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Schlagwort: Radio

Bonmots aus dem Radio

Jaja, schon gut, es ist bekanntermaßen schwierig, wie im Radio nun mal nötig, unablässlich zu salbadern und dabei nicht dann und wann mal einen Versprecher oder Verdreher dabei zu haben. Das Folgende wird demgemäß auch nicht mit Häme, sondern mit gewisser, nennen wir es Sympathie präsentiert: Sabine Töpperwien zu den Ausschreitungen zwischen Gladbach- und Kölnfans:

„Es hatte hier vor dem Spiel Randale gegeben zwischen, naja, so genannten Sympathieträgern der beiden Vereine.“

Wunderbar: Vor meinem geistigen Auge entwickelt sich eine handfeste Prügelei zwischen Günter Netzer, Allan Simonsen und Terrier Vogts auf der einen sowie Lukas Podolski, Wolfgang Overath und Christoph Daum auf der anderen Seite. Hennes Weisweiler kann sich nicht so recht entscheiden, für welche Seite er in den Ring steigen soll, und lässt es deshalb gleich ganz sein. Wir halten Sie auf dem Laufenden, wer diesen heißen Kampf der Sympathieträger für sich entscheidet.

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Oh, Michaela

Beim WDR arbeitet eine Nachrichtensprecherin mit dem Namen Michaela Rensing, was immer wieder kurze Erheiterung beim Nachrichtenhören bewirkt. Wahrscheinlich wird sie uns länger „in den Medien“ erhalten bleiben als die männliche Ausgabe desselben Namens.

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Ich liebe Fußball, nicht TV

Falls sich jemand gewundert haben sollte, warum hier kein Wort zu den Sirius-Popirius und sonstigen kartellamtsrechtlichen Verwaltungserlässen steht:

Ich bin Fußballfan. Ich bin sogar, obwohl ich nicht mit Kutte (Kutte?) oder Schal ins Stadion gehe, sogar Hardcore-Fußballfan.

Ich esse, atme und schlafe Fußball.

Hätte ich einen schweren Unfall mit anschließender Lähmung halsabwärts oder würde man mir jegliches Einkommen und somit nahezu jegliche Möglichkeit rauben, mein Leben selbstbestimmt zu bestimmen, ich würde dennoch weiterhin Fußball schauen bzw. in irgendeiner Form konsumieren. Mein Zivildienstleistender würde sich wahrscheinlich wundern, warum ich mich für etwas interessiere, was ich selbst gar nicht ausüben kann, aber so wäre das dann eben: Fußballfan. Hardcore.

Ich lebe für diesen Sport, dieser Sport bringt mich zum Leben, mir ist natürlich klar, dass das alles nur ein Spiel ist, ein von Menschen erfundenes Spiel, das nichts weiter als ein Spiel ist, dieser Umstand ist mir vollkommen bewusst. Dennoch gehe ich kaputt daran, wenn das von mir favorisierte Team verliert oder das Spiel wirklich schlecht ist. Dass das Spiel wirklich schlecht ist, hat aber nichts damit zu tun, ob ich bleibe oder nicht. Natürlich schaue ich jedes Spiel bis zum Ende, ob nun VfL Bochum gegen Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf gegen Erzgebirge Aue oder OSC Rheinhausen gegen VfB Homberg.

Es ist Fußball.

Diese eine Liebe hat aber nichts damit zu tun, ob ich bereit bin, Geld dafür auszugeben, irgendwelchen Fratzen beim Ausüben desselbigen Zuzuschauen, oder noch schlimmer, Fratzen, die darüber sprechen, so als verstünden sie etwas davon, beim Darübersprechen zuzuhören. Livebilder von den vermeintlich wichtigen Spielen sind schön, das eigentliche Drama spielt sich aber in meiner Amygdala ab, nicht dort, wo das Spiel stattfindet. Und da meine Amygdala relativ autonom ist, brauche ich weder Premiere noch sonst irgendwelche Livebilder, um mich meiner Liebe, meiner Sucht zum Fußball hinzugeben. Ich bin kein Verfechter des Solipsismus, aber das, was mich eigentlich am Fußball interessiert, die Spannung, der Spannungsbogen, die Auflösung, der schlecht, aber auch der wunderbar getretene Freistoß passiert vor allem in meinem Hirn. Und der Zugang dazu ist — für mich — immer noch kostenfrei.

Wenn die Champions League den FC Liverpool gegen den FC Barcelona antreten sieht, ist das schön, für die Champions League, interessiert mich aber nur am Rande. Natürlich würde ich in eine Premiere-Sportsbar (was für ein Sprachmurks, denn die meisten dieser „Bars“ sind alles andere als Bars) gehen, so ich Zeit und Lust hätte, eventuell ein paar Freunde fände, die mich dazu begleiteten, aber wenn das nicht der Fall wäre, änderte das nichts an meiner Liebe zum Fußball.

Wenn der VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund spielt, ist das schön, sicher auch interessant, sicher kann man dort dann und wann gelungene Spielzüge, tolle Tore oder auch tolle Torwartparaden sehen, nur, es hat nichts damit zu tun, wie ich diesem Spiel gegenüber stehe. Es ändert sich absolut Nullkommagarnix, wenn ich dieses Spiel nicht sehen kann, ich esse, atme und schlafe weiterhin Fußball.

Sollte es eines Tages die Bundesliga nicht mal mehr im Radio geben, dann ginge mir ein schöner Samstagnachmittagszeitvertreib verloren, es ginge mir an Lebensqualität aber nichts verloren. Ich könnte weiterhin, so ich gesund bleibe, mit den Menschen, die ebenfalls gerne Fußball spielen, Fußball spielen und ich könnte vor allem weiterhin die Interna meiner Hirnstrukturen genießen, das, was mich zum Liebhaber dieses Sports macht. Ein Tor ist ein Tor ist ein Tor, egal, wie viel die Senderechte kosten, und gäbe es keine Senderechte, dann wäre das eventuelle Tor immer noch wunderbar. Ich könnte dabei gewesen sein, muss es aber nicht, um es zu genießen.

Von mir sieht niemals jemand auch nur einen Cent, um Fußball im TV schauen zu dürfen, und sei es noch so knapp, das „Gut“.

Fußball lebt in meinem Kopf.

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Sommerfußball

In der Radiokonferenz wird der Spielstil des Karlsruher SC heute als „Sommerfußball“ bezeichnet. Da darf die Frage erlaubt sein, wie „Winterfußball“ denn aussähe. Roter oder oranger Ball, das ist klar. Aber sonst?

(Die Frage nach Frühlingsfußball und Herbstfußball hebe ich mir für schlechte Zeiten auf.)

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Essay eines Spieltagsquickies

Man kennt das bequeme, faule Bloggen, indem man einfach ein paar Quickies einfügt und den Leser auf die Leserreise zu anderen Orten schickt. Hier machen wir das ganze mal ebenso quick, aber ohne Links.

Welche Themen wir ab diesem Spieltag nicht mehr diskutieren müssen

- Ob Berti Vogts wenigstens dort, wo man ihn nicht versteht, Erfolg haben kann (der sog. Rehhagel-Effekt)
- Ob man nach freds Äußerung zum letzten Spieltag eigentlich nur noch jedes Mal über Duisburg lachen kann
- Was Thomas Doll im Amt hält (Punkte), obwohl er doch so offensichtlich eine einzige Phrasendreschmaschine, Ausführung Kumpeltyp, ist
- Wie wertvoll ein „Aggressive Leader“ für eine Mannschaft sein kann, besonders in der Schlussphase einer Partie in der Allianz-Arena
- Ob Totgesagte wie Benjamin Auer länger leben
- Was Michael Henke nach seiner Zeit bei Bayern machen wird (egal)
- Ob Manuel Neuer wirklich der neue Bodo Illgner ist (nein, bald eher der neue Walter Junghans)
- Wer den besten Sport-Blog-Beitrag 2007 geschrieben hat (Oliver Fritsch)

Was wir allerdings weiterhin diskutieren müssen

- Wie viele Spiele Thomas von Heesen bis zum ersten Sieg als Nürnbergs Trainer brauchen wird
- Ob 16 Tore in 9 Partien nicht wirklich ein bisschen wenig sind und evtl. sogar Unglück bringen könnten
- Ob Jan Koller in Zukunft vor Partien nicht einen Einlauf machen sollte
- Ob die Radiokonferenz wirklich justiziabler Täuschungsversuch am Rezipienten ist
- Ob eine Torkamera oder ein Strafraumschiedsrichter den fälschlicherweise den Bayern zugesprochenen Einwurf richtigerweise dem HSV zuerkannt hätte
- Warum ich solche Flaschen beim kicker-Managerspiel (classic) gekauft habe, die nur dann gut spielen, wenn sie eingewechselt werden, bei Einsatz von Beginn an aber kläglich versagen
- Ob die Abschaffung der Sportschau dazu führen würde, dass kommende Generationen nicht mehr so an den Fußball angefixt würden wie wir und stattdessen Klavierspielen lernten, Rudern gingen, Theaterstücke schrieben oder vielleicht thailändisch kochten und sich mit Freunden träfen

(Man merkt, so ein Hingewerfe von Stichworten und Halbsätzen macht nicht satt, deshalb ist dieser Versuch hiermit auch wieder beendet.)

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KFC Uerdingen: Vielleicht doch nicht ganz so ewig, sein 7:3

Das Spiel selbst wird „ewig“ bleiben, der Klub vielleicht nicht. Wie Herr Wieland berichtet und ich selbst ebenfalls kürzlich erwähnte, steht der KFC Uerdingen kurz vor der Pleite. Bis zum 15.1. müssen 150.000 Euro aufgetrieben werden. Dazu haben sich ein paar selbsternannte Retter eine Aktion ausgedacht, bei der 1000 Personen jeweils 100 Euro spenden sollen, der Rest des Geldes soll durch die Erlöse zweier Freundschaftsspiele zusammen kommen. [1] Die Url dieser Gruppe von Leuten lautet Tradionsretter.de, was mich irgendwie kaum von den Socken haut. Nur weil etwas Tradition hat, muss man es noch lange nicht bewahren. Außerdem bin ich der Auffassung, dass man die 100.000 Euro lieber mir spenden könnte statt so etwas Abstraktem wie einem Fußballverein, dennoch unterstütze ich die Aktion mit einem Verweis auf selbige, nicht ohne mir zähneknirschend einzugestehen, dass ich ohnehin nicht so viele Fans habe wie der KFC Uerdingen.

Also, auf, auf, gerade jetzt nach Weihnachten sitzt das Geld doch so locker, und gespendet. Was sind schon 100 Euro gegen die Qualen, die die Fußballstadt Krefeld, die eigentlich ohnehin eine Eishockeystadt ist, seit Jahren erleidet und noch erleiden müsste, wenn es den KFC Uerdingen nicht mehr gäbe. Immerhin sah ich das erstes Profifußballspiel meines Lebens in jener Grotenburgkampfbahn, die als eins der wenigen Stadien noch seine Eigenheiten (eine Kurve gerade, eine Kurve kurvig) bewahrt hat.

Zu besagtem 7:3, kürzlich noch bei den 11 Freunden als das beste Fußballspiel aller Zeiten gewählt, gibt es heute in diesem komischen Anachronismus namens Fernsehen ein „Special“, ab 16.45h im WDR, das von der FAZ als außerodentlich sehenswert empfohlen wird.

Nicht ganz so hörenswert dazu ist die Audiogalerie in der ARD, in der Wolfgang Funkel und Karl-Heinz Feldkamp jeweils äußerst knappe Statements zum Spiel abgeben. Trainer Feldkamp sagt, dass die Strategie vor allem daraus bestand, „alles zu geben, den Gegner 90 Minuten lang zu beschäftigen“.

Spielt Galatasaray nicht Champions League?

[1] Wer auf die Idee gekommen ist, ausgerechnet die beiden größten Zuschauermagneten der hiesigen Steppe, den MSV Duisburg und Rot-Weiß Oberhausen, als Rettungsgegner zu verpflichten, der … möge sich doch mal bei mir melden, er könnte mir eventuell bei der Doktorarbeit zum Thema „Verzerrte Wahrnehmungen, Realiätsentfremdung und Wunschdenken unter Fußballanhängern“ weiterhelfen.

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Zahl der Woche – Folge XVIII

9,7 Millionen.

Laut Wikipedia hören so viele Menschen jede Woche die Bundesliga-Radiokonferenz. An dieser Stelle möchte ich die 9,76 anderen Millionen grüßen und festhalten, dass ich damit nicht alleine bin. Es ist gut, nicht alleine zu sein.

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Neulich, im Radio

„Und jetzt muss der BVB-Torwart wieder Klopapier aus dem Strafraum befreien.“

Für sowas hat er Zeit, während die ganze Welt über Burma spricht?

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sine ferenz

Am vergangenen Mittwoch unternahm ich nach langer Zeit mal wieder einen Selbstversuch in Sachen Premiere und seiner visuellen Konferenzschaltung:

Es lag sicher auch an der unbeteiligten Atmosphäre, die die mehrheitlich Schalker und Dortmunder Mitschauenden ausstrahlten. Gemeinhin bin ich aber in der Lage, an jedem beliebigen Ort mich so weit in mich respektive das Spiel zu versenken, dass ich das Drumherum ausblenden kann: der Tunnelblick beim Passivsporteln. So ist es egal, ob ich in einer finsteren Eckkneipe im Wedding oder auf einer überfüllten WG-Party in Düsseldorf sitze, das Spiel fesselt mich, so es dazu in der Lage ist.

Bei einer Bildkonferenz wie sie bei Premiere üblich ist, kann das leider nicht geschehen. Klar, es ist auch nicht der Sinn der Sache. Sinn der Sache ist, von allen Spielen etwas zu zeigen und bei Toren oder anderen wichtigen Ereignissen jeweils zur Stelle zu sein. Dieses Servieren von kurzen Häppchen schmeckt arg nach Sushi. Man isst und isst und wird nicht satt, bei der Konferenz schaut man und schaut man und wird auch nicht satt. Es wird unmöglich gemacht, die Spannung, die auf anderen Plätzen herrscht, weiterhin zu fühlen, weil das Visuelle so stark ist, dass es zwar einerseits die volle Aufmerksamkeit auf sich zieht, andererseits aber alle anderen Spiele im Geiste verdrängt.

Wenn man sich schon 90 Minuten plus Pause Zeit nimmt, um einen Spieltag zu verfolgen, sollte man wenigstens satt nach Hause gehen.

Noch dazu kommen handwerkliche Schnitzer, die sich aber kaum vermeiden lassen: Zwei Mal passierte es, dass gerade umgeschaltet wurde, als sich sichtbar eine Großchance anbahnte. Dazu kommt die scheußliche Gleichförmigkeit aller modernen Stadien, man weiß nicht, ob man sich gerade in München, Bielefeld oder Braunschweig befindet.

Das Einzige, was an diesem Konferenzabend lohnenswert hätte sein können, Stefan „True Love Never Die“ Effenberg in der Pause als „Experten“ zuzuhören, verpasste ich aufgrund dem Fußballschauen immanenter Erledigungen.

Kurzum: Was im Radio besonders gefällt, funktioniert im Fernsehen einfach nicht. Da ist es zufällig schon ein Spieltag mit nur fünf Passionsspielorten, es bleibt trotzdem das Gefühl zurück, weder Fisch noch Fleisch, nichts Halbes und nicht Ganzes und weder Männlein noch Weiblein konsumiert, geschweige denn genossen zu haben.

Heute also wieder Konferenz, allerdings die funktionierende im Radio.

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Doll’sche Bonmots

So langsam wird klar, wie Thomas Doll den HSV derart ruinieren konnte. Er hat da etwas Grundlegendes falsch verstanden. Im Radio beendet Thomas Doll gerade ein Interview mit den Worten:

„In den letzten beiden Spielen 7 Gegentore, das ist natürlich viel zu wenig.“

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Eine Perle der Natur

Hatten wir letztens noch darüber gesprochen, dass es keinen ordentlichen und vor allem — das Wichtigste daran überhaupt — sich selbst aktualisierenden Liveticker gibt, seit der Arena-Ticker den Dienst eingestellt hat, müssen wir heute feststellen: der Ticker der Uefa ist an Informationsfülle nicht zu überbieten. Es gibt Bilder vom Spiel, die schon während der Partie eingebunden werden, es gibt alle erdenklichen Statistiken über Torschüsse und vergebene Torschüsse, vorbeigezielte Torschüsse und Torschüsse, die abgeblockt wurden. Es gibt sogar die Möglichkeit, sich anzuschauen, von welcher Position auf dem Spielfeld diese Torschüsse erfolgten, man kann die taktische Aufstellung ansehen und gleichzeitig alle statistischen Daten zur diese Position ausfüllenden Person abrufen, man bekommt jede nötige Information, die Wetterdaten, ausführliche Schiedsrichterdarstellung und alles rund ums Stadion.

[photopress:uefa_ticker.jpg,full,centered]

Als besonderes Bonbon — keine ganz neue Idee, aber eine immer wieder nützliche — gibt es ein Jingle zu hören, wenn ein Tor fällt. Danke, so etwas habe ich gesucht. Schade, dass es etwas vergleichbar Umfangreiches und Praktisches nicht auch für die Bundesliga gibt.

Ein kleines Manko dieses Tickers ist die totale Neutralität der Textbeiträge zum Spielverlauf:

„Scholes delivers a corner.“

„Ciabatta commits a foul.“

„Gattuso has an effort on goal.“

Das ist alles sehr trocken. Angesichts dessen, dass Liveticker inzwischen meist von zunehmend euphorisierten, aber analphabetisierten Studentenjobs ausfüllenden Leuten, die noch nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen sollen, nachdem sie ihr Studium abgebrochen haben werden, geschrieben werden, ist der Verlust an subjektiver Einschätzung der Spielsituation eher gering.

Zweites Manko: Es ist alles in Flash.

Weitere Mankos gibt es jedoch nicht zu beklagen, so dass ich mir einfach eine solche umfangreiche Fülle von jetzt ab auch für den Bundesliga.de-Ticker wünschen würde. Über die Qualität der Kommentatoren beim dortigen Ligaradio sollte man ohnehin den weitgehend bekannten Mantel hüllen. Bei UEFA-Spielen von nun aber nur noch den UEFA-Ticker, so viel ist sicher.

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Zahl der Woche – Folge X

Bei 99 Prozent liegt angeblich der Bekanntheitsgrad der Bundesliga innerhalb Deutschlands.

Ich wette, zu dem übrigen Prozent gehört auch mein Nachbar mit den fettigen Haaren, dem dicken Bauch und der schlecht sitzenden Jeans. Warum ich das annehme? Er lädt sich am Samstag Nachmittag Besuch von Kindern ein, die dann zusammen so laut Kinderlieder schmettern, dass ich kaum noch die Radiokonferenz verstehen kann.

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