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Schlagwort: Torsten Frings

Bitte nicht Schweini!

Ich las letztens etwas davon, welche deutschen Nationalspieler Kandidaten für ein möglicherweise anstehendes Elfmeterschießen seien. Neben echten Versenk-Garanten wie Podolski, Ballack oder Frings fiel dabei auch der Name Schweinsteiger.

Ich kann nur inständig beten, dass Clinsfornia davon noch einmal Abstand nimmt. Schweinsteiger wird uns ins Verderben schießen. Er ist kein schlechter Fußballer, klar, er ist jung, deshalb sei ihm nachgesehen, dass er immer noch viel zu häufig keinen Überblick über die Spielsituation hat oder viel zu hastig (und vor allem unpräzise) abschließt.

Einen solchen Spieler darf man aber niemals bei einem WM-Elfmeterschießen als Schützen benennen. Dieser Bauernjunge wird uns das Weiterkommen kosten, sollte er unter den ersten fünf Schützen sein.

Bitte, Jürgen, nicht Schweini!

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Polen verliert

Polen hat am Wochenende ein Testspiel gegen Litauen mit 0-1 verloren. Das ist ja ähnlich einschüchternd wie die Ergebnisse von Ekuador.

Allerdings hat Deutschland zum Beispiel ein Testspiel gegen die Slowakei mit 0:2 verloren und äußerst beschwerlich gegen China mit einem höchst glücklich verwandelten Elfmeter durch Torsten Frings nur 1:0 gewonnen.

Wir sprachen schon von der Sinnhaftig- bzw. losigkeit, Testspielergebnisse ins Kalkül zu ziehen. Ich halte dennoch, auch ohne dieses Ergebnis, Polen für einen der schwächsten europäischen Teilnehmer. Ad hoc fällt mir keiner ein, den ich für schlechter halte. Abgesehen natürlich von Spanien, das zwar immer tolle Fußballer hat, aber sowieso so früh wie es geht ausscheidet. Sonst noch jemand schwächer als Polen? Nein.

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Von aktuellen und nicht so aktuellen Ereignissen

Nicht immer bin ich hier im Blog auf dem Stand der Dinge. Das ist auch nicht die Intention dieser Einrichtung. Wer auf dem Stand der Dinge sein will, besuche den Herrn kicker mit seinem tollen, gleichnamigen Magazin, besuche Spiegel Online oder die tagesschau.

Hier tauchen immer wieder zeitlos schöne Beiträge auf, Textgebilde, die so schön sind, dass man sie auch getrost 1892 hätte veröffentlichen können, und die Begeisterungsstürme wären nicht minder groß ausgefallen. Betrachtungen von außerhalb, die Meta-Ebene wird nicht nur erreicht, teilweise sogar überschritten, Gedankenspiele und eben auch grundsätzliche Aussagen zu unserem schönen kleinen Sport.

Dann und wann machen aber die aktuellen Ereignisse auch mal einen Ausflug in die Realität nötig. In solchen Fällen wird nach Lust und Laune über die Torwartdiskussion palavert, werden die Alternativen zum Bundestrainer abgewägt oder es wird ein Wettskandal kommentiert.

Natürlich gebe ich mir alle Mühe, dabei nicht einfach nur Nachrichten abzuschreiben, sondern diese auch mit einer Prise Spo(r)tt und Ironie zu würzen und vor allem, mit meinen Beiträgen nicht erst dann online zu gehen, wenn schon kein Hahn mehr nach der Vogelgrippe kräht. Dies gelingt mir mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

An die Aktualität der Einen Kommentar hinterlassen

Arbeit für den Klugscheißer

In diesen kruden Beitrag von Klaus Theweleit in der taz haben sich zwei kleinere Fehler eingeschlichen. Er schreibt in seinem Beitrag über die Torhüter Deutschlands:

„Is‘ aber nich‘. Auch nicht „linkere“ oder „rechtere“ Titanen. Seit Deutschlands erstem Fußballgott Toni Turek (der seine Schwächen hatte) sind alle deutschen Keeper Weltmeister, immer schon. Und also im Besitz des flügelverleihenden Druidentrunks. Wir könnten eine Mannschaft aus elf Torhütern bei einer WM ins Rennen schicken, in Blau mit rotem Umhang: Mit dreimal 0:0 (Butt & Co.) womöglich weiter. Absurd, aber war, titanisch!

Und der Ball ist mit ihnen (wo sie ihn nicht abschrecken). Er war total mit Olli zum Beispiel beim 1:0 gegen die USA 2002 in Südkorea. Wie verzaubert flogen die Bälle dem Titanen in die Arme, oder aber wie magnetisch abgelenkt am Tor vorbei (oder gegen Schneiders Hand auf der Torlinie). Der Ball respektierte das S auf dem Trikot und überschritt die Linie nicht. Statt 1:5 – ein 1:0 nächste Runde.“

Drei Mal 0:0, das waren nicht Butt & Co, sondern Fiedler & Co., die damit im UEFA-Cup weiterkamen, und natürlich war es nicht Schneiders, sondern Frings‘ Hand, die im Viertelfinale gegen die USA auf der Linie rettete. Muss jetzt ein taz-Watchblog her?

Was für mich auf jeden Fall her muss, ist ein taz-Erklärungs-/Analyse-Blog. Ich verstehe die reichlichen Sprachspiele in diesem Artikel nicht.

Und wo bleibt eigentlich das TrainerBaade-Watchblog?

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