Der letzte Mann – gegen den Sargnargel

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Die Frage ist nicht, ob der Amateurfußball stirbt, sondern wann er stirbt. Morgen, übermorgen, vielleicht heute Nachmittag schon. C‘mon, alle, die lieber Gladbach gegen Bielefeld oder Hertha gegen Stuttgart sehen: Als wenn Ihr unschuldig wäret. Man muss doch auf des KHR und des UH blöden Geschwaller nicht reinfallen. Zu wenig Fernsehgelder! Selten so gelacht. Als wenn der DFB noch der größte Einzelsportverband der Welt bliebe, wenn ihm die Basis wegbräche. Ob oder dass das so ist, scheint ihn aber nicht zu interessieren. Man kann sich zu Hause, an seinem eigenen Computer doch mal 2 plus 2 zusammenrechnen lassen. Und dann weiß man, was Sache ist, als objektiver, mündiger Fußballfan.

All die, die ihr nur Bundesliga schaut und Euch dann wundert, warum denn keine Talente von unten nachwachsen, warum man seit 1996 ohne Titel ist: Schaut einfach in den Spiegel.

Oliver Fritsch im Interview mit Reiner Grundmann, dem Wortführer der Aktionen gegen die dem Amateurfußball alles raubenden neuen Anstoßzeiten der Bundesligen (1 bis 3).

2 Kommentare

  1. Der Mann hat leider so recht.
    Den DFB interessieren die Amateurvereine schlicht und ergreifend nicht.
    Wie Paradox das ist, fällt den Herren in ihrer eigenen Welt halt nicht mehr auf.
    Wer als Ehrenamtler mal versucht hat, bei seinem Verband auch nur ernst genommen zu werden, wird schnell zum gleichen Schluss kommen.
    Ich könnte da Dinge erzählen.

  2. Erzähl sie mir, Alemao. Bitte



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