„MSV-Macher“ Hellmich und seine Megalomanie

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Man erinnert sich dunkel an einen gewissen Gerhard Schröder, der auch dachte, die Regierungsbildung liefe nur über seine Person. Es kam dann alles ganz anders, und auch beim MSV wird der Verein nicht in der Versenkung verschwinden. In der zweiten Liga möglicherweise, aber doch nicht gänzlich aufhören zu existieren.

Wenn ich die Lust verliere, geht der MSV den Bach runter. Mehr Menschlichkeit, wie ich dem Klub entgegenbringe, geht gar nicht.

Das falsche „wie“ lassen wir unter Lokalkolorit durchgehen, dass er dem Klub „Menschlichkeit“ entgegebringt, mag vielleicht im Vergleich zu Michael A. Roth zutreffend sein, ansonsten braucht so ein Verein ohnehin nicht in erster Linie Menschlichkeit, sondern Erfolg und Fundamente, die eben nicht zusammenbrechen, wenn nur ein Kopf („Mäzen“) die Lust verliert.

Hier outet sich Hellmich also von selbst als jemand, der unfähig ist, Strukturen zu schaffen, die unabhängig von ihm funktionieren. Wir haben nichts anderes erwartet.

3 Kommentare

  1. Das ist doch überall in der Liga das gleiche, wenn die großen Herren und „Schöpfer“ mittelmäßiger Vereine kritisiert werden, wenn es mal nicht so gut läuft. Sicher haben die Vereine ihnen viel zu verdanke und stünden häufig nicht dort, wo sie jetzt angekommen sind. Sei es nun ein Dieter Hoeneß, der sich über die mangelnde Anerkennungskultur in der Hauptstadt beschwert, der Wundertäter Hellmich in Duisburg oder der kleine Roth in Nürnberg. Der Erfolg macht einige Betriebsblind und kritikunfähig. Leider…

  2. Hellmich und Roth beweisen, daß entegen anderer Beobachtungen, die Zeit der Alleinunterhalter in den Vereinen immer noch nicht vorbei ist. Auch wenn Hellmich im Gegensatz zu seinem Amtskollegen Roth nicht gerade mit der Anwendung von Schusswaffen droht…

  3. Schlimm ist doch eigentlich, dass die Wurst (Hellmich) auch noch bekennendes „Schlacke-Mitglied“ ist. Unter den Umständen bin ich natürlich für die entgegengebrachte Menschlichkeit mehr als dankbar.



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