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Schlagwort: Ryan Giggs

Meiste Einsätze in der Champions League

Seit 1992 existiert die Champions League im europäischen Clubfußball. Und mit ihrer Einführung hat praktisch kein Spieler aus der Zeit davor eine Chance, in dieser Liste aufzutauchen (wenn man Champions League und Europapokal der Landesmeister zusammen wertete). Durch die Einführung von Gruppenphasen hat sich die sichere Zahl an Spielen pro Teilnahme enorm erhöht. Und so tauchen in dieser Aufstellung auch etliche Namen von Spielern auf, die immer noch aktiv sind.

Meiste Einsätze in der Champions League pro Spieler

Wichtig ist beim Blick auf diese Liste allerdings zu berücksichtigen, dass der Stand dieser Liste der 13. März 2019 ist, und viele Spieler in dieser Liste noch aktiv sind, allen voran die beiden Führenden.

Spieler Einsätze Clubs
Iker Casillas 175 Real Madrid
FC Porto
Cristiano Ronaldo 160 Manchester United
Real Madrid
Juventus
Xavi 151 Real Madrid
Ryan Giggs 145 Manchester United
Raul 142 Real Madrid
FC Schalke
Paolo Maldini 135 AC Mailand
Lionel Messi 131 FC Barcelona
Andres Iniesta 130 FC Barcelona
Clarence Seedorf 125 Ajax Amsterdam
Real Madrid
AC Mailand
Inter Mailand
Paul Scholes 124 Manchester United
Gianluigi Buffon 122 Juventus
Paris St. Germain
Roberto Carlos 120 Real Madrid
Zlatan Ibrahimovic 120 Ajax Amsterdam
Juventus
Inter Mailand
FC Barcelona
AC Mailand
Paris St. Germain
Manchester United
Xabi Alonso 119 FC Liverpool
Real Madrid
FC Bayern München
Sergio Ramos 119 Real Madrid
Carles Puyol 115 FC Barcelona
Karim Benzema 112 Olympique Lyon
Real Madrid
Thierry Henry 112 AS Monaco
Juventus
FC Arsenal
FC Barcelona
Philipp Lahm 112 VfB Stuttgart
FC Bayern München
Dani Alves 111 FC Sevilla
FC Barcelona
Juventus
Paris St. Germain
Petr Cech 111 FC Chelsea
FC Arsenal
Gary Neville 110 Manchester United
Arjen Robben 110 FC Chelsea
Real Madrid
FC Bayern München
John Terry 109 FC Chelsea
Ashley Cole 108 FC Arsenal
Manchester United
Patrice Evra 108 AS Monaco
Manchester United
Juventus
Andrea Pirlo 108 Inter Mailand
AC Mailand
Juventus
David Beckham 107 Manchester United
Real Madrid
Victor Valdez 106 FC Barcelona
Manchester United
Frank Lampard 105 FC Chelsea
Thomas Müller 105 FC Bayern München
Gerard Pique 105 Manchester United
FC Barcelona

Auch bei den beteiligten Clubs, für die die Spieler aufliefen, wird deutlich, was für eine hegemonielle Struktur die Champions League mittlerweile hat. Bis auf ganz wenige „Kleine“ wie den VfB Stuttgart, Ajax Amsterdam oder den FC Sevilla tauchen hier nur jene acht bis zehn Großclubs auf, die auch stets die Titel unter sich ausmachen.

Nur Real Madrid verteidigte seinen Titel

Gleichzeitig gelang es bekanntlich bis vor zwei Jahren, als Real Madrid als erstem Club dieses Kunststück gelang, keinem Club von 1992 bis 2017, seinen einmal in der Champions League gewonnenen Titel zu verteidigen. Und die drei Titel in Folge, die Real Madrid – damals noch unter intensiver Mithilfe von Cristiano Ronaldo, dem Zweitplatzierten in dieser Liste – dann gewann, werden wohl erstmal für längere Zeit die Ausnahme bleiben. Das wiederum macht es nicht gerade unattraktiv, sich immer mal wieder an eine Sportwette zu Themen rund um die Champions League zu machen. Das kann die Frage nach dem Sieger der Champions League sein, aber auch jene nach dem Torschützenkönig oder nach konkreten Ergebnissen von Partien in der Königsklasse. Dies kann man inzwischen bequem von zu Haue aus tun, bei online-sportwette.net findet man viele Angebote dafür. Und wegen der großen Variabilität bei den jeweiligen Siegerclubs benötigt man dabei zwar schon einiges an Glück – wenn man dann richtig liegt, ist das aber eine ziemlich angenehme Angelegenheit.

Nationen in den Top30 der Liste

Interessant ist auch der Blick auf die Nationalität der aktuellen Top30-Spieler nach Einsätzen in der Champions League (bzw. hier im konkreten Fall Top32, da drei Spieler auf Rang 30 liegen). Blickt man auf diese Liste:

Nation Anzahl
Spanien 9
England 6
Frankreich 3
Italien 3
Brasilien 2
Deutschland 2
Niederlande 2
Argentinien 1
Portugal 1
Schweden 1
Wales 1
Tschechien 1
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Trofeo Bravo – die besten Nachwuchsspieler Europas

Keine offizielle Auszeichnung der UEFA oder FIFA ist die „Trofeo Bravo“, die von der italienischen Sportzeitung Il Guerin Sportivo vergeben wird. Aber gerade das macht sie vielleicht interessanter als jene Trophäen, die die offiziellen Verbände vergeben. Ausgezeichnet wird mit der „Trofeo Bravo“ der beste Nachwuchsspieler im europäischen Fußball eines bestimmten Kalenderjahres.

Dabei wurde die früher herrschende Bedingung, dass nur Spieler unter 23 Jahren, welche aber mindestens an einem Europapokalspiel teilgenommen haben mussten, so änderte man dieses Einstiegskriterum im Jahr 1992 dahingehend, dass jeder Spieler bis zum Alter von 21 Jahren aus einer beliebigen europäischen Liga in Frage kommt.

Dabei zeigt die Redaktion vor allem in jüngeren Jahren eine enorm hohe Treffgenauigkeit dabei, junge Spieler auszuwählen, welche später tatsächlich den Sprung zum internationalen Star schaffen. Ausnahmen sind selten geworden, während die Jury in der Anfangszeit immer mal wieder Spieler auszeichnete, welche später eher eine durchschnittliche Karriere fabrizierten.

Hier nun also die Liste aller Gewinner seit der Einführung der Trofeo Bravo im Jahr 1978:

Jahr Spieler Club Nationalität
1978 Jimmy Case FC Liverpool England
1979 Garry Birtles Nottingham Forest England
1980 Hansi Müller VfB Stuttgart Deutschland
1981 John Wark Ipswich Town Schottland
1982 Gary Shaw Aston Villa England
1983 Massimo Bonini FC Juventus San Marino
1984 Ubaldo Righetti AS Rom Italien
1985 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1986 Emilio Butragueno Real Madrid Spanien
1987 Marco van Basten Ajax Amsterdam Niederlande
1988 Eli Ohana KV Mechelen Israel
1989 Paolo Maldini AC Mailand Italien
1990 Roberto Baggio AC Fiorentina Italien
1991 Robert Prosinecki Roter Stern Belgrad Jugoslawien
1992 Pep Guardiola FC Barcelona Spanien
1993 Ryan Giggs Manchester United Wales
1994 Christian Panucci Inter Mailand Italien
1995 Patrick Kluivert Ajax Amsterdam Niederlande
1996 Alessandro Del Piero FC Juventus Italien
1997 Ronaldo FC Barcelona Brasilien
1998 Ronaldo Inter Mailand Brasilien
1999 Gianluigi Buffon AC Parma Italien
2000 Iker Casillas Real Madrid Spanien
2001 Owen Hargreaves FC Bayern München England
2002 Christoph Metzelder Borussia Dortmund Deutschland
2003 Wayne Rooney FC Everton England
2004 Cristiano Ronaldo Manchester United Portugal
2005 Arjen Robben FC Chelsea Niederlande
2006 Cesc Fabregas FC Arsenal Spanien
2007 Lionel Messi FC Barcelona Argentinien
2008 Karim Benzema Olympique Lyon Frankreich
2009 Sergio Busquets FC Barcelona Spanien
2010 Thomas Müller FC Bayern München Deutschland
2011 Eden Hazard Olympique Lille Belgien
2012 Marco Verratti Delfino Pescara 1936 Italien
2013 Isco FC Malaga Spanien
2014 Paul Pogba FC Juventus Frankreich

Deutlich zu sehen ist an der Liste auch die Veränderung, wie jung besonders talentierte Spieler heutzutage schon bei den absoluten Topclubs Europas und damit auch der Welt landen. Gab es früher noch häufiger Kandidaten aus mittelgroßen Clubs wie dem VfB Stuttgart, gar dem KV Mechelen oder dem FC Everton, gibt es heutzutage fast keine Ausnahme mehr (die Wahl eines Spielers von Delfino Pescara 1936 ist da wohl eher als lokalpatriotisch motivierte Ausnahme zu sehen, die die Regel bestätigt mehr), der nicht bei einem der ganz großen Clubs unter Vertrag ist.

Ein Grund dafür ist natürlich die Veränderung des Einstiegsalters in den Profifußball. Früher gab es sicher auch immer mal wieder Wunderkinder wie auch Uwe Seeler einst eines war, Olaf Thon wurde ebenfalls schon sehr früh zum Stammspieler bei den Profis, so gelingt dies heutzutage doch deutlich mehr Spielern. Fast alle, die hier in den letzten Jahren mit der Trofeo Bravo ausgezeichnet wurden, waren zu diesem Zeitpunkt schon Stars, zumindest Shootingstars, und wenn noch nicht Stammspieler bei einem der großen Clubs, dann auf dem Weg dorthin.

Dafür wiederum gibt es ebenfalls Gründe: die Scouts sind mittlerweile auch in den entlegensten Winkeln der Welt unterwegs, um ihren Konkurrenzclub beim Abwerben eines Spielers zuvorzukommen. Und diese Spieler wiederum werden schon viel früher viel besser ausgebildet als die Spieler vor wenigen Jahrzehnten. Trifft diese intensive Förderung auf großes Talent, kann sich dieses noch besser entfalten.

Immer jüngerer Einstieg in den Profifußball

Damit einhergeht aber natürlich auch der Wandel dessen, was diese jungen Spieler darstellen und am Ende auch verdienen. Sie sind Popstars, was früher nur den schon etablierten Fußballstars wie George Best oder Diego Maradona vorbehalten war. Heute, nicht zuletzt durch die neuen Möglichkeiten durch Social Media, sind auch die Talente schon Stars, die sich selbst vermarkten und wiederum andere Produkte vermarkten.

Dafür muss nicht erst ein Produzent von Energydrinks auf den Markt treten, das machen die alteingessenen Clubs genauso wie die neu auf den Markt strömenden Konstrukte. Und ob ein Spieler nun Werbung für Energydrinks macht oder für einen solchen seine Fußballkünste auf dem Rasen darbietet, macht für ihn selbst nur insofern einen Unterschied, als dass er mit dem Spielen selbst seinen zu vermarktenden Marktwert wiederum erhöht, was er mit den Werbespots im Gegensatz zu seinem Kontostand nicht unbedingt erreichen würde. Was den jungen Spielern allerdings oft abgeht, ist ein Verständnis von Fairplay, wie man es zuletzt beim Rugby erlebte, da sie schon in ganz jungen Jahren in Rollen gedrängt werden, gefeiert werden, in denen ihre geistig-moralische Entwicklung damit oft nicht standhalten kann. Auch wenn es eher dem Fußball immanent zu sein scheint als per se dessen jungen Stars, dass die eine oder andere Schwalbe eher als Kavaliersdelikt wahrgenommen wird und früher sicher nicht grundsätzlich öfter betrogen wurde als heute, hat man doch das Gefühl, dass das frühe Starsein und das dazugehörige astronomische Einkommen nicht immer förderlich ist, auch abseits des Platzes Idole aus den Spielern zu machen.

Im Nachhinein hochkarätige Siegerliste

Interessant ist übrigens auch der Vergleich mit jenen Spielern, welche später in ihrer Karriere Europas Fußballer des Jahres oder gar Weltfußballer wurden – wie man sieht ist auch hier die Trefferquote der Jury der Il Guerin Sportivo enorm gestiegen.

Eine Tabelle mit der Übersicht der Zahl der Auszeichnungen mit der Trofeo Bravo pro Spieler wäre übrigens recht kurz, da einzig Ronaldo und Emilio Butragueno überhaupt mehr als einmal ausgezeichnet wurden, nämlich genau zwei Mal.

Einen Blick wert ist aber wohl die Liste nach der Aufteilung der Nationalitäten, die diese Auszeichnungen gewannen. Wiederum einen leichten patriotischen Einschlag sollte man den Machern verziehen, denn am häufigsten wurden Spieler aus Italien gewählt, allerdings zusammen mit Spanien auf dem ersten Platz. Die weitere Liste:

Häufigkeit Nation
7 Italien
7 Spanien
5 England
3 Deutschland
3 Niederlande
2 Brasilien
2 Frankreich
1 Wales
1 Portugal
1 Israel
1 Schottland
1 San Marino
1 Argentinien
1 Belgien
1 Jugoslawien

Eine durchaus vergleichbare Auszeichnung verlieht übrigens die ebenfalls italienische Zeitung Tuttosport, welche aber erst seit dem Jahr 2003 jeweils ihren „Golden Boy“ kürt. Diese Liste findet sich demnächst hier in einem anderen Beitrag, mit allerdings abweichenden Siegern.

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Alle FIFA-xx-Cover-Stars

Gerade erst ging ein Ruck durch Deutschland, als Millionen Menschen gleichzeitig ihre Postpakete öffneten, in welchen sie ihre aktuelle Ausgabe der FIFA-xx-Serie von EA Sports erhielten. Andere stiegen zeitgleich in den Keller und fanden die 97er-Version dieser Reihe, welche auch die erste war, die einen real existierenden Star auf dem Cover trug.

Einen kurzen Tweet später.

Merkwürdigerweise ist es die Seite bundesliga.de, die die kompletten Cover zum Durchklicken anbietet. Des Merkens würdig sind dabei vielleicht vor allem die Stars, die sich jeweils darauf befinden. Deshalb hier der Link, aber auch hier die Auflistung:

1997 David Ginola
1998 Andreas Möller
1999 Olaf Thon
2000 Mehmet Scholl
2001 Lothar Matthäus
2002 Gerald Asamoah
2003 Roberto Carlos, Ryan Giggs, Edgar Davids
2004 Alessandro del Piero, Thierry Henry, Ronaldinho
2005 Patrick Vieira, Fernando Morientes, Andrij Schewtschenko
2006 Wayne Rooney, Lukas Podolski, Ronaldinho
2007 Lukas Podolski, Ronaldinho
2008 Miroslav Klose, Ronaldinho
2009 Ronaldinho, Kevin Kuranyi
2010 Bastian Schweinsteiger, Wayne Rooney
2011 Mesut Özil, René Adler
2012 Lukas Podolski, Mats Hummels
2013 Lionel Messi

Offensichtlich gibt es deutsche, aber auch Versionen aus anderen Ländern, hier sind dann wohl nur die Coverstars der deutschen Version aufgelistet. Möglicherweise ist die Zusammenstellung aber auch falsch.

(Alle Angaben wie immer ohne Gewähr und Korrekturen sind willkommen — ich hoffe, das ist selbstverständlich.)

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Gewinnspiel: Der langsame Tod des Laufwunders

Respektive der Pferdelunge.

Nach dem mit echten Preisen versehenen Tippspiel zur EM 2012 heute wieder eins der klassischen Gewinnspiele bei Trainer Baade: Ein Gewinnspiel ohne Gewinn, außer an Erkenntnis. Oder Arsenal für die diversen Fußballquizze dieser Welt:

Der langsame Tod des Laufwunders hat in den Fußball Einzug gehalten, weil sich kaum ein Spieler noch erlauben kann, konditionell unterdurchschnittlich schlecht zu sein, über mehrere Spiele hinweg. Die Anforderungen der heutigen Spielweise machen es nötig, das beinahe jeder Spieler auf dem Platz seine 10, 11 oder 12 Kilomter abreißt.

Jene Spieler, welche es auf 12,5 Kilometer bringen, im Vergleich zu jenen, welche „nur“ 10 Kilometer gelaufen sind, als „Laufwunder“ zu bezeichnen, diesem Vorgang fehlt in gewisser Weise die Berechtigung.

Weshalb die Laufwunder aussterben, heute sind beinahe alle Spieler Laufwunder und die Unterschiede werden marginalisiert. Natürlich gibt es immer noch laufbereitere und weniger laufbereitere Spieler, das scheint aber eher eine Frage der Motivation und nicht des Laufvermögens zu sein.

Und da die Laufwunder respektive Pferdelungen aussterben, wollen wir doch noch mal schnell vor ihrem endgültigen Dahinscheiden sammeln, welche Spieler einst als Laufwunder galten.

Ein Inbegriff eines Laufwunders respektive einer Pferdelunge ist aus meiner Wahrnehmung immer noch Wolfgang Rolff, weshalb ich ihn hier als ersten in den Ring werfen möchte.

Ein Laufwunder definiert sich darüber, dass es von vielen so genannt wird oder wurde und dies auch über das Umfeld des eigenen Vereins hinaus Konsens ist oder war. Es definiert sich also nicht über die tatsächlich gelaufenen Kilometer in einem Spiel.

Wie man weiß, haben sich die Maßstäbe da doch ziemlich verschoben. Wer die Laufleistung eines Spielers aus den – beispielsweise – 1930er Jahren mit der heutigen eines durchschnittlichen Torwarts vergleicht, wird den damals sportelnden Menschen Unrecht tun. Zu ihrer Zeit waren sie damit eben, je nachdem, einige der besten ihrer Epoche. Es werden nur nicht mehr viele hinzukommen, und wenn doch, dann nur aus dem Wunsch der Legendenbildung heraus, und nicht, weil die reinen Zahlen dies erlauben würden. Wobei zugegebenermaßen auch früher, als man gar keine Zahlen zur Verfügung hatte, nicht nach Zahlen, sondern nach Augenmaß entschieden wurde, wem man dieses Etikett des Laufwunders oder der Pferdelunge anklebte.

Der erste also soll Wolfgang Rolff sein, der übrigens in seiner Karriere ganz schön rumkam. Wer galt oder gilt noch als explizites Laufwunder?

Laufwunder Mannschaft(en)
Lars Bender TSV 1860 München, Bayer Leverkusen
Sven Bender TSV 1860 München, Borussia Dortmund
Daniel Bierofka TSV 1860 München, Bayer Leverkusen, VfB Stuttgart
Uli Bittcher FC Schalke 04, Borussia Dortmund
Hans-Peter Briegel 1. FC Kaiserslautern, Hellas Verona, Sampdoria Genua
Wolfgang Dremmler Eintracht Braunschweig, FC Bayern München
Ralf Falkenmayer Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen
Clemens Fritz Werder Bremen, Bayer Leverkusen, Karlsruher SC, Rot-Weiß Erfurt, VfB Leipzig
Ryan Giggs Manchester United
Jürgen Groh 1. FC Kaiserslautern, Hamburger SV, Trabzonspor
Kevin Großkreutz Rot-Weiß Ahlen, Borussia Dortmund
Andreas Lambertz Fortuna Düsseldorf
Willi Landgraf Rot-Weiss Essen, FC Homburg, FC Gütersloh, Alemannia Aachen
Lucio Bayer Leverkusen, FC Bayern München, Inter Mailand, Juventus
Herbert Lütkebohmert FC Schalke 04
Thomas Müller FC Bayern München
Hermann Ohlicher VfB Stuttgart
Ivica Olic Hertha BSC, NK Marsonia, NK Zagreb, Dinamo Zagreb, ZSKA Moskau, Hamburger SV, FC Bayern München, VfL Wolfsburg
Franz Raschid Bayer Uerdingen
Wolfgang Rolff Fortuna Köln, Hamburger SV, Bayer Leverkusen, Racing Straßburg, Bayer Uerdingen, Karlsruher SC, 1. FC Köln
Hasan Salihamidzic Hamburger SV, FC Bayern München, Juventus, VfL Wolfsburg
Hartmut Schade Dynamo Dresden
Burkhard Segler Borussia Dortmund, Rot-Weiß Oberhausen
Dietmar Sengewald FC Carl Zeiss Jena
Wolfgang Sidka Hertha BSC, TSV 1860 München, Werder Bremen
Peter Stark Blau-Weiß 90 Berlin
Jörg Stübner Dynamo Dresden
Jens Todt SC Freiburg, Werder Bremen, VfB Stuttgart
Christian Träsch VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg
Herbert Wimmer Borussia Mönchengladbach
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Fifa führt Wildcards für die WM 2010 ein

[photopress:all_star_team.jpg,full,alignleft] Nach dem Ausscheiden einiger fußballerisch großen Größen in der WM-Qualifikation hat die FIFA entschieden, sich ein Beispiel am Basketballverband FIBA zu nehmen und vier Wildcards an auf sportlichem Wege nicht qualifizierte Nationen zu verteilen.

Die erste total wilde Wildcard geht überraschend an Argentinien, obwohl mit Maradona der größte Star dieser Auswahl längst gefeuert ist und wenn überhaupt, dann nur als Fan anrollen anreisen wird. Die Fußballkünste eines gewissen Menschen mit dem Namen, der wie eine Störung klingt, bei der man Berge an leeren Butterdosen, vollständig abgerollten Toilettenpapierrollen, Pfandflaschen, Tageszeitungen (seit 1986), Disketten, Foto-Alben, Pizza-Kartons und Büromaterial so kunstvoll neben- und übereinander arrangiert, das einzig der Weg vom Sofa zur Haustür und zur Toilette noch begehbar bleibt, sollen laut Insidern auch eine Rolle bei dieser Entscheidung gespielt haben.

Die zweite Wildcard geht an Deutschland, das sich in den Playoff-Spielen der europäischen Qualifikation ebenso überraschend Griechenland geschlagen geben musste. Aktive Weltstars besitzt diese Mannschaft zwar keine, dafür aber einen der größten Märkte für Sportartikel, Rasierzubehör, Kreditkarten, japanische Autos, Coca-Cola, Elektronikgeräte und Fast-Food-Mahlzeiten, auf den die FIFA aus verständlichen Gründen („For the good of the game“) nicht verzichten wollte.

Die dritte Wildcard geht an Nigeria, das sich nicht minder überraschend hinter Tunesien nicht qualifiziert hatte. Stimmen, die sich für Portugal mit dem tatsächlichen Weltstar Cristiano Ronaldo aussprachen, wurden mit dem Argument abgewiesen, dass Ronaldo in wichtigen Spielen ohnehin immer übermotiviert sei und die Bälle übers Tor schieße, weshalb zwangsläufig mit einem Vorrundenaus der Portugiesen zu rechnen und eine Wildcard somit vergebliche Liebesmüh sei.

Die vierte Wildcard geht an ein Allstar-Team, zusammengestellt aus Spielern, die zwar Weltstars sind, aber per Schicksalsschlag einen Pass eines Landes besitzen, in dem außer ihnen selbst nur ausgemachte Holzfüße und Für-die-Gasse-Blinden vor den Ball treten (sofern sie ihn treffen), weshalb ihnen ohne diese tolle Idee eines Allstar-Teams die Teilnahme an einem Weltturnier für immer verwehrt bliebe. Trainiert werden solle diese Auswahl der Besten vom Rest, für die trotz seines hohen Alters der nimmermüde Jari Litmanen genauso feststeht wie Ryan Giggs, George Best, Alexander Hleb, George Weah und Ole Gunnar Solskjær, von einem gewissen Trainer Baade, der ohne diese Allstar-Auswahl auch nie an einer Weltmeisterschaft teilgenommen hätte.

Was im Basketball schon lange Usus ist, wird nun also endlich auch beim Fußball eingeführt. Und alle Fans so: „Yeaahh“

photo credit: A.Kuzminski

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Live! Champions-League-Finale: FC Barcelona — Manchester United

[Update] Das Rätsel um Eto‘os Jubelgeste ist anscheinend geklärt:

Eto‘o then explained his gesture of slapping his arm after the goal as he stated that it means „el sangre de mi padre“ (my father’s blood). „I dedicate this cup to my father, I am very happy, I helped my team to win and that’s fantastic,“ he added.

So zu lesen bei goal.com, wie seriös diese Information ist, bleibt unklar. Via surfguard.

Als letztes Fazit bleibt für heute, dass wir (ich meine Euch und mich) nur begrüßen können, dass die Champions League für andere Teams durchlässiger werden soll, zumindest auf dem Papier. Einwände anyone? Ich hoffe nicht.

Noch offener ist die Frage, was da mit meinem Server los war. Ohne diesen Schmock hätte ich vielleicht auch mehr vom Spiel mitbekommen. Angeblich, so sagt all-inkl jedes Mal, wenn ich mich beschwere, läge es daran, dass WordPress zu viele Datenbankabfragen öffnet, aber nicht schließt, weshalb schon bei vergleichsweise geringer Auslastung der Ofen aka Datenbank aus ist. Kann das irgendjemand bestätigen oder ist das einfach nur Geschwaller von all-inkl?

Offen bleibt die Frage, was die Geste von Eto‘o nach seinem Tor bedeuten sollte. Wir werden es morgen auf diversen Radsportseiten lesen.

Fazit Nicht langweilig, durchaus ein ansehnliches Finale. Verdienter Sieger Barcelona. Manchester kam nicht zur Entfaltung, weil es sich von dem 0:1 total von der Rolle bringen ließ. So einen Bruch hat man selten bei Teams dieser Qualität gesehen.

Spielende Barcelona gewinnt die Champions League dank eines nicht aus den Puschen kommenden Manchester United und dank Herrn Övrebrö. Ansonsten hätte Ballack hier, und so weiter. Ganz enttäuschende Leistung – von meinem Server.

90′ So, noch 102 Sekunden. Ungefähr. Aber die Anspielung hat sich auch schon totgelaufen. Traurige Engländer im Stadion tun einem ungefähr gar nicht leid: 12x Meister seit Gründung der Premier League: Man muss auch mal erfahren, wie das ist mit dem Verlieren. Yin, Yang.

85′ Man hat nicht den Eindruck, dass hier noch was passieren könnte. Berbatov über das Tor. Natürlich, Berbatov. Darauf hätte man auch früher kommen können.

82′ „Messi verlor seinen Schuh, weil er so schräg in der Luft lag.“ Wir beneiden all jene, die schon vor geraumer Zeit auf „stumm“ geschaltet hatten.

71′ 2:0 für Barcelona Thomas Häßler Lionel Messi köpft das 2:0 für Barcelona. Eine Flanke scheint ewig unterwegs zu sein, Messi dennoch in der Mitte frei wie ein Vogel, der allerdings ziemlich klein ist. Trotzdem das Tor.

70′ Schönes Duell nach Eckball von Manchester: Rooney verteidigt erfolgreich im Laufduell gegen Lionel Messi.

65′ Immer zerfahrener das Ganze jetzt. Hoffentlich wird die zweite Halbzeit besser. Eine Schwalbe reiht sich an den nächsten Versuch, einen Freistoß zu schinden an. Ronaldo ist ein ganz widerlicher Braten. Heute.

60′ Ein Fitzelchen zu steil für Rooney in den Strafraum gespielt, sonst hätten drei Mancunians frei vor dem Tor gestanden. Die Partie erinnert an einen Mittwoch Abend im Mai 2009.

56′ Konsequent wäre es, wenn Manchester jetzt wie Barcelona in der ersten Halbzeit ohne größeren Ansatz nach diversen Chancen für Barcelona den Ausgleich erzielen würde. Allerdings ist weder Fußball konsequent noch die Realität.

50′ Manchester hat anscheinend nicht richig zugehört in der Halbzeitpause, obwohl die Legende geht, dass es schwer sei, Fergusons Organ zu überhören. Barcelona jetzt mit 3 guten Strafraumszenen in Folge.

46′ Wer 1:0 führt, der stets … und so weiter. Jetzt zeigt den Millionen vor dem Fernseher noch mal … was man hier nicht lesen konnte.

Immer noch Halbzeit Puh, das ist aber langweilig hier.

Halbzeit Bis jetzt ist noch nicht viel passiert. Ronaldo hat ein paar Mal neben das Tor geschossen. Danach hat Eto‘o ins Tor geschossen. Deshalb Halbzeitstand Barcelona – Manchester 1:0. Hoffentlich ist in der zweiten Halbzeit mehr los. Auf dem Feld. Zugriffe hier dürften es gerne auch weniger sein, dann könnte man vielleicht auch mal wieder was schreiben.

20.45h „Fluch“? Ich denke da eher an das Bermudadreieck oder Montezumas Rache. Aber es sind doch gerade mal 17 Jahre Champions League.

20.31h Sehr sympathisch, wie Ottmar Hitzfeld immer noch beim Barzelona bleibt, während sich alle Welt mit dem ç einen abbricht. Ich wäre ja auch für Zent statt Cent, aber nun gut, çurück çum Thema.

20.24h Eine beliebte und oft gehörte Antwort auf die Frage, die Herr Wieland gerade stellte: Für die, bei denen nicht Ronaldo mitspielt. Waberte hier jedenfalls gerade durch den Raum. Da kann man weder von Fachwissen noch von keinem Fachwissen sprechen.

20.20h Herr Wielands Twtpoll zum Spiel:
Heute Abend quetsche ich meine Däumchen für … http://twtpoll.com/r/l2ss7b

20.12h Vielleicht nicht ganz so bekannt, wie dass Deutschland in diesem Stadion Weltmeister wurde: 1980 wurde man hier auch Europameister. Eric Gerets, Rene Vandereycken, Francky van der Elst. You name it.

20.06h Michael Ballack spielt bekanntermaßen nicht mit. Der Ausgang der Partie ist also völlig offen. Den Job mit den Bildern von tränenüberströmten Gesichtern nach Abpfiff könnte Cristiano Ronaldo übernehmen. Bei der EM 2004 hatte er das schon ganz passabel gemacht.

19.57h Guardiola wäre der erste Trainer, der in seiner ersten Saison die Champions League gewinnt. „Intelligenz ist wichtiger als Erfahrung“, sagt Guardiola mit Blick auf seine 13 Spiele als Trainer bei Champions-League-Spielen im Vergleich zu Fergusons über 150 Partien. „Intelligenz ist wichtiger als Erfahrung“, dieses Mantra betet just in diesem Moment auch Jürgen Klinsmann bei der Gartenarbeit herunter.

19.48h Für kurze Zeit herrschte Verwirrung, welches Champions-League-Finale heute eigentlich stattfindet: das von 2007, 2008, 2009, 2010, 2011 oder 2012. Anhand der relativen Altersmilde im Auftreten Alex Fergusons konnte aber 2009 als zweifelsfrei richtiges Jahr ermittelt werden. Nächstes Jahr dann wieder Manchester United gegen Chelsea. Oder Arsenal. Oder Arsenal gegen Barcelona.

19.37h Busacca, der schweizer Schiedsrichter der Partie, hat seinen Fluchtplan schon genau ausgeklügelt. Spätestens nach dem 5. verweigerten Strafstoß wird dieser wohl auch zum Einsatz kommen müssen. Auf Knopfdruck in der Sicherheitszentrale kann seine Emailadresse geändert werden, zudem liegen in der Schiedsrichterkabine anklebbare Bärte und Kotletten bereit.

19.27h Warum man bei dieser inzwischen doch enormen Auswahl an reinen Fußballstadien immer wieder sogar bei einem Finale Stadien mit Laufbahn auswählt, bleibt unerklärlich. Man hat doch sowieso nur noch 2 statt früher 3 Endspielen pro Saison. Muss man jetzt in Frankfurt z. B. noch ein halbes Leben lang auf ein Endspiel warten, während wir die Laufbahn in Rom beglotzen dürfen?

19.12h Die ersten Messerattacken in der Nacht zuvor liegen schon hinter uns. „Stab-City“ war da als Bezeichnung für Rom nicht völlig verkehrt. Eins der Opfer war ein US-Amerikaner, welchen die Täter irrtümlich für einen Manchester-Fan hielten. Sagten sie zumindest. Erstens schützt US-Amerikaner-Sein nicht davor, Manchester-Fan zu sein und zweitens ist es doch ohnehin eher irrelevant, wenn man schon beschlossen hat, mit einem Messer aus dem Haus zu gehen in der Absicht, es auch zu benutzen.

Heute Abend wird hier live aus dem Olympiastadion in Rom vom Champions-League-Finale geschrieben. Wenn die Zeit reicht, gibt es im Laufe des Tages auch noch ein paar Vorinformationen. Ansonsten ab ca. 20h live und koloriert, hier bei mir. Bis dann!

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„SPORT BILD VERDREHT DIE TATSACHEN“

Eigentlich sollte dieser Beitrag den Titel „Hannos virtuelles Aquarium“ tragen. Später wurde dann aber eine Entdeckung gemacht, die einen anderen Titel erforderlich machte. Aber beginnen wir zunächst, wie es ursprünglich geplant war:

Manche Leute laden sich Bildschirmschoner runter, die ein Aquarium simulieren, und auch die Videos für den Fernseher, die ein vor sich hin brutzelndes Kaminfeuer zeigen, sind nicht unbekannt.

Wer Abwechslung wünscht, dennoch nicht auf den kontemplativen Charakter einer solchen Darbietung verzichten möchte, kann sich jetzt auf dessen Seite davon einlullen lassen, Hanno Balitsch beim Lesen des kickers zuzuschauen.

[photopress:hanno_balitsch_verein_hannover96_position_mittelfeld.jpg,full,centered]

Oder auch beim Rumsitzen.

[photopress:hanno_balitsch_02.jpg,full,centered]

Oder beim Jonglieren eines Balles, alles animiert, was auf den Bildern nicht so deutlich wird.

[photopress:hanno_balitsch_03.jpg,full,centered]

Oder bei anderen Non-Tätigkeiten auf hannobalitsch.de einschlummern.

(Bemerkenswert auch das seltsam unterklassige „Dreamteam“ von Hanno Balitsch: Tom Starke, Paolo Maldini, Thomas Kleine, Per Mertesacker, Martin Winkler, Christian Mikolajczak, Roy Keane, Ryan Giggs, Arnold Bruggink, Brian Laudrup, Daniel Stendel. Kein Maradona, kein Zidane, kein Pelé, und nicht mal Littbarski, Häßler oder Augenthaler. Eine wirklich merkwürdige Auswahl. Ob das etwas über seine Sicht des Fußballs verrät?)

Übrigens liest Hanno Balitsch gerne bildblog.de, listet es in seinen Bookmarks auf. Von bildblog aus ist es nicht mehr weit bis zu Stefan Niggemeier, Jens Weinreich und der aktuellen Zwanziger-Debatte. Ob Hanno diese auch mitbekommen hat?

Und während man so weiter auf der Seite herumsurft, entdeckt man noch einen anderen, diesmal tatsächlich interessanten Aspekt:

Sicher nicht der erste von vielen möglichen Fällen für das nicht vorhandene Sport-bildblog, hat Hanno Balitsch auf seiner privaten Webseite der Darstellung der Sport-FOTO zur Entstehungsgeschichte einer an ihm begangenen Tätlichkeit des Cottbusers Da Silva widersprochen.

Unter der Überschrift „SPORT BILD VERDREHT DIE TATSACHEN“ schreibt er u. a.:

[…] Was mich aber mindestens genau so ärgert, wie die falschen Anschuldigungen da Silvas ist die Art der Darstellung in der Sport Bild. Bereits vergangene Woche hat sich Axel Hesse von der Sport Bild bei mir gemeldet und mich mit den Aussagen da Silvas konfrontiert. Ich habe bewusst darauf verzichtet etwas dazu zu sagen, da ich mich nicht auf das Niveau der reißerischen Story aufgrund von Falschaussagen herab begeben wollte. Leider wurde ich heute was das Niveau betrifft mehr als bestätigt. Während nämlich auf der Titelseite (in der Nord-Ausgabe) das Thema noch als Verdacht angekündigt wird („Balitsch soll Ost-Klub beleidigt haben“), suggeriert die Überschrift des Artikels („Darum schlug da Silva zu“) schon die Richtigkeit der von da Silva erhobenen Anschuldigungen. Mit der Frage „Doch war Balitsch wirklich nur das Opfer?“ unterstützt Sport Bild da Silva in seinem Bemühen mich zum Täter (als Provokateur) zu machen. Eine solch einseitige Darstellung ist journalistisch höchst fragwürdig und einer seriösen Zeitung unwürdig. Deshalb behalte ich mir rechtliche Schritte vor und lasse den Sachverhalt diesbezüglich gerade anwaltlich prüfen.

Euer Hanno

Tolle Zeiten, diese modernen Zeiten. Noch vor 10 Jahren hätte man, so man überhaupt die Sport-FOTO liest, der Darstellung des Magazins glauben müssen. Hanno Balitsch hätte sich mühsam zu einer Gegendarstellung oder Korrektur durchkämpfen müssen, heute kann er für jeden zugänglich und nachlesbar zumindest auf seiner eigenen Seite widersprechen.

Gar nicht so schlecht, so ein eigenes Aquarium.

Noch mal wiederholt:

„Ich habe bewusst darauf verzichtet etwas dazu zu sagen, da ich mich nicht auf das Niveau der reißerischen Story aufgrund von Falschaussagen herab begeben wollte.“

Wir stellen fest: Es ist nicht nur schlecht und langweilig, wenn der neue Typ des Profifußballers Abitur hat und lesen und in diesem Fall sogar schreiben kann (ob er selbst schreibt, oder schreiben lässt, ist hier eher zweitrangig).

Und angesichts dieser Einstellung verwundert auch nicht Balitschs Antwort auf die Frage, welchen Beruf er ergriffen hätte, wenn er kein Fußballprofi hätten werden können: „Sportjournalist“.

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