Fahndung, Ermittlung, Vorbeugung *

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Gudn Abend, meine Damen und Herren.

Heute beschäftigen wir uns mit einem ganz besonderen Fall der Nepperei, in der unschuldige und vor allem nichts ahnende Menschen hinters Licht geführt werden. Es geht um schlimme Marketingmaßnahmen, die den Betroffenen zwar angezeigt, in ihrer Deutlichkeit aber nicht klar gemacht werden.

Doch zunächst zum Hintergrund der Tat, die wir mit Ihrer Mithilfe aufklären zu hoffen:

Das dreiste Phänomen ist von Tagesspiegel, SPON, 11Freunde und der ZEIT, auch von der Süddeutschen und wahrscheinlich noch vielen weiteren, bei denen man es nur deshalb nicht mitbekommt, weil man nach der Lektüre von Tagesspiegel, SPON, 11Freunde und der ZEIT sowie der Süddeutschen nicht auch noch die Zeitung der holsteinischen Schweiz oder der Brandenburger Förde, des Sender Freies Saarland oder der Schülerzeitung vom Mädchengymnasium in Hof lesen kann, selbst wenn man es wollte, durchaus bereits bekannt. Ein Tag hat schließlich für rechtschaffene Bürger nur vierundzwanzig Stunden: gefährlicher doppelter Content.

Da wird ein Beitrag ein einziges Mal geschrieben und dann an zig Quellen verkauft, wovon nicht immer der Autor profitiert, sondern manchmal auch die Zeitungen, manchmal sogar der Leser, der jetzt zufällig heute keine Lust auf SPON hat, sich aber trotzdem noch den möglicherweise lesenswerten Beitrag an anderer Stelle zu Gemüte führen kann. Dies sind die harmloseren Fälle unter den Vermarktern, die nach der Devise „Viel‘ Quellen sind viel Ehr‘“ verfahren. Es gibt aber auch die schwerwiegenderen, die nicht davor Halt machen, einzelne Emails mit mehreren Empfängeradressen zu versehen und dann auf ihr Glück zu hoffen.

Für den gemeinen Internetkonsumenten ist dieser doppelte Content nur eine kleine Gefahr, er könnte ein paar Sekunden seiner wertvollen Zeit verlieren, wenn er an einen Text gerät, den er an anderer Stelle schon gelesen hat. Für den Betreiber der Seiten hingegen kann diese Sache schon etwas ungemütlicher enden. Manchmal wird ein und derselbe Text auch unter unterschiedlichen Überschriften dargeboten und so ist demjenigen, der ihn veröffentlicht, meist nicht klar, dass es einen identischen Text schon an anderer Stelle gibt.

Originärer Content ist jedenfalls gemeinhin das, wieso man die neue Erfindung von eigentlich harmlosen Internettagebüchern — im Fachjargon auch „das Blog“ genannt — aufsucht. Dort ist man normalerweise vor doppeltem oder getrippeltem Content sicher, kann sich darauf verlassen, dass man den Inhalt nicht schon so oder in anderer Form von dpa oder sid gelesen hat, und weiß sich eines originären Leseerlebnisses sicher.

Nun, eine so offene Herangehensweise ruft natürlich auch Nepper und Schlepper auf den Plan und so müssen wir uns heute fragen, was da bei Jogis Jungs passiert ist, was genauso beim Footage-Magazin passiert ist. Die Fahnder sind sich noch nicht sicher, ob der selbe Täter nicht auch für weitere dieser Anfragen verantwortlich sein könnte, von denen er eine beim effzeh. untergebracht haben könnte.

Mit Ihrer Hilfe können wir diesen Fall vielleicht aufklären und etwas Licht ins Dunkle dieser seltsamen Pseudonyme bringen, die in den letzten Tagen nicht nur den drei genannten Blogs eine Email mit Bitte um Veröffentlichung, immer mit der Verlinkung zu einem Wettanbieter verbunden, gesendet haben, sondern auch vielen anderen arglosen Teilnehmern des normalen, unduplizierten Lebens in einer Content-Gesellschaft ohne sich zu gleichen.

Unsere Telefone sind rund um die Uhr besetzt, die üblichen Telefonnummern entnehmen Sie unten stehender Einblendung.

* Dieser Beitrag ist nicht als Anprangerung der beteiligten Blogs zu verstehen, denen nicht klar sein konnte, dass diese Masche System hat. Und deshalb weisen wir noch mal auf eine Sendung hin, deren Verschwinden zu solchen Szenen im Blogosquarium führt, wie hier beschrieben.



(Nicht zu vergessen die gefährlichen fanatisierten Atombomben-Autobahnfeinde… ab Sek 45. Sowie die Grünen, denen man als „fortschrittsgeplagter Mensch ja durchaus Sympathien entgegen bringen kann“, aus der sich aber eine neue Szene der Gewalt und der Intoleranz bildet. Aber das ist ein anderes Thema.)

67 Kommentare

  1. interessant finde ich bei den Autobahnfreunden, dass Carl Eduard von Schnitzler eine moderne Telefonattrappe auf dem Tisch hat, der Schweizer (RRRönnie RRRRReddie) ein normales orangenes und der Ösi gar keins.
    Es hat sich nicht viel geändert. Nicht mal, dass es einem die Grünen schwer machen sie zu mögen.

  2. Da die Texte auf dem Effzeh-Blog nicht kopiert/zweitverwertet sind, sehe ich da momentan kein Problem in diesem Fall.

  3. Öhm ja, niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen. Nur ist der Herr Soundso, wie auch immer er heißen mag, ein Gesandter von betfair. Ich glaub nicht, dass es soo viel taket, das zu verstehen. Betfair you know, zwei dahingeschissene Beiträge, aber die kriegen schön ihre jeweiligen PR 3 oder PR 4 Beiträge bzw. Links plus diejenigen, die den Kram anklicken.

    Ist natürlich wirklich nicht wichtig. Vor allem, dass man sich nicht dafür interessiert. Aber wenn Ihr das alles umsonst mit Euch machen lasst, ja, dann muss man natürlich auf Aktenzeichen xy hoffen.

  4. Um hier mal eben einer allgemeinen Verschwörungstheorie vorzubeugen, wollte ich anmerken, daß ich „einen“ (1!), gleichzeitig meinen ersten Artikel voreiliger- bzw überambitionierterweise an zwei weitere Portale geschickt habe, nachdem ich auf mein erstes Anschreiben keine sofortige Resonanz bekommen habe – ich bin ein „blogger-neuling“ und war mir des sicherlich berechtigten „ehrenkodex“ der branche in diesem moment nicht bewusst und rückte stattdessen mein persönliches Geltungsbedürfnis fälschlicherweise in den Vordergrund. Das war nicht sonderlich klug und weitsichtig von mir, allerdings auch nicht meine Absicht, dass der besagte Artikel nun dreimal veröffentlicht wurde – Gegenmaßnahmen wurden bereits eingeleitet und ich hoffe dieser „Fauxpas“ führt nicht zu einem netzweiten Embargo und kann mich abschließend für den angerichteten Schaden nur entschuldigen.

    P.S. was allerdings die Anspielung auf den „Effzeh-Blog“ in dem oben veröffentlichten Steckbrief zu suchen hat, ist mir weiter schleierhaft – meine bisherigen dort veröffentlichten Statements wird man nirgendwo sonst veröffentlicht finden.

  5. Genaugenommen ist es PR 5 bei uns. Ein kurzes googeln hat folgendes Ergebnis gebracht:

    http://www.google.de/search?hl=de&q=%22und+schreibt+f%C3%BCr+Betfair%22&btnG=Suche&meta=

    Anscheinend ist es eine gezielte Kampagne von betfair, was die „intrinsische Motivation“ des Autors / der Autoren in der Tat etwas zweifelhaft erscheinen lässt.

  6. Ich weiß nicht, was das für ein Quark-Gelaber sein soll. Es gibt keinen „Ehrenkodex“ bei den Bloggern, man kann jeden Scheiß schreiben wie man will. Aber man ist ganz bestimmt kein freier, das alles nur für Spaß machender Blogger, wenn man sich ausbedingt, in jedem Beitrag zwei Links zu einem Wettanbieter setzen zu dürfen. Dann hier noch so einen albernen Scheiß zu erzählen, dass man ja Blog-Anfänger sei etc.

    Entschuldigung, haben Sie, werter Wett-Anbieter-Blogger diesen, meinen Beitrag gelesen?

    Oder ist Ihnen immer noch nicht klar, worum es hier geht?

  7. Herr Baade,

    zunächst mal würde ich Sie bitten, Ihren Tonfall etwas anzupassen. Danke. Wie ich bereits darlegte, kann ich verstehen, dass es nicht im Sinne des Erfinders ist, denselben Content auf verschiedenen Plattformen zu veröffentlichen. Mein Fehler. Ich sehe mich dennoch als „freien“, wenngleich nicht „alles aus Spaß“ machenden Blogger-Frischling. Beißt sich das denn so stark? Da ich die Bitte um Linkplatzierung vorher mit den Betreibern abgesprochen habe, stört mich vor allem der innewohnende Vorwurf der Täuschung in Ihren Ausführungen. Daß ich mich nunmal gerne mit Sport und Fußball im Besonderen beschäftige und dies mit meinen beruflichen Aufgaben zu verbinden versuche, ist meiner Ansicht nach nicht verwerflich. Ich kann nur noch einmal betonen, dass ich künftig nicht mehr den gleichen Artikel an verschiedene Adressaten verschicken werde, das ist ja schließlich des Pudels Kern, oder ich habe Ihren Beitrag wirklich nicht verstanden? Oder ist es Ihrer Meinung nach tatsächlich so, dass meine Zusammenarbeit mit einem Wettanbieter ausschließt, mich auf persönlicher Ebene und unabhängig mit einem Thema auseinandersetze und dieses aus verschiedenen Blickwinkeln zu erfassen versuche? Achja und Ihre Definition von „dahingeschissen“ würde mich dann doch noch interessieren…

  8. noble Geste, Trainer! Gibt es eigentlich schon so was wie einen „Miet-Spiegel“ für Werbefläche in kleinen und mittelgroßen Blogs (KMBs)? Viele Blogger wissen wahrscheinlich gar nicht, was ihr Zugang zu ihrer Community wert sein kann und lassen sich von „Der Täter“ und Konsorten leicht übern Tisch ziehen.

  9. hmmm – „biete: Artikel, hätte gerne: 2 Links, deal?“ – wenn „yo“, dann „cool“, wenn „no“, dann „danke & see you soon“ -

    hmmm, wo liegt das problem? achja, ihr deckt ja grade ne webverschwörung auf, ganz vergessen

  10. zunächst mal würde ich Sie bitten, Ihren Tonfall etwas anzupassen.

    Warum? Und vor allem: inwiefern? Das ist hier meine Seite, ich denke, ich kann hier innerhalb der Legalität rumlabern, wie auch immer es mir gerade gefällt. Ich würde vielmehr Sie bitten, ihren Tonfall meiner Seite anzupassen, was nichts anderes bedeutet, als dass sie gerne noch etwas offener und ehrlicher sprechen können, als sie es ohnehin schon tun.

    Natürlich möchte ich aber nicht unnötig bzw. vor allem nicht unberechtigt Leute angreifen, die mit den Gepflogenheiten auf dieser Seite nicht bekannt sind. Insofern werde ich meinen Tonfall etwas anpassen.

    Sehen Sie, niemand hat etwas dagegen, wenn Sie mit einem gewissen kommerziellen Interesse oder sagen wir einfach nur Hintergedanken bloggen oder Texte veröffentlichen. Auch hier gibt es Werbung, auch wenn meine Seite nicht in erster Linie kommerziell ist. Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass Sie mit Ihren Texten oder Ihrem Betreiben eine wie auch immer geartete Form von Umsatz erzeugen möchten. Ich habe nicht mal, nein: Ich habe auch nichts dagegen, wenn Sie Links setzen wollen und diejenigen, die diese Links veröffentlichen, damit einverstanden sind. In diesen Punkten haben Sie vollkommen Recht.

    Es ist auch, wenn man einsieht, dass Sie natürlich an zig Blogs eine Mail schicken können und dürfen, nichts dagegen einzuwenden, dass Sie sich dort als eigentlich missachteter Blogger, der es nicht mal schafft, seinen eigenen kostenlosen Blogg bei wordpress.com oder ähnlichen Anbietern einzurichten, so gerieren, dass Sie als solcher also hausieren gehen müssen bei Blogs, die bereits einen gewissen Page Rank erreicht haben, und das dann mit einer kommerziellen Note verbinden müssen. Natürlich können, dürfen und sollen Sie das tun. Dass Sie das nicht tun dürfen, habe ich, glaube ich auch nirgendwo behauptet. Wir leben alle nicht vom Brot allein und wenn Sie auf diese Weise für sich Umsatz erzeugen wollen, so ist das vollkommen legitim.

    Was in meinen Augen hingegen nicht legitim ist, ist, dass Sie so tun, als ginge es in erster Linie darum, Ihre tollen oder halbtollen oder nicht so tollen Texte in Blogs abzuladen, die bereits ein gewisses Standing haben, und dabei die zugegebenermaßen dort zu verortende Naivität der Betreiber ausnutzen, dass ja die einzige Gegenleistung für Ihre zugegebenermaßen nicht gänzlich schlechten Texte darin läge, dass Sie 2 Links zu bet*unfair setzen dürften.

    Wer das mitmacht, der ist selbst Schuld. Kein Widerspruch. Es ist auch legitim. Aber es ist dann auch legitim, wenn ich das blogge und mich darüber aufrege.

    Denn dann kommen wir automatisch zu der Frage, warum Sie Ihre Texte nur zur Gegenleistung von 2 Links vergeben, wenn Ihnen so unglaublich viel daran gelegen ist, dass Sie mit ein- und demselben Text in zig Blogs Co-Autor werden können. Offensichtlich doch, weil es Ihnen neben der Ihnen zugestandenen Liebe zur Bloggerei um diese 2 Links zu Ihrem Auftraggeber oder zumindest Kooperationspartner geht.

    Anders wäre es doch nicht zu erklären, dass Sie, wo Sie doch so unbedingt bloggen wollen, das aber nur tun wollen, wenn Sie diese 2 Links zu einem Wettanbieter setzen können.

    Wenn Sie also so unglaublich gerne bloggen wollen, und vor allem komischerweise nicht in einem extrem leicht zu erstellenden eigenen Blog, z. B. bei wordpress.com oder bei blogspot.com oder bei ähnlichen Anbietern, dazu in der Lage sind, dann mutet es einfach seltsam an, dass Sie sich bei diversen, und ich weiß zufälligerweise, dass die Ziele sich nicht einzig auf die dann später tatsächlich veröffentlicht habenden Blogs beschränkten, bei diversen Blogs bewarben, so als sei es eigentlich scheißegal, auf welcher Seite der nichtsahnende Betreiber es dann für okay befindet, einen vermeintlich neutralen Beitrag mit zwei Links zu Ihrem Affiliate-Partner zu akzeptieren, wenn Sie also so unglaublich gerne bloggen wollen, das aber im Endeffekt dann nur tun wollen, wenn Sie auch Ihrerseits davon profitieren können und nicht mal Ihre vielzahlig angeschriebenen Kandidaten davon in Kenntnis setzen, dass Sie den aktuell auf der Seite des gutgläubigen Bloggers veröffentlichten Text auch auf anderen Seiten veröffentlichen und auch keinen Gedanken daran verschwenden, stattdessen möglichst viele Links zu bet*nfair in der Blogosphäre unterbringen wollen, dann, ja, ich glaube, dann können Sie sich selbst ausrechnen, was Sie damit tun, auch wenn es sich im Rahmen der Legalität bewegt:

    Sie hintergehen Ihre Rezipienten. Und selbst die, die so nett sind auf das Angebot Ihrer wie erwähnt wirklich nicht schlechten Texte einzugehen, selbst denen erzählen Sie nichts davon, diesen kleinen Popelsbloggern, dass Sie genau den selben Text schon an x anderen Stellen veröffentlicht haben, wobei x für Sie so groß wie möglich ist.

    Damit wir uns nicht falsch verstehen: illegal ist hier gar nix und es hat auch keiner was dagegen, kleine Blogger zu verarschen. Nur wenn man dann als kleiner Blogger zufällig feststellt, dass man verarscht worden ist, dann braucht man auch keine weiteren Worte mehr zu verlieren.

    Ich würdige dennoch durchaus außerordentlich, dass Sie sich hier zwei Mal zu Wort gemeldet haben.

  11. Nur mich hat mal wieder keiner angeschrieben. Typisch. Dabei habe ich PR 6 zu bieten. Ich bin beleidigt. Schwer.

  12. Mit PR 6 bist Du ja auch kein kleiner Popelsblogger mehr.

  13. Dazu kommt noch, dass man mir verboten hat für private Wettanbieter zu werben. Was nichts dran ändert, dass ich beleidigt bin.

  14. Komisch, mir hat man das auch verboten, obwohl ich gar keinen PR 6 habe.

  15. Kann es sein das sowas verboten ist? So ganz allgemein in diesem unserem Lande?

  16. @moldo, ja gibt es durchaus, btw

  17. Kommt drauf an, ob the other side, also die beworbene Seite, mit Echtgeld spielt oder nur für Spaß. Nur für Spaß oder für learning by doing ist es erlaubt. Dafür zu werben. Und es zu tun. Für reale Silberschirlingsbecher hingegen ist es verboten. Steht sogar Gefängnis drauf. Alleine fürs Dafürwerben.

  18. Wo ist eigentlich Gilad, wenn man ihn mal braucht?

  19. Potzblitz! Und doch bin ich ein kleiner Popelsblogger.

  20. Hier in Deutschland ist jeder Popelsblogger. Alles andere wäre vermessen.

  21. Pingback: Spam vor Island | gehts raus und spuilts Fußball

  22. Ich hab mich immer vor dem Tag gefürchtet, aber ich muss es heute wohl sagen: In Deutschland sind alle Popelsblogger. Außer allesaussersport.de. Kein Zweifel.

  23. So ist es, Trainer. Ich könnte dir allerdings einen Gastbeitrag bei mir anbieten. Wären fünf Links ok?

  24. Wer den „Schaden“ hat …

  25. Achso, von dem F. W. von dem der Trackback berichtet, bekam ich übrigens auch Post.

    Ach, Leute, lasst Euch doch nicht so naiv abseifen. Das ist betxxxunfair, die wollen nix anderes als Pagerank und Publicity in den für Sportwetten relevanten Kreisen.

    Heute Marco Streller, morgen Felix Wagner, übermorgen Justus Jonas. Alles fürn Arsch, wie besonder der Trackback hier unten zu Liga Park Drei noch mal beweist.

  26. Herr Trainer, zunächst mal vielen Dank, dass Sie sich so ausführlich mit mir (penetrantem bloghool) abgeben. Einige Ihrer Einwände und Ausführungen sind auch durchaus korrekt – es geht und ging mir nie ausschließlich darum, nur meine Meinung zu posten, weil es mir Spaß macht oder gerade langweilig ist, sondern weil sich damit das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden läßt – und genau daran habe ich in meinen „x“-Anschreiben (die übrigens durchaus überschaubar sind) auch keinen Zweifel gelassen, d.h. allerdings nicht, dass ich irgendwas schreibe, nur um „meine“ Links unterzubringen, sondern dass ich mich mit der Thematik an sich auch intensiver auseinandersetze – glauben Sie es, oder eben nicht…

    im Übrigen ist es durchaus so, dass ich mir auch schon überlegt habe, einen eigenen Blog zu schalten, um mich dort zu verewigen – es war, wie gesagt, mein erster Blog, der nicht zum thema 1. fc Köln verfasst wurde; es ging mir vor allem um ein Feedback der Leserschaft und Redaktion, daher erschien mir der Weg, mich bei etablierten Blogs, „rücksichtslos und vorteilhaft“, einzuschleichen der geeignete – ich könnte Ihre Kritik übrigens besser nachvollziehen, wenn Sie an der Qualität der Texte Anstoß nähmen und sich nicht so sehr auf die Rahmenbedingunen fokussierten.

    Wie gesagt, die Tatsache, dass ich diesen einen Text mehrfach feil geboten habe, tut mir Leid und gibt berechtigten Anlaß zur Kritik und wird auch nicht wieder vorkommen. Dass Sie mir jedoch generell unterstellen, Blogbetreiber zum Narren halten zu wollen, geht mir zu weit und entspricht einfach nicht der Realität. Was ist denn bitte daran verwerflich, bereits bekanntere Plattformen für seine Zwecke zu nutzen, wenn man auf der Gegenseite was anbieten kann, was reziprok diesen Plattformen nutzen kann? Ja, ich habe einen Nutzen davon, dass der jeweilige Blog schon bekannt ist, der jeweilige Blog kann durch die Veröffentlichung meines Beitrags ebenfalls einen Nutzen ziehen – sieht er diesen nicht oder ist die abgelieferte Arbeit schlecht, wird er den Artikel auch nicht publizieren, oder? Was das mit „Hintergehen“ oder „Verarschen“ zu tun hat, habe ich nach wie vor nicht verstanden, entschuldigung…

  27. Hallo Täter,

    entweder Du hast Dich veralbern lassen oder Du veralberst hier alle.

    siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Schleichwerbung
    siehe: „Hintergrund dafür ist […] die
    Verbesserung des Google-Rankings.“ (Zitat Felix W.)

  28. Für ihn spricht ohne Zweifel, dass er hier ausführlich Stellung nimmt. Deshalb bin ich geneigt, nicht all zu sehr zu schmollen. In diesem Fall.

  29. schmollen gar nicht. mich wundert wie gesagt nur, dass man sowas überhaupt probiert. das klappt doch niemals.

  30. @Der Täter “.. es ging mir vor allem um ein Feedback der Leserschaft und Redaktion, daher erschien mir der Weg, mich bei etablierten Blogs, „rücksichtslos und vorteilhaft“, einzuschleichen der geeignete ..“

    Das Feedback ist da ;-)

  31. @moldo – ja, kann man so sehn ;-)

    ein Donnerhall an aufschrei, den ich vernehme, ich dachte allerdings mehr an feeback für den redaktionellen inhalt meines textes, weniger an die zwei links, die ich darin platziert habe – und noch einmal: was ist daran bitte verwerflich? es ist jedem blogbetreiber freigestellt, meine artikel zu lesen, zu prüfen und sie dann entweder zu publizieren oder in die mülltonne zu kloppen – ich habe von Anfang an mit offenen Karten gespielt, bet*air als unser partner hat natürlich einen Nutzen davon, wenn sie mehr Backlinks bekommen und die Blogbetreiber bekommen ihrerseits durch den Content mehr Aufmerksamkeit.

    Es handelt sich im Übrigen bei den Links nicht um „Schleichwerbung“, sondern „bet*air will sein google-ranking erhöhen, die links verweisen auf den redaktionellen Teil der Seite.

    Die von mir angelieferten Artikel sind, mit der einen Ausnahme, für die ich mich nun gerne zum dritten Mal entschuldige, exklusiv, nach bestem Wissen recherchiert und verfasst. Ich habe bereits direkt heute morgen, als ich sah, dass der Text noch auf zwei weiteren Plattformen veröffentlich wurde, reagiert und darum gebeten, diese wieder „off“ zu nehmen.

    Nochmal: Jeder der Beteiligten hat seinen Nutzen von der Geschichte, es wurde niemand hintergangen oder mit falschen Informationen getäuscht, sondern gegenseitig eingewilligt und bis dato hatte sich auch niemand über die zwei Links beschwert. Die einen sagten: „ne, du, ist nix für mich“ – die andern: „ja, coole idee, hau rein“. Ich würde mich vielmehr über eine Diskussion über den redaktionellen Inhalt meines Textes freuen, da kann man nämlich sicherlich geteilter Meinung sein und kontrovers diskutieren…

    besten dank und angenehmen abend

  32. Ja, natürlich. An Deiner Stelle würde ich mich auch viel mehr über eine inhaltliche Diskussion über Deine Texte freuen. Nur ist die Lage nun mal eine andere.

  33. Trainer, danke. Tausend Dank! Genialer Beitrag, noch bessere Diskussion. Das ist mal Aufklärung, von der sich einige eine Scheibe abschneiden können. Vielleicht merken einige Leute dann endlich, wieviel ihre Blogs wert sind. Bei einschlägigen Agenturen kosten solche Intext-Links je nach Pagerank zwischen 10 und 35 Euro pro Link. Das ist nicht wenig und wie Robert zeigt, ist das Linksammeln ja auch das Ziel dieses Programms.

    Wirklich lustig, geradezu aberwitzig komödiantisch wird die Geschichte aber erst dadurch, dass „der Täter“ sich hier versucht, aus der Patsche zu winden und dabei immer weiter im Treibsand der misslungenen PR versinkt. Herrlich!

    Denn ein eigener Blog, den der Täter hier vorgibt gründen zu wollen, nützt einem beim sogenannten Linkbuilding ja nichts. Auch seine Unschuldsbeteuerungen laufen ins Leere, weil er vorsätzlich die Unwissenheit der Blogger ausnutzt. Die meisten haben keine Ahnung von SEO und Linkbuilding. So wie die meisten Omas aus Aktenzeichen XY keine Ahnung von Einbruchs- und Überfallmethoden haben.

    Aber – und das macht den Beitrag vom Trainer so überaus wertvoll – die Methode ist die gleiche: Die Unwissenheit wird zum eigenen Vorteil ausgenutzt. Und jetzt komm bloß nicht mit dem Argument, dass man ja einen Text als Gegenleistung erhält! Dein „versehentliches“ mehrfaches Veröffentlichen nimmt dir doch keiner ab. Wie soll denn das gegangen sein? Drei oder vier mal hast du vergessen, dass du den gleichen Text bereits an Blogs verschickt hast? Ach, das ist doch Quatsch, so schlecht ist niemand organisiert. Und ein Profi-Linkbuilder wie du erst recht nicht. Ich gehe davon aus, dass du das mit Vorsatz gemacht hast. Warum? Wer ein Geschäft mit der Unwissenheit von anderen macht, der glaubt schnell, sie auch in anderen Punkte für doof verkaufen zu können.

    Und dann muss ich sagen, ist es eine Frechheit, hier aufzuschlagen und zu behaupten, dass wäre in Ordnung, weil die Leute ja zugestimmt haben. Jemanden für dumm zu verkaufen und hinterher zu sagen, dass das doch vollkommen fair ist, kann doch wirklich nur ein Argument von jemandem sein, der von seiner dreisten Masche auch noch überzeugt ist.

    Zum Thema Geschäft übrigens: Mir scheint, dass hier eine Agentur am Werke ist, die einen SEO oder Linkbuilding Auftrag von bet***unfair erhalten hat. Vielleicht sollte man dem Auftraggeber mal zurückmelden, welch ein PR-Desaster die Jungs von mmc sport GmbH hier veranstaltet haben…

    Dann können die ihre SEO, bzw. Redaktions-Klitsche mit ach so innovativen Marketingkonzepten gleich wieder zu machen. Wer so ein Geschäftsmodell verfolgt, der hat es in meinen Augen auch nicht anders verdient.

  34. hab ich eigentlich schon mal gesagt, Trainer, warum ich hierher komme? Ich mein Fussball, das gibt’s schließlich überall, oder nicht?
    Ich komme hierher, weil es so persönlich ist. Ich hab das Gefühl, dass ich hier nicht nur Leser bin, sondern Mitmacher. Ich mach mir geradezu ein Bild vom Trainer (schon ein bißchen rund – aber auch streng) und von den den anderen Mitmachern.

    Ich klick auch oft auf Links, zu anderen Blogs aber auch zu Youtube und so. Manchmal ist das toll, manchmal ist das blöd – und das ist gut so, so lange es nicht irgendwie „aufgestellt“ ist, um mich „einzufangen“. Zum Beispiel: Wenn ich auf einen verlinkten Namen klicke, sagen wir effzeh, dann will ich auch bei effzeh landen und nicht bei Klickfick. Das klappt hier, da passt der Trainer auf.

    Vielleicht hilft dir das, Täter, drauf zu kommen, weshalb hier keiner inhaltlich auf dein – tja, was isses denn? – eingeht.

  35. @enno Zitat: „Wobei wir (mmcsport) nicht betfair sind, sondern alleine für den redaktionellen Teil verantwortlich sind.“

    Und wenn man sich deren Homepage anschaut und unter „Jobs“ guckt, wird Deine Theorie bestätigt.

    Meine Theorie ist, dass hier einer der „Kollegen“ mit dem mehrfach Veröffentlichen wirklich ausversehen über das Ziel hinausgeschossen ist und das jetzt aufgeflogen ist. Und der wird jetzt hierher geschickt und muss versuchen die Scherben wieder zusammenzukleben. Ein Geschäftsmodell war das von Anfang an.

    Lieber „Täter“, eine inhaltliche Diskussion kann man übrigens auch ohne Blog ganz ausgezeichnet in Kommentaren in den einschlägigen Sportblogs führen. Bloß dass da die Links hinter Deinem Namen sofort als Spam rausfliegen würden.

  36. Mann, da will ein verdienter bundesliga.de-Kommentator mitmachen, und ihr meckert hier rum. Böse Blogger!

    Ach ja, und weil danach gefragt war:

    „Nachdem Theater der vergangenen Jahre, dürften auch die Fans …“
    „Aber Ablösesumme dafür zu zahlen, zumindest mehr als ein mickriger Betrag, …“
    „Genauso wenig, wie den eigenen Trainern, den Ausstieg zu erschweren …“
    „Vielleicht sollte das ZDF ja Mal das ein oder andere eingesendete Video …“

    Kleinigkeiten, sicher, gar Haarspaltereien mögen das sein, aber zwei PR-wasweißichdenn-Links sollten zumindest Rechtschreibung und Grammatik wert sein.

  37. Enkeltrick 2.0?

    I am amused.

  38. @moldo: zu den links: diese sind mit abstimmung der jeweiligen blog-inhaber platziert worden, wo u.a von deren seite aus vorgeschlagen wurde, den namen zu verlinken, ich z.b. hatte vorgeschlagen, die links an thematisch passende wörter oder begriffe wie „fußball“ oder „europapokalabende“ zu koppeln – generell geb ich dir da ja auch recht, dass die ansammlung nerven kann, aber „versteckt“ oder „irreführend“ sind sie bei meinen beiträgen nicht.

    @enno: du bist lustig, ich habe geschrieben: „…überlegt habe, einen eigenen blog zu sschalten…“, also bitte nicht die fakten verdrehn, und mir unterstellen, ich hätte das nun vor und daraus dann meine angebliche durchtriebenheit ableiten. natürlich ginge es da nicht um „linkbuilding“, sondern ausschließlich um den inhalt und um eben feedback zu bekommen. Im Übrigen muss ich mich aus keiner Patsche winden, sondern habe lediglich versucht, die hier kolportierten Unterstellungen aus der Welt zu schaffen, aber der wütende mob ist ja schon voll im rollen und hat die augen und ohren wohl schon auf durchzug. ja, wir kooperieren mit be*fair, ja wir wollen dafür zwei links pro artikel… so what ??? – take it or leave it!!! desweiteren scheinst du wirklich ein leseproblem zu haben: ich habe nie gesagt, dass ich den artikel aus versehen insgesamt dreimal abgeschickt habe, sondern deshalb, weil ich beim ersten versenden am montag keine rückmeldung erhalten hatte und ihn dann tags darauf weiter geleitet habe (soll ich dir jetzt zur beweisaufnahme mein postfach zeigen?)- ich bitte, das mal endlich zur kenntnis zu nehmen, danke – und das, und auch nur wirklich das, ist etwas, was in meinen augen nicht in ordnung war und ich mir vorzuwerfen habe und ich denke, dass ich mein bedauern darüber auch schon mehrfach geäußert habe – wer das dann immer noch nicht akzeptieren oder glauben kann, ok…

    ansonsten ist es immer schwer, gegen eine wild spekulierende, teilweise diffamierende meute zu reden, die ihre schlussfolgerungen aus maximal halbwahrheiten bzw. unterstellungen speissen, daher verabschiede ich mich, zumindest vorerst, aus dieser gutmenschen-diskussion und frage mich beim herausgehen erneut, wem ich denn genau womit alles auf den schlips getreten haben soll und wo denn ein etwaiger schaden entstanden sein könnte…

  39. Auf der Homepage der Agentur wird tatsächlich nach „SEO-Experten“ gesucht. Anscheinend wurden Konzept & redaktionelle Umsetzung dort direkt im „Full Service“ für Bet*unfair geliefert.

    Im Nachhinein war es in der Tat naiv zu glauben, der Autor wolle in erster Linie seine Meinung zum Thema (auf unserem einzigartigen Blog) publik machen und nebenher noch ein wenig für den anderen Blog werben. Wahrscheinlich habe ich mich da auch leicht verleiten lassen, da ich schon vor dem Eintreffen der Mail darüber nachgedacht hatte, das Autoren-Team zu erweitern.

    Wie auch immer, geschehen ist geschehen. Zu Schaden ist niemand gekommen. Schade eigentlich, in Zukunft auf die Texte zu verzichten, da wir 1. FC Köln technisch sehr auf einer Wellenlänge lagen.

  40. Ach schade, dass du gehst. Gerade wird wo es so richtig lustig wird. Ich lach mich kringelig, wenn ich die armseligen Unschuldsbeteuerungen des Täters lese.

    Und ja: Bitte beweise, dass es ein „Versehen“ war. Denn ich glaube dir nicht. Niemand glaubt dir, dass du deine Texte an den Mann bringen wolltest. Jeder weiß nun, dass es darum ging, die Links aus den Blogs nach bet***unfair zu platzieren. Das sind keine Spekulationen oder Halbwahrheiten, sondern Fakten, die aus deinen (!) Mails hervorgehen. Niemand denkt sich hier was aus oder will dir etwas anhängen, was du nicht getan hast.

    Für jeden ist es offensichtlich, dass hier eine billige Abzocke stattgefunden hat. Und das wird man dann ja wohl auch sagen dürfen. Also gilt das dann auch für dich und deine SEO-Klitsche ( Zitat:) so what ??? – take it or leave it!!!

  41. Hui.
    Ich hoffe ich falle nicht auf sowas rein.
    Schonmal danke Trainer vorab.

  42. Falls es noch niemandem aufgefallen sein sollte: Der Baade ist nicht nur rund. Der ist manchmal auch ganz schön eckig. Ich sach mal: gut so.

  43. Ich mach nicht „Dem Täter“ aka Marc einen Vorwurf. Ich habe die Mail auch bekommen und bei mir gingen direkt die Alarmglocken an. Wer jetzt als Blogger so naiv ist, das ganze unkommentiert auf seine Seite zu stellen ist selbst schuld.

    Ich habe Mark geschrieben, dass ich ein Problem mit der Link-Werbung habe. Sollte er aber tatsächlich exklusives, gutes, mit Herz geschriebenes Material anbieten, würde ich mir das anschauen (das habe ich allerdings für extem unwahrscheinlich gehalten – so naiv bin ich nicht).

    Sollte es zu der Möglichkeit einer Veröffentlichtung kommen, kann man als relativ hoch gerankter Blogger immer noch über eine finanzielle Entschädigung reden. Das finde ich nicht unredlich.

    Kurz gesagt: Ein Angebot kann jeder machen. Es liegt an uns. Die gelieferte Scheiße aber ungeprüft rauszuhauen, das geht nicht.

  44. @Dülp: Also dass er dir als Gladbach-Fan seine Dienste feilgeboten hat, kann ich ja fast nicht glauben. Das ist ja fast schlimmer als dieses ganze SEO-Projekt ;-)

  45. @Dülp Du nennst das „finanzielle Entschädigung“, und das würde mir zu denken geben. Ich lass doch niemanden in meinem Blog mit meinen Usern erst Schaden anrichten und dann kann er mich fürs Kaputt machen „entschädigen“, oder?

  46. @ Dülp: Ja, sicher muss auch den Opfern der Vorwurf gemacht werden, dass sie mindestens naiv oder sogar unwissend sind. Wer Copyright-geschütztes Material (Fotos!) verwendet, weil er glaubt, man dürfe das und dann eine Abmahnung bekommt, der ist auch selbst schuld. Es ist ja kein Geheimnis, dass sich viele Blogger gar nicht über die möglichen Konsequenzen ihres öffentlichen Handelns im Klaren sind. Viele können Gefahren und Risiken daher gar nicht einschätzen.

    Aber wenn der Täter ein Geschäftsmodell hat, dass diese Unwissenheit ausnutzt, kann man ihm das auch zum Vorwurf machen. Trotzdem war die Diskussion vielleicht ein wenig einseitig bisher…

  47. Ich habe doch glatt bei der ersten Email auch überlegt, ob ich das ausprobieren sollte, aber nachdem ich dann am gleichen Tage noch 3 Emails mit dem exakt gleichen Inhalt von einem anderen Absender bekommen habe, war mir die Sache klar und die Mails sind schön brav in der digitalen Mülltonne gelandet. Dass das jetzt so ne groß angelegte Aktion eines Anbieters für glückselige Geldsetzerei ist oder war finde ich schon bemerkenswert. Danke für´s Aufdecken des „Skandals“ lieber Trainer Baade…

  48. Was mir da noch einfällt, ist den bundesliga.de / sport1.de usw. klar, dass mit ihren Namen Werbung gemacht wird? Dass ihr Name als Referenz der Autoren verwendet wird? Da ich ja auch mal in dem Laden (sport1) tätig war, müsste ich dort doch nur mal bei ein paar Ex-Kollegen nachfragen, ob das ein Thema bei ihnen ist…

  49. @Frittenmeister: Ja, das sollte man vielleicht mal machen. Dann möchte ich mal sehen, wieweit sie mit ihrem „so what ??? – take it or leave it!!!“-Ansatz kommen.

  50. Update:

    Nach einem „Täter-Opfer-Dialog“ haben Marc und ich nun beschlossen, dass er weiterhin als Privatperson und FC-Fans für den Effzeh-Blog schreiben wird.

    Seine Texte sind ohne die Be****r-Verlinkungen wieder online:

    http://effzeh.blogspot.com/2009/06/wie-die-faust-aufs-auge.html

    http://effzeh.blogspot.com/2009/06/gedanken-eines-auenstehenden-sehnsucht.html

    Welche Schlüsse daraus gezogen werden, bleibt jedem selbst überlassen.

    Nur der *effzeh.

  51. Na das ist doch mal eine Aktion…super!

  52. ich muss Dülp da schon irgendwie Recht geben. Eine Abzocke ist es doch nur dann, wenn sie eben nicht als solche erkennbar ist. Ich denke, jedem der beteiligten Blogger kann genug Erfahrung unterstellt werden, um beim Thema Linksetzung sofort zu schnallen, worum es eigentlich geht.
    Besonders wenn man sieht, wohin da verlinkt wird.

    Naivität hin oder her, die Herren haben ja auch einen gewissen Anspruch an ihre Blogs, da muss man sich halt auch mal mit den geschäftlichen Seiten einer solchen Unternehmung beschäftigen. Geworben wird schliesslich auch überall.

    Und auch wenn ich weiss, das Kollege Zimmermann nur der satirischen Überhöhung diente, diese Aktion in einen Zusammenhang mit tatsächlichen Straftaten zu stellen, ist nun wirklich absurd.

    Ich glaube, Trainer, du trauerst hier einem Ideal ( bzw. einem Bild von der Blogosphäre ) nach, das es so schon längst nicht mehr gibt.

  53. Pingback: Trainers Aufgabenspektrum. « angedacht

  54. Nee, nee. Nur weil hier jemand versucht seine Haut zu retten, bleibt die ganze Aktion in meinen Augen höchst dubios. Von Wohlgefallen kann da keine Rede sein.

    @B.Schuss: Genau diese Informiertheit die du hier normativ unterstellst, existiert eben nicht. Der größte Teil der Blogger hat davon keine Ahnung. Ich habe mit wirklich vielen Sport-Bloggern Kontakt und habe mir also darüber eine Meinung bilden können.
    Und das Geschäftsmodell vom Täter ist genau darauf ausgerichtet, die Unwissenheit auszunutzen. Daher ist die Verbindung zu Kollege Zimmermann absolut treffend. Da ging es um die gleiche Masche. Und wer sagt eigentlich, dass Schleichwerbung keine Straftat ist?

  55. Noch ein historisches Detail. Ede Zimmermann hatte eine zweite Sendung: „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“. In der hat er nicht gefahndet, sondern die vielfältigen Methoden von harmlos wirkenden Betrugsszenarios aufgezeigt. So gesehen passt die Anspielung an den alten Griesgram schon ganz gut. Ich finde, dass man eines nicht übersehen sollte. „Der Täter“ hat versucht, sein Handeln als völlig harmlos darzustellen. Das ist sein gutes Recht. Aber die eigentliche Crux. Das nenne ich Bauernfängerei. Wer seine Anbindung an ein bestimmtes Redaktionsbüro (http://195.30.99.132/ mit Bild auf der Seite „Editorial Team“) lieber verschweigt und statt dessen so tut, als arbeite er für den Auftraggeber dieser Firma, der soll mir nicht erzählen, er wusste nicht, was er tut, als er gleich zwei irreführende Links gesetzt hat.

  56. Ich .. äh.. bin verwirrt. Bin ich nun kein Popelblog, weil ich die Effzeh Texte ebenfalls angeboten bekommen habe, oder doch, weil wir ja eh alle Popelblogs sind?

  57. mars, meinst du das?

    „ich hatte Dich vor einiger Zeit schonmal angeschrieben, um zu erfahren, ob Du evtl. noch Co-Blogger für Deine Seite spielbeobachter.twoday.net suchst. Vielleicht kannst Du mir ja kurz eine Rückmeldung geben, ob das für Dich interessant ist (auch bei negativer Antwort).

    Ich kooperiere hier mit betfair, hätte gerne zwei Links (frei platzierbar, je nach Wunsch der Blog-Inhaber) pro Artikel und würde diese dann exklusiv für Dich schreiben. Mein Themenschwerpunkt ist Fußball, als Fan des FC natürlich vorwiegend alles was rund um Kölle geschieht, habe aber auch die 3. Liga intensiv verfolgt und in der abgelaufenen Saison darüber berichtet. Gerne schicke ich Dir bei Wunsch auch einen Probeartikel, der thematisch auch auf Deine Seite passen könnte.

    Würde mich freuen, eine Antwort von Dir zu erhalten

    Beste Grüße…“

    oder meinst du das:

    „….

    Sag‘ mir doch bitte Bescheid, wenn das auch für Dich prinzipiell interessant ist. Ich würde mich sehr freuen und habe zur Illustrierung einen Probeartikel angehängt, der bereits auf http://effzeh.blogspot.com/ veröffentlicht wurde. Vor allem in Bezug auf die Verlinkung kannst Du da erkennen, ob so etwas in der Art für Dich in Frage kommen könnte. Da meine Gedanken rund um den FC jedoch so ausufernd sind, kann ich mir sehr gut vorstellen, auf einer weiteren Web-Präsenz zu posten, und Dir natürlich bei Wunsch auch frische und exklusive Artikel anbieten. Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen. “

    und wo hast du da bitte die „Effzeh“-Texte angeboten bekommen? Oder kommst Du wirklich von ‚nem andern Planeten ;-) Grüß mir bitte E.T!!!

  58. Was willst Du? Sollen wir jetzt alle sagen: Du armer, armer, armer Täter .. du kannst ja nix dafür. Wir sind die Doofen, die nix kapieren. Hättest Du das gerne?

  59. Junge, Junge, was das Wellen schlägt. Der Trainer hat doch immerhin für so einen Sturm im Wasserglas gesorgt, dass Dülps Vorwurf in Zukunft vielleicht mehr Berechtigung hat, als er es vorher hatte – jetzt sollten einige Leute mehr an Naivität verloren haben. Chapeau!

    Aber auch bei Page-Rank 5 finde ich es nicht automatisch eine Pflicht des Bloggers, ein gewisses Maß an Professionalität zu liefern. Das ist doch das schöne am Internet, dass jetzt auch die privatesten Meinungen weitläufig Gehör finden können. Immer mal wieder warnen sollte man vor den Bauernfängern sicher trotzdem. Oder anderen Fallstricken, wie der Impressumspflicht, die ruck, Zuck auch den unbedarften Blogspotblogger abmahnverdächtig macht.

    Weitermachen!

  60. @moldo – nö, ihr könnt euch ja von mir aus aufregen, wie ihr wollt – ich wollte nur der allgemeinen legendenbildung vorbauen und „tatsachen, die nicht der wahrheit entsprechen“ (um mal im jargon zu bleiben;-) ausräumen

  61. Du hast versucht zu täuschen, Täter, da beisst die Maus keinen Faden ab. Egal was du jetzt noch absonderst (um mal im Jargon zu bleiben :-)

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  64. Pingback: Tschüss und… auf Wiedersehen! | Welt Hertha Linke - Hertha BSC Berlin Blog



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