Zum Inhalt springen

Schlagwort: Franz Beckenbauer

Dumme Aussagen: der Dummschwätzer schon wieder?

Ich bekomme gerade eine neue Meldung rein. Angeblich hat Michael Ballack über Franz Beckenbauer gesagt:

„Auf Beckenbauer brauchen wir nicht zu achten. Wenn ich einmal aufhöre Fußball zu spielen, möchte ich nicht eine bittere Person sein, die solch dumme Aussagen macht.“

Was? Ich bekomme gerade die Korrektur rein. Es war doch ein Übertragungsfehler. Mein Walkie-Talkie rauscht manchmal etwas. Ich bitte um Verzeihung. In Wirklichkeit war es Ronaldo, der Folgendes über Pelé sagte:

„Auf Pelé brauchen wir nicht zu achten. Wenn ich einmal aufhöre Fußball zu spielen, möchte ich nicht eine bittere Person sein, die solch dumme Aussagen macht.“

Achso, na dann, dann muss ich mein Urteil natürlich revidieren. Ich dachte schon, Ballack hätte plötzlich Mut bekommen oder wäre an einen Lügendetektor angeschlossen worden.

Einen Kommentar hinterlassen

Die gute Kinderstube

Der Dummschwätzer hat sich über Clinsfornia beklagt. Dieser hätte eine schlechte Kinderstube. Anlass war, dass Clinsfornia in California weilte, während in Düsseldorf ein Arbeitsgeschäft mit 24 der 32 WM-Teilnehmertrainern stattfand.

Der Dummschwätzer hätte damals ja ohnehin lieber Lodda Maddäus im Amt des Bundestrainers gesehen. Der Lodda hat wenigstens eine ordentliche Kinderstube.

In Brasilien hat Lodda sich letzte Woche mit einem Fotografen geprügelt.

[Nachtrag] Und wie der Spiegel berichtet, ist er jetzt auch noch für 30 Tage wegen Schiedsrichterbeleidigung gesperrt worden.

2 Kommentare

Wenn der Dummschwätzer alt wird (VII)

Ich muss mich entschuldigen, der Dummschwätzer schwätzt wohl nur deshalb so viel dummes Zeug, weil er ja inzwischen auch stramm auf die 70 zugeht, wie auf diesem Bild zu sehen ist. Kaum noch Haare auf der schon von Altersflecken besetzten Stirn, und das Grinsen für die Kamera gelingt ihm auch nur schwerlich.

Noch dazu ist kürzlich seine Mutter verstorben und die Strapazen seiner 31-Länder-Tournee sind auch nicht ohne. Während ich kürzlich fragte, ob man sich ein Leben ohne Bundesliga vorstellen kann, muss ich jetzt fragen: Kann man sich Fußball ohne den salbadernden Kaiser vorstellen?

Man kann: Herrlich — diese Ruhe.

1 Kommentar

Wenn der Dummschwätzer nichts versteht (VI)

In Berlin wurden die Sondermünzen und -briefmarken zur Weltmeisterschaft vorgestellt. Der Dummschwätzer war natürlich auch da. Er hat gefragt, ob die Stiftung Warentest denn schon da war:

„Vielleicht wurde da geprüft, ob die Briefmarke zungenfest ist.“

Das ist nonchalanter Humor, der vielleicht in Trinidad & Tobago oder in Togo bei der Willkommenstour angebracht ist, nicht aber, wenn er damit nur zeigt, dass er immer noch nicht verstanden hat, dass die Stiftung Warentest auf Schwächen hingewiesen hat, die man beheben sollte.

Einen Kommentar hinterlassen

Altes vom Dummschwätzer (V)

Schon früher wurde der Dummschwätzer zu jedem Scheiß befragt und dann kam so ein Produkt [Link leider tot] dabei heraus. „Vergangenheit und Zukunft“. Dazu also haben sie den Dummschwätzer befragt? Warum nicht gleich zu „Krieg und Frieden“ oder zu „Sein oder Nichtsein“. Der Dummschwätzer kann nämlich zu jedem Thema dummschwätzen.

Für die Freunde von Panini auch noch die erste und die zweite Seite der Albumseite des Klubs des Dummschwätzers [Link leider tot]. Bemerkenswert: nur 2 Ausländer und das Gros der Spieler stammt aus Bayern. So war das damals.

6 Kommentare

Wenn der Dummschwätzer sich aufregt (IV)

Der Dummschwätzer regt sich gerade mal wieder mächtig auf. Das kann er gut, der Dummschwätzer, das ist sozusagen seine eigentliche Berufung neben dem „So tun, als ob er diplomatisch veranlagt wäre“.

Heute sagt der Dummschwätzer:

„Solche Einrichtungen wie die Stiftung Warentest wollen doch nur Werbung für sich machen und zeigen: Schaut her, wir sind wichtig. Sind sie aber nicht!“

Nein? Wichtig ist ihm offensichtlich nur, dass alle nach seiner Pfeife tanzen, die er noch nicht mal selbst bläst. Leider ist es beim Dummschwätzer inzwischen wie beim Führer — er glaubt selbst an seinen Mythos.

Der Dummschwätzer glaubt wirklich, dass das „seine“ WM ist — und nicht die der FIFA.

Der Dummschwätzer glaubt wirklich, dass er die WM nach Deutschland geholt hat — und nicht die drei, vier, fünf Hauptsponsoren der deutschen WM-Bewerbung.

Der Dummschwätzer glaubt wirklich, dass die Stiftung Warentest so etwas wie ein Suppenküchentester ist — zumindest im Vergleich zu dem, was er so tut.

Ja gut, äh. Das muss man dem Dummschwätzer nachsehen. Wer inzwischen schon jahrzehntelang überall hört und liest, dass er nun mal die Lichtfigur des deutschen Fußballs ist, der glaubt es auch irgendwann selbst. Und empfindet jegliche Kritik als Majestätsbeleidigung. Ich verweise auf eins der vielen Zitate vom Dummschwätzer in der Zitatebox des WM-Specials, das da lautet:

„…und eine Stunde später hab ich gedacht: Was hast‘ da wieder für einen Blödsinn erzählt.“

9 Kommentare

Ausgegraut

Ich bin ja immer auf der Suche nach einem vernünftigen WM-Planer zum Ausdrucken, an die Wand hängen und Eintragen. Hier der nächste Vorschlag der ARD (pdf) [Link leider tot]. Schön, wie die Spiele, die nicht von ARD oder ZDF, sondern von RTL übertragen werden, ausgegraut sind.

Weil bei den späteren Spielen unklar ist, welcher Sender was übertragen wird, sind alle späteren Spiele ausgegraut. Nett.

Klar ist aber angesichts dieses Planes auch: Delling und Netzer werden das Finale moderieren und analysieren. Es gibt viele, die mögen dieses Duo nicht mehr oder mochten es noch nie. Ich muss sagen, ich bin froh, dass diese beiden beim Finale dabei sind.

Den Dummschwätzer kann ich nicht mehr ertragen. Früher, als er selbst noch Teamchef war, war das anders. Da hat er mit seinen Wutausbrüchen und seiner teilweise offensichtlichen Überforderung mit der Situation noch Unterhaltungswert gehabt. Heute ist sein Geseier nicht mehr auszuhalten.

Netzer — zum Glück.

7 Kommentare

Der Dummschwätzer schwitzt in Afrika (III)

Normalerweise schwätzt der Dummschwätzer dummes Zeug. Diesmal lässt er Unangenehmes verlautbaren. Er ist gerade in Afrika, wo er die fünf afrikanischen WM-Teilnehmer besucht:

„Die afrikanischen Teams werden ihre Ticket-Kontingente voll ausschöpfen.“

Das bedeutet, es gehen keine Tickets von den Negern zurück nach Deutschland. Also gibt es auch keine neue Chance auf Tickets.

7 Kommentare

Wenn der Dummschwätzer dummschwätzt (II)

„Blanker Unsinn“

Ein Kommentar vom Vize-Chef der SPD in Bayern zu des Dummschwätzers Äußerungen dazu, wie viel Steuern Michael Ballack hier bezahlen müsste. Laut Beckenbauer irgendetwas um die 50%, tatsächlich sind es aber nur 44,3%.

Der Dummschwätzer ist ja auch Steuerflüchtling in Kitzbühel.

Einen Kommentar hinterlassen

Auslosung in Amsterdam

Ich hab mich kurz vor der WM-Auslosung mal auf Franz‘ Spuren begeben und bin in die Niederlande gefahren: nach Amsterdam. Natürlich ist auch ganz Holland fußballverrückt und so konnte ich die WM-Auslosung dort in einer Kneipe verfolgen. Der Unterschied zwischen den Deutschen — die nicht mehr ganz so rumpeln wie noch unter Rudi, sich aber trotzdem unsicher sind, was sie überhaupt erreichen können — und den Holländern, die wissen, dass sie es mit jedem Gegner aufnehmen können, ist folgender:

Während in Deutschland alle mit den Knien schlotterten, ob wir denn schon in der Vorrunde auf die Holländer treffen, kam es für diese selbst viel härter: Argentinien. Die Reaktion war:

„Eine schwere Gruppe zwar, aber eine schöne.“

Ich glaube, das nennt man Selbstvertrauen, gepaart mit ein bißchen Gelassenheit. Von Holland lernen heißt siegen Selbstbewußtsein lernen.

5 Kommentare

Wenn ein Dummschwätzer eine Reise tut (I)

„In der Öffentlichkeit wird er es wohl nicht tragen.“

sagte der Dummschwätzer bei der Überreichung eines Trikots der deutschen Nationalmannschaft an den Kronprinzen der Niederlande.

Der Dummschwätzer ist zu seinen Reisen gestartet, bei denen er alle 31 WM-Teilnehmer besuchen will. Haben wir also erst mal Ruhe vor ihm?

Einen Kommentar hinterlassen