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Schlagwort: Radio

Unbekanntes aus … dem Hause Zimmermann

… dem Hause Zimmermann.

Der Mann, der mit seinem martialischen Berichterstattungsstil heute sicher nicht mal vom Radsport berichten dürfte, der Mann, der den Ausdruck des „Wunders von Bern“ prägte, dieser Mann starb 1966 an den Folgen eines Autounfalls, nachdem er im Sommer 1966 noch das Finale der WM 1966 fürs Radio übertragen hatte.

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Lasst die Finger von …

… dem unten stehenden Link.

Ich kann nur davor warnen, diesen Beitrag bis zum Ende zu lesen, wenn man gerne die ARD-Bundesligakonferenz hört. Zufällig bin ich bei der Sportschau auf die Kolumnen dreier der Radioreporter der Konferenz gestoßen. Bislang sind die teils markanten Stimmen ohne Gesicht. Selbst das Gesicht von Sabine Töpperwien kenne ich nicht, geschweige denn jenes von so allseits bekannten Namen wie Armin Lehmann, Sven Pistor und Burkhard Hupe. Die einzigen Radio-, bzw. Ex-Radiogesichter, die mir bekannt sind, sind der Godfather der Radioberichterstattung Werner Hansch sowie sein nicht weniger metapherngewaltiger Kollege Günter Koch. Beide sind inzwischen beim Fernsehen gelandet, aber auch vorher kannte man sie schon.

Mir gefällt es einfach besser, wenn die Stimmen im Radio einfach nur Stimmen bleiben. Ich sehe ohnehin schon viel zu häufig die Kerners, Beckmanns, Poschmanns und Welkes mit ihren Fratzen im Fernsehen, da sollten wenigstens die meist angenehm unaufgeregt reportierenden Radioleute das bleiben, was sie qua ihrer Funktion sind: eine Stimme.

Wer die Kolumnen dieser Reporter auf der Webseite der Sportschau aufruft, kommt aber nicht umhin, die Gesichter jener dreier Mitarbeiter zu erblicken, welche auch ständig in der Konferenz präsent sind. So lange man die Audiokolumnen nicht aufruft, weiß man immerhin nicht, welche Stimme denn jetzt eigentlich zu welchem Gesicht gehört. Hätte ich es nur bleiben lassen, hätte ich es nur bleiben lassen. Ich konnte natürlich nicht widerstehen und habe die Audiokolumnen mit den dazugehörigen Gesichtern aufgerufen. Die Tatsache, dass mir die Stimmen so überaus vertraut und alleine deshalb schon sympathisch sind, wiegt nicht auf, dass ich jetzt immer ein Bild im Kopf haben werde, wenn ich die Konferenz höre.

Ich kann Euch also nur warnen: Macht es mir nicht gleich und ruft die
Kolumnenseite nicht auf.

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Stilblüten

Christian Wörns nach dem 1:1 in Nürnberg im Radio-Interview:

„Wir haben gezeigt, dass wir alle gemeinsam im Boot sitzen.“

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Penetrant

In der Radio-Konferenz von bundesliga.de wird gerade extensiv Werbung gemacht für bwin.de, mit Vorstellung der konkreten Quoten für die Spiele, über die heute berichtet wird.

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Nicht, Kristian

Gerade bei der Radiokonferenz zur Bundesliga produziert Sabine Töpperwien, die mit der schlimmen Stimme, eine schöne Stilblüte:

„Rösler nicht mehr dabei, denn der musste nach der Roten Karte für Aachens Torhüter nicht geopfert werden.“

Fragezeichen erscheinen vor meinem geistigen Auge, wenn er nicht geopfert werden musste, wieso ist er dann nicht mehr dabei? Bis mir einfällt, dass sie meinte:

„Rösler nicht mehr dabei, denn der musste nach der Roten Karte für Aachens Torhüter ‚Nicht‘ geopfert werden.“

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Wat is eijentlich eene Tschocka?

Der Radioreporter im Müncher Olympia Stadion sprach am Samstag beim Spiel Bayern gegen Bielefeld davon, dass Mehmet Scholl, der Scholli, der beste Tschocka der Bundesliga ist. Aber… meine lieben Herren: Was soll ein Tschocka sein? Ich verstehe diesen Mann nicht, akustisch.

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„Drin dat Ding“

Olle Kamellen revisited.

Werner Hansch, Fußballkommentator, ist ein „Kind des Ruhrgebiets“, wie er selbst sagt, und das merkt man seiner Kommentierweise auch an. Früher, im Radio, war er ein ganz Großer seines Fachs, beim Fernsehen ist er nicht mehr ganz so stark, aber immer noch um Längen besser als Steffen Simon oder Würg Dahlmann. Da er nicht bei ARD oder ZDF oder RTL arbeitet, werden wir ihn zur WM leider nicht bei seiner Arbeit — dem Kommentieren — lauschen können.

Es gibt aber zumindest die Möglichkeit, sich selbst ein kleines Potpourri seiner eindrucksvollen Stimme zusammenzuschustern. Könnte der eine oder andere zwar kennen, trotzdem.

Ladies and Gentlemen, may I introduce to you: die Hanschmaschine. Ein weiterer Meilenstein der Verhohnepiepelung öffentlicher Figuren — und ich möchte hinzufügen: ein gelungener. Viel Spaß bei „drin dat Ding“ und natürlich mit dem „geilen Tor“.

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