Ich verstehe.

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Es hat lange gedauert. Lange war ich auf dem Sprung, ein ganz Großer in unserem geliebten Volkssport zu werden. Bei nur 1,73m kann das natürlich nur metaphorisch gemeint sein — und das ist es auch. Immerhin klopfte der eine oder andere Oberligist mal an. So wie natürlich jeder, der früher mal Fußball gespielt hat, eigentlich zu Höherem berufen war, so auch ich. Ich wusste lange Zeit nicht, woran es gescheitert sein sollte. Mangelnden Trainingseinsatz konnte ich mir nicht vorwerfen, ich war mir auch als Linksaußen für Drecksarbeit nach hinten nicht zu schade, wenn es mal wieder 0:9 stand und ich auf der Linie retten musste.

Aber irgendetwas stand einer richtigen Karriere im Fußball im Wege. Heute habe ich endlich verstanden. Im äußerst interessanten Interview mit dem Tagesspiegel [Link leider tot.], in dem man noch einiges andere Wissenswerte erfährt, antwortet Kasey Keller auf die Frage, wie der US-amerikanische Nationaltrainer Bruce Arena den Zapfenstreich im amerikanischen Nationalteam handhabt, unter anderem:

„Und mal ehrlich: Welcher Idiot würde das ausnutzen und sich am Abend vor einem Spiel besaufen?“

Bingo.

Ein Kommentar

  1. Bei so Typen wie Mario Basler war das dann wohl gut, dass es in Deutschland noch den guten alten Zapfenstreich gegeben hat.



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