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Schlagwort: Uwe Seeler

Ewige Torschützenliste Europapokal der Pokalsieger

Eigentlich sagt man, dass im Sport alle Rekorde irgendwann einmal gebrochen werden. Erst Recht im Fußball, wo man eher nach Zahl der Tore oder Einsatzminuten oder Platzverweisen schaut und rechnet. Somit sind hier keine absoluten Leistungen im Spiel, die in anderen Sportarten irgendwann mal an ihre rein biologisch machbaren Grenzen stoßen. Und doch gibt es da eine ganz besondere Form von Rekorden, die auch im Fußball auf ewig Bestand haben werden. Es sind jene Rekorde, aus Wettbewerben, die eingestellt wurden. Zumindest so lange niemand auf die Idee kommt, den Europapokal der Pokalsieger doch wieder einzuführen, gilt dieser Umstand nämlich für genau diesen Europapokal, der damals sogar als E2 eingestuft war, somit vor dem UEFA-Pokal. Schließlich spielten hier ausschließlich Titelträger aus der Vorsaison mit und nicht etwa schnöde etwaige Fünft- oder gar Sechstplatzierte einer Liga. Somit ist der Rekordtorjäger, den man unten in der Liste findet, zunächst auf unbestimmte Zeit genau dieser des Europapokals der Pokalsieger.

Sensationen hier viel wahrscheinlicher

Was diesen Pokal so besonders machte, war, dass hier auch immer wieder wirklich kleine Clubs teilnehmen konnten, wenn ihnen die Überraschung gelungen war, ihren jeweiligen nationalen Pokal zu gewinnen. Und somit sogar kleine Clubs mit ein bisschen Losglück sogar eine ernsthafte Chance erhielten einen Europapokal zu gewinnen und sich in die Liste der Sieger des Europapokals der Pokalsieger eintragen zu dürfen. Damals machten Wetten auf Außenseiter, die man zu jener Zeit noch nicht wie heute mit einem bet365 Angebotscode online platzieren konnte, auch noch wesentlich mehr Sinn als in der Champions League oder Europa League heutzutage. Wobei Spielereien mit diesem Wettbewerb natürlich nicht mehr möglich sind, solange die UEFA es sich nicht noch einmal anders überlegt.

Liste Torjäger Europapokal der Pokalsieger

Doch blicken wir nun tatsächlich auf die Ewige Torschützenliste des Europapokals der Pokalsieger, die jemand anführt, der zwar gleich zwei WM-Finals in seiner Karriere bestritt, aber erstens nie Weltmeister wurde und zweitens dennoch nicht zu den ganz großen Koryphäen des Weltfußballs gehört. Hier immerhin führt er diese Liste an.

Name Spiele Tore
1. Rob Rensenbrink 33 25
2. Gerd Müller 25 20
3. Hans Krankl 33 18
4. Gianluca Vialli 28 17
5. Kurt Hamrin 20 16
6. Hristo Stoitchkov 26 14
Bernd Schuster 27 14
8. Francois van der Elst 26 13
9. John Bosman 25 12
Allan Simonsen 17 12
11. Klaus Allofs 31 11
Domingos Mascarenhas 10 11
Jorge Mendonca 19 11
14. Janos Göröcs 12 10
Ian Wright 13 10
Nestor Combin 9 10

Rob Rensenbrink heißt der gute also, der diese Ewige Torjägerliste anführt, gefolgt vom Ewigen Gerd Müller, der hier ausnahmsweise einmal nicht den Rekord hält. Der Dritte im Bunde ist ebenfalls ein Deutschsprachiger, mit Hans Krankl aber ein Österreicher. Und ansonsten tauchen dort neben Bernd Schuster und Klaus Allofs doch einige Namen auf, die man überhaupt noch nie vernommen hat, mit durchschnittlichem Fußballwissen ausgestattet.

Weitere Deutsche in der Liste

Weitere Deutsche in dieser Liste mit wenigstens mehr als nur drei oder vier Toren gibt es übrigens auch noch eine, die aber den hier beliebig gewählten Cut anhand des Kriteriums „mindestens zweistellig erzielte Tore in diesem Wettbewerb“ nicht geschafft haben. Als da wären Uwe Seeler mit 7 Treffern aus 11 Partien, der weitgehend unbekannte Ferdinand Keller, ebenfalls vom HSV, ebenfalls mit 7 Toren in sogar nur 6 Partien. Außerdem auch Carsten Jancker und Ulf Kirsten mit jeweils 6 Toren, was auch Lothar Emmerich und Bernd Hölzenbein schafften. Einige weniger bekannte Deutsche auslassend kommt dann Fredi Bobic mit 5 Treffern in Diensten des VfB Stuttgart, und dann folgen drei Spieler mit jeweils 4 Toren: Marco Bode, Frank Neubarth und der gute, alte Paul Breitner.

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Die Handicaps einiger Fußball-Profis

Golf ist die Sportart, mit der der überwältigende Teil aktueller und früherer Fußball-Profis entspannt oder so manchen Euro für wohltätige Zwecke erspielt. Dabei haben die beiden Sportarten außer dem Ball nichts gemeinsam. Gut, Schläger gibt es auch beim Fußball immer mal wieder, die sehen aber oft schnell mal einen Platzverweis und erleben das Ende der Partie nicht mehr vor Ort. Doch wo Fußball ein Mannschaftssport ist, ist man beim Golf zumindest im konkreten Duell immer Einzelkämpfer. Wo der Ball beim Fußball ins Tor muss oder gerne auch mal „in die Maschen“, soll er beim Golf in einem Loch versenkt werden. Und während man beim Fußball die Schuhe nur im Ausnahmefall während einer Partie wechselt, ist der Griff zu den unterschiedlichen Spielgeräten im Golf üblicher Teil des Spiels.

Warum gerade Golf so eine Faszination auf viele gewesene Fußballprofis ausübt, ist nicht endgültig geklärt. Für die wenigsten von ihnen gilt schließlich, dass sie ständiger Teil des Jetsets, der Szene, der Schickeria sind wie es beim ewigen Franz Beckenbauer der Fall ist.

Aber vielleicht ist gerade die eher gemächliche Ausführung des Spiels bei gleichzeitig dennoch erforderlicher Konzentration beim Golf das, was den Reiz für die Fußballer ausmacht.

Jedenfalls scheinen viele von ihnen viel Zeit zu haben, um ihr Handicap beim Golf zu verbessern, wie die folgende Aufstellung zeigt. Und da bei solchen Promi-Turnieren auch immer schön die Durchmischung von Sportlern und Sportjournalisten erfolgt, wurden auch einige der letzteren in die Auflistung mit aufgenommen.

Name Handicap
Franz Roth 5
Karl Allgöwer 7
Jürgen Grabowski 7
Sepp Maier 7
Kenny Dalglish 8
Franz Beckenbauer 9
Thomas Allofs 10
Rainer Bonhof 10
Sir Bobby Charlton 10
Kevin Keegan 10
Hermann Ohlicher 10
Oliver Kahn 12
Dieter Hoeneß 13
Bernd Schuster 13
Ottmar Hitzfeld 14
Thomas Berthold 14
Oliver Bierhoff 16
Andreas Brehme 16
Uli Hoeneß 18
Erich Ribbeck 18
Winni Schäfer 18
Sissy de Maas 20
Harald Schumacher 21
Michael Ballack 22
Werner Olk 22
Jörg Wontorra 22
Lothar Matthäus 24
Uwe Seeler 25
Marco Bode 27
Klaus Allofs 28
Dieter Kürten 28
Harry Valérien † 28
Uwe Seeler 32

Mit Bulle Roth jemand ganz vorne in dieser (unvollständigen) Liste, der ansonsten nur selten im Rampenlicht auftaucht, während das eher mediokre Handicap des sonst so ehrgeizigen Lothar Matthäus doch eher verwundert.

Jedenfalls hat die Golf-Affinität der Fußballer nicht damit zu tun, dass adidas einer der großen Player (sic) beim Golf und der Golfausrüstung ist und viele Ex-Profis mit adidas verbandelt sind. Wie man bei der Seite zum Golf „lakeballs“ nachlesen kann, strömt auch Puma auf den Markt für Golf und Golfausrüstung und das mit Vehemenz. Bei der schon länger durchgeführten Wandlung von Puma vom reinen Sportartikelhersteller zum Produzenten von „Lifestyle“ und dazugehörigen Accessoires darf das nicht allzu sehr verwundern.

Die weiter oben beschriebenen Unterschiede zwischen Fußball und Golf geht VfB-Sportdirektor Robin Dutt übrigens Golfmagazin an: „Man kann [beides] als Leistungssport oder als Freizeitsport betreiben, benötigt Ballgefühl und ist bei beiden Sportarten an der frischen Luft.“ Nun gut, so kann man es natürlich auch sehen, auch wenn das letzte Argument für jede Sportart gilt, die nicht in der Halle ausgeübt wird. Das Handicap von Robin Dutt ist übrigens nicht bekannt.

Einige weitere Anekdoten über die Beziehung zwischen Golf und Fußballern haben übrigens — wer sonst? — die 11Freunde gesammelt. Wie üblich auch mit den Funden aus ausgiebiger Bildrecherche zum Thema.

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Filmkritik: Fürn Mettbrötchen und ne Tasse Kaffee – Meidericher Vizemeister

Filmkritik: „Meidericher Vizemeister“

Aus der Reihe: „Von Anfang bis Westende“


So sieht das aus, wenn ein Verein tatsächlich noch nie einen Titel im Profifußball errungen hat. Dann ist ein zweiter Platz, stolz zur VizeMEISTERSCHAFT erhoben, das, worauf man seinen Mythos stützen muss. Denn diese „Meidericher Vizemeister“ aus der Gründungssaison erreichten die beste Platzierung der Geschichte dieses Clubs vom Niederrhein.

Doch geht es in der kürzlich ehrenamtlich (!) auf professionellem Niveau erstellten Dokumentation über den Meidericher SV nicht allein um eine Mythosbildung, auf welche man dann gerne bei Diskussionen unter der so tiefliegenden Mütze der Tradition verweisen kann.

Es geht auch darum, diese besondere Geschichte festzuhalten, so lange die Protagonisten noch selbst davon berichten können, wie sie es in der Doku ausgiebig tun. Und das umfasst nicht in erster Linie den überraschenden sportlichen Erfolg, sondern auch viel Lebensgefühl (wer will, fügt: im Ruhrgebiet an) aus den Jahren 1962 bis 1964, als natürlich nicht nur im Fußball noch ein völlig anderes Klima herrschte. Angefangen von der lange fraglichen Qualifikation für einen der nur 16 Plätze in der neuen Bundesliga eben 1962 über allerlei aus dem Leben neben dem Platz, schließlich hatten alle — siehe Beitragstitel — noch einen Beruf, bis zum Ende, als es dann doch nicht zum Titel reichte, der 2. Platz aber als ebensolche Sensation gefeiert wurde.



Die schon in Ronald Rengs Buch „Spieltage“ erwähnte Besonderheit dieser Mannschaft, die größtenteils nicht nur aus dem selben Stadtteil, sondern von gerade mal zwei, drei nebeneinander liegenden Straßen stammte, findet hier auch kurz ihren Wiederklang und bildet gleichzeitig das Korsett für die ineinander verwobenen Originalkommentare der einzelnen Mannschaftsmitglieder. Wenn größere und kleinere rhetorische Talente auch im Wissen um die Existenz der Bühne, die der Film für sie baut, von früher erzählen, dann wird diese Zeit sehr anschaulich. (Und kratzige Stimmen manch älterer Herren bilden einen Teil dieser Anschaulichkeit.)

Spieler wie Günter Preuß, Lulu Nolden oder jener Hennes Sabath im Trailer unten erhalten ein zuvor in der Öffentlichkeit nicht existentes Gesicht. (Und man darf hinzufügen, dass Sabath im Film zum Glück nicht immer so überzeugt von sich und seinen Jungs ist, wie im Trailer unten.)

Sowie natürlich Riegel-Rudi Gutendorf, der sich mit seinen 87 Jahren und 55 Trainerstationen erstaunlich präzise an genau jene Saison beim Meidericher SV erinnert, um die es hier geht. Und diese prompt zur schönsten seiner Laufbahn erklärt. Was allgemein wenig überrascht, doch ist auch seine Auskunftsfreudigkeit ein Baustein zum Gelingen des Werks.

Und dann geht es tatsächlich auch darum, wie Rudi Gutendorf schon damals durch eine taktische Innovation mit in Deutschland völlig unbekannten Spielern, Ausnahme: 54er Weltmeister Helmut Rahn, dem Meidericher SV dazu verhalf, seinen Gegnern reihenweise die Punkte zu stehlen.

Als einziger Außenstehender wird übrigens Uwe Seeler in einigen Passagen zum damaligen Gegner Meidericher SV befragt, und wer den Grund dafür nicht kennt, sollte sich erst schämen, kann ihn ja dann aber im Film erfahren.

Dieser bietet mehr als nur Heimatfolklore, wenn auch zu nicht geringen Teilen: Vor allem ist er ein Stück Bundesligageschichte, das vielleicht auch wegen seines Charmes vom eigentlich unglaublichen Märchen der Freunde, die zusammen sportlich die Fußballplätze aufmischen, bis in die heutige Zeit im Fußball wirkt.

Zumindest heute Abend, 21.15h jedenfalls. Wenn der Film im Sommernachtskino im Landschaftspark Nord in Duisburg gezeigt wird. Wie ich berichten kann: höchst sehenswert, mit dem Fokus auf den Protagonisten und weniger auf dem Spiel.

Höchst sehenswert auch in diesem Theater, einem halb-offenen Kino, das in einen früheren Hochofen eingebettet ist. Passender könnte die Kulisse nur noch dann sein, wenn man ein paar Hundert Meter weiter wirklich in Meiderich aufführte.



Wer Zeit hat und Fußballfan, nicht nötigerweise des Meidericher SV, ist, der sollte sich den Streifen an diesem besonderen Aufführungsort nicht entgehen lassen. Aufführungsbeginn ist nach Sonnenuntergang.

Allen anderen sei der Film aber ebenso ans Herz gelegt. Wer „Spieltage“ von Reng mochte, kommt an „Meidericher Vizemeister“ kaum vorbei.

PS: Das Zebrastreifenblog hat ihn auch schon gesehen.

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Mailand oder Bremen: Hauptsache England — Aufstellung der „Welt-Auswahl“ bei Uwe Seelers Abschiedsspiel

Allles hat ein Ende, und so weiter. Also auch die Karriere von Uwe Seeler, der am 1. Mai 1972 sein Abschiedsspiel im Volksparkstadion gab und dazu Gegner und Wegbegleiter aus der Zeit seiner langen Karriere einlud.

Für die „Welt-Auswahl“, welche dann leider doch nur eine Europa-Auswahl wurde, traten an jenem Nachmittag an und waren mit 7:3 siegreich:

Banks (Stoke City)
Maier (München)
Gemmel (Nottingham)
Schnellinger (AC Mailand)
Beckenbauer (München)
Moore (England)
Rivera (Mailand)
Bene (Ujpest Dozsa)
Charlton (Manchester)
Müller (München)
Hurst (West Ham)
Best (Manchester)
Meszöly (Budapest)
Höttges (Bremen)
Eusebio (Lissabon)
Dzajic (Belgrad)

Herkunftbezeichnungen so wie vom Fernsehen eingeblendet.

Hier das Plakat fürs Abschiedsspiel, welches offensichtlich unter dem Titel „Tschüß Uwe“ ausgetragen wurde. Helmut Schön verabschiedete Seeler ebenfalls in einem, darf man sagen, nicht gerade leeren Volksparkstadion.

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„Als die Liga laufen lernte“ — die 1960er in Bild und Ton

Falls es jemand nicht mitbekommen hat: Die Bundesliga wird in diesen Tagen 50 Jahre alt. Anlass zu diversen Specials in diversen Medien.

Eine besondere Perle zum Thema hat die Deutsche Welle gerade veröffentlicht. Leider viel zu kurze 26 Minuten, die sich mit den 1960er Jahren der Bundesliga beschäftigen und dabei nicht allein auf den Platz, sondern auch daneben blicken.

Prädikat wertvoll.



Erstgebloggt von allesaussersport.de.

Schöner Nebeneffekt beim Schauen dieses Filmchens: Wer sich Uwe Seeler sympathisch machen möchte, dem sich sonst doch allzu oft allzu kurzsätzig Äußernden, findet hier gute Gelegenheit dazu. Ansonsten viele Spielszenen und O-Töne aus einer Zeit, in der noch nicht jede Partie aus allen Perspektiven aufgezeichnet wurde. Für den Liebhaber ein Muss, für alle anderen ein schönes Bonbon. Und das Beste ist: Die späteren Jahrzehnte sollen auch noch folgen.

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Helmut Haller trifft, Hurst aber aucher

Uwe Seeler, der es heute in seiner unnachahmlich botten Art mal wieder genau neben den Punkt brachte, als er Helmut Hallers Tod mit den Worten „Die Einschläge kommen näher“ kommentierte, führte diesen heute verstorbenen Helmut Haller als Kapitän der westdeutschen Nationalmannschaft im Wembleystadion aufs Feld, um dort das Finale der Weltmeisterschaft gemeinsam mit ihm gegen England zu verlieren.

Helmut Haller schoss in diesem WM-Finale das erste Tor. Und da es vermessen wäre, zu behaupten, hier an dieser Stelle hätte man irgendetwas mit Haller verbunden außer dem Umstand seiner ganz frühen Tätigkeit als Fußball-“Legionär“ in Italien, folgen hier statt Blumen das Video von jenem WM-Finale 1966, in dem Haller der Schütze des ersten von insgesamt fünf Toren an diesem Tag war, in voller Länge und — allein deshalb schon hörenswert — mit englischem Kommentar, die Übertragung der BBC.

“ … and Haller, number eight, plays in Italy, they England will have to watch.“



Die Queen ist immer noch die selbe, das Stadion inzwischen nicht mehr.

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Spieler mit den meisten Einsätzen bei einer WM

Gleich zwei deutsche Spieler führen die Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen bei einer WM an.

Name Land Einsätze
Lothar Matthäus Deutschland 25
Miroslav Klose Deutschland 24
Paolo Maldini Italien 23
Diego Maradona Argentinien 21
Uwe Seeler Deutschland 21
Wladislaw Zmuda Polen 21
Fabien Barthez Frankreich 20
Cafu Brasilien 20
Grzegorz Lato Polen 20
Wolfgang Overath Deutschland 19
Ronaldo Brasilien 19
Karl-Heinz Rummenigge Deutschland 19
Berti Vogts Deutschland 19
Per Mertesacker Deutschland 19
Franz Beckenbauer Deutschland 18
Pierre Littbarski Deutschland 18
Sepp Maier Deutschland 18
Carlos Dunga Brasilien 18
Mario Kempes Argentinien 18
Gaetano Scirea Italien 18
Claudio Taffarel Brasilien 18

Stand 2015.

Ohne Gewähr, versteht sich von selbst.

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Längst vergessene Größen

Er könne nach seinem schon stattgefundenen tatsächlichen letzten Spiel noch einmal anderthalb Jahre später ein bisschen aus Jux und Dollerei mitspielen, beschied man Fritz Walter, nachdem dieser monatelang auf eine klare Äußerung seines Trainers hatte warten müssen. In der Liga spielte er noch rege mit, nominiert worden war der langjährige Kapitän des DFB für seine eigene Auswahl aber nicht mehr. Warum, das konnte er nur erahnen, denn ein offenes Wort fanden weder Bundestrainer noch DFB-Verantwortliche. Wie danach zu erwarten war — fast schien genau dies das eigentliche Ziel der Offerte zu sein — lehnte Fritz Walter das Angebot zu diesem Scherzspielchen ab und ward fortan nicht mehr in den Kreisen des DFB gesehen. Weder als Ehrenspielführer, noch grinsend in Broschüren, schon gar nicht bei Erweckungserlebnissen für jüngere Spieler, wenn sie einmal seine Hand hätten schütteln können.

Im Fall von Uwe Seeler hatte die ganze Republik Verständnis für dessen schnelle Ausbootung, nachdem er sich schwerer verletzt hatte: Keinen einzigen Titel hatte Seeler mit der Nationalmannschaft gewonnen. Man konnte fast behaupten, an ihm klebe das Pech, ein ewiger Verlierer, und es sei gut, ihn schnell loszuwerden, wenn man unfair war. Wenn man fair war, musste man schon zugeben, dass er allein nicht Schuld sein konnte, wenn das Schicksal nicht so wollte wie die Anhänger, wenn sowjetische Augen etwas schwächer wurden oder wenn die Hitze in Mexiko so groß war. So groß, dass dem Torwart die Kraft versagte, rechtzeitig die Arme zu heben, er vielleicht einen Ball prallen ließ. Aber fair waren die Zuschauer nicht und auch die wenigsten Zeitungen. Allzu leicht vergaßen sie die geschlagenen Schlachten. Junge, nicht so gebeugt wie Seeler, rückten bereits nach, die ihr einstiges Idol nur noch als Inbegriff erfolgloser Zeiten wahrnahmen, jetzt, da endlich wieder Titel am Horizont dräuten.

Franz Beckenbauer hingegen war einfach kein Typ für das Führen einer Gruppe gewesen. Arrogant sei er, hieß es aus Teamkreisen, wo man sich allerdings erst lange nach dem Turnier äußern wollte. Und kam der Franz nicht aus Bayern? War diese seine Herkunft nicht Indiz genug, dass er kaum Spieler aus anderen Regionen Deutschlands hinter sich würde scharen können? Als er es dann doch schaffte, warf man ihm vor, zu herrschsüchtig zu sein, zu aufbrausend. Mit seiner gänzlich unpädagogischen und egozentrischen Art war es nur eine Frage der Zeit, bis die übrigen Spieler revoltieren würden, ganz gleich wie häufig er Tore unnachahmlich vorbereitete oder selbst erfolgreich abschloss. Davongejagt, wo doch der DFB selbst ständig mit Vokabeln wie Vorbildfunktion und Respekt hausieren ging. Den Franz hat’s am Ende nicht mehr gejuckt. Macht’s was ihr wollt beim DFB, hat er gedacht und ging auch nicht mehr ans Telefon, als man einen Trainer für die Mannschaft suchte. Jahre später versuchte der DFB noch einmal, ihn als Galionsfigur vor eine Weltmeisterschaft zu spannen. Aber da hatte er die Nummern des DFB schon lange sperren lassen.

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Alemania — Uruguay 2:1

Gestern fanden zwei wichtige Partien statt, die ein Merkmal teilten. Beiden fehlte die ansonsten üblich gewordene 90-minütige Dauerbeschallung durch Ultras. Im einen Fall, dem 8:0-Sieg der Sportfreunde Hamborn 07 gegen TuRa 88 Duisburg, wodurch Hamborn 07 aus der (Las)Landesliga in die NRW-Liga Niederrheinliga aufstieg, in Ermangelung von Menschen, die Ultras sein wollen. Im anderen Fall, dem 2:1-Sieg von Deutschland über Uruguay, in Ermangelung von Fußballfans.

Sehr angenehm waren deshalb auch beide Partien von der akustischen Seite her zu genießen. Sieht man mal von der Totenstille in Sinsheim ab, wenn nicht gerade eine Torchance zu erleben war. Ein altes Problem der Nationalmannschaftskulisse, das sich natürlich noch einmal potenziert, wenn man auch noch geographisch ins Zwanzigersche Niemandsland ausweicht.

Bedauerlich für den hier Zählenden: Der Ausfall von Bastian Schweinsteiger. Nicht dass diese 3 Partien in der Endabrechnung am Ende der Nationalmannschaftskarriere noch die entscheidenden sein werden, die fehlen. Zwar ist schon der nächste Kandidat für einen Rekordnationalspieler im Einsatz, Mario Götze nämlich, nur der selige Uwe Seeler war jünger oder so, doch weiß man ja, wie schnell Nationalmannschaftskarrieren zu Zeiten von Jogi Löw beendet werden. Und das sogar, ohne dass es der Betroffene je erfährt.

Schönste Einstellung des Spiels: Wie Lukas Podolski und Tim Wiese in der ersten Halbzeit auf der Bank nebeneinander Späßchen machen und danach die Grinsekatzen geben. Podolskis Haare sind zu kurz für eine Packung Gel, derer zwei Tim Wiese gleich täglich benötigt. Herrlich Kölsche Lebenslust, die so besonders typisch für die Stadt Köln ist, wenn sie von zwei Jungspunden aus den Vororten (Bergheim, Bergisch Gladbach) der großen Stadt zelebriert wird. Schön auch, dass Podolski sich so gut mit seiner Rolle als Reservist anfreunden kann. Da freut sich die Frau, wenn der Ehemann nicht so frustriert von der Arbeit kommt.

Oliver Kahn hingegen, keine Kölsche Lebensart, eher ein mittlerweile trauriges Kapitel. Bei der von KMH vollmundig als „Analyse“ angekündigten Besprechung des Tores von André Schürrle zum 2:0 fällt ihm nicht mehr ein, als dass dieser Schuss „so gewollt war“. Ein Profi, ein Bundesligaprofi wie Schürrle, der könne das, das sei kein Glücksschuss gewesen. Worin sich die „Analyse“ des Tores dann auch erschöpfte. Mit Erkenntnissen, zu denen jeder Kreisligazuschauer in der Liga ist, ist Oliver Kahn als Experte dann mit seinen paar Hunderttausend auch deutlich unterbezahlt.

Das Geld muss der Sender wohl in die aberwitzig teuren Ergebnisdarstellungen investieren. Besser gesagt, in den darum zu führenden Prozess gegen die anliefernde Partei. Denn bei der Übertragung endete das Spiel seltsamerweise mit 1. Nicht mit zwei zu eins oder zwei zu null, sondern mit 1. Denn wenn man 2-1 schreibt, dann ergibt das 1. Ein Fußballergebnis — in jedem Blogger wohnt ein sehr, sehr großer Klugscheißer — wird mit einem Doppelpunkt dargestellt. Deshalb spricht man auch zwei zu eins. Wenn alle beim Sender so große Fußball-Experten wie Oliver Kahn sind, erstaunt dieser Fehler allerdings nicht.

Achja, Fußball gespielt wurde auch. Beste Platzbedingungen, herrliches Wetter und dann auch noch eine schöne Partie. Das sah schon ziemlich durchdacht aus, mit reifer Spielanlage ausgestattet und vor allem mit gutem Zug zum Tor, was Hamborn 07 gestern zeigte.

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Gewinnspiel: One Club Stars

Drei Tage war’s Gewinnspiel krank,
nun raucht es wieder, Gottseidank!

Alteingesessene Leserinnen und Leser kennen das: ab und an wird hier ein Gewinnspiel veranstaltet, bei dem es nichts zu gewinnen gibt. Außer Spaß und so einiges an nutzlosem Wissen. Heute geht es um — Tusch:

One Club Stars!

Die höchst ehrenwerte Sun listet englische One-Club-Stars auf. Das sind „große“ Spieler, die Zeit ihrer Karriere nur bei einem einzigen Profiklub unter Vertrag waren.

Dabei gingen die sammelnden Redakteure aber mal wieder derart faul vor, dass sie öfter ein Auge zudrückten, wenn es darum ging, ob ein Spieler jetzt tatsächlich nur für einen einzigen Verein gespielt hatte.

Wir sind da strenger — haben aber vielleicht auch mehr Zeit.

Nur für einen einzigen Verein zu spielen war früher hierzulande Gang und Gäbe; heutzutage stellt es eine Ausnahme dar, welche man mit der Stecknadel am Meer suchen muss. Deshalb führen die hiesige One-Club-Star-Starliste auch hauptsächlich gewesene Profis an. In Dekaden gewesene Profis, die länger hinter uns zu liegen scheinen als je ein Mann gesehen hat.

Auf Platz 1 liegt natürlich „Charly“ Körbel, der alle seine 602 Rekordeinsätze für Eintracht Frankfurt mit stoischem Gleichmut ertrug. Er musste schließlich auch 602x vor einem Spiel irgendeinen Trainer eine Ansprache halten hören.

Auf Platz 2 liegt des Dummschwätzers Dummschwätzer. Das ist der Mann, den sich Franz Beckenbauer ins Büro bestellen lässt, wenn er mal wieder einen abwärts gerichteten Vergleich bezüglich des Dummschwätzens benötigt, um die Erkenntnis aufzufrischen: „So dumm schwätz ich gar nicht, da gibt’s noch Dümmere.“

Sepp Maier, auch er von Anfang bis zum unfallbedingten Ende nur beim FC Bayern im Einsatz, immerhin 498 Mal.

Manfred Kaltz, die fleischgewordene Banane — auf türkisch heißt Banane übrigens „muz“, wobei das z hier wie s gesprochen wird, weshalb Banane auf türkisch „mus“ ausgesprochen wird, das deutsche „Mus“ hingegen heißt „püre“ — spielte in seiner gesamten Bundesliga-Karriere nur für den Hamburger SV, und das 581 Mal. Weil er gegen Ende seiner sportlichen Laufbahn aber für kurze Zeit beleidigt nach Frankreich zu Racing Straßburg Girondins Bordeaux und dem FC Mulhouse entfleuchte, darf Manni Kaltz in diese Liste der One Club Stars nicht aufgenommen werden.

Damit es nicht ganz so nackt losgeht, werfe ich noch den treuen Berti Vogts, auf den wärt Ihr auch gekommen, und den woanders nie so wirklich gefragten Lars Ricken, auf den wärt Ihr auch gekommen, in den Ring.

Welche One Club Stars gibt und gab es in der Bundesliga?

  • sagen wir ab 200 Einsätze (VB) und
  • nie bei einem anderen Erst- oder Zweitligaverein im In- oder Ausland gespielt sowie
  • nur nicht mehr aktive Spieler, von den noch aktiven Spielern erfüllt ohnehin fast niemand die Bedingungen

Ich pflege gerne Eure Antworten in die Auflistung ein, natürlich erwarte ich nicht ernsthaft, dass man bei allen die Zahl der Einsätze weiß, die wird dann von mir ergänzt.

Und wie immer gilt: wer googlet, ist selbst Schuld.

Spieler Verein Spiele
1. Karl-Heinz Körbel Eintracht Frankfurt 602
2. Sepp Maier FC Bayern München 498
3. Michael Zorc Borussia Dortmund 463
4. Jürgen Grabowski Eintracht Frankfurt 441
5. Berti Vogts Borussia Mönchengladbach 419
5. Franz Merkhoffer Eintracht Braunschweig 419
7. Georg Schwarzenbeck FC Bayern München 416
8. Wolfgang Overath 1. FC Köln 409
9. Michael Bella MSV Duisburg 405
10. Klaus Augenthaler FC Bayern München 404
11. Rüdiger Vollborn Bayer Leverkusen 401
12. Dieter Eilts Werder Bremen 390
12. Uwe Kamps Borussia Mönchengladbach 390
14. Hannes Löhr 1. FC Köln 381
15. Marco Bode Werder Bremen 379
16. Bernd Dürnberger FC Bayern München 375
17. Werner Melzer 1. FC Kaiserslautern 374
18. Herbert Wimmer Borussia Mönchengladbach 366
19. Wolfgang Weber 1. FC Köln 356
20. Bernd Cullmann 1. FC Köln 341
21. Christian Hochstätter Borussia Mönchengladbach 339
22. Thomas Brunner 1. FC Nürnberg 328
23. Hermann Ohlicher VfB Stuttgart 318
24. Frank Neubarth Werder Bremen 317
25. Ernst Diehl 1. FC Kaiserslautern 314
26. Thomas Wolter Werder Bremen 312
27. Axel Roos 1. FC Kaiserslautern 303
28. Lars Ricken Borussia Dortmund 301
29. Helmut Roleder VfB Stuttgart 280
30. Hans Pflügler FC Bayern München 277
31. Uwe Bracht Werder Bremen 272
32. Uwe Bindewald Eintracht Frankfurt 263
33. Thomas Schaaf Werder Bremen 262
34. Herbert Büssers MSV Duisburg 256
35. Arnold Schütz Werder Bremen 253
36. Dieter Prestin 1. FC Köln 246
37. Uwe Seeler Hamburger SV 239
38. Willi Entenmann VfB Stuttgart 237
39. Yves Eigenrauch FC Schalke 04 229
40. Peter Reichel Eintracht Frankfurt 225
41. Michael Opitz FC Schalke 04 224
42. Karl-Heinz Thielen 1. FC Köln 221
43. Peter Hidien Hamburger SV 214
44. Michael Dusek 1. FC Kaiserslautern 210
45. Roland Dickgießer SV Waldhof Mannheim 208
46. Hermann Gerland VfL Bochum 204
47. Sepp Piontek Werder Bremen 203
48. Thomas Kruse FC Schalke 04 199
49. Andreas Schmidt Hertha BSC Berlin 193
50. Dieter Lindner Eintracht Frankfurt 189
51. Heinz Strehl 1. FC Nürnberg 174
52. Ferdinand Wenauer 1. FC Nürnberg 168
53. Wolfgang Pohl Arminia Bielefeld 167
54. Franz Raschid Bayer Uerdingen 166
55. Hilmar Weilandt Hansa Rostock 160
56. Fritz Pott 1. FC Köln 151
57. Ralf Kohl SC Freiburg 147
58. Roland Wabra 1. FC Nürnberg 146
59. Michael Wittwer Karlsruher SC 145
60. Christian Fiedler Hertha BSC Berlin 137
61. Günter Sebert SV Waldhof Mannheim 128
62. Uli Sude Borussia Mönchengladbach 126
63. Karsten Bäron Hamburger SV 124
64. Jürgen Gronau FC St. Pauli 117
65. Klaus Thomforde FC St. Pauli 100
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Alle deutschen WM-Torschützen

Jahr Spieler WM Tore
1. Miroslav Klose 2002-2014 16
2. Gerd Müller 1970-1974 14
3. Jürgen Klinsmann 1990-1998 11
4. Thomas Müller 2010-2014 10
Helmut Rahn 1954-1958 10
6. Uwe Seeler 1958-1970 9
Karl-Heinz Rummenigge 1978-1986 9
8. Rudi Völler 1986-1994 8
9. Hans Schäfer 1954-1962 7
10. Helmut Haller 1962-1970 6
Lothar Matthäus 1982-1998 6
Max Morlock 1954 6
13. Franz Beckenbauer 1966-1974 5
Lukas Podolski 2006-2010 5
15. Oliver Bierhoff 1998-2002 4
Andreas Brehme 1986-1994 4
Paul Breitner 1974-1982 4
Edmund Conen 1934 4
Ottmar Walter 1954 4
19. Michael Ballack 2002-2006 3
Pierre Littbarski 1982-1990 3
Wolfgang Overath 1966-1974 3
Toni Kroos 2014-2018 3
André Schürrle 2014 3
Fritz Walter 1954-1958 3
25. Klaus Allofs 1986 2
Klaus Fischer 1978-1982 2
Heinz Flohe 1974-1978 2
Mario Götze 2014 2
Karl Hohmann 1934 2
Mats Hummels 2014 2
Sami Khedira 2010-2014 2
Ernst Lehner 1934-1938 2
Dieter Müller 1978 2
Oliver Neuville 2002-2006 2
Mesut Özil 2010-2014 2
Bastian Schweinsteiger 2006 2
Joachim Streich 1974 2
34. Rüdiger Abramczik 1978 1
Uwe Bein 1990 1
Marco Bode 1998-2002 1
Rainer Bonhof 1974-1978 1
Albert Brülls 1962 1
Cacau 2010 1
Hans Cieslarczyk 1958 1
Bernd Cullmann 1974-1978 1
Lothar Emmerich 1966 1
Arne Friedrich 2010 1
Torsten Frings 2002-2006 1
Josef Gauchel 1938 1
Jürgen Grabowski 1966-1974 1
Willi Hahnemann 1938 1
Siggi Held 1966-1970 1
Richard Herrmann 1954 1
Uli Hoeneß 1974 1
Martin Hoffmann 1974 1
Bernd Hölzenbein 1974-1978 1
Horst Hrubesch 1982 1
Carsten Jancker 2002 1
Marcell Jansen 2010 1
Berni Klodt 1954-1958 1
Stanislaus Kobierski 1934 1
Philipp Lahm 2006 1
Reinhard Libuda 1970 1
Thomas Linke 2002 1
Andreas Möller 1990-1998 1
Hansi Müller 1978-1982 1
Rudolf Noack 1934 1
Alfred Pfaff 1954 1
Uwe Reinders 1982 1
Marco Reus 2018 1
Karl-Heinz Riedle 1990-1994 1
Bernd Schneider 2002-2006 1
Karl-Heinz Schnellinger 1958-1970 1
Otto Siffling 1934-1938 1
Jürgen Sparwasser 1974 1
Horst Szymaniak 1958-1962 1
Otto Siffling 1934-1938 1
Wolfgang Weber 1966-1970 1

Stand: 15. Juni 2018.

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Ewige Torschützenliste der WM

Nr. Spieler Land Spiele 11m Schnitt Tore
1. Miroslav Klose Deutschland 23 0 0,70 16
2. Ronaldo Brasilien 19 1 0,79 15
3. Gerd Müller Deutschland 13 1 1,08 14
4. Just Fontaine Frankreich 6 0 2,17 13
5. Pele Brasilien 14 0 0,86 12
6. Jürgen Klinsmann Deutschland 17 0 0,65 11
Sandor Kocsis Ungarn 5 0 2,20 11
8. Gabriel Batistuta Argentinien 12 4 0,83 10
Teofilo Cubillas Peru 13 2 0,77 10
Gregorz Lato Polen 20 0 0,50 10
Gary Lineker England 12 2 0,83 10
Thomas Müller Deutschland 12 1 0,83 10
Helmut Rahn Deutschland 10 0 1,00 10
14. Ademir Brasilien 6 0 1,50 9
Roberto Baggio Italien 16 2 0,56 9
Eusébio Portugal 6 0 1,50 9
Jairzinho Brasilien 16 0 0,56 9
Paolo Rossi Italien 14 0 0,64 9
Karl-Heinz Rummenigge Deutschland 19 0 0,47 9
Uwe Seeler Deutschland 21 0 0,43 9
Vavá Brasilien 10 0 0,90 9
Christian Vieri Italien 9 0 1,00 9
David Villa Spanien 12 2 0,75 9
24. Leonidas Brasilien 5 0 1,60 8
Diego Maradona Argentinien 21 0 0,38 8
Oscar Miguez Uruguay 7 0 1,14 8
Rivaldo Brasilien 14 1 0,57 8
Guillermo Stabile Argentinien 4 0 2,00 8
Rudi Völler Deutschland 15 0 0,53 8
30. Careca Brasilien 9 1 0,78 7
Oldrich Nejedly CSSR 6 1 1,17 7
Rob Rensenbrink Niederlande 13 4 0,54 7
Andrzej Szarmach Polen 13 0 0,54 7
Lajos Tichy Ungarn 8 3 0,88 7
35. Bebeto Brasilien 15 0 0,40 6
Dennis Bergkamp Niederlande 12 0 0,50 6
Zbigniew Boniek Polen 15 0 0,40 6
Diego Forlan Uruguay 8 1 0,75 6
Asamoah Gyan Ghana 11 2 0,55 6
Helmut Haller Deutschland 9 1 0,67 6
Thierry Henry Frankreich 15 0 0,40 6
Josef Hügi Schweiz 3 0 2,00 6
Mario Kempes Argentinien 18 0 0,33 6
Lothar Matthäus Deutschland 25 2 0,24 6
Max Morlock Deutschland 5 0 1,20 6
Erich Probst Österreich 5 0 1,20 6
Johnny Rep Niederlande 14 0 0,43 6
Rivelino Brasilien 15 0 0,40 6
Arjen Robben Niederlande 14 1 0,43 6
James Rodríguez Kolumbien 5 1 1,20 6
Oleg Salenko Russland 3 0 2,00 6
György Sarosi Ungarn 5 1 1,20 6
Hans Schäfer Deutschland 15 0 0,40 6
Salvatore Schilacci Italien 7 1 0,86 6
Hristo Stoitchkov Bulgarien 10 3 0,60 6
Davor Suker Kroatien 8 1 0,75 6
Robin van Persie Niederlande 17 1 0,35 6
Gyula Zsengeller Ungarn 4 0 1,50 6

Stand: 15. Juli 2014.

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