FIFA INTERNATIONAL SOCCER

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Mal wieder Langeweile? Die Sommerpause will nicht enden, das eigene Team kauft nur Gurken ein, droht im Mittelmaß zu versinken oder gar in die zweite Liga abzusteigen? Die elendigen Champions-League-Qualifikations- und Testspiele zermürben bis zur Unkenntlichkeit?

Trainer Baade weiß Abhilfe, und die kommt in knappen 1,5MB daher: FIFA International Soccer als kostenloser Download. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, müsste das Spiel ungefähr von 1995 stammen, somit genau zwischen jener Phase liegen, in der Fußballspiele noch aus der Vogelperspektive im 2D dargestellt waren, und jener, in der man aus diversen Perspektiven in 3D auswählen konnte bzw. kann und die Tricks à la Cristiano Ronaldo, welche damals noch Romário oder Bebeto gewesen sein müssten, auf dem Vormarsch waren.

Eine Reminiszenz medium sozusagen, nicht englisch, wie es z. B. Commodore International Soccer wäre oder das hier ebenfalls schon erwähnte „Peter Shilton’s Handball Maradona“.

Die Steuerung macht nur ganz am Anfang etwas Schwierigkeiten, nach kurzer Eingewöhnung ist der Spielspaß ganz genau wie damals wieder da, vor allem, wenn man ein komplettes WM-Turnier durchspielen kann, mit komplettem Look & Gewinn.

Vorher noch schnell gegen befreundete Nationen testen.

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Sich die eigenen Stärken und Schwächen grafisch darstellen lassen.

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Nach der Auslosung die komplette Gruppenaufteilung und ganz besonders die eigene Gruppe genau studieren, auch wenn die Dinger eigentlich Gruppen und nicht Divisions heißen sollten.

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Sich von einem Mann in Pixeln mit klugen Sprüchen auf die Partie einstimmen lassen. (Anders als bei späteren Versionen muss man hier noch keinen Wolf-Dieter Poschmann mit den immer selben 3,5 Sprüchen pro Spielsituation ertragen.)

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Die Seitenwahl gewinnen oder verlieren (mit animierter Münze!).

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Sich von den Engländern foulen lassen, woraufhin der foulende Engländer ob der Weichheit der Gepflogenheiten des internationalen Schiedsrichtertums völlig verdattert auf die erhaltene Gelbe Karte schaut.

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Siege bejubeln, wie man es früher tat: durch in die Luft hüpfen.

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Auch schon mal doof im Abseits stehen.

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Um dann doch wieder festzustellen, dass man in einem Computerspiel ist, wo Tore noch angemessen auf der Anzeigetafel gewürdigt werden.

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Nach der Vorrunde den weiteren Turnierverlauf verfolgen.

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Schließlich im Finale stehen, um am Ende festzustellen …

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… äußerst realistisch auch damals schon, wurde das bekannte Zitat von Gary Lineker in die Engine des Spiels eingebaut: Am Ende gewinnt immer Deutschland.

Schöne Bilder, wie die Jungs den Pokal in die Höhe recken, sich umarmen und die Fotografenschar alles ablichtet.

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Hier geht’s zum Download von FIFA INTERNATIONAL SOCCER.

(Ich hab nicht mal danach gesucht, es lief mir beim Wilfing so zu.)

7 Kommentare

  1. Pah. Viel zu modern. Retro ist nur echt in 2D. Und wie das Lexikon schon sagt:

    Am meisten Spaß macht es, wenn man gegen Freunde spielt. Da gibt es zu lachen und zu ärgern. Alles dabei eben ;-). (…) Die Musik ist super *sing*.

  2. Hab ich das als Kind immer auf dem Gameboy gespielt? Jendenfall war es sehr ähnlich.

  3. Auch wenn es nicht wirklich etwas gebracht hat. Bei knapper Führung habe ich mir kurz vor Ende einer Partie immer extrem viel Zeit bei einem Einwurf gelassen und damit meine Gegner zur Weißglut gebracht. Einige jedenfalls, die tatsächlich glaubten, daß man mit dieser Taktik Zeit schinden konnte. Ging natürlich nicht, da die Zeitnahme während Spielunterbrechungen angehalten wurde. Ist bei aktuellen Spielen wohl immer noch so.

  4. als Kind immer auf dem Gameboy gespielt

    Scheiße, bin ich alt. Als der Gameboy nach Europa kam, war ich definitiv kein Kind mehr.

  5. Gülden, diese aktive Vergangenheitsbewältigung. Ich hab mir gern mal die Nächte mit BM und BMP um die Ohren geschlagen: http://www.managerspiele.net/

  6. Also wenn jetzt auch noch Managerspiele in die Runde geworfen werden, ja dann kann es nur eines geben: Anstoss 3. Maximimale Dauerdauer: 27 Std. am Stück ;-)



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