Ein Trainer ist ein Idiot

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Endreas Müller, aktiver Fußballspieler in der Kreisliga, beschreibt in seinem Text „Notnagel“, wie die eigentlichen Aufgaben eines „Trainers“ dort unten aussehen. Seine Worte erklären auch recht anschaulich, wieso dieses Blog hier zwar so heißt wie es heißt, Taktikanalysen aber nicht vorkommen:

Die Trainer sind bei diesem ständigen Stühlerücken besonders gefordert. Überhaupt ist ihr Aufgabenbereich in den Niederungen des organisierten Fußballs völlig anders gelagert, als man es von den Großen der Zunft kennt. 90 % ihrer Energie verwenden sie darauf, Woche für Woche eine Mannschaft zusammenzustellen, die sich nicht blamiert. „Mannschaft zusammenstellen“ bedeutet natürlich nicht, spektakuläre Transferdeals einzufädeln, mit dubiosen Spielerberatern in schummerigen Hinterzimmern zu verhandeln oder Fachärzte zu konsultieren, um den Mittelfeldmotor fitspritzen zu lassen. „Mannschaft zusammenstellen“ bedeutet für die Trainer meist noch nicht mal aus einer gewissen Anzahl von Spielern eine schlagkräftige Truppe zu formen und den Kader evtl. den Gegebenheiten des Spieltags anzupassen. Nein, es bedeutet einfach irgendwie 12 – 14 Leute zusammen zu bekommen, die einigermaßen Fußball spielen können.

„Notnagel“ heißt sein schöner Text aus seiner ebenso schönen Reihe „Ein Jahr im Kreis“. Und hier würde man den letzten Relativsatz im Zitat sogar noch streichen …

2 Kommentare

  1. Ja, kommt mir irgendwie bekannt vor. :)

  2. Vielen Dank für den Hinweis. Freut mich, dass die Texte, und insbesondere die Beschreibung des Trainerdaseins, so großen Zuspruch finden.



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