Auslosung in Amsterdam

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Ich hab mich kurz vor der WM-Auslosung mal auf Franz‘ Spuren begeben und bin in die Niederlande gefahren: nach Amsterdam. Natürlich ist auch ganz Holland fußballverrückt und so konnte ich die WM-Auslosung dort in einer Kneipe verfolgen. Der Unterschied zwischen den Deutschen — die nicht mehr ganz so rumpeln wie noch unter Rudi, sich aber trotzdem unsicher sind, was sie überhaupt erreichen können — und den Holländern, die wissen, dass sie es mit jedem Gegner aufnehmen können, ist folgender:

Während in Deutschland alle mit den Knien schlotterten, ob wir denn schon in der Vorrunde auf die Holländer treffen, kam es für diese selbst viel härter: Argentinien. Die Reaktion war:

„Eine schwere Gruppe zwar, aber eine schöne.“

Ich glaube, das nennt man Selbstvertrauen, gepaart mit ein bißchen Gelassenheit. Von Holland lernen heißt siegen Selbstbewußtsein lernen.

5 Kommentare

  1. das nennt man nicht selbstvertrauen, das nennt man bluff.

  2. Also ich muss sagen, dass ich die Holländer da ausnahmsweise mal sehr gut verstehen kann. Ich sähe auch lieber eine deutsche Mannschaft, die in der Vorrunde drei geile Spiele gegen interessante Gegner macht und kämpfend ausscheidet als unsere Rumpelfüssler mit Ach und Krach weiterkommen zu sehen um dann im ersten Finalrundenspiel rauszufliegen.

  3. Aus Holland die Auslosung anzusehen ist jedenfalls besser als in Sachsen den ganzen Tag mit dem WM-Krams im Radio belästigt zu werden.

    Der Quotenossi Verchromer

  4. Es muß Niederlande heißen! ; – )

  5. Hey, der Klugscheißer hier bin ich.



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