Neue Offenheitsoffensive bei den ÖR

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„Wir sind alt …

… belästigen Sie uns also bitte nicht mit Fakten, wo es auch Emotionen tun.“

Man kann nur beten (was bekanntlich nicht hilft), dass es in diesem neuen Kalenderjahr nicht wieder zu einem Taliban-der-Fans-Vorfall im Zusammenhang mit Ahnungslosigkeit in einer der „Schwätzschauen“ kommt, wie sie mit diesem Plakat beworben werden.

Reines ÖR-Bashen ist natürlich langweilig, billig und platt. Wie platt, langweilig, billig, verantwortungslos, aufhetzend und eine Schande fürs menschliche Gehrin ist dann aber erst reines Fan-Bashen, wenn man anders als auf dieser Seite hier dort den Hebel mit der längeren Reichweite zur Verfügung hat? „Wir sind Talk“, lautet der Originalslogan des Plakats, und man kann nur seufzen: „Ja, leider“.

PS: Vorsorglich angemerkt: Wie „alt“ man in diesem Kontext ist, findet sich nicht auf der Geburtsurkunde. Die Bereitschaft, mehr oder weniger vielschichtige Sachverhalte zu erfassen und ihrer Komplexität angemessen abzubilden, ist hier gemeint. Grundlegende Einführung hier.

Ein Kommentar

  1. Ich denke, es ist ziemlich müßig, sich darüber noch aufzuregen. Den Anspruch, sich ernsthaft mit Sport auseinanderzusetzen haben die ÖR doch schon lange weitestgehend aufgegeben. Chauvinistisch-populistisches Betroffenheitsgeschwätz/Brüllaffentum in allen Varianten bis zum Erbrechen – und gut ist (weiß nicht, wieso mir gerade der Name Schmelzer einfällt). Es muß halt auf Teufel komm raus Quote gemacht werden und die holen sie halt bei ihrem Stammpublikum ab. Es braucht auch keine Fachleute, denn schließlich wird jeder, der seinen Namen ohne abzulesen aufsagen kann, sofort als ARD/ZDF-Experte geadelt. Da kann man die Ansprüche der 10% der Zuschauer, die noch unter 50 sind schon mal vernachlässigen.
    Nachdem die Finanzierung jetzt so gut geregelt ist, ist es ja auch bald egal, ob überhaupt noch jemand zuschaut.



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