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Schlagwort: Amsterdam

Alle Finalorte der Europa League

Seit der Saison 2009/2010 ist der UEFA-Cup im europäischen Fußball Geschichte. Er lebt allenfalls noch in gewissen Fangesängen fort. Doch auf dem Platz wird nicht mehr um ihn gespielt. Vielmehr hat die UEFA dem Wettbewerb einen neuen Namen und auch einen neuen Modus verpasst. Etwas sperrig heißt er nun „Europa League“, ein Mix aus mindestens zwei Sprachen für nur einen Wettbewerb. Dieser findet jeweils seinen krönenden Abschluss wie auch schon der UEFA-Pokal zuvor seit einiger Zeit in einem einzigen Finalspiel an neutralem Orte. Hier blicken wir auf die bisherigen und – soweit feststehend – kommenden Austragungsorte der Finals der Europa League. Auf dass man in Quizspielen mit diesem Wissen glänzen kann, aber vielleicht auch schon eine Reise zu einem Finale der Europa League planen kann.

Austragungsorte der Finals der Europa League

Hier also zunächst die komplette Liste mit allen Finals und den Austragungsorten sowie Stadien, seit dieser „zweite“ europäische Wettbewerb im Fußball „Europa League“ heißt.

Jahr Finalort Stadion Sieger
2009/2010 Hamburg Volksparkstadion Atletico Madrid
2010/2011 Dublin Aviva Stadium FC Porto
2011/2012 Bukarest Arena Nationala Atletico Madrid
2012/2013 Amsterdam Amsterdam Arena FC Chelsea
2013/2014 Turin Juventus Stadium FC Sevilla
2014/2015 Warschau Stadion Naowodory FC Sevilla
2015/2016 Basel St.-Jakob-Park FC Sevilla
2016/2017 Stockholm Friends Arena Manchester United
2017/2018 Lyon Parc Olympique Lyonnais Atletico Madrid
2018/2019 Baku Nationalstadion Baku -
2019/2010 Danzig Stadion Energa Gdansk -

Wie man sieht, war, anders als in der Champions League, bislang noch keine Stadt und kein Stadion zweimal Austragungsort des Finals der Europa League. Voraussichtlich wird dies auch längere Zeit erstmal so bleiben. Schaut man sich die Auswahl an, sieht man, dass die UEFA hier mit Städten wie Dublin, Basel, Warschau oder Danzig durchaus die Städte der zweiten Reihe wählt, um sie mit einem solchen Finale zu belohnen. Die Finals der Champions League finden gemeinhin nur in den ganz großen Metropolen Europas statt. Dazu kann man selbst mit viel Liebe Basel oder Danzig nun nicht zählen, gleichwohl dies für Hamburg, Turin oder Amsterdam wohl doch gelten darf.

Oft kleinere Städte als Austragungsort gewählt

Das Praktische an dieser nach etwas anderen Kriterien stattfindenden Auswahl der Finalorte der Europa League ist es, dass man als Fußballfan, der auch gerne mal auf Reisen geht, auf diese Weise auch in den Genuss eher unbekannterer, abgelegenerer, kleinerer Ziele bei seiner Fussballreise kommt. Diese sind aber keineswegs weniger reizvoll als Ziel einer solchen Fussballreise. Schließlich kommt man nach London (Wembley), Paris (Stade de France) oder Madrid (Estadio Santiago Bernabeu) auch ohne Fußball als Anlass ohnehin irgendwann einmal im Lauf seines Lebens. Anlass, eine Fussballreise nach Danzig oder Basel zu machen, hat man hingegen seltener.

Wo geht die Reise demnächst hin?

Und so darf man natürlich gespannt sein, in welche Stadien und die dazugehörigen Städte die UEFA die weiteren, kommenden Finals der Europa League vergeben wird. Dass es wie beim ersten Mal in Hamburg mal wieder in Deutschland sein wird, gilt als nicht allzu wahrscheinlich. Schließlich gibt es gerade im Osten und Südosten Europas viele Länder, die noch nie als Gastgeber eines Finals eines europäischen Wettbewerbs fungieren durften. Da ist der Hunger groß, verständlicherweise, und wird sicher auch eher von der UEFA bedient werden als Deutschland, das bekanntlich die EM 2024 ausrichten darf. Insofern darf man eine gewisse Vorfreude entwickeln, welche Ziele bald auf der Liste der eigenen Fussballreisen auftauchen werden, wenn die UEFA die nächsten Finalstädte bekannt geben wird. Für den neutralen Fußballfan ist eine solche Reise schließlich eine tolle Gelegenheit, bei einer Reise ein sportliches Erlebnis mit dem Erkunden einer zuvor unbekannten Stadt zu verknüpfen.

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Alle Orte der CL-Finals

Zwar werden die Stadien im europäischen Profifußball allgemein immer einheitlicher. Gerade für die ganz großen Stadien auf diesem Kontinent gilt dies aber immer noch nicht; gerade hier zeigen sich doch immer noch enorme Unterschiede eine ausgesprochene Prägnanz der jeweiligen Arenen. Aus diesem Grund ist es auch für neutrale Fans immer noch spannend, wo am Ende einer Saison jeweils das Finale der Champions League ausgetragen wird. Oft ist es eine der Hauptstädte der größeren Länder, allein schon aus Gründen der Kapazität. Nicht allein der Stadien, sondern auch der infrastrukturellen Einrichtungen wie Hotelbetten oder Flughäfen und Bahnhöfe, die jeweils in kurzer Zeit an- und wieder abreisenden Fans im Rahmen eines solchen Finals der Champions League bewältigen können müssen. Gerade zur Frühzeit dieses Wettbewerbs, als er noch Europapokal der Landesmeister hieß, gab es aber auch noch kleinere Städte wie Stuttgart oder Bern, die in den Genuss der Ausrichtung dieses bedeutsamsten Spiel des europäischen Vereinsfußballs ist.

Und gerade in den letzten Jahren kommen viele Städte hinzu, die man aus diversen Gründen lange Zeit gar nicht als Austragungsort der Champions League berücksichtigt hatte, wie Berlin, Moskau oder Istanbul. Hier gibt es jedenfalls die komplette Übersicht über alle Austragungsorte der Finals der Champions League, nicht zuletzt mit dem dazugehörigen Namen des Stadions.

Liste der Stadien der Finals in der Champions League

Jahr Stadion Stadt
1955/1956 Prinzenpark Paris
1956/1957 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
1957/1958 Heyel-Stadion Brüssel
1958/1959 Neckarstadion Stuttgart
1959/1960 Hampden Park Glasgow
1960/1961 Wandorfstadion Bern
1961/1962 Olympiastadion Amsterdam
1962/1963 Wembley London
1963/1964 Praterstadion Wien
1964/1965 San Siro Mailand
1965/1966 Heysel-Stadion Brüssel
1966/1967 Estadio Nacional Lissabon
1967/1968 Wembley London
1968/1969 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
1969/1970 San Siro Mailand
1970/1971 Wembley London
1971/1972 De Kuip Rotterdam
1972/1973 Stadion Roter Stern Belgrad
1973/1974 Heysel-Stadion Brüssel
1974/1975 Prinzenpark Paris
1975/1976 Hampden Park Glasgow
1976/1977 Olympiastadion Rom
1977/1978 Wembley London
1978/1979 Olympiastadion München
1979/1980 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
1980/1981 Prinzenpark Paris
1981/1982 De Kuip Rotterdam
1982/1983 Olympiastadion Athen
1983/1984 Olympiastadion Rom
1984/1985 Heysel-Stadion Brüssel
1985/1986 Estadio Ramon Sanchez Pizjuan Sevilla
1986/1987 Praterstadion Wien
1987/1988 Neckarstadion Stuttgart
1988/1989 Camp Nou Barcelona
1989/1990 Praterstadion Wien
1990/1991 Stadio San Nicola Bari
1991/1992 Wembley London
1992/1993 Olympiastadion München
1993/1994 Olympiastadion Athen
1994/1995 Ernst-Happel-Stadion Wien
1995/1996 Olympiastadion Rom
1996/1997 Olympiastadion München
1997/1998 Amsterdam-Arena Amsterdam
1998/1999 Camp Nou Barcelona
1999/2000 Stade de France Paris
2000/2001 Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand
2001/2002 Hampden Park Glasgow
2002/2003 Old Trafford Manchester
2003/2004 Arena auf Schalke Gelsenkirchen
2004/2005 Atatürk-Olympiastadion Istanbul
2005/2006 Stade de France Paris
2006/2007 Olympiastadion Athen
2007/2008 Olympiastadion Luschniki Moskau
2008/2009 Olympiastadion Rom
2009/2010 Estadio Santiago Bernabeu Madrid
2010/2011 Wembley London
2011/2012 Allianz-Arena München
2012/2013 Wembley London
2013/2014 Estadio da Luz Lissabon
2014/2015 Olympiastadion Berlin
2015/2016 Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand
2016/2017 Millennium Stadium Cardiff
2017/2018 Olympiastadion Kiew
2018/2019 Estadio Metropolitano Madrid
2019/2020 Atatürk-Olympiastadion Istanbul

Wie man sieht, stehen auch die nächten beiden Finalorte bzw. -stadien bereits fest. Für 2019 ist das natürlich klar. Wieder einmal geht es nach Madrid. Allerdings ist zum ersten Mal das neu errichtete Heimstadion von Atletico Madrid Schauplatz des Showdowns in der Champions League, und nicht die Heimstätte von Real Madrid, das Estadio Santiago Bernabeu, wie es bislang schon 7x der Fall war.

Top-Ziele für Fußballreisen

Was mit den jüngeren Zielen wie Cardiff oder Istanbul eben auch zeigt, dass sich da immer wieder Reiseziele auftun, die zumindest für den herkömmlichen Fußballfan nicht so gewöhnlich sind. Was wiederum oft bedeutet, dass man bei einer Planung für einen Kurztrip dorthin eventuell ein wenig Unterstützung benötigen könnte. Auf diesen Bereich hat sich der Anbieter FussballTrip spezialisiert, der sich gerade den Reisen zu europäischen Zielen und weniger innerhalb Deutschlands widmet und dies nun auch schon länger tut. Dabei muss es nicht mal das Finale der Champions League sein. Auch für viele Partien der Gruppenphase oder der KO-Runde der Champions League wird man hier fündig werden.

Übersicht der Zahl der Finals pro Stadt

Als weitere Informationsquelle noch die Liste aller Städte, die bislang mehr als einmal Austragungsort eines Finals der Champions League waren.

Stadt Stadien Finals der CL
London Wembley 7
Paris * Prinzenpark, Stade de France 5
Madrid Estadio Santiago Bernabeu 4
Brüssel Heyel-Stadion 4
Rom Olympiastadion 4
Wien Praterstadion, Ernst-Happel-Stadion 4
Mailand San-Siro-Stadion, Giuseppe-Meazza-Stadion 4
München Olympiastadion, Allianz-Arena 4
Glasgow Hampden Park 3
Athen Olympiastadion 3
Amsterdam Olympiastadion, Amsterdam-Arena 2
Rotterdam De Kuip 2
Stuttgart Neckarstadion 2
Barcelona Camp Nou 2
Lissabon Estadio Nacional, Estadio da Luz 2
Istanbul Atatürk-Olympiastadion 2

* Paris wird hier von uns als fünfmaliger Austragungsort gezählt, obwohl sich das Stade de France außerhalb der offiziellen Stadtgrenzen von Paris befindet. Man darf es aber wohl als zu Paris gehörig werten, wenn man es nicht allzu streng nimmt.

Wenn man wissen möchte, welcher Club jeweils das Finale dieses Wettbewerbs gewonnen hat, so wird man übrigens im Beitrag zu allen Siegern der Champions League fündig.

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„Es ist nichts passiert“

Es ist nichts passiert — das gilt leider ziemlich genau für die gestrige Partie zwischen den Niederlanden und Deutschland. Das mit großem Abstand unspektakulärste und ganz bott schlechteste Spiel seit geraumer Zeit für dieses Team und diesen Trainer. Es gibt aber nichts Schlechtes, aus dem man nicht etwas Gutes ziehen könnte.

Erstens diente die Partie hervorragend dazu, wieder ins Gedächtnis zu rufen, in welch goldenen Zeiten diese Mannschaft ansonsten lebt. „Ribbeck und die Bratwürste“ sind noch nicht so tief versunken, dass man sich nicht mit leichtem Gruseln sehr gut daran erinnern könnte, aber es braucht dafür dann schon einen Anlass wie dieses fad anzusehende Spielchen.

Zweitens kann man aus dem 0:0 zudem wieder mal ziehen, dass Fußball eben so ist. Mitreißend, faszinierend, atemberaubend — und auch stinklangweilig, ermüdend, ohne Höhepunkte plätschernd, so wie gestern.

In einer anderen Partie ist gestern dagegen sehr viel passiert, unter Anderem wurde dabei das Tor des Jahres des internationalen Fußballs erzielt, vielleicht sogar des Jahrzehnts (man vergleiche dazu die mehrheitlich öden 10 Vorschläge zum „Tor des Jahres“ der FIFA) als Zlatan Ibrahimovic mit seinem Fallrückzieher aus ca. 20 Metern den Schlusspunkt unter seine insgesamt vier Tore zur Demontage Englands setzte.

Ein Tor, an welchem man zwar in den Medien heute ohnehin nicht vorbeikommt, welches aber so schön ist, dass es auch hier im Bild gezeigt werden soll. Vielleicht kommt der eine oder andere auch jetzt erst von der Arbeit und schaltet „Trainer Baade“ ein, für all jene also der Service hier.


Falsch liegen aber Stimmen, welche damals behaupteten, dass mit dem 4:4-Remis zwischen eben jenen Schweden und Deutschland „nichts passiert“ sei in dem Sinne, dass keine Chancen geschmälert oder zerstört worden seien. Man muss wahrlich kein Fachmann sein, um das Folgende zu verstehen:

1. Deutschland 4 3 1 0 15:6 +9 10
2. Schweden 3 2 1 0 8:5 +3 7

Es ist an jenem Tage in Berlin sehr wohl „etwas passiert“. Denn gesetzt beide Teams gewinnen ihre restlichen Partien und Schweden steht mit der besseren Tordifferenz da, reicht ihnen ein Remis gegen Deutschland gleich welcher Höhe, um die Gruppe als Tabellenerster abzuschließen.

Andersherum und negativer formuliert: die deutsche Mannschaft müsste dann in Schweden gewinnen, wenn sie nicht als Gruppenzweiter in die Playoffs gegen einen anderen Gruppenzweiten gezwungen werden möchte.

Und zwar müsste sie dann, deshalb auch die Verknüpfung in diesem Beitrag, gegen jene Schweden gewinnen, die schon mal ein 0:4 gegen Deutschland noch ausgleichen oder in Person von Zlatan Ibrahimovic den Engländern 4 Tore verpassen.

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Die Seiten der Weltauswahl

Die Seite WorldXI.com listet alle Spiele der „FIFA IX“ oder zu deutsch „Weltauswahl“, die diese, in den allermeisten Fällen zu Benefizzwecken, absolviert hat. Wer da wann gegen wen antrat und nominiert wurde, findet man dort schön zusammengefasst. Unter Anderem das Abschiedsspiel von Paul Breitner in München war eine der Partien der „Weltelf“ oder auch eine Paarung in New York, bei der Cruyff, Beckenbauer und Pelé zusammen mit Harald Schumacher auf dem Platz standen. Ein ganz klarer Fall eines Risses im Raum-Zeit-Kontinuum, aber so war es nun mal (gewesen, würde ein Berliner jetzt noch anfügen).

Ihr erstes Spiel bestritt sie 1937 in Amsterdam, ihr letztes bislang dort gelistetes fand 2000 in Sarajewo statt, „Football for Peace“ natürlich, wofür auch sonst.

Eine weniger schön anzusehende, aber in Bezug auf die Daten umso verlässlichere Seite ist eine Unterseite der bekannten rsssf.com, und zwar hier die Seite der RSSSF zur Weltauswahl.

Viel Spaß beim Stöbern in den Zusammenstellungen dieser Weltelf(en).

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Alle Olympiasieger im Fußball

Jahr Ort Gold Silber Bronze Vierter
1900 Paris UK Frankreich Belgien -
1904 St. Louis Kanada USA USA -
1908 London UK Dänemark Holland Schweden
1912 Stockholm UK Dänemark Holland Finnland
1920 Antwerpen Belgien Spanien Holland -
1924 Paris Uruguay Schweiz Schweden Holland
1928 Amsterdam Uruguay Argentinien Italien Ägypten
1932 Los Angeles Fußball nicht olympisch - - -
1936 Berlin Italien Österreich Norwegen Polen
1948 London Schweden Jugosl‘n Dänemark UK
1952 Helsinki Ungarn Jugosl‘n Schweden BRD
1956 Melbourne UdSSR Jugosl‘n Bulgarien Indien
1960 Rom Jugosl‘n Dänemark Ungarn Italien
1964 Tokio Ungarn CSSR DDR* Ägypten
1968 Mexiko City Ungarn Bulgarien Mexiko Japan
1972 München Polen Ungarn DDR
UdSSR
-
1976 Montreal DDR Polen UdSSR Brasilien
1980 Moskau CSSR DDR UdSSR Jugosl‘n
1984 Los Angeles Frankreich Brasilien Jugosl‘n Italien
1988 Seoul UdSSR Brasilien BRD Italien
1992 Barcelona Spanien Polen Ghana Australien
1996 Atlanta Nigeria Argentinien Brasilien Portugal
2000 Sydney Kamerun Spanien Chile USA
2004 Athen Argentinien Paraguay Italien Irak
2008 Peking Argentinien Nigeria Brasilien Belgien
2012 London Mexiko Brasilien Südkorea Japan
2016 Rio de Janeiro Brasilien Deutschland Nigeria Honduras
2020 Tokio

* Es spielte die Fußball-Auswahl der DDR für das Olympia-Team von Gesamtdeutschland, welches sich in einer Vorqualifikation gegen die Auswahl der BRD durchsetzte.

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Auslosung in Amsterdam

Ich hab mich kurz vor der WM-Auslosung mal auf Franz‘ Spuren begeben und bin in die Niederlande gefahren: nach Amsterdam. Natürlich ist auch ganz Holland fußballverrückt und so konnte ich die WM-Auslosung dort in einer Kneipe verfolgen. Der Unterschied zwischen den Deutschen — die nicht mehr ganz so rumpeln wie noch unter Rudi, sich aber trotzdem unsicher sind, was sie überhaupt erreichen können — und den Holländern, die wissen, dass sie es mit jedem Gegner aufnehmen können, ist folgender:

Während in Deutschland alle mit den Knien schlotterten, ob wir denn schon in der Vorrunde auf die Holländer treffen, kam es für diese selbst viel härter: Argentinien. Die Reaktion war:

„Eine schwere Gruppe zwar, aber eine schöne.“

Ich glaube, das nennt man Selbstvertrauen, gepaart mit ein bißchen Gelassenheit. Von Holland lernen heißt siegen Selbstbewußtsein lernen.

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