Im Fußball gibt es nur eine Farbe, die zählt

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…die des Trikots.

Uh, ja. Die nächste Verklärung des Fußballsports, der etwas zu leisten im Stande sein soll, was das normale Leben nicht schafft, wobei Fußball schwanzkatzenderweise auch Teil des normalen Lebens ist.

Freundschaften, Zusammenhalt, Brücken schaffen, wo Schluchten waren, all das und noch viel mehr.

Ich verstehe weder, was mir diese gesamte Kampagne sagen soll, noch was am Fußball so unglaublich anti-rassistisch und anti-fremdenfeindlich sein soll. Auch Nazis spielen Fußball, und ganz besonders haut man im Fußball gerne mal dem Gegner auf die Fresse, ob der nun schwarz oder weiß oder aus dem Nachbar-Stadtviertel ist. Im Fußball gibt es nicht mehr oder weniger Rassismus als im restlichen normalen Leben, eben weil der Fußball Teil des normalen Lebens ist.

Ich will jetzt nicht an des Fußballs Stelle etwas anderes zu etwas verklären, was es nicht ist oder kann, würde aber annehmen, dass man im Schachklub auf weniger Rassisten und Arschlöcher trifft als im Fußball. Zum Beispiel im Schachklub.

Falls jemand den Zweck dieser Kampagne versteht, bitte ich um Aufklärung.

5 Kommentare

  1. And some boys never stop chasing girls. Because of their big balls.
    Vielleicht sollte man mal einen Froschfr- upsi, Franzosen fragen, oder einen frankophilen Kenner der Szene dort.

  2. dieser Kampagne kommt aus Frankreich. Man soll nicht nach dem Zweck einer Franzosiescher Kampagne suchen, das ist nur ein Zeitverlust. Sie machen es aus ihren Emotionen, ohne einen Zweck zu entdecken.

    Vielleicht kam sogar das Bild zuerst, die Worte nur spaeter.

  3. Es soll ja Leute geben, die auf Demonstrationen gehen. Die ziehen dann in der Regel durch die Straßen und nicht durch die Schachklubs. Die Gründe dürften ähnlich gelagert sein.

  4. Eine Aktion des französischen Verbands auf Englisch ist auch sehr international.

  5. Pingback: Fangemeinschaft Nordost



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