Sein Fußwerk beherrschen

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Zugegeben, das Tor von Nuri Sahin gegen Bayern München war exquisit und wunderbar anzusehen. Mögen sonstige Fähigkeiten zur Empfindung von Schönheit in anderen kulturellen Metiers auch arg verkümmert sein, dieses Tor kann man dann doch als tatsächlich erfreulich wahrnehmen. Und so geschah es dann auch.



b.münchen1- 2b.dortmund nuri ?ahin gol 26 ?ubat 2011
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Doch mögen der Autor wie wahrscheinlich auch seine Leser nur in einem von zehn Fällen dazu in der Lage sein, den Ball aus dieser Position in den Winkel zu geodreiecken, für jemanden, der Fußball als Profession ausübt und diese täglich trainiert, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein.

Wer an jener Stelle auf dem Spieleld, unbedrängt!, es nicht in neun von zehn Fällen schafft, den Ball im Winkel unterzubringen, von dem darf man berechtigterweise behaupten, dass er sein Fußwerk nicht beherrscht.

Insofern war Nuri Sahins Tor ein sehr schön anzusehendes, von jener Stelle aus dennoch trivial.

10 Kommentare

  1. Von der Technik her gesehen richtig, aber unterschätz nie die Psychologische Komponente.

  2. Winkel? Welcher Winkel? Der Ball war leidlich halbhoch, als er über die Linie ging. Die Wiederholung aus der Hintertorperspektive zeigt das sehr deutlich.
    So gesehen beherrschte er in der Situation sein Fußwerk nur mäßig.
    Davon ab: Schakin?

  3. Von ca. 350 Profis der 1. BL sind m.E.höchstens ein Fünftel in der Lage, ein derartiges Tor zu erzielen. Dabei war es noch nicht mal ein Treffer in den Winkel.
    Meiner und des Trainers Logik folgend verwundert es dann nicht, dass Spieler wie z. B. Franz, Pezzoni und Freis in der BL spielen (dürfen).Wat ne Kirmesliga…

  4. Öhm, ich meinte natürlich den unteren Winkel. Aber selbst den trifft er nicht, stimmt.

    Schakin? Gitler?

  5. Nee, Stevens :D
    Den Eintrag über die Namen und wie man sie korrekt ausspricht hab ich weder gesucht noch erinnere ich mich explizit an die korrekte Aussprache des Namens Nuri Sahin, aber der etwas ältere, mittelaufgeregte Herr Reporter in dem verlinkten Halbhochschlenztor sagt immer Schakin – nee, Schakiin, da wollt ich nochmal fragen…

  6. Neun von zehn: Ich habe ja nie Fussball gespielt. Aus der persönlichen (technikfreien) Erfahrung in anderen Sportarten möchte ich aber behaupten, dass dies evtl. fürs Training gilt, nicht aber fürs Spiel. Und da muss man gar nicht die Druck-Lüge wieder aufwärmen, es ist einfach was anderes, wenn Du so einen hoppelnden Ball vor Dir, vier Gegenspieler auf Dich zurennen siehst und vor allem genau weisst, dass Du keine Ahnung hast, wo sich die anderen Gegenspieler gerdae befinden und was diese als nächstes anstellen. Dann noch ein kurzer Gedanke, ob man nicht doch abspielen.. und schon ist es wieder mal zu spät, und man haut lieber schnell irgendwie druff.

  7. er trifft dort in den Winkel, wo der Winkel genau 180° ist.

  8. Ich finde ja im Übrigen Poldis Tor vom letzten Spieltag medial deutlich unterrepräsentiert.
    DAS war mal ne Bude. Deutlich feiner als das vom Sahin. Und gar nicht mal so viel weniger wichtig

  9. es gibt fürs Fußwerk wichtigeres als Tore: http://tinyurl.com/cantonakill

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