Transferbombe! Köln verpflichtet Angela Merkel

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Okay, die Schlagzeile stimmt zwar nicht. In einem anderen Land ist Vergleichbares aber gerade Realität geworden.

Die „Sport Boys“ — die Experten wissen natürlich, dass es sich um einen Profi-Club aus Warnes, Santa Cruz in Bolivien handelt — verpflichteten gerade den Präsidenten ihres Landes, den 54-jährigen Evo Morales, für den Kader der kommenden Saison.

Eingesetzt werden soll er jeweils 20 Minuten pro Partie, sofern es ihm sein Terminplan erlaubt, zugegen zu sein. Klingt wie ein Karnevalsscherz, der so nur in Köln umsetzbar wäre. Wenn nicht alles täuscht, handelt es sich aber hierbei nicht um einen Scherz. Und bei den „Sport Boys“ tatsächlich um einen Proficlub der ersten Liga.

Sowie bei Evo Morales um einen echten Fußballer:

The president is said to be fit and very excited with the prospect of playing.

Angst, dass er im Zweifel zurückzieht, müssen die „Sport Boys“ auch nicht haben:

In 2006 he suffered a broken nose in a clash with a goalkeeper.

Der FIFA zeigte er übrigens auch schon mal, was eine Harke ist, als er aus Protest gegen die Entscheidung, keine Spiele mehr in großer Höhe austragen zu dürfen, an einer Partie teilnahm, die in 6.000 Metern Höhe vonstatten ging. Wie man sich erinnert, wurde der Bann der FIFA später aufgeweicht. Die „Sport Boys“ spekulieren auf Morales‘ Durchsetzungskraft auf dem Platz, ist anzunehmen.

Sein Spitzname auf dem Fußballplatz war leider nicht in Erfahrung zu bringen. „Acker“ lautet er wohl nicht, wahrscheinlich „el loco“.

3 Kommentare

  1. Pingback: #Link11: Es gibt einen Fußballgott | Fokus Fussball

  2. Und wer ihn foult, riskiert mglw. mehr als nur eine Karte?

  3. Irgendwo in dem Text – http://en.wikipedia.org/wiki/Evo_Morales – soll stehen, dass er den Spitznamen ‚the young ball player‘ gehabt haben soll. Ergo the old ball player, oder^^? Einer für Kahn :D



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