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Schlagwort: Borussia Dortmund

Dänische Spieler mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga

Dänemark hat im Jahr 2021 nur rund 5,8 Millionen Einwohner, also etwa so viele wie das Ruhrgebiet. Aufgrund der großen geographischen Nähe zu Deutschland und natürlich der enormen Popularität des Fußballs in dem kleinen Land liegt es bei der Zahl der in der Bundesliga aktiv gewesenen und seienden Spieler insgesamt aber auf einem Top-Rang in der Liste der Länder, die ausländische Spieler in der Bundesliga stellten, nämlich dem zweiten Platz. Nur aus Brasilien stammten mehr Ausländer in der Bundesliga als aus Dänemark. Sage und schreibe 134 Spieler aus Dänemark sind es bis zum heutigen Tag, die ihre Fußballschuhe in der ersten Bundesliga für einen deutschen Club schnürten, aus Brasilien zurzeit 167. Auf Rang drei liegt ein weiteres direktes Nachbarland von Deutschland, bei dem im Falle eines Wechsels sogar die Sprachbarriere entfällt. Österreich stellte bislang 129 Spieler, aus der Schweiz auf Rang acht waren es hingegen erst 97 Spieler. Hier soll es aber um die Dänen in der Bundesliga gehen. Alle 134 Spieler aufzulisten würden den Rahmen dieses Beitrags sprengen, auch wenn bekanntlich das Internet nach unten offen ist.

Willkürlich wurde also die Grenze der 20 Spieler aus Dänemark mit den meisten Einsätzen gewählt, welche hier nun präsentiert werden. Der Däne mit den allermeisten Einsätzen absolvierte die ganz passend recht heimatnah für den SV Werder Bremen und den Hamburger SV. Der 1944 geborene Ole Björnmose ist allerdings leider schon verstorben. Auf Rang 2 folgt mit Ebbe Sand ein echtes Schalker Urgestein, der zwar zu spät für den UEFA-Pokalsieg 1997 ins Ruhrgebiet wechselte, dennoch eine äußerst erfolgreiche Zeit beim FC Schalke 04 erlebt, vor allem im Vergleich zum gegenwärtigen Darben des Revierclubs.

Liste dänische Spieler in der Bundesliga

Name Clubs Einsätze
Ole Björnmose Werder Bremen
Hamburger SV
323
Ebbe Sand FC Schalke 04 214
Per Röntved Werder Bremen 194
Flemming Povlsen 1. FC Köln
Borussia Dortmund
187
Jannik Vestergaard TSG Hoffenheim
Werder Bremen
Borussia Mönchengladbach
185
Johnny Hansen 1. FC Nürnberg
FC Bayern München
185
Allan Simonsen Borussia Mönchengladbach 178
Jan Heintze Bayer Uerdingen
Bayer Leverkusen
140
Leon Andreasen Werder Bremen
FSV Mainz 05
Hannover 96
133
Daniel Jensen Werder Bremen 133
Bjarne Goldbaek FC Schalke 04
1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
132
John Danielsen Werder Bremen 131
Yussuf Poulsen Rasenballsport Leipzig 127
Peter Nielsen Borussia Mönchengladbach 126
Henning Jensen Borussia Mönchengladbach 125
Stig Töfting Hamburger SV
MSV Duisburg
125
Henrik Andersen 1. FC Köln 125
Bo Svensson Borussia Mönchengladbach
FSV Mainz 05
122
Sören Colding VfL Bochum 114
Christian Poulsen FC Schalke 04 111

Stand 28.01.2021

Wie man sieht, lohnt es sich also immer wieder mal, seine Scouts in Richtung Norden ausschwärmen zu lassen. Viele bundestaugliche Spieler warten in Dänemark darauf, entdeckt zu werden. Hilfreich ist es dabei natürlich auch, wenn man per TV die höchste dänische Spielklasse, die Superliga, zu verfolgen. Das kann man ganz bequem per TV erledigen und kann im Fall der Fälle am heimischen PC auch auf die Dienste eines VPN-Text zurückgreifen, um so stets im Wortsinne im Bilde zu sein.

Dänischer Fußball dauerhaft stark

Mit den bislang 134 Spielern, die aus Dänemark kommend in der Bundesliga aktiv waren, und dem damit verbundenen 2. Rang in der absoluten Wertung der Bundesligaspieler pro Land außerhalb Deutschlands erklären sich auch die großen Erfolge der dänischen Nationalmannschaft. Zwar qualifizierte diese sich erst 1986 erstmals für ein großes Turnier, die WM in Mexiko. Seitdem ist man aber mit wenigen Ausnahmen Stammgast sowohl bei WM- als auch bei EM-Endrunden mit der bekannten absoluten Krönung, als man 1992 den EM-Titel in Schweden durch ein 2:0 im Finale über die Auswahl der BRD gewann.

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Meiste Bundesliga-Einsätze für Borussia Dortmund

Erst seit relativ kurzer Zeit belegt der Ballspielverein Borussia Dortmund den 2. Platz der Ewigen Tabelle der Bundesliga. Und dies, obwohl er nicht mal am zweitmeisten Saisons in der 1. Bundesliga absolviert hat. Hier steht immer noch Werder Bremen an erster Stelle, das nur eine Saison verpasste, vor dem FC Bayern München, der zwei Saisons verpasste. Die Dortmunder hingegen verbrachten – auch wenn es heutzutage schwierig vorzustellen ist – Mitte der 1970er Jahre ganze vier Saisons in der 2. Bundesliga, bzw. zunächst sogar noch in der Regionalliga, welche damals allerdings die zweithöchste Spielklasse darstellte, da die 2. Liga noch gar nicht gegründet war.

Dennoch kommen sie vor allem seit Mitte der 1990er Jahre fast immer zu massig Punkten pro Saison, was ihnen diese Vize-Position in der Ewigen Tabelle ermöglicht. Während man sich heute aber darauf verlegt hat, teilweise sehr junge, aber höchst vielversprechende Spieler einzukaufen und diese nach wenigen Saisons gewinnbringend weiterzuverkaufen, hatte man vor allem in den 1980er und auch noch in den 1990er Jahren einen Stamm von einigen Spielern, die sehr lange Zeit beim BVB verbrachten. Das schlägt sich auch deutlich in der untenstehenden Liste nieder.

Meiste Spiele in der Bundesliga für den BVB

Spieler Einsätze
Michael Zorc 463
Roman Weidenfeller 349
Dedé 322
Stefan Reuter 307
Lars Ricken 302
Günter Kutowski 288
Sebastian Kehl 274
Mats Hummels * 267
Marcel Schmelzer * 258
Lukasz Piszczek * 256

* Spieler noch aktiv

Stand 14.12.2020

Allerdings findet man auch noch gleich drei Spieler, die sogar aktuell noch für den BVB aktiv sind und alle Austauschprozesse überstanden haben. Dies vielleicht auch deshalb, weil sie auf Positionen tätig sind, auf denen man eher selten junge Spieler findet, die höchsten Ansprüchen genügen. Weshalb man auf ihren Positionen auch ingesamt eine geringere Fluktuation hat. Noch in dieser Saison könnten alle drei betreffenden Spieler die Nr. 7 der Liste, Sebastian Kehl noch ein- oder überholen.

Interessant, dass gleich zwei der zehn Spieler von Borussia Dortmund mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga auch heute noch an prominenter Stelle für den Club aktiv sind. Michael Zorc ist seit gefühlten Ewigkeiten Manager der Borussia, der Spieler und Trainer kauft und verkauft, bzw. einstellt und beurlaubt. Und Sebastian Kehl ist zurzeit eine Art Bindeglied zwischen Vorstand und Mannschaft und soll wohl langfristig oder sogar schon mittelfristig als Nachfolger von Michael Zorc aufgebaut werden.

Nur Burgsmüller mit mehr Toren als Zorc

Starke 463 Spiele absolvierte der auch noch aus Dortmund selbst stammende Michael Zorc in seiner zwischen 1981 und 1998 andauernden Karriere allein in der Bundesliga. Insgesamt kommt er samt DFB-Pokal, Europapokal und nicht zuletzt Weltpokal sogar auf 572 Pflichtspiele für seinen BVB. Schwer zu glauben, dass er beim gegenwärtigen Umgang mit Spielern in Kürze abgelöst werden wird. Weshalb man sich bei Sportwetten vielleicht lieber auf andere Themen konzentrieren sollte, wie den nächsten Torschützenkönig oder Deutschen Meister oder gleich auf Spiele im Online Casino zurückgreifen sollte, welche bekanntlich im Netz rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Übrigens erzielte jener Michael Zorc mit 131 BL-Toren auch die zweitmeisten aller Spieler des BVB, nur überboten von Manfred „Manni“ Burgsmüller, der es auf 135 Tore im schwarz-gelben Dress des BVB brachte. Während es bei Manni Burgsmüller aber lediglich ein einziger Elfmeter war, der zu seiner Gesamtzahl an Toren beigetragen hat, waren es bei Michael Zorc 49 seiner 131 Tore, die er per Strafstoß erzielte. Über lange Jahre war er der Stamm-Elfmeterschütze, weil er sich hier ungemein sicher zeigte. In seiner Zeit in der Bundesliga verwandelte er 49 von 57 Strafstößen, zu denen er antrat.

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Jüngste Bundesligaspieler bei ihrem Debüt

Lange Zeit war Jürgen Friedl der jüngste Spieler, der je in der Bundesliga eingesetzt wurde – und das als Torhüter. Während Friedl aber wegen einer Verletzung des Stammtorhüters während einer Bundesliga-Partie eher ungeplant zu seinem Debüt kam, sah dies bei nahezu allen anderen Mitgliedern dieser Liste gänzlich anders aus.

Der Trend geht schon seit einigen Jahren zu immer jüngeren Spielern, sodass mit Ausnahme von eben jenem Friedl alle in den letzten ca. zwei Dekaden ihr Debüt feierten. Der aktuell bestehende Rekord wird aber wohl auf Jahrzehnte hinaus nicht zu schlagen sein. Zwar ist die Senkung des Mindestalters für einen Einsatz in der Bundesliga auf 16 Jahre dauerhaft. Doch dass der neue Rekordhalter Youssoufa Moukoko genau einen Tag nach seinem 16. Geburtstag eingesetzt werden konnte, war schon ein ziemlich glücklicher Zufall. Bis das nächste Talent seiner Qualität heranwächst, könnte es noch einige Zeit dauern. Und dann müsste dieses neue Talent auch noch genau an seinem 16. Geburtstag oder maximal einen Tag später eingesetzt werden, um den bestehenden Rekord zu brechen oder einzustellen. Dafür wiederum müsste der Spielplan eine Partie seines Clubs optimal legen. Immerhin eine Chance von 1:7 besteht dafür zwar, doch gemixt mit dem überaus seltenen Vorkommen derartiger Supertalente wie Youssoufa Moukoko darf dieser sich wohl erstmal eine Zeit lang im Lichte seines Rekords sonnen.

Jüngste Debütanten in der Bundesliga

Hier aber nun die komplette Liste all jener zehn Spieler, die die jüngsten waren, als sie ihr erster Bundesligaspiel absolvierten.

Spieler Club Alter
Youssoufa Moukoko Borussia Dortmund 16 Jahre, 1 Tag
Nuri Sahin Borussia Dortmund 16 Jahre, 335 Tage
Yann Aurel Bisseck 1. FC Köln 16 Jahre, 362 Tage
Florian Wirtz Bayer 04 Leverkusen 17 Jahre, 15 Tage
Jürgen Friedl Eintracht Frankfurt 17 Jahre, 26 Tage
Ibrahim Tanko Borussia Dortmund 17 Jahre, 62 Tage
Giovanni Reyna Borussia Dortmund 17 Jahre, 66 Tage
Jude Bellingham Borussia Dortmund 17 Jahre, 82 Tage
Josha Vagnoman Hamburger SV 17 Jahre, 89 Tage
Simon Asta FC Augsburg 17 Jahre, 107 Tage

Stand 14.12.2020

Auffällig natürlich auch für den weniger aufmerksamen Leser, wie groß der Anteil von Spielern von Borussia Dortmund in dieser Liste ist. Der Club hat es sich in den letzten Jahren zur Strategie gemacht, europaweit oder sogar noch darüber hinaus nach den erfolgreichsten und vor allem vielversprechendsten Talenten zu fahnden. Diese werden dann so sie willig sind verpflichtet und man lockt sie nicht zuletzt damit, dass sie beim BVB auch sehr früh schon realistische Chancen auf den Sprung in die Profi-Mannschaft bzw. sogar auf Einätze in dieser haben werden. Diese Strategie zahlt sich mit nicht weniger als der Hälfte der Einträge in dieser Liste offenbar aus.

Diese Spieler von Borussia Dortmund haben teilweise eine so hohe Qualität, dass sie den Club durchaus mal wieder zur Deutschen Meisterschaft schießen könnten und die lange Serie an Titeln des FC Bayern München unterbrechen könnten. Ob es dazu kommt, darauf kann man natürlich bei den bekannten Anbietern von Sportwetten einen Tipp abgeben. Sinnvoll ist es, wenn man dabei auch die diversen Möglichkeiten für einen Betangebotscode nutzt, die die Buchmachern immer wieder machen. In der aktuellen Saison 2020/21 spielen schließlich gleich drei dieser jüngsten Bundesliga-Debütanten für den BVB und lassen diesen hoffen:

  • Youssoufa Moukoko
  • Giovanni Reyna
  • Jude Bellingham

Gut möglich also, dass dieser neuerliche „Baby-Sturm“ für den nächsten Meistertitel des BVB sorgt – was aber ebenso gut scheitern könnte.

Wer also eine attraktive Sportwette rund um die Bundesliga platzieren möchte, kann das ganz einfach tun. Geben Sie den speziellen SunnyPlayer Bonuscode 2020 ein und schon kann der Spaß beginnen.

Weitere Rekorde

Weitere interessante Fakten rund um die Bundesliga findet man zum Beispiel zum Thema der Spieler, die mit zwei verschiedenen Clubs deutscher Meister wurden oder der besten ausländischen Torschützen der Bundesliga. Wie man sieht, wird es trotz der Dominanz eines gewissen Clubs in Bezug auf die Meisterfrage nie langweilig rund um die höchste Spielklasse im deutschen Fußball.

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Beste ausländische Torschützen der Bundesliga

Wer in die Ewige Torschützenliste der Bundesliga blickt, wird feststellen, dass sich in den obersten Rängen immer noch nur ganz wenige Ausländer befinden. Das wird sich im Laufe der Jahre sicher noch weiter verändern, da die Auswirkungen der völligen Öffnung für europäische Spieler erst langsam zum Tragen kommen. Und normalerweise bleiben Spieler eines Kalibers wie Claudio Pizarro oder Robert Lewandowski auch eher selten einen Großteil ihrer Karriere in der Bundesliga, wenn sie doch wegen ihrer großen Qualität meist auch Angebote aus anderen europäischen Ländern erhalten.

Hier lohnt der aktuelle Blick auf die besten ausländischen Torjäger der Bundesliga aber dennoch, da sich da gerade wegen jenes Robert Lewandowski zuletzt einiges getan hat. Insgesamt ist er inzwischen sogar mittlerweile auf Rang 3 der Ewigen Torjägerliste vorgedrungen. Und falls er noch ein, zwei Saisons so weitertrifft wie zuletzt, überholt er auch noch den früheren Bayern-Trainer, Jupp Heynckes, der zurzeit noch an Rang 2 hinter dem wohl uneinholbaren Gerd Müller liegt. Außerdem war er in den letzten Jahren ingesamt fünf mal und zuletzt dreimal in Folge Torschützenkönig der Bundesliga. Da lohnt es sich wirklich, gegenwärtig zu überlegen, ob man nicht mal eine Wette auf ihn als Torschützenkönig der kommenden Saison wagen sollte. Nun aber der Blick auf all jene, welche in der gesamten Historie die meisten Tore in der Bundesliga erzielten, ohne dass sie fußballerisch gesehen Inländer waren oder sind.

Beste ausländische Torjäger der Bundesliga

Spieler Nation Clubs Tore
Robert Lewandowski Polen Borussia Dortmund, FC Bayern München 236
Claudio Pizarro Peru Werder Bremen, FC Bayern München, 1. FC Köln 197
Giovane Elber Brasilien VfB Stuttgart, FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach 133
Vedad Ibisevic Serbien Alemannia Aachen, TSG Hoffenheim, VfB Stuttgart, Hertha BSC, FC Schalke 04 127
Ailton Brasilien Werder Bremen, FC Schalke 04, Hamburger SV, MSV Duisburg 106
Arjen Robben Niederlande FC Bayern München 99
Pierre-Emerick Aubameyang Gabun Borussia Dortmund 98
Bum-Kun Cha Südkorea Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen 98
Anthony Yeboah Ghana Eintracht Frankfurt, Hamburger SV 96
Sergej Barbarez Bosnien Hansa Rostock, Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund 95

Stand 1. September 2020.

Laut den Anbietern auf bestenwettseiten.de schaffte es nur ein Spieler aus den Niederlanden in die Top 10, Arjen Robben , obwohl die Niederländer und die Österreicher sehr früh einen großen Teil des Ausländerkontingents ausmachten Die Bundesliga wurde gegründet. Die besten Stürmer gingen damals wahrscheinlich nach Italien, jetzt nach England und Spanien. Das heißt nicht, dass Arjen Robben kein guter Stürmer war, aber er kam auch erst in die Bundesliga, als er sich nicht dauerhaft in England und Spanien etablieren konnte.

Die Nationalitäten dieser Top-Torjäger

Ebenfalls ein wenig erstaunlich, dass es nur zwei Brasilianer in die Top10 geschafft haben: Giovane Elber und Ailton. Dabei kauft man doch schon lang aus jenem Land ein, in dem vermeintlich das Reservoir an Topspielern unendlich ist. Dafür holt dann ein anderer Südamerikaner die Kohle für diesen Kontinent aus dem Feuer: Claudio Pizarro, immerhin auf Rang 6 der Gesamt-Torjägerliste der Bundesliga und unter den Ausländern auf Platz 2, gerade erst überholt worden von Robert Lewandowski, der zuletzt 34 Tore erzielte.

Anders als Robert Lewandowski wurde Pizarro allerdings nie Torschützenkönig. Etwas, was Giovane Elber (2003) hingegen gelangt. Ebenso Pierre-Emerick Aubameyang (2017), Ailton (2004) und Sergej Barbarez (2001) sowie Anthony Yeboah gleich zweimal, 1993 und 1994.

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Trainer mit mindestens zwei Titeln im Europapokal

Als Spieler schrammte Hans-Dieter Flick knapp am Gewinn des EC 1 vorbei, als er 1987 mit dem FC Bayern München im Finale von Wien gegen den FC Porto unterlag. Aber vielleicht holt er ja jetzt als Trainer nach, was er damals knapp verpasste. Einzug in diese Liste würde er mit seinem ersten Titel im Europapokal als Trainer aber noch nicht finden. Denn hier in dieser Liste sind alle Trainer aufgezählt, die es seit Einführung des Europapokals schafften, mindestens zwei Titel zu gewinnen. Dies unabhängig vom Wettbewerb, von denen es früher drei verschiedene gab, heute noch nur noch zwei. Was die Angelegenheit, mindestens zwei Titel zu gewinnen natürlich etwas schwieriger macht, zumal der EC 2, also der Europapokal der Pokalsieger, lange als der am einfachsten zu gewinnende galt.

Wie dem auch sei, gleich über 30 Trainern gelang dieses Kunststück, mindestens zwei Titel im Europapokal als Coach zu holen. Absoluter und alleiniger Führender ist dabei ein auch aus dem deutschen Fußball bekannter Trainer, der mit einem seiner Sprüche sogar Eingang in die deutsche Alltagssprache gefunden hat.

Liste Trainer mit mindestens zwei Titeln im Europapokal

Zur Erläuterung: der EC 1 ist der Europapokal der Landesmeister bis 1992 und ab 1993 die Champions League. Der Europoapokal der Pokalsieger firmiert hier als EC 2, welcher bis 1999 Bestand hatte. Und der frühere UEFA-Pokal und die heutige Europa League gelten hier als EC 3, wobei dessen Vorläufer wiederum, der Messe-Pokal, keinen Eingang in die Wertung gefunden hat.

Titel Trainer EC 1 EC 2 EC 3
5 Giovanni Trapattoni 1985, Juventus Turin 1984, Juventus Turin 1977, 1993, Juventus Turin
1991, Inter Mailand
4 Bob Paisley 1977, 1978, 1981, FC Liverpool
4 Alex Ferguson 1999, 2008, Manchester United 1983, FC Aberdeen
1991, Manchester United
4 Nereo Rocco 1963, 1969, AC Mailand 1968, 1973, AC Mailand
4 Jose Mourinho 2004, FC Porto
2014, Real Madrid
2003, FC Porto
2017, Manchester United
3 Carlo Ancelotti 2003, 2007, AC Mailand
2014, Real Madrid
3 Zinedine Zidane 2016, 2017, 2018, Real Madrid
3 Jose Llorente 1956, 1957, Real Madrid 1962, Atletico Madrid
3 Johan Cruyff 1992, FC Barcelona 1987, Ajax Amsterdam
1989, FC Barcelona
3 Udo Lattek 1974, FC Bayern München 1982, FC Barcelona 1979, Borussia M‘gladbach
3 Rafael Benitez 2005, FC Liverpool 2004, FC Valencia
FC Chelsea
3 Unai Emery 2014, 2015, 2016, FC Sevilla
2 Vicente del Bosque 2002, 2002, Real Madrid
2 Ernst Happel 1970, Feyenoord Rotterdam
1983, Hamburger SV
2 Luis Carniglia 1958, 1959, Real Madrid
2 Brian Clough 1979, 1980, Nottingham Forest
2 Dettmar Cramer 1975, 1976, FC Bayern München
2 Pep Guardiola 2009, 2011, FC Barcelona
2 Bela Guttmann 1961,1962, Benfica Lissabon
2 Helenio Herrera 1964, 1965, Inter Mailand
2 Jupp Heynckes 1998, Real Madrid
2013, FC Bayern München
2 Ottmar Hitzfeld 1997, Borussia Dortmund
2001, FC Bayer München
2 Stefan Kovacs 1972, 1973, Ajax Amsterdam
2 Miguel Munoz 1960, 1966, Real Madrid
2 Arrigo Sacchi 1989, 1990, AC Mailand
2 Raymond Goethals 1993, Olympique Marseille 1978, RSC Anderlecht
2 Louis van Gaal 1995, Ajax Amsterdam 1992, Ajax Amsterdam
2 Walerij Lobanowski 1975, 1986, Dynamo Kiew
2 Sven-Göran Eriksson 1999, Lazio Rom 1982, IFK Göteborg
2 Bill Nicholson 1963, Tottenham Hotspur 1972, Tottenham Hotspur
2 Bobby Robson 1997, FC Barcelona 1981, Ipswich Town
2 Nevio Scala 1993, AC Parma 1995, AC Parma
2 Luis Molowny 1985, 1986, Real Madrid
2 Juande Ramos 2006, 2007, FC Sevilla
2 Diego Simeone 2012, 2018, Atletico Madrid

Immerhin – oder soll man sagen nur? – vier deutsche Trainer finden sich in dieser Liste: Dettmar Cramer, Udo Lattek, Jupp Heynckes, Ottmar Hitzfeld.

Tipps, welcher Trainer als nächster folgt

Wer nicht gerade im online Casino Echtgeld verspielen will, wäre gut beraten, darauf zu wetten, welcher deutsche Trainer der nächste sein könnte. Jürgen Klopp gewann in der letzten Saison die Champions League. In dieser Saison stehen die Chancen äußerst gut, dass ein weiterer Trainer hinzukommt. Mit den Trainer Hans-Dieter Flick (FC Bayern München), Julian Nagelsmann (Rasenballsport Leipzig) und Thomas Tuchel (Paris St. Germain) stehen gleich drei deutsche Trainer im Halbfinale der Champions League. Derweil die Europa League definitiv wieder ohne deutschen Club und auch ohne deutschen Trainer ihr Endspiel bestreiten wird.

Wer also von den drei Trainern in dieser Saison die Champions League erstmals gewinnt, hat gute Chancen, schon bald in dieser Liste aufzutauchen. Alle sind noch recht jung, was für Julian Nagelsmann besonders gilt.

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Alles zum neuen Spielplan

Der neue Spielplan der Bundesliga für die Saison 2019/20 ist veröffentlicht worden. Natürlich gibt es viele Meinungen dazu, vor allem von den Fans, was ihnen gefällt und was nicht, aber auch von Offiziellen der Vereine. Diesmal ungewöhnlich: Sehr deutlich kritisierte Michael Zorc vom BVB die Ansetzungen, die seinen Club seiner Meinung nach ein wenig benachteiligten. Ebenfalls selbstverständlich, dass der Meister der vergangenen Saison das Eröffnungsspiel am Freitag des ersten kommenden Spielwochenendes bestreitet. Und das ist, wie noch stets in den letzten sieben Jahren, bekanntlich der FC Bayern München. Sein Auftaktgegner beim Heimspiel und damit dem ersten von wie immer 306 Partien der kommenden Bundesliga-Runde bestreitet der amtierende Meister in seiner Allianz-Arena in Fröttmaning gegen Hertha BSC.

FC Bayern eröffnet die Saison zu Hause

Die Bayern werden allgemein diesmal als nicht so stark eingeschätzt wie in den meisten letzten Jahren zu vor. Deshalb lohnt sich in diesem Fall auch eine Wette auf den Gesamtsieger der Bundesliga, sprich: den kommenden Deutschen Meister, besonders. Gleich mehrere Kandidaten dürften realistische Chancen haben, am Ende der Saison die Meisterschale in Empfang zu nehmen. Und darum gilt gerade für Novizen bei Sportwetten, dass sie jetzt zuschlagen sollten, und sich bei einem der vielen Wettanbieter einen Willkommensbonus zu sichern. Diesen gewähren im Prinzip alle Wettanbieter am Markt allen Neukunden in unterschiedlicher Höhe. Wie das genau abläuft, erklärt diese Webseite in allen Details. Dann einfach auf den kommenden Deutschen Meister tippen und zusätzlich den Willkommensbonus einstreichen.

Hier nun also der komplette erste Spieltag der kommenden Saison im Überblick:

FC Bayern München - Hertha BSC
Borussia Dortmund - FC Augsburg
Bayer Leverkusen - SC Paderborn 07
Borussia Mönchengladbach - FC Schalke 04
VfL Wolfsburg - 1. FC Köln
Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim
Werder Bremen - Fortuna Düsseldorf
SC Freiburg - FSV Mainz 05
1. FC Union Berlin - Rasenballsport Leipzig

Damit hat der erste Spieltag auch direkt einen echten Kracher zu bieten, nämlich den (nicht nur West-) Klassiker zwischen Borussia Mönchengladbach und dem FC Schalke 04. Angesichts des Verlaufs der letzten Saison droht den Schalkern damit schon wieder sofort ein Fehlstart, denn die Borussia aus Mönchengladbach ist trotz aller Abgänge zumindest auf dem Papier deutlich stärker einzustufen als die Knappen. Doch wie man weiß, beginnen alle Partien immer beim Stand von 0:0 und auch vor jeder neuen Saison werden die Karten komplett neu gemischt, zumindest, was das Momentum und die psychische Komponente innerhalb einer Mannschaft betrifft.

Aufsteiger im direkten Duell und mit Ost-Derby

Immer interessant auch, gegen wen die Aufsteiger in ihre Saison in der nun höheren Spielklasse bestreiten dürfen bzw. müssen. Ganz besonders interessant natürlich für jenen Club, der zum ersten Mal in der Bundesliga aktiv wird, den 1. FC Union Berlin. Ihm haben die Gestalter des Spielplans das einzig mögliche Ostderby der Bundesliga zugeteilt, die Eisernen treten in ihrem ersten Bundesligaspiel überhaupt gegen Leipzig an, immerhin in einem Heimspiel.

Der SC Paderborn reist zum 1. FC Köln und damit treffen sich gleich zwei Aufsteiger im direkten Duell gegeneinander. Feels like immer noch 2. Bundesliga, aber wenigstens ist die Distanz nicht allzu weit, sodass wohl viele Fans des SC Paderborn ihren Club an den Rhein begleiten werden.

Zum Abschluss noch ein Klassiker

Ebenso spannend ist natürlich die Konstellation am 34. und damit letzten Spieltag in der Bundesliga. Da ergibt sich für die Saison 2019/20 die folgende Ansetzung der jeweils neun Paarungen an einem Spieltag:

Borussia Dortmund - TSG Hoffenheim
Bayer Leverkusen - FSV Mainz 05
Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC
VfL Wolfsburg - FC Bayern München
Eintracht Frankfurt - SC Paderborn 07
Werder Bremen - 1. FC Köln
SC Freiburg - FC Schalke 04
FC Augsburg - Rasenballsport Leipzig
1. FC Union Berlin - Fortuna Düsseldorf

Einen Klassiker hält auch dieser Spieltag also bereit: Werder Bremen gegen den 1. FC Köln. Beide werden aber wohl nicht ins Titelrennen eingreifen können.

Die Meisterschale könnte am letzten Spieltag womöglich eher in Dortmund übergeben werden, in Wolfsburg – oder vielleicht ja auch in Augsburg oder in Mönchengladbach. Der Titelfavorit bleiben natürlich die Bayern, doch immer noch im Umbruch befindlich, weiß man nicht, wie sie sich in der kommenden Saison präsentieren werden, zumal der BVB enorm aufgerüstet hat und in Lucien Favre zweifelsohne über den taktisch fähigeren Trainer verfügt. Einen guten Trainer hat aber auch Leipzig in der neuen Saison, nämlich Julian Nagelsmann, der von Hoffenheim zum anderen überaus populären Club der Bundesliga gewechselt ist. In jedem Fall dürfte die kommende Saison spannender werden als die allermeisten in den letzten Jahren, als die Bayern häufig schon weit vor dem letzten Spieltag als Meister feststanden.

Eins bleibt, wie es immer war

Was diesem Spielplan und allen bisherigen und zukünftigen der Bundesliga allerdings ohnehin innewohnt, ist, dass jedes Team zweimal gegen jedes andere spielt – einmal beim Gegner und einmal im eigenen Stadion. Nur die Reihenfolge (und die Auf- und Absteiger der Bundesliga) ändert sich von Jahr zu Jahr. Während an einem Spieltag zudem immer mehr verschiedene Anstoßzeiten genutzt werden, ist das angenehme der letzten beiden Spieltage, dass dann alle neun Partien zeitgleich stattfinden. Am Samstag um 15.30 Uhr, wie es zu Opas Zeiten noch an jedem Spieltag Usus war.

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Bundesliga-Meisterschaften, die durch die Tordifferenz entschieden wurden

Noch ist es in dieser Saison 2018/19 nicht ausgeschlossen: dass die Tordifferenz über die Meisterschaft entscheidet. Auch, wenn das zugegebenermaßen äußerst unwahrscheinlich ist, drei Spieltage vor Saisonende und bei 16 Toren, die Borussia Dortmund gegenüber dem FC Bayern München aufholen müsste. Doch unmöglich ist es nicht. Schließlich begann die gar nicht mal so kurze Geschichte der anhand der Tordifferenz entschiedenen Meistertitel in der Bundesliga mit einem Sieg am letzten Spieltag, der bis heute der höchste Bundesliga-Sieg der Historie ist.

Immerhin sechsmal entschied am Ende die Tordifferenz über den Meistertitel in jetzt 56 Saisons, also in mehr als jeder 10. Saison ist dies der Fall. Allerdings ließ man sich einerseits 15 Jahre seit Gründung Zeit, bis es zum ersten Mal soweit war, andererseits ist es seit dem Beginn des neuen Jahrhunderts kein einziges Mal in inzwischen 19 Jahren mehr vorgekommen. Und dass die Zahl der mehr erzielten Tore – statt der reinen Tordifferenz – über den Titel entschieden hätte, gab es noch nie. Gleich beim ersten Mal wäre es aber fast schon soweit gekommen.

1977/78

Die Mutter aller Schlachten um die Tordifferenz fand an jenem letzten Spieltag der Saison 1977/78 statt, als Jupp Heynckes fünfmal im Rheinstadion traf, Otto Rehhagel mit Borussia Dortmund unterging und die Kölner so weise waren, sich nicht auf dem Vorsprung von 10 Toren vor Beginn des Spieltags auszuruhen, sondern ihrerseits beim 5:0 gegen den FC St. Pauli nicht mit Toren sparten. So blieb es bei am Ende drei weniger kassierten Toren als Konkurrent Borussia Mönchengladbach. Damit gelang der zweite und letzte Bundesligatitel des 1. FC Köln, der auch gleich noch das Double gewann (damals eine echte Besonderheit).

Club Tore Diff Punkte
1. 1. FC Köln 86:41 +45 48:20
2. Borussia Mönchengladbach 86:44 +42 48:20
3. Hertha BSC 59:48 +11 40:28

1982/83

Zwei Nordclubs ganz oben, und nur der Unterschied einer um 8 Tore besseren Tordifferenz machte den HSV zum Meister vor Werder Bremen, gerade mal vor zwei Jahren wieder aufgestiegen nach dem bislang einzigen Abstieg aus der ersten Bundesliga. Der Drittplatzierte VfB Stuttgart hatte mit 80 sogar noch ein Tor mehr erzielt als der Meister HSV mit seinen 79 Toren, aber weniger Punkte gesammelt. Keine allzu dramatische Angelegenheit war diese Entscheidung, auch, wenn es natürlich alles am letzten Spieltag noch hätte kippen können.

Club Tore Diff Punkte
1. Hamburger SV 79:33 +46 52:16
2. Werder Bremen 76:38 +38 52:16
3. VfB Stuttgart 80:47 +33 48:20

1983/84

In dieser Saison kam es zur seltsamen Konstellation, dass der Hamburger SV beim VfB Stuttgart quasi ein Finale um die Meisterschaft austragen durfte oder musste. Dieses gewann er zwar auch mit 1:0, es hätte aber noch ein paar Tore mehr gebraucht, um den VfB Stuttgart auch in der Tabelle zu überflügeln. Dass sogar drei Mannschaften am Ende punktgleich waren, gab es auch nur dieses eine Mal, aber Mönchengladbach hatte sich diesmal – anders als 1978 – offenbar ohnehin nicht mehr ernsthaft Chancen auf den Titel ausgerechnet.

Club Tore Diff Punkte
1. VfB Stuttgart 79:33 +46 48:20
2. Hamburger SV 75:36 +39 48:20
3. Borussia Mönchengladbach 81:48 +33 48:20
4. FC Bayern München 84:41 +43 47:21

1985/86

„Kutzop“.

Und das ist dann auch schon die komplette Geschichte dieses Dramas, bei dem der Tabellendritte Bayer Uerdingen immerhin auf die stolze Tordifferenz von +3 Toren kam.

Bliebe vielleicht noch zu erwähnen, dass dies der einzige Elfmeter war, den Michael Kutzop in seiner gesamten Profikarriere vergab. Und dass den Bremern immer noch ein Remis beim letzten Spiel in Stuttgart gereicht hätte, welches aber mit 1:2 verloren ging, während die Bayern zu Hause Borussia Mönchengladbach mit 6:0 abfertigten. Alles live verfolgt am Fahrradradio meines Kumpels, damals. Immerhin hatte der Fußballgott ein Einsehen und erlaubte Werder Bremen 1988 schließlich den Titel in der Bundesliga. Zu spät allerdings für Rudi Völler, der da schon über die Alpen nach Italien entfleucht war und somit zwar Weltmeister ist, aber nie Deutscher Meister wurde (und auch in Italien kein Landesmeister).

Ich schweife ab, hier geht es ja um die Entscheidung per Tordifferenz. Voilà:

Club Tore Diff Punkte
1. FC Bayern München 82:31 +51 49:19
2. Werder Bremen 83:41 +42 49:19
3. Bayer Uerdingen 63:60 +3 45:23

1991/92

Die sportlich schwärzeste Stunde der Frankfurter Eintracht fand mit einem 1:2 bei Hansa Rostock statt, woraufhin der VfB Stuttgart, der seinerseits erst spät in Leverkusen in Unterzahl zum Siegtreffer kam, mal wieder Meister wurde, wie das früher öfter der Fall war. Erstaunlich, dass man bei Borussia Dortmund diese einzige Saison mit 20 Clubs in der 1. Liga, in der man bis zuletzt im Meisterrennen war, kaum je erwähnt. In jedem Fall einer der spannendsten letzten Spieltage überhaupt in der Bundesliga-Historie.

Club Tore Diff Punkte
1. VfB Stuttgart 63:32 +30 52:24
2. Borussia Dortmund 66:47 +19 52:24
3. Eintracht Frankfurt 76:41 +35 50:26

1999/2000

Ballack, Unterhaching, Eigentor.

Auch diese Geschichte ist schnell erzählt, bzw. dürfte allgemein bekannt sein – und erneut war der FC Bayern Nutznießer dessen, dass er eine bessere Tordifferenz als sein Kontrahent aufwies. Da ahnte man bei Bayer Leverkusen allerdings noch nicht, was die Saison 2002 noch für sie bereithalten sollte …

Club Tore Diff Punkte
1. FC Bayern München 73:28 +45 73
2. Bayer Leverkusen 74:36 +38 73
3. Hamburger SV 63:39 +24 59

Der Glaube daran, dass sich die Saison 2018/19 in diese Liste einreiht, ist hier trotz meines Tweets von jüngst quasi nicht vorhanden. Spannend wäre es aber natürlich schon und wie der aktuell etwas schräge Spieltag gezeigt hat, auch nicht komplett unmöglich.

Wer die Saison 2000/2001 mit dem Meister der Herzen alias der Vierminuten-Meisterschaft des FC Schalke 04 hier vermisst, dem sei gesagt, dass der FC Bayern damals die schlechtere Tordifferenz aufwies, durch den späten Ausgleich beim Hamburger SV aber eben einen Punkt mehr sammelte als Schalke. Ohne diesen Punkt wäre man punktgleich gewesen – und bei dieser Entscheidung hätte dann Schalke die Nase vorn gehabt. Dem war aber nicht so, weshalb diese Saison auch nicht in dieser Zusammenstellung auftaucht. Dramatische Saisons gab es aber auch so schon genug. Nur seit 2012 ist da nicht mehr allzu viel Drama gewesen, Baby.

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Alle niederländischen Trainer in der Bundesliga

Über 50 Jahre läuft die Bundesliga nun schon und läuft und läuft und läuft. Erst in den letzten Jahren hat man sich aber auch bei der Position des Trainers vermehrt für Einflüsse von außerhalb Deutschlands geöffnet. Natürlich gab es auch früher schon immer mal wieder Trainer aus dem Ausland auf der Bank. Doch in den meisten Fällen waren dies Trainer aus dem deutschsprachigen Ausland wie Österreich oder der Schweiz, aus dem aus mehreren Gründen mit Deutschland eng verwobenen Jugoslawien oder eben ansonsten aus direkter Nachbarschaft. Nämlich aus den Niederlanden oder wie man im Fußball gerne auch gemeinhin sagt: aus Holland.

Hier der Blick auf alle Trainer aus den Niederlanden in der Geschichte der Bundesliga.

Liste aller holländischen Trainer der Bundesliga

Stand der Liste ist der 24.04.2018. Sie enthält auch jene Trainer aus den Niederlanden, welche nur interimistisch als Bundesliga-Trainer tätig waren, damit sie komplett ist. Zudem wurde der erst noch kommende Trainer der TSG Hoffenheim, Alfred Schreuder, der zur Saison 2019/20 in der Bundesliga beginnen wird, ebenfalls bereits aufgenommen.

Name Clubs
Gertjan Verbeek 1. FC Nürnberg
Bert van Marwijk Borussia Dortmund, Hamburger SV
Louis van Gaal FC Bayern München
Jan Notermans Arminia Bielefeld
Ricardo Moniz Hamburger SV
Andries Jonker FC Bayern München, VfL Wolfsburg
Aad de Mos Werder Bremen
Rinus Michels Bayer Leverkusen, 1. FC Köln
Huub Stevens FC Schalke 04, Hamburger SV, Hertha BSC, TSG Hoffenheim, VfB Stuttgart, 1. FC Köln
Jos Luhukay Borussia Mönchengladbach, FC Augsburg, Hertha BSC
Fred Rutten FC Schalke 04
Martin Jol Hamburger SV
Arie Haan VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg
Eddy Achterberg FC Schalke 04
Dick Advocaat Borussia Mönchengladbach
Gerald Vanenburg TSV 1860 München
Peter Bosz Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen
Alfred Schreuder TSG Hoffenheim

Mit dann insgesamt 18 verschiedenen Fußball-Lehrern führen die Niederlande die inoffizielle Wertung der Zahl der Trainer aus dem Ausland also an. Das darf eigentlich aufgrund der geographischen Nähe und der fußballerischen Exzellenz, die die Niederlande in den 1970ern und dann wieder ab den 1990ern (bzw. seit dem Gewinn der Europameisterschaft 1988) an den Tag legten, nicht überraschen.

Besondere Beziehung Deutschland – Niederlande

Die Geschichte des niederländischen Fußballs ist eine besondere. Das gilt ebenso für die Beziehung Fußballdeutschlands zu seinem westlichen Nachbarn. Ressentiments gibt es auf beiden Seiten. Dass diese dann aber nicht so groß sind, dass man nicht Trainer aus den Niederlanden anheuern würde, ist natürlich insofern klar, als dass es im Fußball stets ein übergeordnetes Ziel gibt: den Erfolg. Und wenn dieser mit einem Holländer an der Seitenlinie wahrscheinlicher wirkt, verpflichtet man eben einen solchen auch. Wobei diese Öffnung natürlich auch Teil der allgemeinen Entwicklung im Fußball ist. Seit dem Bosman-Urteil und seinen weitreichenden Konsequenzen ist der Fußball überall in Europa immer internationaler geworden, selbst in der oft als so borniert beschriebenen deutschen Bundesliga.

Meister-Trainer aus Holland

Deutscher Meister wurde übrigens nur ein einziger dieser Trainer aus den Niederlanden: natürlich das „Feierbiest“ Louis van Gaal. Allen anderen Coaches aus dem Nachbarland blieb ein solcher Erfolg verwehrt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden und da kann man sich natürlich überlegen, vielleicht eine der vielen denkbaren Sport Bundesliga Wetten zum nächsten Meistertrainer aus den Niederlanden zu wagen. Eventuell gelingt dies ja in Kürze Peter Bosz mit Bayer 04 Leverkusen (kleiner Scherz). Aber Niko Kovac‘ Tätigkeit beim Dauermeister FC Bayern scheint nicht in Stein gemeißelt zu sein. Und dass Dortmunds aktueller Trainer Lucien Favre gerne schon mal von Selbstzweifeln geplagt von sich aus das Weite sucht, ist hinlänglich bekannt. Bei beiden Dauerkandidaten für den Meistertitel könnte es also schon rasch einen anderen Trainer geben. Vielleicht ja wieder einer aus Holland, wie beim FC Bayern Louis van Gaal oder bei Borussia Dortmund Peter Bosz.

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Alle Trainer aus Österreich in der Bundesliga

Kommen wir wieder einmal zur Historie der deutschen Bundesliga. Erneut soll es hier nicht um die Akteure auf dem Platz, sprich: die Spieler, gehen. Sondern um jene Zampanos, die an der Linie die Marschroute ihres Clubs vorgeben, welche sie im besten Falle unter der Woche im Training schon einstudiert haben. Dabei bietet Österreich als Herkunftsland von Trainern in der Bundesliga natürlich einen ganz großen Vorteil: das Fehlen einer Sprachbarriere, wenn ein Trainer aus der Alpenrepublik in die deutsche Bundesliga wechselt. Zumindest für den Umgang mit einheimischen Spielern und den Medien gilt das natürlich. Und so darf es nicht überraschen, dass Österreich jenes Land ist, welche die zweitmeisten Trainer der Bundesliga aus dem Ausland stellte, hinter den ebenfalls direkt an die Bundesrepublik Deutschland grenzenden Niederlanden. Hier die Übersicht, welche Trainer es konkret waren, die seit Gründung der Bundesliga im Jahr 1963 für kürzere oder längere Zeit das Zepter auf einer der 18 Trainerbänke der Erstligisten im deutschen Fußball schwangen.

Liste Trainer aus Österreich in der Bundesliga

Name Clubs
Max Merkel TSV 1860 München, 1. FC Nürnberg, FC Schalke 04, Karlsruher SC
Franz Binder TSV 1860 München
Ernst Ocwirk 1. FC Köln
Ernst Happel Hamburger SV
Helmut Senekowitsch Eintracht Frankfurt
Felix Latzke SV Waldhof Mannheim
Josef Hickersberger Fortuna Düsseldorf
Kurt Jara Hamburger SV, 1. FC Kaiserslautern
Peter Pacult TSV 1860 München
Peter Stöger 1. FC Köln, Borussia Dortmund
Ralph Hasenhüttl FC Ingolstadt, RB Leipzig
Robert Körner 1. FC Nürnberg
Adi Hütter Eintracht Frankfurt

Der weitaus umtriebigste Trainer aus Österreich war somit Max Merkel, der gleich vier verschiedene Vereine im Oberhaus trainierte. Kurzzeitig war er sogar im Gespräch als neuer Trainer des FC Bayern München, als dieser sich während der Saison 1977/78 von Gyula Lorant trennte. Doch eine Spielerrevolte verhinderte die Verpflichtung beim FC Bayern, sodass Max Merkels Meistertitel mit dem Lokalrivalen TSV 1860 München und der spätere Titel mit dem 1. FC Nürnberg seine einzigen beiden Meistertitel in Deutschland bleiben sollten. Allerdings zählt Max Merkel damit zu einer recht kleinen Zahl an Menschen, die es überhaupt schafften, mehr als einmal Meister der deutschen Bundesliga zu werden. Dazu zählt auch sein Landsmann Ernst Happel, der den Hamburger SV zu seiner erfolgreichsten Zeit in der Vereinsgeschichte antriebt. 1982 und 1983 wurde er mit dem Club von der Alster Deutscher Meister, 1983 gewann er als Trainer des Hamburger SV sogar noch den Europapokal der Landesmeister.

Hütter und Hasenhüttel zuletzt

Aktuell (im Jahr 2018) ist nur ein Trainer aus Österreich in der Bundesliga beschäftigt, nachdem Ralph Hasenhüttl nicht zu den Bayern, sondern in die Premier League zum FC Southampton wechselte. Dort steht Hasenhüttl vor der schwierigen Aufgabe, seinen Club vor dem Abstieg zu bewahren, noch dazu in einem Land, in dem nicht zuletzt aufgrund des großen Interesses an Sportwetten, wie man z. B. bei wettapp.net nachvollziehen kann, der Druck ein wenig höher ist. Mit deutlich weniger Druck, aber noch besseren Resultaten als sein Vorgänger Niko Kovac arbeitet zurzeit hingegen Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt. Zwischenzeitlich träumten die Fans dort sogar von der Meisterschaft. Diese Träume dürften sich wieder erledigt haben. Damit ist auch eine außergewöhnliche Errungenschaft wieder in weitere Ferne gerückt, die der Österreicher Adi Hütter hätte erreichen können. Würde er in Deutschland Meister, wäre er der erste Trainer, der in Österreich (Salzburg), der Schweiz (YB Bern) und eben in Deutschland als Trainer Meister geworden ist. Stand der Auflistung ist übrigens der 30.12.2018, es können also in Zukunft natürlich noch weitere Trainer mit der Nationalität „Österreich“ hinzukommen – und Adi Hütter vielleicht sein besonderes Kunststück erreichen.

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Die drei Karrieren der Musketiere

Ohhh, ja, wenn die Rubriken hier noch seriös gepflegt würden, müsste man spätestens jetzt die Rubrik „Oppa erzählt vom Krieg“ eröffnen. Allerdings hieße der Oppa hier nicht Trainer Baade, sondern Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk. Zum Glück, denn nicht zuletzt deshalb fehlt allen drei Dokus das Pathos und es werden auch weniger schöne Aspekte nicht ausgespart.

Drei ganz besondere Figuren des deutschen Fußballs werden hier beleuchtet, alle drei lange Zeit Nationalspieler, zwei Vize-Weltmeister, ein Weltmeister, alle drei mit Stationen im Ausland, einer hernach sogar noch Trainer der Nationalmannschaft. Aber, wie hier allzu häufig üblich, alle drei auch Figuren mit ihrem Zenit in den 1980er Jahren.

Dennoch: Auf Sportbusiness-Messen wird heutzutage die Mär verbreitet, man müsse immer auch eine Geschichte um einen Sportler herumerzählen können, am besten sollten diese einen Hamster besitzen, der Zirkusstückchen vorführen kann. Bei allen diesen drei Typen hier hingegen reichte das, was man auf dem Spielfeld zu sehen bekam. Weiß irgendjemand, mit wem Briegel verheiratet war oder ist? Welches Auto Rudi Völler fuhr? Was Toni Schumacher als Hobby hatte? Sie alle erzählten ihre jeweils eigene Geschichte in dem Sport, den sie ausübten. Was ihrer Epoche geschuldet sein mag, in der es eben keine Sendezeit für allzu viel Boulevard rund um den Sport gab. Was aber auch dem geschuldet sein mag, dass sie ihren jeweils eigenen Werdegang mit auf den Platz nahmen. Ein Umstand, den man auch erfühlte, ohne diesen zu kennen.

Das allerdings kann man hier nachholen in drei sehenswerten Dokus, jeweils knapp eine Dreiviertelstunde lang, schaut sich gut weg und ist doch erhellend. Die Jugendtrainer ebenso zu Wort kommen lässt wie frühere Mitspieler, einstige Trainer, aber auch einordnende Journalisten. Und wie oben erwähnt fehlt trotz des Blicks hinter die Kulissen jegliches Schmierantentum und so kann man diese drei Karrieren wirklich genießen, schließlich kommen Spielszenen jeweils auch nicht zu kurz.

In den Karrieren jener drei Musketiere nämlich, als da wären:

Toni Schumacher

Natürlich kommt eine Doku bei diesem wie eine entfesselte Bestie haltenden Torhüter nicht am Thema „Battiston“ vorbei. Doch hier liegt der Schwerpunkt auf den Anfängen der Karriere, in der sich damals noch „Harald“ Schumacher ein Zimmer mit der ebenfalls auftretenden Schwester teilen musste. Wer hätte gedacht, dass der harte Toni — man erfährt auch, warum er so genannt wird — inzwischen Kunstsammler ist? Und wie das so war, als er dann „Anpfiff“ veröffentlichte, durchaus mit Stimmen anderer Menschen als den sonst üblichen. Und wie er nach beinahe zwei Jahrzehnten Funkstille dann doch wieder bei seinem Effzeh einsteigen durfte und auch wollte. Prädikat: Toni hält zumindest hier den Ball.

Rudi Völler

Dass der nette Volksheld, von diesem getauft auf den Namen „ein‘ Rudi Völler“, auch ganz anders kann als nett zu sein, weiß man spätestens seit seiner Scheißdreck-und-Käse-Rede nach einem 0:0 auf Island. Manch Fußballnation wäre heutzutage bekanntlich froh über ein 0:0 auf Island oder sogar in einem EM-Achtelfinale, doch das war damals gänzlich anders. Wie auch Völlers Karriere noch so ganz anders verlief als die heutigen Fußballkarrieren. Auch er in „bescheidenen Verhältnissen“ aufgewachsen, wie man euphemistisch für jene ganz am Ende der Leiter der Wirtschaftskraft gerne sagt, auch er von seinem Heimatverein erst im Quasi-Erwachsenenalter zu seinem ersten Proficlub gewechselt, dauerte Völlers Karriere weit über die Zeit als Aktiver hinaus. Von den Anfängen in Hanau bis zur Sportdirektorzeit beim Bayer, kommen hier auch die weniger lobhudelnden Stimmen zu Wort. Der Rudi, der cholerische Volkstribun, der erst in letzter Zeit ein wenig von seiner Strahlkraft verliert. Und die zweieinhalb Minuten vom un- redseligen Calli erträgt man hier auch gut, zumal der Blick auf die Zeit in Italien dafür entschädigt. Einzig von Olympique Marseille wollte wohl niemand etwas zu Rudi Völler sagen. Welche Gründe das wohl haben könnte? Prädikat: Die liebe „Tante Käthe“ kann auch anders.

Hans-Peter Briegel

Wer sah je Bilder von Hans-Peter Briegel bei einem seiner Leichtathletik-Wettkämpfe? Vom deutschen Jugendmeister im Weitsprung? Wer hat je ein Interview mit dessen Leichtathletik-Trainer gehört? Wer weiß heute noch von der immensen Torgefahr des eigentlich ja Verteidiger spielenden Briegels? Und wer könnte sich heute vorstellen, dass jemand erst mit 16 (!) mit dem Vereinsfußball beginnt und hinterher Vize-Weltmeister ist. Viele Stimmen vom Beginn der Karriere der „Walz aus der Pfalz“ und noch dazu viele Bilder aus seiner Zeit in Italien, die man ja hier damals nicht zu sehen bekam. Prädikat: Hoch gehopst, weit gesprungen.

Durchaus alle drei sehenswert für verschneite Abende unter der Woche, jetzt, da die Bundesliga mal wieder beinahe komplett nicht den Winter im Europapokal überstehen wird.

Danach freuen wir uns dann auf die kommenden Dokus, wie das so war, im Internat von Julian Draxler, im Internat von Leroy Sané und ganz besonders die Doku zur wilden Zeit im Internat von Toni Kroos.

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Bayern, BVB, Schalke, Union, Arsenal, Barça, DFB, Italien etc. – Trikot nach Wahl gewinnen

FC ArsenalNoch ist nicht ganz Weihnachten, also nennen wir es eine Nikolausaktion, besser ein Gewinnspiel zu Nikolaus. unisportstore.de ist so gütig, ein Trikot zur Verlosung bereitzustellen. Bis 75 Euro hat man die freie Auswahl. Da einige Trikots deutlich günstiger sind als üblich, kommt man damit vielleicht sogar auf anderthalb Trikots, in jedem Fall aber wird man eines gewinnen.

Was muss man tun, wie läuft es ab?

Ab heute bis übernächsten Freitag, den 9. Dezember, 12h mittags, läuft das Gewinnspiel. Zur Teilnahme muss man nur diese eine folgende Frage beantworten, das aber in mindestens 5 sinnvollen Sätzen. Danach wird ausgelost, es kommt also nicht darauf an, ob die Antwort hier gefällt oder nicht. Da auf dieser Seite bekanntlich nicht die Riesenmassen vorbeischauen, dürfte die Gewinnchance beinahe einmalig hoch sein. Und natürlich könnte man den so zu gewinnenden Gutschein auch noch selbst weiterverschenken, falls man selbst nicht unbedingt ein neues Trikot benötigt oder aus diversen Gründen nicht in einem solchen gewandet sein möchte.

ArgentinienZur Auswahl steht fast alles, was das Herz begehrt. Trikots aller großen und mittelgroßen deutschen Clubs sind verfügbar, ebenso Trikots von diversen Nationalmannschaften und zudem, eher selten, auch Trikots aus beispielsweise der belgischen, der portugiesischen oder dänischen Liga. Natürlich auch aus der Premier League, Serie A etc. pp. Den kompletten Überblick findet man hier.

Top-Auswahl also. Alles, was man tun muss, ist diese Frage sinnvoll zu beantworten, und schon nimmt man am Gewinnspiel teil. Natürlich muss man dafür eine gültige Email-Adresse angeben, die aber, und das ist ein großes Plus hier, nicht zu Marketingzwecken noch sonst etwas missbraucht oder verkauft wird. Selbstverständlich.

Welches war das erste echte Trikot, das Du je besaßt?

Ein paar Gedanken dazu, ob es gefiel oder nicht, und wie es dazu kam, wären auch noch nett.

(Echt bedeutet hier nicht original, sondern von einem Proficlub oder einem Nationalteam und nicht von einer Jugendmannschaft.)

Bonusfrage (die aber keine Auswirkungen auf die Verlosung hat): Wo ist dieses gute Stück jetzt?

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Das mehr oder weniger ultimative BVB-Gewinnspiel

Ja, es ist mal wieder so weit. Jemand möchte Produkte an den Mann und auch an die Frau bringen. In diesem Fall geht es um eine Doku zum BVB, die am 21. Oktober erscheinen wird. Auf nicht weniger als 6 (!) DVDs werden alle Highlights (ob auch Lowlights, weiß ich nicht) der Geschichte des BVB dargestellt, von Adi Preißler bis Max Michallek, von Günter „Kutte“ Kutowski bis Frank Mill, vom Berliner Olympiastadion („ein jeder kennt ihn“) bis zu Wembley und nicht zuletzt von Teddy de Beer bis zu Harald Schumacher. Beginnend allerdings ab 1949, Franz Jacobi kommt also nicht drin vor.

Diese 6 DVDs nennen sich ganz unbescheiden „Das Beste von Borussia Dortmund“ und was noch besser als das Beste ist, ist, dass man hier 2 Exemplare dieser Neuerscheinung gewinnen kann.

Das Spielchen läuft bis kommenden Freitag, 21.10.2016, 12h mittags, High Noon, und die Aufgabe ist so schlicht wie spannend.

Welches war Dein erstes Spiel, das Du vom BVB gesehen hast, und wie waren die Begleitumstände, sowohl die äußeren als auch die inneren?

Anforderungen an den Text gibt es ansonsten keine, außer, dass es schon mehr als drei Sätze sein sollten. Am Ende entscheidet das Los, teilnehmen kann man nur einmal pro Person. Und übrigens kann man auch teilnehmen, wenn man kein Fan des BVB ist, auch dann gilt dieselbe Aufgabenstellung.

Und so sieht der Preis aus, live und in Farbe:

Das Beste von Borussia Dortmund

Zur Verfügung gestellt von Lighthouse Home Entertainment.

Viel Spaß und ich bin gespannt, wie und wann das war, als Ihr Fan wurdet (oder auch nicht). Dann schreibt mal schön.

Achso, Ihr solltet natürlich eine gültige Email-Adresse angeben, damit man Euch im Gewinnfalle auch erreichen kann. Klar, ne?

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Alle Fußballer des Jahres in Afrika

Die Geschichte der Wahl zu Afrikas Fußballer des Jahres ist eng mit der einstigen Kolonialmacht vieler nord- und schwarzafrikanischer Staaten verknüpft, mit Frankreich. Denn es war die französische Fußballzeitschrift France Football, die 1970 damit begann, eine solche Wahl durchzuführen und den besten afrikanischen Spieler eines Kalenderjahres zu küren.

Anfang der 1990er begann dann der afrikanische Kontinentalverband CAF selbst damit, eine solche Wahl durchzuführen, weshalb es für 1993 und 1994 zwei Fußballer des Jahres aus Afrika gibt, ehe France Football seine eigene Wahl dann einstellte.

Auszeichnungen von France Football

Jahr Sieger Land Club
1970 Salif Keita Mali AS St. Etienne
1971 Ibrahim Sunday Ghana Asante Kotoko
1972 Cherif Souleymane Guinea Hafia FC
1973 Tshimimu Bwanga Zaire TP Mazembe
1974 Paul Moukila DR Kongo CARA Brazzaville
1975 Ahmed Faras Marokko Chabab Mohammedia
1976 Roger Milla Kamerun Tonerre Yaounde
1977 Tarak Dhiab Tunesien Esperance Sportive de Tunis
1978 Abdul Razak Ghana Asante Kotoko
1979 Thomas N‘Kono Kamerun Canon Yaounde
1980 Jean Manga Onguene Kamerun Canon Yaounde
1981 Lakhdar Belloumi Algerien GC Mascara
1982 Thomas N‘Kono Kamerun Canon Yaounde
1983 Mahmoud El-Katib Ägypten Al-Ahly Kairo
1984 Teophile Abega Kamerun Canon Yaounde, FC Toulouse
1985 Mohammed Timoumi Marokko FAR Rabat
1986 Badou Zaki Marokko WAC Casablanca, RCD Mallorca
1987 Rabah Madjer Algerien FC Porto
1988 Kalusha Bwalya Sambia Cercle Brügge, PSV Eindhoven
1989 George Weah Liberia AS Monaco
1990 Roger Milla Kamerun vereinslos
1991 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille
1992 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille
1993 Abedi Pele Ghana Olympique Marseille, Olympique Lyon
1994 George Weah Liberia Paris St. Germain

Auszeichnungen der CAF

Jahr Sieger Land Club
1993 Rashidi Yekini Nigeria Vitoria Setubal
1994 Emmanuel Amuneke Nigeria Zamalek SC, Sporting Lissabon
1995 George Weah Liberia PSG, AC Mailand
1996 Nwankwo Kanu Nigeria Inter Mailand, Ajax Amsterdam
1997 Victor Ikpeba Nigeria AS Monaco
1998 Mustapha Hadji Marokko Deportivo La Coruna
1999 Nwankwo Kanu Nigeria FC Arsenal
2000 Patrick M‘Boma Kamerun Cagliari Calcio, FC Parma
2001 El Hadji Diouf Senegal RC Lens
2002 El Hadji Diouf Senegal Inter Mailand
RC Lens, FC Liverpool
2003 Samuel Eto‘o Kamerun RCD Mallorca
2004 Samuel Eto‘o Kamerun RCD Mallorca, FC Barcelona
2005 Samuel Eto‘o Kamerun FC Barcelona
2006 Didier Drogba Elfenbeinküste FC Chelsea
2007 Frederic Kanoute Mali FC Sevilla
2008 Emmanuel Adebayor Togo FC Arsenal
2009 Didier Drogba Elfenbeinküste FC Chelsea
2010 Samuel Eto‘o Kamerun Inter Mailand
2011 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2012 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2013 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2014 Yaya Toure Elfenbeinküste Manchester City
2015 Pierre-Emerick Aubameyang Gabun Borussia Dortmund

Sofort ins Auge fällt natürlich, dass der afrikanische Fußballer des Jahres bis 1986 mit einer Ausnahme stets bei einem afrikanischen Club zu finden war — und danach nie wieder. Ausnahmslos alle Gewinner seit 1986 spielten bei europäischen Clubs, was natürlich die Realitäten im Weltfußball adäquat widerspiegelt und gleichzeitig auch bedauerlich für den Fußball auf dem afrikanischen Kontinent ist.

Mitte der 1980er Jahre begann dann das intensive Pokern um das Glück, die besten afrikanischen Spieler in Europa unter Vertrag zu nehmen. Viele dieser Vereine wurden übrigens durch Sponsorengelder von Sportwetten – und Pokeranbieter finanziert.

Hier hatten wiederum französische (und belgische) Clubs den Vorteil, dass die Verknüpfungen zur ehemaligen Kolonialmacht besonders intensiv waren und viele afrikanische Spieler keine Sprachbarriere bei einem Wechsel zu überwinden hatten.

Inzwischen sind afrikanische Spieler natürlich in allen europäischen Ligen zu finden und die jeweils besten spielen dann auch bei den internationalen Top-Clubs wie Inter, FC Chelsea, FC Barcelona oder zuletzt Manchester City und Borussia Dortmund.

Da bei früheren Wahlen aber fast nie ein Spieler die Wahl zwei Mal gewann und erst in den letzten knapp 20 Jahren Spieler ihren Titel als „Afrikas Fußballer des Jahres“ verteidigen konnten, sind auch fast alle Spieler, die diese Auszeichnung mehr als 1x gewannen, in diesem Jahrtausend aktiv (gewesen), wie diese Auflistung zeigt:

Spieler Nationalität Auszeichnungen
Samuel Eto‘o Kamerun 4
Yaya Toure Elfenbeinküste 4
Abedi Pele Ghana 3
George Weah Liberia 3
Didier Drogba Elfenbeinküste 2
El Hadji Diouf Senegal 2
Roger Milla Kamerun 2
Thomas N‘Kono Kamerun 2
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