In der Zukunft werben

| 4 Kommentare

Noch sind wir nicht so weit, dass wir zeitreisen können. Ich möchte auch gar nicht zurück in diese komischen Klamotten, die mir meine Eltern als 4-Jährigem verpasst haben. Ich möchte auch nicht noch mal zur Beerdigung von Oma müssen und schon mal gar nicht noch mal diesen blöden Unfall kurz nach der Führerscheinprüfung bauen.

Zugucken würde ich allerdings schon gerne, wie das damals war, als wir 1974 gegen die DDR verloren oder als wir Australien 3:0 nach Hause schickten. Was ich dann auch entscheiden könnte, wäre, mir einen Gruß aus der Vergangenheit ins Jetzt zu schicken. Ich könnte mich als DDR-Fan getarnt vor eine Kamera schleichen und mich interviewen lassen. Oder einfach irgendwo im Stadion Bandenwerbung machen.

Jedes Mal, wenn dann die Aufzeichnung der Spiele in diesem Stadion gezeigt wird, egal wann, also zum Beispiel heute, würde ich mit mir selbst kommunizieren. „Hallo Trainer, geh endlich ins Bett.“ oder Ähnliches könnte ich mir zurufen. Aus der Vergangenheit in die Zukunft. Wer jetzt bei der WM 2006 z. B. beim Finale Bandenwerbung macht, wird genau das tun. Einmal bezahlen, bei jeder Ausstrahlung wieder seinen Namen oder seine Marke sehen. Praktisch.

4 Kommentare

  1. Dafür baut Dir nie einer ’ne Zeitmaschine!

    Hol Dir lieber den Sportallmanach aus der Zukunft!

  2. Des Trainers Renault Clio ist ne Zeitmaschine. Darin finden sich Zeitungen aus dem Jahr 2001, Bananenschalen aus dem Jahre 2003 und Musik aus den 80ern.

  3. Zeitmaschinen wurden aber nur in DeLoreans gebaut.

  4. Den angeblichen Bananenschalen muss ich hier aufs Empörteste widersprechen.



Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.