Zum Inhalt springen

Schlagwort: Rapid Wien

Ewige Einsatzliste der Bundesliga in Österreich

Der Blick über bzw. in die Alpen wird im Fußball von hiesiger Warte aus eher selten getätigt. Dabei war Österreich einmal eine große Fußballnation und feiert zumindest zuletzt auch immer wieder Erfolge. Und die mit immer mal wieder wechselnder Besetzung zusammengestellte Bundesliga in Österreich hat natürlich auch ihre jeweils eigenen Rekordspieler aufzuweisen. Um diejenigen mit den meisten Einsätzen in Österreichs höchster Spielklasse soll es hier gehen.

In deutschen Landen dürften davon die wenigsten bekannt sein. Eigentlich gilt dies allein für Peter Stöger, Ex-Trainer des 1. FC Köln und von Borussia Dortmund. Ivica Vastic erlangte überregionale Bekanntheit, weil er der einzige Torschütze für Österreich bei deren Heim-EM im Jahr 2008 war. Gleichzeitig war er bei jener Endrunde der älteste Spieler im Turnier. Ansonsten ist keiner der hier aufgeführten Spieler in der BRD bekannt, was doch arg erstaunt, schließlich fehlt hier die Sprachbarriere wie zu anderen Ländern. Andererseits liegt dies natürlich auch in der Logik der Sache begründet: Wer gut genug war für die deutsche Bundesliga (oder andere größere Ligen), absolvierte naturgemäß weniger Spiele in seiner Heimat. Toni Polster, Andi Herzog oder Hans Krankl kennt jeder im Fußball, aber Spieler von diesem Format tauchen in dieser Auflistung eben nicht auf. Dafür erinnert sich jeder daran, dass diese in der Bundesliga Tabelle immer mal wieder ganz vorne zu finden waren. Herzog wurde sogar Deutscher Meister, Toni Polster immerhin beinahe Torschützenkönig der Bundesliga. Überhaupt könne sich die Fussball Ergebnisse der Österreicher im deutschen Fußball sehen lassen. Hie soll es aber um die Zahl der Einsätze in der Bundesliga in Österreich gehen. Der Höchstwert ist dabei nicht allzu weit entfernt vom deutschen Rekord von Charly Körbel mit 602 Einsätzen für Eintracht Frankfurt.

Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen in Österreich

Jahr Spieler Vereine Einsätze
1. Heribert Weber Rapid Wien, Sturm Graz, Salzburg 573
2. Michael Baur FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Pasching 566
3. Wolfgang Knaller Austria Wien, FC Admira Wacker, SV Spittal/Drau 518
4. Leo Lainer Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 514
Dieter Ramusch Grazer AK, FC Kärnten, LASK, VSE St. Pölten 514
6. Joachim Standfest Grazer AK, Sturm Graz, Austria Wien, Wolsberger AC 508
7. Walter Kogler FC Kärnten, Sturm Graz, FC Innsbruck, Austria Wien, LASK, Salzburg 495
8. Christian Mayrleb FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, Salzburg, FC Pasching 494
9. Roland Kirchler FC Wacker Innsbruck, Salzburg, FC Pasching, SCR Altach 490
10. Erich Obermayr Austria Wien 483
11. Karl Brauneder Rapid Wien, Wiener Sport-Club, VfB Mödling, FC Blau-Weiß Linz 459
12. Peter Stöger Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, First Vienna FC, Favoritner AC 452
13. Michael Streiter FC Wacker Innsbruck, Austria Wien 451
14. Mario Haas Sturm Graz 441
15. Ivica Vastic Sturm Graz, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, VSE St. Pölten, First Vienna FC 436
16. Kurt Gager Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 436
17. Peter Schöttel Rapid Wien 434
18. Steffen Hofmann Rapid Wien 430
19. Klaus Lindenberger FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Blau Weiß Linz 429
20. Walter Hörmann Sturm Graz, Austria Wien, Salzburg 428
21. Herbert Oberhofer FC Admira Wacker 424
22. Manfred Zsak Grazer AK, Austria Wien, FC Admira Wacker, FC Blau Weiß Linz 423
23. Rene Aufhauser Grazer AK, LASK, Salzburg 423
24. Dietmar Kühbauer Rapid Wien, Admira Wacker, SV Mattersburg 421
25. Ernst Baumeister Austria Wien, FC Admira Wacker, Kremser SC 414
Anton Pichler Sturm Graz, VSE St. Pölten 414

Das sind sie also, die Spieler mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga in Österreich. Fast alle waren in ihrer Karriere für mehrere Vereine tätig, nur ganz wenige von ihnen stellen sogenannte One-Club-Stars dar. Peter Stöger hält von dieser Top 25 sogar den Rekord mit insgesamt sieben verschiedenen Clubs, für die er seine 452 Einsätze absolvierte.

Namensänderungen üblich in Österreich

Beachten sollte man, dass in Österreich Clubs häufiger ihre – offziellen – Namen ändern. Das hat damit zu tun, dass dort Sponsorennamen im Clubnamen ganz legal und akzeptiert sind. Der FC Innsbruck bzw. FC Wacker Innsbruck ist da ein besonderen Fall, bei dem es andere Gründe hat. Ansonsten wurden die Namen der Sponsoren hier nicht aufgenommen.

Kommentare geschlossen

Liste der Rekordmeister pro Land in Europa

Es ist gar kein so neues Phänomen, wie man als unbedarfter Beobachter vielleicht annimmt. Auch vor den Zeiten der immer größer werdenden finanziellen Unterschiede zwischen den Top-Clubs eines Landes und deren ersten Verfolgern war es schon so, dass einige wenige Clubs den Fußball in einem Land dominierten. Dies ist schlicht ein allgemeines Prinzip, sofern man keine geschlossenen Systeme wie im US-Sport verbreitet etabliert. Wo der Erfolg ist, und das ist allzu häufig auch in den größten Städten des jeweiligen Landes, generiert der Fußball mehr Einnahmen, mehr Strahlkraft und verstärkt eine auch geographisch und strukturell existierende Ungleichheit auch im Sport. Zumindest ab dem Moment, in dem in diesem auch Geld verdient wird und das ist im Fußball bekanntlich seit seinen Kindertagen an der Fall. Schließlich waren es Wirte in England, die die ersten Fußballspiele organisierten, damit Zuschauer anlockten und so für sich für Umsatz sorgen konnten.

Mögen es damals noch nur ein paar Schillinge gewesen sein und es sich heute um Milliarden von Euro oder auch Dollar handeln, die mit dem Fußball generiert werden, ob per Merchandising, per TV-Rechten, Zuschauereinnahmen und Catering oder Wettlizenzen für Anbieter wie z. B. Ladbrokes – die großen Clubs eines Landes sind heute meist noch dieselben wie vor 80 oder 100 Jahren – und wen wundert’s? – sie befinden sich tatsächlich fast immer in den größten Städten eines Landes. Und so finden wir in der hier vorliegenden Liste der jeweiligen Rekordmeister eines Landes fast ausschließlich Clubs aus der jeweiligen Hauptstadt, sofern die Einwohnerzahl eines Landes eine bestimmte Schwelle nicht überschreitet und es mehrere, annähernd gleichwertige Zentren in einem Land gibt.

Allerdings sind hier die Rekordmeister pro höchster Liga erfasst. Wenn es so wie in Deutschland, schon lange Meisterschaften gab, ohne dass diese in einer landesweiten Liga ausgespielt wurden, kommen diese hier nicht zum Tragen.

Liste der Rekordmeister pro Mitglied der UEFA

Land Rekordmeister Titel
Albanien KF Tirana 24
Andorra FC Santa Coloma 11
Armenien FC Pjunik Erewan 14
Aserbaidschan Neftci Baku 8
Belgien RSC Anderlecht 34
Bosnien und Herzegowina FK Zeljeznicar Sarajewo 6
Bulgarien ZSKA Sofia 31
Dänemark FC Kopenhagen 12
Deutschland FC Bayern München 27
England Manchester United 13
Estland FC Flora Tallinn 11
Färöer HB Torshavn 26
Finnland HJK Helsinki 13
Frankreich AS Saint-Etienne 10
Georgien Dinamo Tiflis 16
Gibraltar Lincoln Red Imps FC 22
Griechenland Olympiakos Piräus 44
Irland Shamrock Rovers 17
Island KR Reykjavik 26
Israel Maccabi Haifa 7
Italien Juventus Turin 34
Kasachstan FK Astana 5
Kosovo FC Prishtina 17
Kroatien Dinamo Zgreb 19
Lettland Skonto Riga 15
Luxemburg Jeunesse Esch 24
Moldawien Sheriff Tiraspol 16
Montenegro FK Podgorica 3
Niederlande Ajax Amsterdam 25
Nordirland Linfield FC 52
Nordmazedonien Vardar Skopje 10
Norwegen Rosenborg Trondheim 26
Österreich Rapid Wien 32
Polen Gornik Zabrze 14
Portugal Benfica Lissabon 36
Rumänien Steaua Bukarest 26
Russland Spartak Moskau 10
San Marino Tre Fiori 7
Schottland Celtic Glasgow 5
Schweden Malmö FF 20
Schweiz GC Zürich 27
Serbien Partizan Belgrad 8
Slowakei SK Slovan Bratislava 8
Slowenien NK Maribor 14
Spanien Real Madrid 33
Tschechien Sparta Prag 12
Türkei Galatasaray 21
Ukraine Dynamo Kiew 15
Ungarn Ferencvaros Budapest 29
Wales The New Saints FC 12
Weißrussland BATE Borrisov 15
Zypern APOEL Nikosia 27

Natürlich krankt die Vergleichbarkeit dieser absoluten Zahlen daran, dass sie jeweils nach der natürlich nicht einheitlich erfolgten Gründung der jeweils aktuellen Liga mit ihrer Zählung begannen. Für England heißt das zum Beispiel, seit Einführung der Premier League 1992, alles, was davor geschah, zählt nicht. Tatsächlich hat beispielsweise Manchester United bereits 20 Meistertitel gewonnen, ist damit auch absoluter Champion bzw. Rekordmeister in England. Die große Mehrheit dieser 20 Titel gewann man aber, 13 nämlich, erst nach Einführung der Premier League, währen der FC Liverpool, der mit 18 Titeln die zweithäufigsten Meistertitel gewann, noch keinen einzigen Titel in der Premier League gewann.

Vor allem in vielen Ländern im früheren Ostblock inklusive Jugoslawien sind die jeweiligen Landesligen noch sehr jung, sodass man hier eben nur in wenigeren Fällen auf so einen klar dominierenden Club kommt. Das wird sich im Laufe der Zeit sicher noch ausweiten, wobei ein Land in der Regel auch zwei oder drei große Clubs verträgt, wie es für die Niederlande typisch ist, für Spanien und mit Juventus, Inter und AC auch für Italien. Allein in Deutschland ist es so, dass der FC Bayern 50 % aller Titel in der Bundesliga gewonnen hat – und die beiden nächstbesten Clubs, Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach kommen jeweils nur auf 5 und das auch meist nur in einer sehr speziellen Phase ihrer Existenz. Aber damit ist man europaweit auch nicht völlig alleine, wobei sich ein solches Phänomen wie eingangs erwähnt meist eher in kleineren Ländern zeigt.

Stand der Daten ist Sommer 2019.

Kommentare geschlossen

Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga

Hier ist die Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga einzusehen. Allerdings sind hier alle Teilnahmen an der jeweils höchsten Liga im österreichischen Fußball seit 1911/12 erfasst, welche nicht zwangsläufig stets „Bundesliga“ hießen. Im Gegenteil ist dies erst seit der Saison 1974/75 der Fall. Zuvor trug die höchste Spielklasse unterschiedliche Namen, von „Erste Klasse“ über „Nationalliga“ bis zu „Staatsliga“ und „Liga A“. Problematisch ist diese Zusammenfassung zwar aus einem Aspekt: In den meisten Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg nahmen überhaupt nur Vereine aus Niederösterreich und Wien bzw. teilweise sogar nur aus Wien daran teil. Clubs aus anderen Ländern Österreichs hatten somit rein juristisch gar nicht die Gelegenheit, zu jener Zeit Punkte für diese hier vorliegende Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga zu sammeln. Dennoch verfährt man im österreichischen Fußball auf diese Weise und deshalb wird dieser Vorgehensweise hier auch gefolgt.

Ewige Tabelle Bundesliga (Österreich)

Club TN Sp Tore +/- P
1. SK Rapid Wien 106 2969 7056:3806 +3250 5596
2. FK Austria Wien 106 2969 6251:4002 +2249 5237
3. FC Admira Wacker Mödling 89 2532 4426:4309 +117 3500
4. SK Sturm Graz 62 2004 2903:2928 -25 2805
5. FC Salzburg 54 1798 2849:2389 +460 2745
6. Wiener Sport-Club 76 1871 3562:3347 +215 2680
7. First Vienna FC 1894 68 1672 3403:2850 +553 2541
8. FC Wacker Innsbruck 44 1488 2384:1787 +597 2376
9. Grazer AK 50 1546 2196:2321 -125 2122
10. LASK 49 1496 2139:2371 -232 1975
11. SC Wacker Wien 52 1153 2490:2225 +265 1661
12. Wiener AC 38 825 1668:1666 +2 1131
13. Floridsdorfer AC 38 787 1630:1837 -207 1009
14. FC Blau-Weiß Linz 23 738 954:1013 -59 977
15. 1. Simmeringer SC 36 847 1449:1996 -547 952
16. SV Ried 20 720 901:1002 -101 895
17. FC Wien 27 576 1054:1246 -192 739
18. SK Austria Klagenfurt 20 596 676:966 -290 675
19. SV Mattersburg 13 468 565:762 -197 540
20. SC Wiener Neustadt 14 422 533:844 -311 441
21. Kapfenberger SV 15 430 545:931 -386 414
22. SC Eisenstadt 13 380 421:604 -183 410
23. Schwarz-Weiß Bregenz 12 414 449:803 -354 410
24. SC Hakoah Wien 15 338 538:692 -154 395
25. Wiener AF 13 253 557:467 +90 391
26. SpC Rudolfshügel 15 299 540:666 -126 356
27. ASV Hertha Wien 17 343 495:825 -330 318
28. SK Vorwärts Steyr 11 344 391:635 -244 307
29. SC Rheindorf Altach 7 252 308:416 -108 294
30. DSV Leoben 10 280 360:583 -223 293
31. FC Juniors OÖ 5 180 243:199 +44 282
32. SKN St. Pölten 8 274 302:486 -184 267
33. Wolfsberger AC 6 216 251:321 -70 258
34. SV Schwechat 6 156 254:272 -18 213
35. SK Slovan-Hütteldorfer AC 9 200 309:481 -172 184
36. Kremser SC 7 170 258:378 -120 174
37. Brigittenauer AC 7 160 212:377 -165 166
38. Favoritner AC 5 122 154:289 -135 136
39. VfB Mödling 5 142 163:268 -105 132
40. SV Grödig 3 108 157:191 -34 127
41. SV Chemie Linz 4 104 176:214 -38 119
42. WSG Swarovski Wattens 3 88 127:135 -8 115
43. FC Libertas Wien 5 110 170:227 -53 111
44. SK Austria Kärnten 3 108 102:195 -93 89
45. SC Austria Lustenau 3 108 84:194 -110 74
46. WSG Radenthein 3 88 94:181 -87 68
47. FC Stadlau 3 78 98:220 -122 57
48. Grazer SC Straßenbahn 3 62 105:205 -100 51
49. FC Dornbirn 1913 3 82 91:223 -132 51
50. FC Wels 2 60 49:115 - 66 44
51. SC Olympia 33 2 52 59:159 -100 38
52. SV Spittal/Drau 1 30 28:55 -27 33
53. SC Neusiedl am See 2 60 39:151 -112 33
54. SC Austro Fiat Wien 2 32 83:111 -28 31
55. SC St. Veit 1 30 37:59 -22 28
56. Post SV Wien 3 58 65:202 -137 28
57. SPC Helfort Wien 1 22 39:56 -17 26
58. SC Ostbahn XI 2 42 49:195 -146 26
59. SC Rapid Oberlaa 4 82 82:323 -241 26
60. FC Rätia Bludenz 1 32 31:66 -35 23
61. SCR Hochstädt Wien 2 38 43:130 -87 23
62. FK Austria/ASV Puch 1 26 25:78 -53 22
63. USC Markersdorf 1 16 43:45 -2 21
64. Salzburger AK 1914 3 74 76:238 -162 21
65. SV Donau Wien 1 22 32:54 -22 20
66. KSV Ankerbrot Montelaa 1 26 25:89 -64 18
67. Favoritner SC 1 22 25:53 -28 17
68. SV Admira Wiener Neustadt 1 30 23:70 -47 15
69. SV Gloggnitz 1 24 49:104 -55 15
70. ASK Elektra Wien 1 24 31:115 -84 10
71. SK Bischofshofen 1 28 22:64 -42 9
72. SK Amateure Steyr 1 18 2 0 16 22:75 - 53 6
73. ESV Haidbrunn Wacker Wiener Neustadt 1 18 17:87 -70 6
74. Vienna Cricket and Football-Club 1 20 12:96 -84 2
75. TSV Hartberg 1+ 22 0:0 0 0

Mit riesigem Abstand führend sind also jene beiden Clubs, welche die einzigen beiden in Österreich sind, die die volle Zahl der möglichen Saisons in der höchsten Spielklasse erreichen: Rapid Wien als Erster vor dem Zweiten Austria Wien und somit natürlich zwei Clubs aus Wien, siehe Einleitung.

Anzumerken ist, dass in Österreich seit 1911 häufig vorkommende Namenswechsel hier nicht aufgeführt sind. Natürlich sind die jeweiligen Leistungen dann immer unter dem zuletzt aktuellen Namen dargestellt, und wer weiß, dass in Österreich Begriffe wie Casino Austria Online oder Swarovski Tirol sowie „Superpfund“ schon mal zum Namen gehör(t)en, wird eher dankbar sein, dass hier auf die Auflistung all dieser Besonderheiten verzichtet wurde.

Erstligisten aus jedem Bundesland in Österreich

Eher in Österreich selbst relevant ist die Aufteilung bzw. Erwähnung der Bundesländer, aus denen die jeweiligen Clubs stammten. Auch auf diese Nennung wurde deshalb hier verzichtet. Klar ist jedenfalls, dass die Liste mit 75 Clubs aus einem nur rund 10 Millionen Einwohner umfassenden Land ziemlich lang ist – was wiederum vielleicht genau an jener geringen Größe liegen mag. Aus jedem der acht Bundesländer plus Wien gab es bislang schon einen Erstligisten, die wenigsten weist dabei das Burgenland auf.

Neue Macht aus Salzburg

Von den 75 bislang teilnehmenden Clubs konnten aber gerade einmal 15 verschiedene am Ende einer Saison die Meisterschaft erringen. Wenig erstaunlich, wenn man bedenkt, dass allein Rapid (32) und Austria (24) in über 50 Saisons den Meistertitel gewannen. Dann wiederum hätte man vielleicht doch etwas mehr Varianz erwartet. 6 Clubs gewannen genau je einmal den Titel. Zuletzt dominiert der von einem Unternehmen übernommene FC Salzburg die Bundesliga in Österreich völlig und holte jeden Titel in Österreich seit 2014 ununterbrochen und seit 2007 in 9 von 12 Fällen. Insofern ist die österreichische Bundesliga zumindest an der Spitze nicht allzu interessant für Online Spiele zu diesem Thema. Gleichwohl ist das Feld der übrigen Clubs immer einen Blick wert, auch aus dem Ausland.

Schließlich zeigt diese Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga ja, wie groß die Fluktuation ist und dass hier immer wieder neue, interessante Clubs ihr Visitenkärtchen abgeben. Jüngster Neuzugang ist der TSV Hartberg aus der Steiermark, der gerade seine erste Saison überhaupt in Österreichs höchster Spielklasse absolviert.

Kommentare geschlossen

Alle Gewinner des Goldenen Schuhs der UEFA

Von 1968 bis 1991 wurde der „Goldene Schuh“ an jenen Torschützen vergeben, der in einer der jeweils höchsten Liga der Länder der UEFA die meisten Tore erzielte. In dieser Zeit wurde die Ehrung durch die französische Zeitschrift france football vergeben.

Zwischen 1992 und 1996 wurde diese Ehrung dann nicht mehr vergeben, was zumindest jene fünf Spieler traurig stimmen dürfte, die sie in dieser Phase gewonnen hätten. Deutsche Spieler gewannen diese Wertung nur 2x, beide Male war es natürlich Gerd Müller, der europaweit die meisten Tore in einer der ersten Ligen erzielte. Aber auch ansonsten finden sich interessante Namen in dieser Liste, nicht immer waren es mit Siegern aus Rumänien, Zypern oder Österreich die absoluten Superstars des Fußballs, die am Ende einer Saison den Goldenen Schuh erhielten.

Saison Sieger Club Land Liga Tore
1967/68 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 42
1968/69 Petar Schekow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 36
1969/70 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 38
1970/71 Josip Skoblar Olympique Marseille Frankreich Division 1 44

1971/72 Gerd Müller FC Bayern München Deutschland Bundesliga 40
1972/73 Eusébio Benfica Lissabon Portugal Primeira Divisão 40
1973/74 Héctor Yazalde Sporting Lissabon Portugal Primeira Divisão 46
1974/75 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 33
1975/76 Sotiris Kaiafas OmoniaNikosia Zypern First Division 39
1976/77 Dudu Georgescu Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 47
1977/78 Hans Krankl Rapid Wien Österreich Bundesliga 41
1978/79 Kees Kist AZ Alkmaar Niederlande Eredivisie 34
1979/80 Erwin Vandenbergh Lierse SK Belgien Erste Division 39
1980/81 Georgi Slawkow Botew Plowdiw Bulgarien A Grupa 31
1981/82 Wim Kieft Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 32
1982/83 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 36
1983/84 Ian Rush FC Liverpool England First Division 32
1984/85 Fernando Gomes FC Porto Portugal Primeira Divisão 39
1985/86 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande Eredivisie 37
1986/87 Rodion Camataru Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 44
Anton Polster FK Austria Wien Österreich Bundesliga 39
1987/88 Tanju Çolak Galatasaray Türkei 1. Lig 39
1988/89 Dorin Mateus Dinamo Bukarest Rumänien Divizia A 43
1989/90 Hugo Sánchez Real Madrid Spanien Primera División 38
Christo Stoitschkow ZSKA Sofia Bulgarien A Grupa 38
1990/91 Darko Pancev Roter Stern Belgrad Jugoslawien Prva Liga 34

Interessant ist in dem Zusammenhang natürlich die Frage, welche von den vielen existierenden denn wohl die beste Liga der Welt ist oder in dem Falle zumindest die beste Liga Europas. Bei der Wertung des Goldenen Schuhs hat man es mit der Wiedereinführung dieser Ehrung so geregelt, dass die Ligen entsprechend ihrer Spielstärke einen Faktor zugewiesen erhalten, mit dem die Zahl der Tore eines Spielers multipliziert wird, um schließlich am Ende einen vergleichbaren Wert zu erhalten. So erhält beispielsweise die zypriotische Liga den Wert „1″, während die Primera Division mit dem Faktor „2″ in die Wertung eingeht. Seit der Wiedereinführung des „Goldenen Schuhs“ im Jahr 1997 sieht die Siegerliste wie folgt aus:

Saison Sieger Club Land Liga Tore Pkte
1996/97 Ronaldo FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
1997/98 Nikolaos Machlas Vitesse Arnheim Niederlande Eredivisie 34 68
1998/99 Mário Jardel FC Porto Portugal Primeira Divisão 36 72
1999/2000 Kevin Phillips AFC Sunderland England Premier League 30 60
2000/01 Henrik Larsson Celtic Glasgow Schottland Premier League 35 52,5
2001/02 Mário Jardel Sporting Lissabon Portugal Primeira Liga 42 63
2002/03 Roy Makaay Deportivo La Coruña Spanien Primera División 29 58
2003/04 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 30 60
2004/05 Thierry Henry FC Arsenal England Premier League 25 50
Diego Forlán FC Villarreal Spanien Primera División 25 50
2005/06 Luca Toni AC Florenz Italien Serie A 31 62
2006/07 Francesco Totti AS Rom Italien Serie A 26 52
2007/08 Cristiano Ronaldo Manchester United England Premier League 31 62
2008/09 Diego Forlán Atlético Madrid Spanien Primera División 32 64
2009/10 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 34 68
2010/11 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 40 80
2011/12 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 50 100
2012/13 Lionel Messi FC Barcelona Spanien Primera División 46 92
2013/14 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 31 62
Luis Suárez FC Liverpool England Premier League 31 62
2014/15 Cristiano Ronaldo Real Madrid Spanien Primera División 48 96
2015/16 Luis Suarez FC Barcelona Uruguay La Liga 40 80
2016/17 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 37 74
2017/18 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 34 68
2018/19 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien La Liga 36 72

Ein wenig erinnert das Ganze natürlich schon an die Vorgehensweise im US-Sport, wo man beispielsweise in der NBA alles nur Denkbare an Zahlen zusammensammelt und auch diese vergleichbar macht, Durchschnittswerte berechnet etc. pp. Das ist im Fußball zwar auch immer mehr in Mode, Preise verleiht man zum Glück aber immer noch nur für den besten Torschützen und eventuell für den besten Scorer oder den besten Vorlagengeber. Sowie natürlich auch eine Wertung für den besten Torhüter und den besten Fußballer allgemein, ohne Rücksicht auf die Zahl der Tore zu nehmen.

Bisher gewannen nur wenige Spieler diese Wertung mehr als ein Mal, in letzter Zeit häuft sich ein solches Ereignis allerdings. Hier also die Liste aller Spieler, die mehr als ein Mal den Goldenen Schuh Europas gewannen:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 6x
Cristiano Ronaldo 4x
Gerd Müller 2x
Thierry Henry 2x
Diego Forlan 2x
Eusebio 2x
Mario Jardel 2x
Fernando Gomes 2x
Dudu Georgescu 2x
Kommentare geschlossen

Der Pass ist der edelste Teil von einem Menschen

Diesem schlimmen Brasilianer, Russen, Scheichs, jedenfalls dieses ganze Kröppzeugs, was total windig ist und sich Staatsangehörigkeiten kauft, nur weil es das kann. Womit eine solche aber total entwertet wird, etwas, was man in Deutschland niemals zulassen würde, eine Idee, auf die ein Deutscher auch niemals kommen würde. Na gut, heutzutage ist das vielleicht ein bisschen aufgeweicht wegen der vielen Einwanderer und deren zweistaatlichen Kindern. Aber vor 30 Jahren hätte doch in Deutschland niemand einfach so seine Staatsangehörigkeit wie alte Unterhosen gewechselt, nur weil er davon einen Vorteil in seinem Berufsleben gehabt hätte. Denn früher war nicht nur alles anders, sondern die Menschen waren auch besser.

Bernd Krauss (grinst) […] Ich habe damals einen österreichischen Pass beantragt, weil ich mich als Nationalspieler für die Bundesliga interessant machen wollte. Ich war 1977 von Borussia Dortmund zu Rapid Wien gewechselt, weil ich beim BVB keine Perspektive mehr sah. Ich habe dann für Österreich gespielt – und 1983 kam der Anruf von Jupp Heynckes, der mich nach Gladbach holte. Später habe ich dann wieder die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen, weil wir bei Borussia zu viele Ausländer im Kader hatten.

1 Kommentar

[Update] Die vergessenen Niederlagen

[Update 29.5.2013] Premiere: Erstmals verliert ein deutscher Club ein Finale gegen einen deutschen in der Champions League. Ergibt natürlich automatisch einen deutschen Verlierer, wobei diese Niederlage vielleicht nicht ganz so wahrscheinlich vergessen werden wird wie die übrigen.

[Update] Mal sehen, ob wir morgen eine weitere Finalniederlage mit deutscher Beteiligung ergänzen müssen. Allgemein muss man festhalten: In diesem Jahrtausend überhaupt erst ein einziger Titelgewinn! Da ist wohl nicht viel mit zweit- oder drittbester Liga Europas.

Fast vergessen, zu aktualisieren.

Letztens diskutierten wir die UEFA-Cup-Final-Niederlage des 1. FC Köln gegen Real Madrid, bei der nach einem 1:5 im Estadeo Santiago Bernabeu ein 2:0 im Rückspiel in Berlin gelang, welches nach Adam Riese und auch nach der UEFA nicht dazu reichte, dass der 1. FC Köln seinen ersten Europapokal gewönne.

Danach erreichten mich viele, viele (das Pendant zum Vogts’schen „sehr, sehr“) Wortmeldungen, die mitteilten, dass die betreffende Person gar nicht von dieser Niederlage gewusst hätte. Um genau zu sein war es eine Wortmeldung, die reichte aber aus, mich zu diesem Beitrag zu motivieren. Denn kurz davor schon war ich auf eine Niederlage gestoßen, die mir selbst fast unbekannt war. Ich hatte irgendwann mal davon gelesen, es aber dann schon lange zu den anderen Files auf meiner Festplatte gelegt, was nichts Anderes bedeutet als diese Information dem Sarlacc zu überantworten, dem ewigen Schlund, auf dass die Information nie wieder auftauchen möge.

So kommen wir also heute dazu, alle Europapokal-Final-Niederlagen deutscher Klubs, und ja, auch gerne aus der DDR und von mir sogar gerne aus Österreich und der Schweiz, zu sammeln. Und da man nicht umsonst Leser hat, die etwas für ihr Geld tun sollen, geht diese Frage zunächst mal nicht an mich, sondern an Euch:

Welcher deutsche/ostdeutsche/österreichische/schweizer Klub verlor in welcher Saison in welchem Wettbewerb ein Europapokalfinale?

Nun, eins habe ich ja oben schon verlinkt, und die Mutter aller Niederlagen wird wohl auch niemand vergessen haben. Wären wir bei zweien. Da fällt mir natürlich sofort auch noch Bayer Leverkusen ein, doch dabei soll’s erstmal bleiben. Jetzt Ihr.

  • 1960 Europapokal der Landesmeister Real Madrid – Eintracht Frankfurt 7:3
  • 1965 Europapokal der Pokalsieger West Ham United – 1860 München 2:0
  • 1968 Europapokal der Pokalsieger AC Mailand – Hamburger SV 2:0
  • 1973 UEFA-Pokal FC Liverpool – Borussia Mönchengladbach 3:0 und 0:2
  • 1977 Europapokal der Landesmeister FC Liverpool – Borussia Mönchengladbach 3:1
  • 1978 Europapokal der Pokalsieger RSC Anderlecht – Austria Wien 4:0
  • 1979 Europapokal der Pokalsieger FC Barcelona – Fortuna Düsseldorf 4:3 n.V.
  • 1980 Europapokal der Landesmeister Nottingham Forest – Hamburger SV 1:0
  • 1980 UEFA-Pokal Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach 2:3/1:0
  • 1981 Europapokal der Pokalsieger Dynamo Tiflis – Carl Zeiss Jena 2:1
  • 1982 UEFA-Pokal IFK Göteborg – Hamburger SV 1:0 und 3:0
  • 1982 Europapokal der Landesmeister Aston Villa – Bayern München 1:0
  • 1985 Europapokal der Pokalsieger FC Everton – Rapid Wien 3:1
  • 1986 UEFA-Pokal Real Madrid – 1. FC Köln 5:1 und 0:2
  • 1987 Europapokal der Pokalsieger Ajax Amsterdam – Lok Leipzig 1:0
  • 1987 Europapokal der Landesmeister FC Porto – Bayern München 2:1
  • 1989 UEFA-Pokal SSC Neapel – VfB Stuttgart 2:1 und 3:3
  • 1993 UEFA-Pokal Juventus – Borussia Dortmund 3:1 und 3:0
  • 1994 UEFA-Pokal Inter Mailand – Austria Salzburg 1:0 und 1:0
  • 1996 Europapokal der Pokalsieger Paris St. Germain – Rapid Wien 1:0
  • 1998 Europapokal der Pokalsieger FC Chelsea – VfB Stuttgart 1:0
  • 1999 Champions League Manchester United – Bayern München 2:1
  • 2002 Champions League Real Madrid – Bayer Leverkusen 2:1
  • 2002 UEFA-Pokal Feyenoord Rotterdam – Borussia Dortmund 3:2
  • 2009 UEFA-Pokal Schachtjor Donezk – Werder Bremen 2:1 n. V.
  • 2010 Champions League Inter Mailand – FC Bayern München 2:0
  • 2012 Champions League FC Chelsea – FC Bayern München 5:4 n. E.
  • 2013 Champions League FC Bayern München – Borussia Dortmund 2:1
53 Kommentare

Alle österreichischen Pokalsieger

Jahr Meister
1918/1919 Rapid Wien
1919/1920 Rapid Wien
1920/1921 Amateure
1921/1922 WAF
1922/1923 Wiener Sportclub
1923/1924 Amateure
1924/1925 Austria Wien
1925/1926 Austria Wien
1926/1927 Rapid Wien
1927/1928 Admira Wien
1928/1929 1. Vienna FC
1929/1930 1. Vienna FC
1930/1931 WAC
1931/1932 Admira Wien
1932/1933 Austria Wien
1933/1934 Admira Wien
1934/1935 Austria Wien
1935/1936 Austria Wien
1936/1937 1. Vienna FC
1937/1938 WAC Schwarz-Rot
1938/1939 -
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 Rapid Wien
1946/1947 Wacker Wien
1947/1948 Austria Wien
1948/1949 Austria Wien
1949/1950 -
1950/1951 -
1951/1952 -
1952/1953 -
1953/1954 -
1954/1955 -
1955/1956 -
1956/1957 -
1957/1958 -
1958/1959 WAC
1959/1960 Austria Wien
1960/1961 Rapid Wien
1961/1962 Austria Wien
1962/1963 Austria Wien
1963/1964 Admira Energie
1964/1965 LASK
1965/1966 Admira Energie
1966/1967 Austria Wien
1967/1968 Rapid Wien
1968/1969 Rapid Wien
1969/1970 Wacker Innsbruck
1970/1971 Austria Wien
1971/1972 Rapid Wien
1972/1973 Wacker Innsbruck
1973/1974 Austria Wien
1974/1975 Wacker Innsbruck
1975/1976 Rapid Wien
1976/1977 Austria Wien
1977/1978 Wacker Innsbruck
1978/1979 Wacker Innsbruck
1979/1980 Austria Wien
1980/1981 Grazer AK
1981/1982 Austria Wien
1982/1983 Rapid Wien
1983/1984 Rapid Wien
1984/1985 Rapid Wien
1985/1986 Austria Wien
1986/1987 Rapid Wien
1987/1988 SC Krems
1988/1989 FC Tirol
1989/1990 Austria Wien
1990/1991 SV Stockerau
1991/1992 Austria Wien
1992/1993 Wacker Innsbruck
1993/1994 Austria Wien
1994/1995 Rapid Wien
1995/1996 Sturm Graz
1996/1997 Sturm Graz
1997/1998 SV Ried
1998/1999 Sturm Graz
1999/2000 Grazer AK
2000/2001 FC Kärnten
2001/2002 Grazer AK
2002/2003 Austria Wien
2003/2004 Grazer AK
2004/2005 Austria Wien
2005/2006 Austria Wien
2006/2007 Austria Wien
2007/2008 Austria Wien
2008/2009 Austria Wien
2009/2010 Sturm Graz
2010/2011 SV Ried
2011/2012 FC Salzburg
2012/2013 FC Pasching
2013/2014 FC Salzburg
2014/2015 FC Salzburg
2015/2016 FC Salzburg
2016/2017 FC Salzburg
2017/2018 Sturm Graz
2018/2019 FC Salzburg
Kommentare geschlossen

Alle deutschen Meister

Hier sind alle deutschen Meister aufgelistet, seit in Deutschland Fußballmeisterschaften ausgetragen werden.

Jahr Meister
1902/1903 VfB Leipzig
1904/1905 Union 92 Berlin
1905/1906 VfB Leipzig
1906/1907 Freiburger FC
1907/1908 Viktoria Berlin
1908/1909 Phönix Karlsruhe
1909/1910 Karlsruher FV
1910/1911 Viktoria Berlin
1911/1912 Holstein Kiel
1912/1913 VfB Leipzig
1913/1914 SpVgg Fürth
1919/1920 1. FC Nürnberg
1920/1921 1. FC Nürnberg
1921/1922 kein Meister
1922/1923 Hamburger SV
1923/1924 1. FC Nürnberg
1924/1925 1. FC Nürnberg
1925/1926 SpVgg Fürth
1926/1927 1. FC Nürnberg
1927/1928 Hamburger SV
1928/1929 SpVgg Fürth
1929/1930 Hertha BSC Berlin
1930/1931 Hertha BSC Berlin
1931/1932 FC Bayern München
1932/1933 Fortuna Düsseldorf
1933/1934 FC Schalke 04
1934/1935 FC Schalke 04
1935/1936 1. FC Nürnberg
1936/1937 FC Schalke 04
1937/1938 Hannover 96
1938/1939 FC Schalke 04
1939/1940 FC Schalke 04
1940/1941 Rapid Wien
1941/1942 FC Schalke 04
1942/1943 Dresdner SC
1943/1944 Dresdner SC
1947/1948 1. FC Nürnberg
1948/1949 VfR Mannheim
1949/1950 VfB Stuttgart
1950/1951 1. FC Kaiserslautern
1951/1952 VfB Stuttgart
1952/1953 1. FC Kaiserslautern
1953/1954 Hannover 96
1954/1955 Rot-Weiß Essen
1955/1956 Borussia Dortmund
1956/1957 Borussia Dortmund
1957/1958 FC Schalke 04
1958/1959 Eintracht Frankfurt
1959/1960 Hamburger SV
1960/1961 1. FC Nürnberg
1961/1962 1. FC Köln
1962/1963 Borussia Dortmund
1963/1964 1. FC Köln
1964/1965 SV Werder Bremen
1965/1966 TSV 1860 München
1966/1967 Eintracht Braunschweig
1967/1968 1. FC Nürnberg
1968/1969 FC Bayern München
1969/1970 Borussia Mönchengladbach
1970/1971 Borussia Mönchengladbach
1971/1972 FC Bayern München
1972/1973 FC Bayern München
1973/1974 FC Bayern München
1974/1975 Borussia Mönchengladbach
1975/1976 Borussia Mönchengladbach
1976/1977 Borussia Mönchengladbach
1977/1978 1. FC Köln
1978/1979 Hamburger SV
1979/1980 FC Bayern München
1980/1981 FC Bayern München
1981/1982 Hamburger SV
1982/1983 Hamburger SV
1983/1984 VfB Stuttgart
1984/1985 FC Bayern München
1985/1986 FC Bayern München
1986/1987 FC Bayern München
1987/1988 SV Werder Bremen
1988/1989 FC Bayern München
1989/1990 FC Bayern München
1990/1991 1. FC Kaiserslautern
1991/1992 VfB Stuttgart
1992/1993 SV Werder Bremen
1993/1994 FC Bayern München
1994/1995 Borussia Dortmund
1995/1996 Borussia Dortmund
1996/1997 FC Bayern München
1997/1998 1. FC Kaiserslautern
1998/1999 FC Bayern München
1999/2000 FC Bayern München
2000/2001 FC Bayern München
2001/2002 Borussia Dortmund
2002/2003 FC Bayern München
2003/2004 Werder Bremen
2004/2005 FC Bayern München
2005/2006 FC Bayern München
2006/2007 VfB Stuttgart
2007/2008 FC Bayern München
2008/2009 VfL Wolfsburg
2009/2010 FC Bayern München
2010/2011 Borussia Dortmund
2011/2012 Borussia Dortmund
2012/2013 FC Bayern München
2013/2014 FC Bayern München
2014/2015 FC Bayern München
2015/2016 FC Bayern München
2016/2017 FC Bayern München
2017/2018 FC Bayern München
2018/2019 FC Bayern München
2019/2020 FC Bayern München
2020/2021 FC Bayern München
2021/2022 FC Bayern München
2022/2023 FC Bayern München
2023/2024 FC Bayern München
2024/2025 FC Bayern München
1 Kommentar

Alle DFB-Pokalsieger (und Tschammer-Pokalsieger)

Jahr Sieger
1935 1. FC Nürnberg
1936 VfB Leipzig
1937 FC Schalke 04
1938 SK Rapid Wien
1939 1. FC Nürnberg
1940 Dresdner SC
1941 Dresdner SC
1942 TSV 1860 München
1943 First Vienna FC 1894
1944 -
1945 -
1946 -
1947 -
1948 -
1949 -
1950 -
1951 -
1952 -
1952/53 Rot-Weiss Essen
1953/54 VfB Stuttgart
1954/55 Karlsruher SC
1955/56 Karlsruher SC
1956/57 FC Bayern München
1957/58 VfB Stuttgart
1958/59 Schwarz-Weiß Essen
1959/60 Borussia Mönchengladbach
1960/61 Werder Bremen
1961/62 1. FC Nürnberg
1962/63 Hamburger SV
1963/64 TSV 1860 München
1964/65 Borussia Dortmund
1965/66 FC Bayern München
1966/67 FC Bayern München
1967/68 1. FC Köln
1968/69 FC Bayern München
1969/70 Kickers Offenbach
1970/71 FC Bayern München
1971/72 FC Schalke 04
1972/73 Borussia Mönchengladbach
1973/74 Eintracht Frankfurt
1974/75 Eintracht Frankfurt
1975/76 Hamburger SV
1976/77 1. FC Köln
1977/78 1. FC Köln
1978/79 Fortuna Düsseldorf
1979/80 Fortuna Düsseldorf
1980/81 Eintracht Frankfurt
1981/82 FC Bayern München
1982/83 1. FC Köln
1983/84 FC Bayern München
1984/85 Bayer 05 Uerdingen
1985/86 FC Bayern München
1986/87 Hamburger SV
1987/88 Eintracht Frankfurt
1988/89 Borussia Dortmund
1989/90 1. FC Kaiserslautern
1990/91 Werder Bremen
1991/92 Hannover 96
1992/93 Bayer 04 Leverkusen
1993/94 Werder Bremen
1994/95 Borussia Mönchengladbach
1995/96 1. FC Kaiserslautern
1996/97 VfB Stuttgart
1997/98 FC Bayern München
1998/99 Werder Bremen
1999/00 FC Bayern München
2000/01 FC Schalke 04
2001/02 FC Schalke 04
2002/03 FC Bayern München
2003/04 Werder Bremen
2004/05 FC Bayern München
2005/06 FC Bayern München
2006/07 1. FC Nürnberg
2007/08 FC Bayern München
2008/09 Werder Bremen
2009/10 FC Bayern München
2010/11 FC Schalke 04
2011/12 Borussia Dortmund
2012/13 FC Bayern München
2013/14 FC Bayern München
2014/15 VfL Wolfsburg
2015/16 FC Bayern München
2016/17 Borussia Dortmund
2017/18 Eintracht Frankfurt
2018/19 FC Bayern München
Kommentare geschlossen

Arsenal gegen AC Mailand: Lothar spricht (nicht)

Wenn’s nicht so billig wäre, schriebe ich jetzt etwas zu Lothar Matthäus‘ herausragenden fußballanalytischen, rhetorischen und erklärerischen Fähigkeiten. Da Lothar selbst aber schon beim abendlichen Co-Kommentieren der Partie zwischen Arsenal und AC Mailand genug ins Phrasenschwein eingezahlt haben wird, bleiben wir heute einfach mal kostenfrei. Oder andersrum.

Man bräuchte mehr solcher Co-Kommentatoren bei Fußballübertragungen, dann würde einem als diesbezüglich — man ist ja kein Mäuschen in der Kabine, auf dem Trainingsplatz — unbedarften Internethansel auch deutlicher, wer sich denn als Trainer eignen könnte und wer eher nicht und vor allem: warum.

Lothar jedenfalls sollte einsehen, wenn er sich die Aufzeichnung der heutigen Übertragung noch einmal anschaut, dass er eigentlich gar kein Trainer ist. Er ist keiner, der das Spiel als Ganzes begreift oder erkennt, sondern ein Platitüdendrescher übelster Kajüte. Er darf froh sein, dass man ihm den Trainerschein jetzt in Form einer Extrawurst bei der Trainerausbildung schenkt.

Und den Torwart von Rapid Wien verstehen wir seit dieser Erleuchtung auch noch ein bisschen besser.

Die Anlässe für solche Worte sind selten, heute sagen wir aber: Danke, Sat1, für diese aufschlussreiche Übertragung.

Fürs nächste Mal wünschen wir uns dann bitte Jürgen Kohler oder gerne auch — warum nicht? — Berti Vogts fürs selbsterrichtete Schafott des Co-Kommentierens.

4 Kommentare

Meister in einem anderen Land

Jeder weiß, dass es eine Mannschaft außerhalb Deutschlands gibt, die schon mal Deutscher Meister war: Nein, ich rede nicht von Bayern München, der Hauptstadt des Freistaats Bayern. Es ist Rapid Wien und das Ganze geschah 1941. Nicht ganz zufällig übrigens wurde das Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft in diesem Jahr auf den 22. Juni 1941 gelegt. Wer mit der Bezeichnung „Barbarossa“ etwas anfangen kann, kann sich denken, dass ein Fußball-Endspiel, das die ganze Nation in Atem hält, ein guter Zeitpunkt ist, um ein anderes, ziemlich großes Land zu überfallen und damit zumindest im eigenen Land so wenig Aufsehen wie möglich zu erregen.

Allerdings gibt es hier mitten unter uns, im Jetzt und Heute, im mehr oder weniger zivilisierten Europa der Nachkriegszeit einen vergleichbaren Fall, ohne dass ein Land einverleibt oder besetzt worden wäre. Wer kann das sein, wo konnte ein Club eine nationale Liga eines anderen Landes gewinnen und das auch noch vollkommen legitim, rechtsstaatlich abgesichert und auch so gewollt?

Die Antwort ist einfach. Und bitte nun von Euch in den Kommentaren zu hinterlassen.

Nein, dieses Team meine ich nicht, ich rede von Europa.

Übrigens verlor damals ein gewisser FC Schalke 04 das Endspiel gegen Rapid Wien. Allerdings dürfte das angesichts der sechs Titel, die Schalke innert neun Jahren gewann, nicht ganz so schmerzhaft gewesen sein wie 2007 ein „Finale“ gegen Borussia Dortmund zu verlieren.

10 Kommentare

Ein Bratwust, bitte

In diesem Interview in der Welt spricht die Welt (das ist eine Zeitung) mit Kasey Keller (das ist ein Torwart). Kasey Keller wurde hier schon des öfteren erwähnt und auch diesmal lohnt es sich, das Interview zu lesen, in dem er u. a. zur ebenfalls schon hier diskutierten Sprachproblematik sagt:

„Frustrierend, im positiven Sinne natürlich, ist folgendes: Immer, wenn ich mit meinem gebrochenen Kinder-Deutsch um die Ecke komme, antworten mir die Menschen in Englisch. Ich denke, genau das werden unsere Jungs auch erleben: Bestell dir auf deutsch eine Wurst und die Leute werden sagen: „Excuse, what would you like?‘.

Das kann einem leider nur passieren, wenn man englischer Muttersprachler ist. Ich fürchte, wenn ich in Argentinien Österreich Holland Kroatien Rumänien Portugal jemanden in seiner Landessprache anspreche, dann kann dort niemand auf deutsch antworten.

Außerdem trifft Kasey Keller es ganz gut, dass er gebrochenes Kinderdeutsch spricht. Welche Assoziation weckt dieser Ausdruck bei uns? Genau: Lodda Maddäus, der auch nur gebrochenes Kinderdeutsch spricht. Wie gut, dass er jetzt in Österreich bei Red Bull Salzburg von seinen Spielern verstanden wird. Schließlich schickte der Torwart von Rapid Wien Lodda nach dessen Zeit als Trainer dort hinterher: „Das war der schlechteste Trainer, den ich je hatte.“

„Als Spieler war er fantastisch, aber gäbe es ihn nur als Trainer, würde ich sagen, dass ich keinen größeren Tölpel gesehen habe. Alle bei Rapid – von der Putzfrau angefangen – atmen auf, dass er verschwunden ist.“

Lodda konnte offensichtlich seine Vorstellungen von der Spielweise klar und verständlich darlegen. In den anderen Ländern, in denen er Trainer war, hatte er jeweils einen Dolmetscher, der verhinderte, dass sichtbar wurde, dass Lodda keine Ahnung hat.

Einen Kommentar hinterlassen