dauerhaft stark

Mit den bislang 134 Spielern, die aus Dänemark kommend in der Bundesliga aktiv waren, und dem damit verbundenen 2. Rang in der absoluten Wertung der Bundesligaspieler pro Land außerhalb Deutschlands erklären sich auch die großen Erfolge der dänischen Nationalmannschaft. Zwar qualifizierte diese sich erst 1986 erstmals für ein großes Turnier, die WM in Mexiko. Seitdem ist man aber mit wenigen Ausnahmen Stammgast sowohl bei WM- als auch bei EM-Endrunden mit der bekannten absoluten Krönung, als man 1992 den EM-Titel in Schweden durch ein 2:0 im Finale über die Auswahl der BRD gewann.

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Meiste Bundesliga-Einsätze für Borussia Dortmund

Erst seit relativ kurzer Zeit belegt der Ballspielverein Borussia Dortmund den 2. Platz der Ewigen Tabelle der Bundesliga. Und dies, obwohl er nicht mal am zweitmeisten Saisons in der 1. Bundesliga absolviert hat. Hier steht immer noch Werder Bremen an erster Stelle, das nur eine Saison verpasste, vor dem FC Bayern München, der zwei Saisons verpasste. Die Dortmunder hingegen verbrachten – auch wenn es heutzutage schwierig vorzustellen ist – Mitte der 1970er Jahre ganze vier Saisons in der 2. Bundesliga, bzw. zunächst sogar noch in der Regionalliga, welche damals allerdings die zweithöchste Spielklasse darstellte, da die 2. Liga noch gar nicht gegründet war.

Dennoch kommen sie vor allem seit Mitte der 1990er Jahre fast immer zu massig Punkten pro Saison, was ihnen diese Vize-Position in der Ewigen Tabelle ermöglicht. Während man sich heute aber darauf verlegt hat, teilweise sehr junge, aber höchst vielversprechende Spieler einzukaufen und diese nach wenigen Saisons gewinnbringend weiterzuverkaufen, hatte man vor allem in den 1980er und auch noch in den 1990er Jahren einen Stamm von einigen Spielern, die sehr lange Zeit beim BVB verbrachten. Das schlägt sich auch deutlich in der untenstehenden Liste nieder.

Meiste Spiele in der Bundesliga für den BVB

Spieler Einsätze
Michael Zorc 463
Roman Weidenfeller 349
Dedé 322
Stefan Reuter 307
Lars Ricken 302
Günter Kutowski 288
Sebastian Kehl 274
Mats Hummels * 267
Marcel Schmelzer * 258
Lukasz Piszczek * 256

* Spieler noch aktiv

Stand 14.12.2020

Allerdings findet man auch noch gleich drei Spieler, die sogar aktuell noch für den BVB aktiv sind und alle Austauschprozesse überstanden haben. Dies vielleicht auch deshalb, weil sie auf Positionen tätig sind, auf denen man eher selten junge Spieler findet, die höchsten Ansprüchen genügen. Weshalb man auf ihren Positionen auch ingesamt eine geringere Fluktuation hat. Noch in dieser Saison könnten alle drei betreffenden Spieler die Nr. 7 der Liste, Sebastian Kehl noch ein- oder überholen.

Interessant, dass gleich zwei der zehn Spieler von Borussia Dortmund mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga auch heute noch an prominenter Stelle für den Club aktiv sind. Michael Zorc ist seit gefühlten Ewigkeiten Manager der Borussia, der Spieler und Trainer kauft und verkauft, bzw. einstellt und beurlaubt. Und Sebastian Kehl ist zurzeit eine Art Bindeglied zwischen Vorstand und Mannschaft und soll wohl langfristig oder sogar schon mittelfristig als Nachfolger von Michael Zorc aufgebaut werden.

Nur Burgsmüller mit mehr Toren als Zorc

Starke 463 Spiele absolvierte der auch noch aus Dortmund selbst stammende Michael Zorc in seiner zwischen 1981 und 1998 andauernden Karriere allein in der Bundesliga. Insgesamt kommt er samt DFB-Pokal, Europapokal und nicht zuletzt Weltpokal sogar auf 572 Pflichtspiele für seinen BVB. Schwer zu glauben, dass er beim gegenwärtigen Umgang mit Spielern in Kürze abgelöst werden wird. Weshalb man sich bei Sportwetten vielleicht lieber auf andere Themen konzentrieren sollte, wie den nächsten Torschützenkönig oder Deutschen Meister oder gleich auf Spiele im Online Casino zurückgreifen sollte, welche bekanntlich im Netz rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Übrigens erzielte jener Michael Zorc mit 131 BL-Toren auch die zweitmeisten aller Spieler des BVB, nur überboten von Manfred „Manni“ Burgsmüller, der es auf 135 Tore im schwarz-gelben Dress des BVB brachte. Während es bei Manni Burgsmüller aber lediglich ein einziger Elfmeter war, der zu seiner Gesamtzahl an Toren beigetragen hat, waren es bei Michael Zorc 49 seiner 131 Tore, die er per Strafstoß erzielte. Über lange Jahre war er der Stamm-Elfmeterschütze, weil er sich hier ungemein sicher zeigte. In seiner Zeit in der Bundesliga verwandelte er 49 von 57 Strafstößen, zu denen er antrat.

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Alle Torschützenköniginnen in Österreich

Auch in Österreich wird seit geraumer Zeit landesweit Fußball von Frauen gespielt. Dass es bis Ende der 1990er Jahre dauerte, bis man eine Bundesliga der Frauen im Fußball in Österreichaus der Taufe hob, mag eher geringeren finanziellen Mitteln geschuldet gewesen sein als einer generellen Ablehnung von Frauenfußball, wie sie in Deutschland bekanntlich auch lange praktiziert, aber 1970 aufgehoben wurde.

Immerhin bestreitet die Nationalmannschaft der Frauen von Österreich „schon“ seit dem Jahr ihrer Gründung, nämlich seit 1990 Länderspiele.

Tatsächlich aber wurde Frauenfußball in organisierter Weise in Österreich bereits seit 1936 praktiziert. Eine reguläre Meisterschaft wird seit dem Jahr 1972 ausgetragen. Eine Bundesliga aber existiert erst seit der Saison 1997/1998. In dieser gab es bisher nicht allzu viele unterschiedliche Torschützenköniginnen, wie unschwer der hier folgenden Liste der österreichischen Torschützenköniginnen der Bundesliga zu entnehmen ist.

Liste Torschützenköniginnen in Österreich

Jahr Torschützenkönigin Verein Tore
1997/1998 Gertrud Stallinger Union Kleinmünchen 20
1998/1999 Gertrud Stallinger Union Kleinmünchen 14
1999/2000 Nina Aigner USC Landhaus 27
2000/2001 Maria Gstöttner SV Neulengbach 33
2001/2002 Maria Gstöttner SV Neulengbach 34
2002/2003 Maria Gstöttner SV Neulengbach 28
2003/2004 Maria Gstöttner SV Neulengbach 34
2004/2005 Maria Gstöttner SV Neulengbach 28
2005/2006 Rosana dos Santos Augusto SV Neulengbach 26
2006/2007 Nina Burger SV Neulengbach 38
2007/2008 Nina Burger SV Neulengbach 33
2008/2009 Nina Burger SV Neulengbach 23
2009/2010 Nina Burger SV Neulengbach 22
2010/2011 Nina Burger SV Neulengbach 29
2011/2012 Nina Burger SV Neulengbach 28
2012/2013 Maria Gstöttner SV Neulengbach 36
2013/2014 Nicole Billa FSK St. Pölten-Spratzern 24
2014/2015 Nicole Billa FSK St. Pölten-Spratzern 27
2015/2016 Fanny Vago FSK St. Pölten-Spratzern 19
2016/2017 Fanny Vago SKN St. Pölten 21
2017/2018 Fanny Vago SKN St. Pölten 18
2018/2019 Fanny Vago SKN St. Pölten 24

Die hier etliche Male als Torschützenkönigin erwähnte Nina Burger ist übrigens sowohl Rekordspielerin der österreichischen Nationalmannschaft nach Einsätzen (109) als auch Rekordtorschützin der ÖFB-Auswahl (53 Tore).

Was die Liga der Frauen in Österreich natürlich so attraktiv macht, auch von außerhalb Österreichs darauf zu wetten, ist, dass hier nur selten „Legionärinnen“ von außerhalb eingekauft werden. Diese Liga setzt sich hauptsächlich aus einheimischen Spielerinnen zusammen. Und auch, wenn ihre besten Protagonistinnen dann meist nach Deutschland oder in andere, besser situierte Nationen in Bezug auf den Status ihrer Frauenfußball-Ligen, wechseln, bleibt es hier stets spannend, wie die jeweilige Saison sich so entwickelt.

Das wiederum kann man nicht zuletzt mit einer App begleiten, die als die beste Fußball Wetten App gilt und des deshalb auch von vielen Freundinnen und Freunden des Fußballs, nicht zuletzt des Frauenfußballs, gerne genutzt wird.

Rekorde: Jung und alt, viel und wenig

Rekordmeister in Österreich sind aktuell (Stand November 2020) die beiden Clubs USC Landhaus Wien und SV Neulengbach, die jeweils 12 Meistertitel errangen. Allerdings gilt dieser Wert für alle Meistertitel insgesamt, unbesehen der Frage, ob man diesen Meistertitel in der Bundesliga oder in der Zeit davor errang.

Den absoluten Bestwert an Toren erreichte Nina Burger in der Saison 2006/07 mit 38 erzielten Treffern. Deutlich mehr als doppelt so viele Tore, wie Gertrud Stallner 1998/99 benötigte, um mit 14 Treffern Torschützenkönigin der damals noch jungen österreichischen Bundesliga zu werden.

Jüngste Torschützenkönigin wurde Maria Gstöttner in der Saison 2000/01 mit gerade einmal 17 Jahren. Die älteste Frau, die in der österreichischen Bundesliga die meisten Tore erzielen konnte, war Gertrud Stallinger, die 1998/99 beim Erreichen dieser Auszeichnung 32 Jahre alt war.

In jedem Fall erreicht auch die Bundesliga im Frauenfußball von Österreich nicht erst heutzutage ein größeres Publikum, was sich in einer wachsenden Popularität dieser Liga niederschlägt – was dann wiederum auch in zunehmenden Erfolgen der Nationalmannschaft von Österreich zu besichtigen ist.

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Beste ausländische Torschützen der Bundesliga

Wer in die Ewige Torschützenliste der Bundesliga blickt, wird feststellen, dass sich in den obersten Rängen immer noch nur ganz wenige Ausländer befinden. Das wird sich im Laufe der Jahre sicher noch weiter verändern, da die Auswirkungen der völligen Öffnung für europäische Spieler erst langsam zum Tragen kommen. Und normalerweise bleiben Spieler eines Kalibers wie Claudio Pizarro oder Robert Lewandowski auch eher selten einen Großteil ihrer Karriere in der Bundesliga, wenn sie doch wegen ihrer großen Qualität meist auch Angebote aus anderen europäischen Ländern erhalten.

Hier lohnt der aktuelle Blick auf die besten ausländischen Torjäger der Bundesliga aber dennoch, da sich da gerade wegen jenes Robert Lewandowski zuletzt einiges getan hat. Insgesamt ist er inzwischen sogar mittlerweile auf Rang 3 der Ewigen Torjägerliste vorgedrungen. Und falls er noch ein, zwei Saisons so weitertrifft wie zuletzt, überholt er auch noch den früheren Bayern-Trainer, Jupp Heynckes, der zurzeit noch an Rang 2 hinter dem wohl uneinholbaren Gerd Müller liegt. Außerdem war er in den letzten Jahren ingesamt fünf mal und zuletzt dreimal in Folge Torschützenkönig der Bundesliga. Da lohnt es sich wirklich, gegenwärtig zu überlegen, ob man nicht mal eine Wette auf ihn als Torschützenkönig der kommenden Saison wagen sollte. Nun aber der Blick auf all jene, welche in der gesamten Historie die meisten Tore in der Bundesliga erzielten, ohne dass sie fußballerisch gesehen Inländer waren oder sind.

Beste ausländische Torjäger der Bundesliga

Spieler Nation Clubs Tore
Robert Lewandowski Polen Borussia Dortmund, FC Bayern München 236
Claudio Pizarro Peru Werder Bremen, FC Bayern München, 1. FC Köln 197
Giovane Elber Brasilien VfB Stuttgart, FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach 133
Vedad Ibisevic Serbien Alemannia Aachen, TSG Hoffenheim, VfB Stuttgart, Hertha BSC, FC Schalke 04 127
Ailton Brasilien Werder Bremen, FC Schalke 04, Hamburger SV, MSV Duisburg 106
Arjen Robben Niederlande FC Bayern München 99
Pierre-Emerick Aubameyang Gabun Borussia Dortmund 98
Bum-Kun Cha Südkorea Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen 98
Anthony Yeboah Ghana Eintracht Frankfurt, Hamburger SV 96
Sergej Barbarez Bosnien Hansa Rostock, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund 95

Stand 1. September 2020.

Laut den Anbietern auf bestenwettseiten.de schaffte es nur ein Spieler aus den Niederlanden in die Top 10, Arjen Robben , obwohl die Niederländer und die Österreicher sehr früh einen großen Teil des Ausländerkontingents ausmachten Die Bundesliga wurde gegründet. Die besten Stürmer gingen damals wahrscheinlich nach Italien, jetzt nach England und Spanien. Das heißt nicht, dass Arjen Robben kein guter Stürmer war, aber er kam auch erst in die Bundesliga, als er sich nicht dauerhaft in England und Spanien etablieren konnte.

Die Nationalitäten dieser Top-Torjäger

Ebenfalls ein wenig erstaunlich, dass es nur zwei Brasilianer in die Top10 geschafft haben: Giovane Elber und Ailton. Dabei kauft man doch schon lang aus jenem Land ein, in dem vermeintlich das Reservoir an Topspielern unendlich ist. Dafür holt dann ein anderer Südamerikaner die Kohle für diesen Kontinent aus dem Feuer: Claudio Pizarro, immerhin auf Rang 6 der Gesamt-Torjägerliste der Bundesliga und unter den Ausländern auf Platz 2, gerade erst überholt worden von Robert Lewandowski, der zuletzt 34 Tore erzielte.

Anders als Robert Lewandowski wurde Pizarro allerdings nie Torschützenkönig. Etwas, was Giovane Elber (2003) hingegen gelangt. Ebenso Pierre-Emerick Aubameyang (2017), Ailton (2004) und Sergej Barbarez (2001) sowie Anthony Yeboah gleich zweimal, 1993 und 1994.

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Ewige Einsatzliste der Bundesliga in Österreich

Der Blick über bzw. in die Alpen wird im Fußball von hiesiger Warte aus eher selten getätigt. Dabei war Österreich einmal eine große Fußballnation und feiert zumindest zuletzt auch immer wieder Erfolge. Und die mit immer mal wieder wechselnder Besetzung zusammengestellte Bundesliga in Österreich hat natürlich auch ihre jeweils eigenen Rekordspieler aufzuweisen. Um diejenigen mit den meisten Einsätzen in Österreichs höchster Spielklasse soll es hier gehen.

In deutschen Landen dürften davon die wenigsten bekannt sein. Eigentlich gilt dies allein für Peter Stöger, Ex-Trainer des 1. FC Köln und von Borussia Dortmund. Ivica Vastic erlangte überregionale Bekanntheit, weil er der einzige Torschütze für Österreich bei deren Heim-EM im Jahr 2008 war. Gleichzeitig war er bei jener Endrunde der älteste Spieler im Turnier. Ansonsten ist keiner der hier aufgeführten Spieler in der BRD bekannt, was doch arg erstaunt, schließlich fehlt hier die Sprachbarriere wie zu anderen Ländern. Andererseits liegt dies natürlich auch in der Logik der Sache begründet: Wer gut genug war für die deutsche Bundesliga (oder andere größere Ligen), absolvierte naturgemäß weniger Spiele in seiner Heimat. Toni Polster, Andi Herzog oder Hans Krankl kennt jeder im Fußball, aber Spieler von diesem Format tauchen in dieser Auflistung eben nicht auf. Dafür erinnert sich jeder daran, dass diese in der Bundesliga Tabelle immer mal wieder ganz vorne zu finden waren. Herzog wurde sogar Deutscher Meister, Toni Polster immerhin beinahe Torschützenkönig der Bundesliga. Überhaupt könne sich die Fussball Ergebnisse der Österreicher im deutschen Fußball sehen lassen. Hie soll es aber um die Zahl der Einsätze in der Bundesliga in Österreich gehen. Der Höchstwert ist dabei nicht allzu weit entfernt vom deutschen Rekord von Charly Körbel mit 602 Einsätzen für Eintracht Frankfurt.

Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen in Österreich

Jahr Spieler Vereine Einsätze
1. Heribert Weber Rapid Wien, Sturm Graz, Salzburg 573
2. Michael Baur FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Pasching 566
3. Wolfgang Knaller Austria Wien, FC Admira Wacker, SV Spittal/Drau 518
4. Leo Lainer Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 514
Dieter Ramusch Grazer AK, FC Kärnten, LASK, VSE St. Pölten 514
6. Joachim Standfest Grazer AK, Sturm Graz, Austria Wien, Wolsberger AC 508
7. Walter Kogler FC Kärnten, Sturm Graz, FC Innsbruck, Austria Wien, LASK, Salzburg 495
8. Christian Mayrleb FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, Salzburg, FC Pasching 494
9. Roland Kirchler FC Wacker Innsbruck, Salzburg, FC Pasching, SCR Altach 490
10. Erich Obermayr Austria Wien 483
11. Karl Brauneder Rapid Wien, Wiener Sport-Club, VfB Mödling, FC Blau-Weiß Linz 459
12. Peter Stöger Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, First Vienna FC, Favoritner AC 452
13. Michael Streiter FC Wacker Innsbruck, Austria Wien 451
14. Mario Haas Sturm Graz 441
15. Ivica Vastic Sturm Graz, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, VSE St. Pölten, First Vienna FC 436
16. Kurt Gager Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 436
17. Peter Schöttel Rapid Wien 434
18. Steffen Hofmann Rapid Wien 430
19. Klaus Lindenberger FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Blau Weiß Linz 429
20. Walter Hörmann Sturm Graz, Austria Wien, Salzburg 428
21. Herbert Oberhofer FC Admira Wacker 424
22. Manfred Zsak Grazer AK, Austria Wien, FC Admira Wacker, FC Blau Weiß Linz 423
23. Rene Aufhauser Grazer AK, LASK, Salzburg 423
24. Dietmar Kühbauer Rapid Wien, Admira Wacker, SV Mattersburg 421
25. Ernst Baumeister Austria Wien, FC Admira Wacker, Kremser SC 414
Anton Pichler Sturm Graz, VSE St. Pölten 414

Das sind sie also, die Spieler mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga in Österreich. Fast alle waren in ihrer Karriere für mehrere Vereine tätig, nur ganz wenige von ihnen stellen sogenannte One-Club-Stars dar. Peter Stöger hält von dieser Top 25 sogar den Rekord mit insgesamt sieben verschiedenen Clubs, für die er seine 452 Einsätze absolvierte.

Namensänderungen üblich in Österreich

Beachten sollte man, dass in Österreich Clubs häufiger ihre – offziellen – Namen ändern. Das hat damit zu tun, dass dort Sponsorennamen im Clubnamen ganz legal und akzeptiert sind. Der FC Innsbruck bzw. FC Wacker Innsbruck ist da ein besonderen Fall, bei dem es andere Gründe hat. Ansonsten wurden die Namen der Sponsoren hier nicht aufgenommen.

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Liste der Rekordmeister pro Land in Europa

Es ist gar kein so neues Phänomen, wie man als unbedarfter Beobachter vielleicht annimmt. Auch vor den Zeiten der immer größer werdenden finanziellen Unterschiede zwischen den Top-Clubs eines Landes und deren ersten Verfolgern war es schon so, dass einige wenige Clubs den Fußball in einem Land dominierten. Dies ist schlicht ein allgemeines Prinzip, sofern man keine geschlossenen Systeme wie im US-Sport verbreitet etabliert. Wo der Erfolg ist, und das ist allzu häufig auch in den größten Städten des jeweiligen Landes, generiert der Fußball mehr Einnahmen, mehr Strahlkraft und verstärkt eine auch geographisch und strukturell existierende Ungleichheit auch im Sport. Zumindest ab dem Moment, in dem in diesem auch Geld verdient wird und das ist im Fußball bekanntlich seit seinen Kindertagen an der Fall. Schließlich waren es Wirte in England, die die ersten Fußballspiele organisierten, damit Zuschauer anlockten und so für sich für Umsatz sorgen konnten.

Mögen es damals noch nur ein paar Schillinge gewesen sein und es sich heute um Milliarden von Euro oder auch Dollar handeln, die mit dem Fußball generiert werden, ob per Merchandising, per TV-Rechten, Zuschauereinnahmen und Catering oder Wettlizenzen für Anbieter wie z. B. Ladbrokes – die großen Clubs eines Landes sind heute meist noch dieselben wie vor 80 oder 100 Jahren – und wen wundert’s? – sie befinden sich tatsächlich fast immer in den größten Städten eines Landes. Und so finden wir in der hier vorliegenden Liste der jeweiligen Rekordmeister eines Landes fast ausschließlich Clubs aus der jeweiligen Hauptstadt, sofern die Einwohnerzahl eines Landes eine bestimmte Schwelle nicht überschreitet und es mehrere, annähernd gleichwertige Zentren in einem Land gibt.

Allerdings sind hier die Rekordmeister pro höchster Liga erfasst. Wenn es so wie in Deutschland, schon lange Meisterschaften gab, ohne dass diese in einer landesweiten Liga ausgespielt wurden, kommen diese hier nicht zum Tragen.

Liste der Rekordmeister pro Mitglied der UEFA

Land Rekordmeister Titel
Albanien KF Tirana 24
Andorra FC Santa Coloma 11
Armenien FC Pjunik Erewan 14
Aserbaidschan Neftci Baku 8
Belgien RSC Anderlecht 34
Bosnien und Herzegowina FK Zeljeznicar Sarajewo 6
Bulgarien ZSKA Sofia 31
Dänemark FC Kopenhagen 12
Deutschland FC Bayern München 27
England Manchester United 13
Estland FC Flora Tallinn 11
Färöer HB Torshavn 26
Finnland HJK Helsinki 13
Frankreich AS Saint-Etienne 10
Georgien Dinamo Tiflis 16
Gibraltar Lincoln Red Imps FC 22
Griechenland Olympiakos Piräus 44
Irland Shamrock Rovers 17
Island KR Reykjavik 26
Israel Maccabi Haifa 7
Italien Juventus Turin 34
Kasachstan FK Astana 5
Kosovo FC Prishtina 17
Kroatien Dinamo Zgreb 19
Lettland Skonto Riga 15
Luxemburg Jeunesse Esch 24
Moldawien Sheriff Tiraspol 16
Montenegro FK Podgorica 3
Niederlande Ajax Amsterdam 25
Nordirland Linfield FC 52
Nordmazedonien Vardar Skopje 10
Norwegen Rosenborg Trondheim 26
Österreich Rapid Wien 32
Polen Gornik Zabrze 14
Portugal Benfica Lissabon 36
Rumänien Steaua Bukarest 26
Russland Spartak Moskau 10
San Marino Tre Fiori 7
Schottland Celtic Glasgow 5
Schweden Malmö FF 20
Schweiz GC Zürich 27
Serbien Partizan Belgrad 8
Slowakei SK Slovan Bratislava 8
Slowenien NK Maribor 14
Spanien Real Madrid 33
Tschechien Sparta Prag 12
Türkei Galatasaray 21
Ukraine Dynamo Kiew 15
Ungarn Ferencvaros Budapest 29
Wales The New Saints FC 12
Weißrussland BATE Borrisov 15
Zypern APOEL Nikosia 27

Natürlich krankt die Vergleichbarkeit dieser absoluten Zahlen daran, dass sie jeweils nach der natürlich nicht einheitlich erfolgten Gründung der jeweils aktuellen Liga mit ihrer Zählung begannen. Für England heißt das zum Beispiel, seit Einführung der Premier League 1992, alles, was davor geschah, zählt nicht. Tatsächlich hat beispielsweise Manchester United bereits 20 Meistertitel gewonnen, ist damit auch absoluter Champion bzw. Rekordmeister in England. Die große Mehrheit dieser 20 Titel gewann man aber, 13 nämlich, erst nach Einführung der Premier League, währen der FC Liverpool, der mit 18 Titeln die zweithäufigsten Meistertitel gewann, noch keinen einzigen Titel in der Premier League gewann.

Vor allem in vielen Ländern im früheren Ostblock inklusive Jugoslawien sind die jeweiligen Landesligen noch sehr jung, sodass man hier eben nur in wenigeren Fällen auf so einen klar dominierenden Club kommt. Das wird sich im Laufe der Zeit sicher noch ausweiten, wobei ein Land in der Regel auch zwei oder drei große Clubs verträgt, wie es für die Niederlande typisch ist, für Spanien und mit Juventus, Inter und AC auch für Italien. Allein in Deutschland ist es so, dass der FC Bayern 50 % aller Titel in der Bundesliga gewonnen hat – und die beiden nächstbesten Clubs, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach kommen jeweils nur auf 5 und das auch meist nur in einer sehr speziellen Phase ihrer Existenz. Aber damit ist man europaweit auch nicht völlig alleine, wobei sich ein solches Phänomen wie eingangs erwähnt meist eher in kleineren Ländern zeigt.

Stand der Daten ist Sommer 2019.

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Alles zum neuen Spielplan

Der neue Spielplan der Bundesliga für die Saison 2019/20 ist veröffentlicht worden. Natürlich gibt es viele Meinungen dazu, vor allem von den Fans, was ihnen gefällt und was nicht, aber auch von Offiziellen der Vereine. Diesmal ungewöhnlich: Sehr deutlich kritisierte Michael Zorc vom BVB die Ansetzungen, die seinen Club seiner Meinung nach ein wenig benachteiligten. Ebenfalls selbstverständlich, dass der Meister der vergangenen Saison das Eröffnungsspiel am Freitag des ersten kommenden Spielwochenendes bestreitet. Und das ist, wie noch stets in den letzten sieben Jahren, bekanntlich der FC Bayern München. Sein Auftaktgegner beim Heimspiel und damit dem ersten von wie immer 306 Partien der kommenden Bundesliga-Runde bestreitet der amtierende Meister in seiner Allianz-Arena in Fröttmaning gegen Hertha BSC.

FC Bayern eröffnet die Saison zu Hause

Die Bayern werden allgemein diesmal als nicht so stark eingeschätzt wie in den meisten letzten Jahren zu vor. Deshalb lohnt sich in diesem Fall auch eine Wette auf den Gesamtsieger der Bundesliga, sprich: den kommenden Deutschen Meister, besonders. Gleich mehrere Kandidaten dürften realistische Chancen haben, am Ende der Saison die Meisterschale in Empfang zu nehmen. Und darum gilt gerade für Novizen bei Sportwetten, dass sie jetzt zuschlagen sollten, und sich bei einem der vielen Wettanbieter einen Willkommensbonus zu sichern. Diesen gewähren im Prinzip alle Wettanbieter am Markt allen Neukunden in unterschiedlicher Höhe. Wie das genau abläuft, erklärt diese Webseite in allen Details. Dann einfach auf den kommenden Deutschen Meister tippen und zusätzlich den Willkommensbonus einstreichen.

Hier nun also der komplette erste Spieltag der kommenden Saison im Überblick:

FC Bayern München - Hertha BSC
Borussia Dortmund - FC Augsburg
Bayer Leverkusen - SC Paderborn 07
Borussia Mönchengladbach - FC Schalke 04
VfL Wolfsburg - 1. FC Köln
Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim
Werder Bremen - Fortuna Düsseldorf
SC Freiburg - FSV Mainz 05
1. FC Union Berlin - Rasenballsport Leipzig

Damit hat der erste Spieltag auch direkt einen echten Kracher zu bieten, nämlich den (nicht nur West-) Klassiker zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04. Angesichts des Verlaufs der letzten Saison droht den Schalkern damit schon wieder sofort ein Fehlstart, denn die Borussia aus Mönchengladbach ist trotz aller Abgänge zumindest auf dem Papier deutlich stärker einzustufen als die Knappen. Doch wie man weiß, beginnen alle Partien immer beim Stand von 0:0 und auch vor jeder neuen Saison werden die Karten komplett neu gemischt, zumindest, was das Momentum und die psychische Komponente innerhalb einer Mannschaft betrifft.

Aufsteiger im direkten Duell und mit Ost-Derby

Immer interessant auch, gegen wen die Aufsteiger in ihre Saison in der nun höheren Spielklasse bestreiten dürfen bzw. müssen. Ganz besonders interessant natürlich für jenen Club, der zum ersten Mal in der Bundesliga aktiv wird, den 1. FC Union Berlin. Ihm haben die Gestalter des Spielplans das einzig mögliche Ostderby der Bundesliga zugeteilt, die Eisernen treten in ihrem ersten Bundesligaspiel überhaupt gegen Leipzig an, immerhin in einem Heimspiel.

Der SC Paderborn reist zum 1. FC Köln und damit treffen sich gleich zwei Aufsteiger im direkten Duell gegeneinander. Feels like immer noch 2. Bundesliga, aber wenigstens ist die Distanz nicht allzu weit, sodass wohl viele Fans des SC Paderborn ihren Club an den Rhein begleiten werden.

Zum Abschluss noch ein Klassiker

Ebenso spannend ist natürlich die Konstellation am 34. und damit letzten Spieltag in der Bundesliga. Da ergibt sich für die Saison 2019/20 die folgende Ansetzung der jeweils neun Paarungen an einem Spieltag:

Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim
Bayer Leverkusen - FSV Mainz 05
Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC
VfL Wolfsburg - FC Bayern München
Eintracht Frankfurt - SC Paderborn 07
Werder Bremen - 1. FC Köln
SC Freiburg - FC Schalke 04
FC Augsburg - Rasenballsport Leipzig
1. FC Union Berlin - Fortuna Düsseldorf

Einen Klassiker hält auch dieser Spieltag also bereit: Werder Bremen gegen den 1. FC Köln. Beide werden aber wohl nicht ins Titelrennen eingreifen können.

Die Meisterschale könnte am letzten Spieltag womöglich eher in Dortmund übergeben werden, in Wolfsburg – oder vielleicht ja auch in Augsburg oder in Mönchengladbach. Der Titelfavorit bleiben natürlich die Bayern, doch immer noch im Umbruch befindlich, weiß man nicht, wie sie sich in der kommenden Saison präsentieren werden, zumal der BVB enorm aufgerüstet hat und in Lucien Favre zweifelsohne über den taktisch fähigeren Trainer verfügt. Einen guten Trainer hat aber auch Leipzig in der neuen Saison, nämlich Julian Nagelsmann, der von Hoffenheim zum anderen überaus populären Club der Bundesliga gewechselt ist. In jedem Fall dürfte die kommende Saison spannender werden als die allermeisten in den letzten Jahren, als die Bayern häufig schon weit vor dem letzten Spieltag als Meister feststanden.

Eins bleibt, wie es immer war

Was diesem Spielplan und allen bisherigen und zukünftigen der Bundesliga allerdings ohnehin innewohnt, ist, dass jedes Team zweimal gegen jedes andere spielt – einmal beim Gegner und einmal im eigenen Stadion. Nur die Reihenfolge (und die Auf- und Absteiger der Bundesliga) ändert sich von Jahr zu Jahr. Während an einem Spieltag zudem immer mehr verschiedene Anstoßzeiten genutzt werden, ist das angenehme der letzten beiden Spieltage, dass dann alle neun Partien zeitgleich stattfinden. Am Samstag um 15.30 Uhr, wie es zu Opas Zeiten noch an jedem Spieltag Usus war.

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Bundesliga-Meisterschaften, die durch die Tordifferenz entschieden wurden

Noch ist es in dieser Saison 2018/19 nicht ausgeschlossen: dass die Tordifferenz über die Meisterschaft entscheidet. Auch, wenn das zugegebenermaßen äußerst unwahrscheinlich ist, drei Spieltage vor Saisonende und bei 16 Toren, die Borussia Dortmund gegenüber dem FC Bayern München aufholen müsste. Doch unmöglich ist es nicht. Schließlich begann die gar nicht mal so kurze Geschichte der anhand der Tordifferenz entschiedenen Meistertitel in der Bundesliga mit einem Sieg am letzten Spieltag, der bis heute der höchste Bundesliga-Sieg der Historie ist.

Immerhin sechsmal entschied am Ende die Tordifferenz über den Meistertitel in jetzt 56 Saisons, also in mehr als jeder 10. Saison ist dies der Fall. Allerdings ließ man sich einerseits 15 Jahre seit Gründung Zeit, bis es zum ersten Mal soweit war, andererseits ist es seit dem Beginn des neuen Jahrhunderts kein einziges Mal in inzwischen 19 Jahren mehr vorgekommen. Und dass die Zahl der mehr erzielten Tore – statt der reinen Tordifferenz – über den Titel entschieden hätte, gab es noch nie. Gleich beim ersten Mal wäre es aber fast schon soweit gekommen.

1977/78

Die Mutter aller Schlachten um die Tordifferenz fand an jenem letzten Spieltag der Saison 1977/78 statt, als Jupp Heynckes fünfmal im Rheinstadion traf, Otto Rehhagel mit Borussia Dortmund unterging und die Kölner so weise waren, sich nicht auf dem Vorsprung von 10 Toren vor Beginn des Spieltags auszuruhen, sondern ihrerseits beim 5:0 gegen den FC St. Pauli nicht mit Toren sparten. So blieb es bei am Ende drei weniger kassierten Toren als Konkurrent Borussia Mönchengladbach. Damit gelang der zweite und letzte Bundesligatitel des 1. FC Köln, der auch gleich noch das Double gewann (damals eine echte Besonderheit).

Club Tore Diff Punkte
1. 1. FC Köln 86:41 +45 48:20
2. Borussia Mönchengladbach 86:44 +42 48:20
3. Hertha BSC 59:48 +11 40:28

1982/83

Zwei Nordclubs ganz oben, und nur der Unterschied einer um 8 Tore besseren Tordifferenz machte den HSV zum Meister vor Werder Bremen, gerade mal vor zwei Jahren wieder aufgestiegen nach dem bislang einzigen Abstieg aus der ersten Bundesliga. Der Drittplatzierte VfB Stuttgart hatte mit 80 sogar noch ein Tor mehr erzielt als der Meister HSV mit seinen 79 Toren, aber weniger Punkte gesammelt. Keine allzu dramatische Angelegenheit war diese Entscheidung, auch, wenn es natürlich alles am letzten Spieltag noch hätte kippen können.

Club Tore Diff Punkte
1. Hamburger SV 79:33 +46 52:16
2. Werder Bremen 76:38 +38 52:16
3. VfB Stuttgart 80:47 +33 48:20

1983/84

In dieser Saison kam es zur seltsamen Konstellation, dass der Hamburger SV beim VfB Stuttgart quasi ein Finale um die Meisterschaft austragen durfte oder musste. Dieses gewann er zwar auch mit 1:0, es hätte aber noch ein paar Tore mehr gebraucht, um den VfB Stuttgart auch in der Tabelle zu überflügeln. Dass sogar drei Mannschaften am Ende punktgleich waren, gab es auch nur dieses eine Mal, aber Mönchengladbach hatte sich diesmal – anders als 1978 – offenbar ohnehin nicht mehr ernsthaft Chancen auf den Titel ausgerechnet.

Club Tore Diff Punkte
1. VfB Stuttgart 79:33 +46 48:20
2. Hamburger SV 75:36 +39 48:20
3. Borussia Mönchengladbach 81:48 +33 48:20
4. FC Bayern München 84:41 +43 47:21

1985/86

„Kutzop“.

Und das ist dann auch schon die komplette Geschichte dieses Dramas, bei dem der Tabellendritte Bayer Uerdingen immerhin auf die stolze Tordifferenz von +3 Toren kam.

Bliebe vielleicht noch zu erwähnen, dass dies der einzige Elfmeter war, den Michael Kutzop in seiner gesamten Profikarriere vergab. Und dass den Bremern immer noch ein Remis beim letzten Spiel in Stuttgart gereicht hätte, welches aber mit 1:2 verloren ging, während die Bayern zu Hause Borussia Mönchengladbach mit 6:0 abfertigten. Alles live verfolgt am Fahrradradio meines Kumpels, damals. Immerhin hatte der Fußballgott ein Einsehen und erlaubte Werder Bremen 1988 schließlich den Titel in der Bundesliga. Zu spät allerdings für Rudi Völler, der da schon über die Alpen nach Italien entfleucht war und somit zwar Weltmeister ist, aber nie Deutscher Meister wurde (und auch in Italien kein Landesmeister).

Ich schweife ab, hier geht es ja um die Entscheidung per Tordifferenz. Voilà:

Club Tore Diff Punkte
1. FC Bayern München 82:31 +51 49:19
2. Werder Bremen 83:41 +42 49:19
3. Bayer Uerdingen 63:60 +3 45:23

1991/92

Die sportlich schwärzeste Stunde der Frankfurter Eintracht fand mit einem 1:2 bei Hansa Rostock statt, woraufhin der VfB Stuttgart, der seinerseits erst spät in Leverkusen in Unterzahl zum Siegtreffer kam, mal wieder Meister wurde, wie das früher öfter der Fall war. Erstaunlich, dass man bei Borussia Dortmund diese einzige Saison mit 20 Clubs in der 1. Liga, in der man bis zuletzt im Meisterrennen war, kaum je erwähnt. In jedem Fall einer der spannendsten letzten Spieltage überhaupt in der Bundesliga-Historie.

Club Tore Diff Punkte
1. VfB Stuttgart 63:32 +30 52:24
2. Borussia Dortmund 66:47 +19 52:24
3. Eintracht Frankfurt 76:41 +35 50:26

1999/2000

Ballack, Unterhaching, Eigentor.

Auch diese Geschichte ist schnell erzählt, bzw. dürfte allgemein bekannt sein – und erneut war der FC Bayern Nutznießer dessen, dass er eine bessere Tordifferenz als sein Kontrahent aufwies. Da ahnte man bei Bayer Leverkusen allerdings noch nicht, was die Saison 2002 noch für sie bereithalten sollte …

Club Tore Diff Punkte
1. FC Bayern München 73:28 +45 73
2. Bayer Leverkusen 74:36 +38 73
3. Hamburger SV 63:39 +24 59

Der Glaube daran, dass sich die Saison 2018/19 in diese Liste einreiht, ist hier trotz meines Tweets von jüngst quasi nicht vorhanden. Spannend wäre es aber natürlich schon und wie der aktuell etwas schräge Spieltag gezeigt hat, auch nicht komplett unmöglich.

Wer die Saison 2000/2001 mit dem Meister der Herzen alias der Vierminuten-Meisterschaft des FC Schalke 04 hier vermisst, dem sei gesagt, dass der FC Bayern damals die schlechtere Tordifferenz aufwies, durch den späten Ausgleich beim Hamburger SV aber eben einen Punkt mehr sammelte als Schalke. Ohne diesen Punkt wäre man punktgleich gewesen – und bei dieser Entscheidung hätte dann Schalke die Nase vorn gehabt. Dem war aber nicht so, weshalb diese Saison auch nicht in dieser Zusammenstellung auftaucht. Dramatische Saisons gab es aber auch so schon genug. Nur seit 2012 ist da nicht mehr allzu viel Drama gewesen, Baby.

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Alle niederländischen Trainer in der Bundesliga

Über 50 Jahre läuft die Bundesliga nun schon und läuft und läuft und läuft. Erst in den letzten Jahren hat man sich aber auch bei der Position des Trainers vermehrt für Einflüsse von außerhalb Deutschlands geöffnet. Natürlich gab es auch früher schon immer mal wieder Trainer aus dem Ausland auf der Bank. Doch in den meisten Fällen waren dies Trainer aus dem deutschsprachigen Ausland wie Österreich oder der Schweiz, aus dem aus mehreren Gründen mit Deutschland eng verwobenen Jugoslawien oder eben ansonsten aus direkter Nachbarschaft. Nämlich aus den Niederlanden oder wie man im Fußball gerne auch gemeinhin sagt: aus Holland.

Hier der Blick auf alle Trainer aus den Niederlanden in der Geschichte der Bundesliga.

Liste aller holländischen Trainer der Bundesliga

Stand der Liste ist der 24.04.2018. Sie enthält auch jene Trainer aus den Niederlanden, welche nur interimistisch als Bundesliga-Trainer tätig waren, damit sie komplett ist. Zudem wurde der erst noch kommende Trainer der TSG Hoffenheim, Alfred Schreuder, der zur Saison 2019/20 in der Bundesliga beginnen wird, ebenfalls bereits aufgenommen.

Name Clubs
Gertjan Verbeek 1. FC Nürnberg
Bert van Marwijk Borussia Dortmund, Hamburger SV
Louis van Gaal FC Bayern München
Jan Notermans Arminia Bielefeld
Ricardo Moniz Hamburger SV
Andries Jonker FC Bayern München, VfL Wolfsburg
Aad de Mos Werder Bremen
Rinus Michels Bayer Leverkusen, 1. FC Köln
Huub Stevens FC Schalke 04, Hamburger SV, Hertha BSC, TSG Hoffenheim, VfB Stuttgart, 1. FC Köln
Jos Luhukay Borussia Mönchengladbach, FC Augsburg, Hertha BSC
Fred Rutten FC Schalke 04
Martin Jol Hamburger SV
Arie Haan VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg
Eddy Achterberg FC Schalke 04
Dick Advocaat Borussia Mönchengladbach
Gerald Vanenburg TSV 1860 München
Peter Bosz Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen
Alfred Schreuder TSG Hoffenheim

Mit dann insgesamt 18 verschiedenen Fußball-Lehrern führen die Niederlande die inoffizielle Wertung der Zahl der Trainer aus dem Ausland also an. Das darf eigentlich aufgrund der geographischen Nähe und der fußballerischen Exzellenz, die die Niederlande in den 1970ern und dann wieder ab den 1990ern (bzw. seit dem Gewinn der Europameisterschaft 1988) an den Tag legten, nicht überraschen.

Besondere Beziehung Deutschland – Niederlande

Die Geschichte des niederländischen Fußballs ist eine besondere. Das gilt ebenso für die Beziehung Fußballdeutschlands zu seinem westlichen Nachbarn. Ressentiments gibt es auf beiden Seiten. Dass diese dann aber nicht so groß sind, dass man nicht Trainer aus den Niederlanden anheuern würde, ist natürlich insofern klar, als dass es im Fußball stets ein übergeordnetes Ziel gibt: den Erfolg. Und wenn dieser mit einem Holländer an der Seitenlinie wahrscheinlicher wirkt, verpflichtet man eben einen solchen auch. Wobei diese Öffnung natürlich auch Teil der allgemeinen Entwicklung im Fußball ist. Seit dem Bosman-Urteil und seinen weitreichenden Konsequenzen ist der Fußball überall in Europa immer internationaler geworden, selbst in der oft als so borniert beschriebenen deutschen Bundesliga.

Meister-Trainer aus Holland

Deutscher Meister wurde übrigens nur ein einziger dieser Trainer aus den Niederlanden: natürlich das „Feierbiest“ Louis van Gaal. Allen anderen Coaches aus dem Nachbarland blieb ein solcher Erfolg verwehrt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden und da kann man sich natürlich überlegen, vielleicht eine der vielen denkbaren Sport Bundesliga Wetten zum nächsten Meistertrainer aus den Niederlanden zu wagen. Eventuell gelingt dies ja in Kürze Peter Bosz mit Bayer 04 Leverkusen (kleiner Scherz). Aber Niko Kovac‘ Tätigkeit beim Dauermeister FC Bayern scheint nicht in Stein gemeißelt zu sein. Und dass Dortmunds aktueller Trainer Lucien Favre gerne schon mal von Selbstzweifeln geplagt von sich aus das Weite sucht, ist hinlänglich bekannt. Bei beiden Dauerkandidaten für den Meistertitel könnte es also schon rasch einen anderen Trainer geben. Vielleicht ja wieder einer aus Holland, wie beim FC Bayern Louis van Gaal oder bei Borussia Dortmund Peter Bosz.

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Alle Spiele zwischen dem HSV und Werder Bremen in der Bundesliga

Erst zum zweiten Mal findet in dieser Saison 2018/19 eine Spielzeit der Bundesliga statt, ohne dass es dabei zum Nordderby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen kommt. Denn, wie alle an Fußball interessierte Welt weiß, der Hamburger SV ist erstmals überhaupt aus der Bundesliga abgestiegen und aktuell nur Zweitligist. Zuvor gab es lediglich in der Saison 1980/81 diesen Klassiker der Bundesliga nicht. Damals hatte Werder Bremen in der Vorsaison den Gang ins Unterhaus antreten müssen. Ein bislang einmaliger Ausrutscher von Werder Bremen, der mit dem sofortigen Wiederaufstieg repariert wurde. Beim Hamburger SV hofft man zurzeit, dass es für ihren Club ebenfalls bei einem nur einjährigen Gastspiel in der 2. Bundesliga bleibt. Auf dass man den vielen, oft legendären, oft umkämpften Duellen in der 1. Bundesliga so rasch wie möglich das nächste hinzufügen kann.

Denn kein Duell gab es in der Historie der Bundesliga bislang so häufig wie jenes zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen, da eben beide jeweils nur eine Saison fehlten bzw. voraussichtlich fehlen werden. Hier also die Übersicht über alle direkten Begegnungen im einzig wahren Nordderby der Bundesliga inklusive aller relevanten Daten.

Liste Bundesliga-Duelle HSV – Werder Bremen

Datum Saison SpTg Heim Erg. Zuschauer
12. 10. 1963 1963/64 7 Werder 4:2 (2:1) 40.000
26. 03. 1964 1963/64 24 HSV 1:1 (1:1) 22.000
26. 09. 1964 1964/65 6 Werder 0:0 (0:0) 40.000
13. 02. 1965 1964/65 21 HSV 0:4 (0:2) 55.000
11. 12. 1965 1965/66 16 Werder 2:0 (2:0) 15.000
21. 05. 1966 1965/66 31 HSV 1:3 (1:2) 15.000
24. 09. 1966 1966/67 6 Werder 5:1 (3:0) 20.000
25. 02. 1967 1966/67 23 HSV 1:1 (1:1) 23.000
19. 08. 1967 1967/68 1 Werder 1:4 (1:1) 40.000
6. 01. 1968 1967/68 18 HSV 2:1 (1:0) 16.000
4. 09. 1968 1968/69 4 HSV 5:2 (2:1) 18.000
1. 02. 1969 1968/69 21 Werder 1:1 (1:0) 30.000
6. 09. 1969 1969/70 4 Werder 1:1 (1:1) 35.000
14. 04. 1970 1969/70 29 HSV 2:2 (0:0) 10.000
10. 10. 1970 1970/71 10 HSV 1:1 (0:0) 14.000
17. 04. 1971 1970/71 28 Werder 2:2 (1:0) 25.000
27. 11. 1971 1971/72 16 HSV 2:1 (0:0) 18.000
24. 06. 1972 1971/72 33 Werder 4:0 (2:0) 8.000
18. 11. 1972 1972/73 13 HSV 2:2 (2:0) 14.000
5. 05. 1973 1972/73 30 Werder 1:4 (1:3) 16.000
25. 08. 1973 1973/74 4 Werder 1:1 (0:0) 28.000
26. 01. 1974 1973/74 21 HSV 3:0 (1:0) 23.000
21. 12. 1974 1974/75 17 Werder 1:0 (0:0) 36.000
7. 06. 1975 1974/75 33 HSV 2:0 (2:0) 24.000
22. 11. 1975 1975/76 15 Werder 1:3 (0:2) 37.000
29. 05. 1976 1975/76 32 HSV 1:2 (1:2) 24.000
21. 08. 1976 1976/77 2 Werder 2:2 (1:1) 37.000
22. 01. 1977 1976/77 19 HSV 5:3 (1:1) 18.000
24. 09. 1977 1977/78 9 Werder 1:2 (0:1) 36.000
18. 02. 1978 1977/78 26 HSV 1:1 (1:1) 18.400
19. 08. 1978 1978/79 2 Werder 1:1 (1:0) 28.000
14. 03. 1979 1978/79 22 HSV 2:2 (1:0) 40.000
20. 10. 1979 1979/80 9 Werder 1:1 (0:0) 40.000
22. 03. 1980 1979/80 25 HSV 5:0 (2:0) 31.000
28. 11. 1981 1981/82 15 Werder 3:2 (2:1) 40.000
15. 05. 1982 1981/82 32 HSV 5:0 (1:0) 53.500
25. 08. 1982 1982/83 2 HSV 1:1 (1:1) 25.000
29. 01. 1983 1982/83 19 Werder 3:2 (2:0) 40.500
23. 09. 1983 1983/84 8 Werder 0:0 (0:0) 41.000
17. 03. 1984 1983/84 24 HSV 4:0 (2:0) 46.000
20. 10. 1984 1984/85 9 Werder 5:2 (1:1) 35.000
3. 04. 1985 1984/85 24 HSV 2:0 (1:0) 50.000
31. 08. 1985 1985/86 4 Werder 2:0 (1:0) 35.100
1. 02. 1986 1985/86 21 HSV 0:1 (0:0) 44.000
16. 08. 1986 1986/87 1 HSV 3:0 (2:0) 46.000
28. 02. 1987 1986/87 19 Werder 2:1 (1:0) 32.000
14. 11. 1987 1987/88 16 HSV 0:0 (0:0) 34.600
14. 05. 1988 1987/88 33 Werder 1:4 (1:1) 38.000
23. 07. 1988 1988/89 1 Werder 2:1 (0:1) 24.600
18. 02. 1989 1988/89 17 HSV 2:0 (0:0) 21.000
20. 09. 1989 1989/90 10 HSV 4:0 (2:0) 14.000
31. 03. 1990 1989/90 27 Werder 2:1 (2:1) 21.700
1. 09. 1990 1990/91 4 Werder 3:1 (2:1) 20.400
15. 03. 1991 1990/91 20 HSV 3:2 (2:0) 43.000
10. 11. 1991 1991/92 17 HSV 0:1 (0:1) 20.600
28. 04. 1992 1991/92 35 Werder 1:1 (1:0) 20.000
4. 12. 1992 1992/93 16 HSV 0:0 (0:0) 46.000
29. 05. 1993 1992/93 33 Werder 5:0 (2:0) 38.400
24. 10. 1993 1993/94 13 Werder 0:2 (0:2) 37.000
9. 04. 1994 1993/94 30 HSV 1:1 (1:1) 36.950
6. 10. 1994 1994/95 7 Werder 1:4 (1:3) 38.878
2. 04. 1995 1994/95 24 HSV 0:0 (0:0) 42.000
18. 08. 1995 1995/96 2 HSV 3:3 (2:1) 32.247
5. 03. 1996 1995/96 20 Werder 2:1 (2:1) 29.000
2. 11. 1996 1996/97 13 Werder 0:0 (0:0) 35.400
3. 05. 1997 1996/97 30 HSV 3:2 (2:0) 31.392
17. 10. 1997 1997/98 11 Werder 0:0 (0:0) 34.800
27. 03. 1998 1997/98 28 HSV 2:1 (0:1) 38.261
23. 10. 1998 1998/99 9 HSV 1:1 (0:0) 29.052
13. 04. 1999 1998/99 26 Werder 0:0 (0:0) 34.486
28. 11. 1999 1999/00 13 Werder 2:1 (0:0) 35.838
15. 04. 2000 1999/00 30 HSV 0:0 (0:0) 52.800
6. 09. 2000 2000/01 3 HSV 2:1 (1:0) 37.382
3. 02. 2001 2000/01 20 Werder 3:1 (1:0) 31.526
22. 09. 2001 2001/02 7 HSV 0:4 (0:2) 43.014
24. 02. 2002 2001/02 20 Werder 0:1 (0:0) 32.250
18. 08. 2002 2002/03 2 Werder 2:1 (1:1) 33.000
2. 02. 2003 2002/03 19 HSV 1:0 (0:0) 46.742
29. 11. 2003 2003/04 14 HSV 1:1 (0:1) 55.500
1. 05. 2004 2003/04 31 Werder 6:0 (3:0) 42.500
30. 10. 2004 2004/05 11 Werder 1:1 (0:1) 42.550
9. 04. 2005 2004/05 28 HSV 1:2 (0:1) 55.500
18. 12. 2005 2005/06 17 Werder 1:1 (1:0) 42.100
13. 05. 2006 2005/06 34 HSV 1:2 (0:1) 57.000
23. 09. 2006 2006/07 5 HSV 1:1 (0:0) 57.000
17. 02. 2007 2006/07 22 Werder 0:2 (0:1) 42.100
1. 12. 2007 2007/08 15 Werder 2:1 (1:0) 42.100
7. 05. 2008 2007/08 32 HSV 0:1 (0:0) 57.000
23. 11. 2008 2008/09 14 HSV 2:1 (1:1) 56.121
10. 05. 2009 2008/09 31 Werder 2:0 (1:0) 42.100
20. 12. 2009 2009/10 17 HSV 2:1 (2:0) 57.000
8. 05. 2010 2009/10 34 Werder 1:1 (0:0) 41.150
25. 09. 2010 2010/11 6 Werder 3:2 (2:0) 35.000
19. 02. 2011 2010/11 23 HSV 4:0 (1:0) 54.121
10. 09. 2011 2011/12 5 Werder 2:0 (0:0) 42.500
18. 02. 2012 2011/12 22 HSV 1:3 (0:2) 56.553
1. 09. 2012 2012/13 2 Werder 2:0 (0:0) 42.100
27. 01. 2013 2012/13 19 HSV 3:2 (1:1) 54.758
21. 09. 2013 2013/14 6 HSV 0:2 (0:1) 53.290
1. 03. 2014 2013/14 23 Werder 1:0 (1:0) 42.100
23. 11. 2014 2014/15 12 HSV 2:0 (0:0) 57.000
19. 04. 2015 2014/15 29 Werder 1:0 (0:0) 42.100
28. 11. 2015 2015/16 14 Werder 1:3 (0:2) 42.100
22. 04. 2016 2015/16 31 HSV 2:1 (2:0) 57.000
26. 11. 2016 2016/17 12 HSV 2:2 (2:2) 55.237
16. 04. 2017 2016/17 29 Werder 2:1 (1:1) 42.100
30. 09. 2017 2017/18 7 HSV 0:0 (0:0) 54.631
24. 02. 2018 2017/18 24 Werder 1:0 (0:0) 42.100

Damit steht die aktuelle Gesamtbilanz dieser beiden Gründungsmitglieder der Bundesliga gegeneinander momentan bei folgendem Stand:

39 Siege für Werder Bremen, 35 Remis, 34 Siege für den Hamburger SV bei 157:158 Toren.

Die Heimbilanz von Werder in der Bundesliga sieht gegen den HSV wie folgt aus:

28 Siege, 16 Remis, 10 Niederlagen bei 94:63 Toren.

Die Heimbilanz des HSV in der Bundesliga sieht gegen Werder Bremen so aus:

24 Siege, 19 Remis, 11 Niederlagen bei 95:63 Toren.

Derbys sind das Salz in der Bundesliga-Suppe

Selbst dann, wenn man kein Fan dieser beiden stolzen Clubs ist, wird deren direktes Duell aktuell in der Bundesliga doch sehr vermisst. Derartige Derbys sind nun mal das Salz in der Suppe, ob nun eben HSV – Werder oder das Revierderby Schalke – BVB oder zumindest früher einmal FC Bayern – TSV 1860. Und solche oft brisanten Duelle sind es dann auch, die auch den normalen Fußballfan zu dem einen oder anderen Wett Tipp bewegen, worüber man sich stets up to date vorzüglich auf der Seite bundesliga-tipps.info informieren kann, wie die Endung der Domain ja auch schon anzeigt.

Bleibt zu hoffen, dass Werder Bremen bald wieder den früheren „Dino“ HSV zu einem Derby in der Bundesliga empfangen kann – und umgekehrt natürlich genauso. Eine weitere Hoffnung auf dieses Duell, das in dieser Saison wegen des sportlichen Abstiegs des Hamburger SV ausfallen muss, gibt es aber noch. Beide Clubs stehen bekanntlich im Halbfinale des DFB-Pokals und würden beim jeweiligen Weiterkommen im DFB-Pokalfinale in Berlin aufeinandertreffen. Ein Finale Werder Bremen – Hamburger SV, das gab’s noch nie. Dafür aber eben jene über 100 direkten Duelle in der Bundesliga, wie sie hier oben aufgelistet sind.

Rekordspieler bei diesen direkten Duellen ist übrigens Manfred Kaltz vom Hamburger SV mit nicht weniger als 35 Einsätzen gegen Werder Bremen. Daran wird erst einmal lange niemand mehr herankommen, auch wenn die nächsten 100 Nordderbys sicher noch folgen werden …

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Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga

Hier ist die Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga einzusehen. Allerdings sind hier alle Teilnahmen an der jeweils höchsten Liga im österreichischen Fußball seit 1911/12 erfasst, welche nicht zwangsläufig stets „Bundesliga“ hießen. Im Gegenteil ist dies erst seit der Saison 1974/75 der Fall. Zuvor trug die höchste Spielklasse unterschiedliche Namen, von „Erste Klasse“ über „Nationalliga“ bis zu „Staatsliga“ und „Liga A“. Problematisch ist diese Zusammenfassung zwar aus einem Aspekt: In den meisten Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg nahmen überhaupt nur Vereine aus Niederösterreich und Wien bzw. teilweise sogar nur aus Wien daran teil. Clubs aus anderen Ländern Österreichs hatten somit rein juristisch gar nicht die Gelegenheit, zu jener Zeit Punkte für diese hier vorliegende Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga zu sammeln. Dennoch verfährt man im österreichischen Fußball auf diese Weise und deshalb wird dieser Vorgehensweise hier auch gefolgt.

Ewige Tabelle Bundesliga (Österreich)

Club TN Sp Tore +/- P
1. SK Rapid Wien 106 2969 7056:3806 +3250 5596
2. FK Austria Wien 106 2969 6251:4002 +2249 5237
3. FC Admira Wacker Mödling 89 2532 4426:4309 +117 3500
4. SK Sturm Graz 62 2004 2903:2928 -25 2805
5. FC Salzburg 54 1798 2849:2389 +460 2745
6. Wiener Sport-Club 76 1871 3562:3347 +215 2680
7. First Vienna FC 1894 68 1672 3403:2850 +553 2541
8. FC Wacker Innsbruck 44 1488 2384:1787 +597 2376
9. Grazer AK 50 1546 2196:2321 -125 2122
10. LASK 49 1496 2139:2371 -232 1975
11. SC Wacker Wien 52 1153 2490:2225 +265 1661
12. Wiener AC 38 825 1668:1666 +2 1131
13. Floridsdorfer AC 38 787 1630:1837 -207 1009
14. FC Blau-Weiß Linz 23 738 954:1013 -59 977
15. 1. Simmeringer SC 36 847 1449:1996 -547 952
16. SV Ried 20 720 901:1002 -101 895
17. FC Wien 27 576 1054:1246 -192 739
18. SK Austria Klagenfurt 20 596 676:966 -290 675
19. SV Mattersburg 13 468 565:762 -197 540
20. SC Wiener Neustadt 14 422 533:844 -311 441
21. Kapfenberger SV 15 430 545:931 -386 414
22. SC Eisenstadt 13 380 421:604 -183 410
23. Schwarz-Weiß Bregenz 12 414 449:803 -354 410
24. SC Hakoah Wien 15 338 538:692 -154 395
25. Wiener AF 13 253 557:467 +90 391
26. SpC Rudolfshügel 15 299 540:666 -126 356
27. ASV Hertha Wien 17 343 495:825 -330 318
28. SK Vorwärts Steyr 11 344 391:635 -244 307
29. SC Rheindorf Altach 7 252 308:416 -108 294
30. DSV Leoben 10 280 360:583 -223 293
31. FC Juniors OÖ 5 180 243:199 +44 282
32. SKN St. Pölten 8 274 302:486 -184 267
33. Wolfsberger AC 6 216 251:321 -70 258
34. SV Schwechat 6 156 254:272 -18 213
35. SK Slovan-Hütteldorfer AC 9 200 309:481 -172 184
36. Kremser SC 7 170 258:378 -120 174
37. Brigittenauer AC 7 160 212:377 -165 166
38. Favoritner AC 5 122 154:289 -135 136
39. VfB Mödling 5 142 163:268 -105 132
40. SV Grödig 3 108 157:191 -34 127
41. SV Chemie Linz 4 104 176:214 -38 119
42. WSG Swarovski Wattens 3 88 127:135 -8 115
43. FC Libertas Wien 5 110 170:227 -53 111
44. SK Austria Kärnten 3 108 102:195 -93 89
45. SC Austria Lustenau 3 108 84:194 -110 74
46. WSG Radenthein 3 88 94:181 -87 68
47. FC Stadlau 3 78 98:220 -122 57
48. Grazer SC Straßenbahn 3 62 105:205 -100 51
49. FC Dornbirn 1913 3 82 91:223 -132 51
50. FC Wels 2 60 49:115 - 66 44
51. SC Olympia 33 2 52 59:159 -100 38
52. SV Spittal/Drau 1 30 28:55 -27 33
53. SC Neusiedl am See 2 60 39:151 -112 33
54. SC Austro Fiat Wien 2 32 83:111 -28 31
55. SC St. Veit 1 30 37:59 -22 28
56. Post SV Wien 3 58 65:202 -137 28
57. SPC Helfort Wien 1 22 39:56 -17 26
58. SC Ostbahn XI 2 42 49:195 -146 26
59. SC Rapid Oberlaa 4 82 82:323 -241 26
60. FC Rätia Bludenz 1 32 31:66 -35 23
61. SCR Hochstädt Wien 2 38 43:130 -87 23
62. FK Austria/ASV Puch 1 26 25:78 -53 22
63. USC Markersdorf 1 16 43:45 -2 21
64. Salzburger AK 1914 3 74 76:238 -162 21
65. SV Donau Wien 1 22 32:54 -22 20
66. KSV Ankerbrot Montelaa 1 26 25:89 -64 18
67. Favoritner SC 1 22 25:53 -28 17
68. SV Admira Wiener Neustadt 1 30 23:70 -47 15
69. SV Gloggnitz 1 24 49:104 -55 15
70. ASK Elektra Wien 1 24 31:115 -84 10
71. SK Bischofshofen 1 28 22:64 -42 9
72. SK Amateure Steyr 1 18 2 0 16 22:75 - 53 6
73. ESV Haidbrunn Wacker Wiener Neustadt 1 18 17:87 -70 6
74. Vienna Cricket and Football-Club 1 20 12:96 -84 2
75. TSV Hartberg 1+ 22 0:0 0 0

Mit riesigem Abstand führend sind also jene beiden Clubs, welche die einzigen beiden in Österreich sind, die die volle Zahl der möglichen Saisons in der höchsten Spielklasse erreichen: Rapid Wien als Erster vor dem Zweiten Austria Wien und somit natürlich zwei Clubs aus Wien, siehe Einleitung.

Anzumerken ist, dass in Österreich seit 1911 häufig vorkommende Namenswechsel hier nicht aufgeführt sind. Natürlich sind die jeweiligen Leistungen dann immer unter dem zuletzt aktuellen Namen dargestellt, und wer weiß, dass in Österreich Begriffe wie Casino Austria Online oder Swarovski Tirol sowie „Superpfund“ schon mal zum Namen gehör(t)en, wird eher dankbar sein, dass hier auf die Auflistung all dieser Besonderheiten verzichtet wurde.

Erstligisten aus jedem Bundesland in Österreich

Eher in Österreich selbst relevant ist die Aufteilung bzw. Erwähnung der Bundesländer, aus denen die jeweiligen Clubs stammten. Auch auf diese Nennung wurde deshalb hier verzichtet. Klar ist jedenfalls, dass die Liste mit 75 Clubs aus einem nur rund 10 Millionen Einwohner umfassenden Land ziemlich lang ist – was wiederum vielleicht genau an jener geringen Größe liegen mag. Aus jedem der acht Bundesländer plus Wien gab es bislang schon einen Erstligisten, die wenigsten weist dabei das Burgenland auf.

Neue Macht aus Salzburg

Von den 75 bislang teilnehmenden Clubs konnten aber gerade einmal 15 verschiedene am Ende einer Saison die Meisterschaft erringen. Wenig erstaunlich, wenn man bedenkt, dass allein Rapid (32) und Austria (24) in über 50 Saisons den Meistertitel gewannen. Dann wiederum hätte man vielleicht doch etwas mehr Varianz erwartet. 6 Clubs gewannen genau je einmal den Titel. Zuletzt dominiert der von einem Unternehmen übernommene FC Salzburg die Bundesliga in Österreich völlig und holte jeden Titel in Österreich seit 2014 ununterbrochen und seit 2007 in 9 von 12 Fällen. Insofern ist die österreichische Bundesliga zumindest an der Spitze nicht allzu interessant für Online Spiele zu diesem Thema. Gleichwohl ist das Feld der übrigen Clubs immer einen Blick wert, auch aus dem Ausland.

Schließlich zeigt diese Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga ja, wie groß die Fluktuation ist und dass hier immer wieder neue, interessante Clubs ihr Visitenkärtchen abgeben. Jüngster Neuzugang ist der TSV Hartberg aus der Steiermark, der gerade seine erste Saison überhaupt in Österreichs höchster Spielklasse absolviert.

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