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Schlagwort: Simone Thomalla

Assauer nur ein Pantoffelheld?

Die Typen sterben ja aus, wie man weiß, und das tun sie ständig und allezeit. Also schon immer eigentlich. Und jetzt gerade wieder besonders. In der Bundesliga, und daneben auch.

Aktuell stirbt einer aus, den man für jener alten Schule zugehörig gehalten hatte, von der in diesen Breiten eigentlich nichts mehr über ist. Es sei denn, man begibt sich in die Niederungen der Eckkneipen oder Kreisligavereinsheime. Einer jener Schule, in der Mann die Hosen anhat, der niemals nicht im Haushalt helfen würde und der seine Frau vermeintlich liebevoll als „Alte“ tituliert. Um zu kaschieren, dass er als anscheinend harter Hund zu so nem Quatsch wie Romantik und Intimität ohnehin nicht in der Lage ist. Tot ist er noch nicht, aber seine detailliert inszenierte Rolle des Paschas muss er jetzt wohl dran geben, sofern man diesem Zitat glauben schenken darf:

Rudi Assauer hatte zuletzt in einem Interview mit „Park Avenue“ zugegeben, dass er immer abhaut, wenn es mit Simone Streit gibt. „Sie wird ziemlich laut und in ihrer Wortwahl dann auch sehr deutlich.“

Rudi Assauer also nur ein ganz gewöhnlicher Pantoffelheld, der in die Kneipe flüchtet, wenn es zu Hause dicke Luft gibt? Der dann lieber im Stadion an seiner Zigarre nuckelt, statt sich zu Hause dem Konflikt zu stellen und Tacheles zu reden? So wie die vielen einsamen Gestalten, die beim Frühschoppen am Sonntag lieber mit ihrem Herrengedeck reden als mannhaft eine konstruktive Auseinandersetzung zu führen? Rudi Assauer kein Kommissarin-Mann mehr, weil er genau das nicht hat, was er so aktiv vorzugeben bemüht ist: Selbstsicherheit?

Well, es gäbe überraschendere Erkenntnisse als diese.

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Rudi Assauer ist jetzt Kommissarin-Mann

Simone Thomalla wird heute Abend ihr Debüt als Tatort-Kommissarin geben. „Todesstrafe“ heißt die Folge und sie spielt in Thomallas Geburtststadt Leipzsch. Sie sagt, sie wird sehr nervös sein wenn es losgeht, alle ERSTAUSSTRAHLUNG-Decoder ausstöpseln, damit nirgendwo Fußball läuft, und ihren Rudi dazu zwingen, Tatort mit ihr zu schauen.

Rudi Assauer wird ein Veltins dazu trinken. Oder zwei oder drei.

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Shell oder Ford?

Von wem war noch mal dieser Slogan, der mir letztens wieder unterkam?

„We care“

War es Shell, das sich nach der Brent-Spar-Geschichte ein wenig umweltfreundlicher zeigen wollte? Oder war es Ford, das ebenfalls schon länger mit seinen Umweltschutzbemühungen hausieren geht. Vielleicht doch eher der Slogan von Krombacher, die ja Regenwald abholzen, um daraus Bierkisten zu bauen aufkaufen, um ihn vor der Rodung zu bewahren? „We care“ und Bier, das passte wohl eher bei Simone Thomalla, aber nicht bei Krombacher. Vielleicht die FDP, die ja eigentlich alles als Slogan benutzen würde, Hauptsache es ist inhaltsleer, klingt aber frisch und könnte jedem gefallen? Nein, seit Möllemanns Sturz ins Bodenlose hat die FDP nur noch wenig mit Fußball zu tun. Und um Fußball muss es schließlich gehen, wenn ich hier davon schreibe. Vielleicht adidas? Dafür klingt es zu wenig nach Siegermentalität, zu wenig „cool“. Bleibt eigentlich nur McDonald’s. Aber die sind ja mittlerweile wieder auf deutsch umgestiegen. Also, wer ist es, nun sag schon.

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