Auch wir gratulieren, Uli Hoeneß

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Zu Ehren des Tages oder des Menschen, da haben wir uns noch nicht so ganz entschieden, ein besonderes Highlight aus der sportlichen Karriere desjenigen, der nun Präsident des FC Bayern ist, obwohl er ja nun mal ohnehin schon seit 30 Jahren der FC Bayern ist. Zum Präsidenten von sich selbst gewählt zu werden ist etwas, was in der Liste der zu erreichenden Erfolge im Laufe eines Lebens nicht ganz so weit oben steht wie zum Beispiel eine WM nach Deutschland zu holen.

Man denkt unweigerlich ein wenig an Otto Waalkes‘ „Großhirn an Milz“ und „Großhirn an Leber“, wenn Uli Hoeneß sich nun also selbst, nun ja, regieren soll.

Und nein, die Würdigung besteht nicht aus dem Belgrader Nachthimmel. Auch nicht aus dem 2:6 gegen Kopenhagen, da saß er ja schon nur noch auf der Bank — als Manager.

Die Älteren werden sich erinnern, wir sind schon nicht mehr ganz so jung, für alle davor und danach also dieses Highlight aus Uli Hoeneß‘ Karriere, die ja heute zu Ende ging, denn weiter nach oben geht’s nicht mehr. Oder?


Auch noch mal zum Nachlesen.

9 Kommentare

  1. Irgendwann wird der gute Mann Kanzler und brüllt dann alle an, dass man doch selbst für die schlechte Stimmung im Land verantwortlich ist.

  2. Wie sparsam damals nach dem Torerfolg gejubelt wurde… Ob wir das jemals wieder erleben werden?

  3. Handelt es sich beim Übersteiger vor dem 7:0 eigentlich um einen Hannes-Bongartz-Gedächtnisübersteiger oder einfach nur um einen Hannes-Bongartz-Übersteiger? Kann Hannes Bongartz überhaupt einen Hannes-Bongartz-Gedächtnisübersteiger machen?

  4. Besonders bemerkenswert finde ich auch den gewollten Flankenwechsel per Außenrist am gegnerischen Strafraum vor dem 0:7. Wo sieht man denn so etwas heutzutage noch?

  5. Ich mag den betont analytischen-keimfreien Kommentar. Sowas sollte man heute mal wieder in der Sportschau machen ;)

  6. Keine Einwände, vib.

    Man stelle sich das heutige Krakeele vor, wenn Bayern zu Hause 0:7 verlöre. Auch wenn es populistisch ist, das anzuprangern. Ich höre immer im Hinterkopf (bzw. meine Synapsen produzieren so etwas, was so klingt wie das) Helge Schneiders „Und das prangere ich an!“, wenn ich etwas anprangere, weshalb ich das selten tue.

    Und ja, ich meine auch, auch den Torjubel könnte man mal wieder etwas relaxter ausüben und auch hier gilt: Man stelle sich vor, wie Spieler sich enthusiastischst selbst abfeiern würden, wenn sie bei den Bayern 7:0 gewönnen.

  7. hat nicht sogar noch der ein oder andere Schalker-Spieler halbtags unter Tage gearbeitet, damals?

  8. @ moldo: nur Hannes Bongartz, der war Steiger. Übersteiger.

  9. Der Satz: „Dieses Tor ist es wert, wiederholt zu werden“ gehört ins Stammbaum eines jeden Sportschauredakteurs. Man muss nicht alles tun, nur weil man es kann….



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