62 Kommentare

  1. Mein erstes Trikot sagt viel über die Irrungen, die Teil eines Daseins mit Fußballbezug sind. Es war eines der deutschen Nationalmannschaft von 2002, erstanden und getragen in einem Urlaub in der Türkei. Beides – irgendwo Hotel-Strand-Sommerurlaub zu machen und die (eigene) Nationalmannschaft zu unterstützen – sind Gewohnheiten, die man ablegen würde, sobald man ein bisschen über sie nachdächte. Das tat ich damals noch nicht, und so trug ich ein simplizistisches weißes Trikot, dass an die dunkelsten Zeiten des neueren deutschen Fußballs und ein groteskes over-achievement erinnert. Darauf stand übrigens Ballack 13, eine Karriere, die ein ebenso großes Missverständnis ist wie meine damalige Bindung an die Nationalmannschaft

  2. Mein erstes Trikot war das Trikot, das Werder Bremen am Ende der 1992/1993er Meistersaison und dann im folgenden Jahr trug. Weiß mit undefinierbaren grünen Zacken und Streifen, dazu gelb DBV als Sponsor. Eine Schönheit war das gute Stück sicher nicht und für mein damals neunjähriges Ich kaufte ich Größe S von meinem Taschengeld. Nachdem ich dann relativ fix aus diesem Trikot herausgewachsen war, verkaufte ich es für 10 Mark an eine damalige Freundin – was daraus anschließend wurde, kann ich heute nicht sagen. Mittlerweile besitze ich das gleiche Trikot zum Glück auch in XL als matchworn Trikot – da stört dann auch die etwas befremdliche Optik nicht mehr. ;)

  3. Mein erstes Trikot war, wie bei wahrscheinlich vielen Schalke-Fans meines Alters, ein Königsblaues mit der Nummer 11 und dem Schriftzug „Sand“ auf dem Rücken. Ich bekam es nach der Saison 2000/01 zu meinem achten Geburtstag. Eigentlich hatte ich mir schon im Jahr davor eines gewünscht, war aber noch kein „echter“ Fan- meine Mutter meinte, bevor ich ein Trikot bekäme, sollte ich erstmal die ganzen Namen der Spieler kennen (ernsthaft- sie befürchtete bzw hoffte wohl, das mit Schalke sei nur so eine Phase wie Pokémon). So wurde die Saison 00/01 zu meiner Einführung. Einen besseren Dat-is-mein-Schalke-Crashkurs gibt es wohl nicht.

    Aber zurück zum Trikot: Es ist wirklich das von 2000/01, obwohl ich es erst im Sommer nach der Saison bekam. Mein Vater überzeugte mich, das alte zu nehmen, weil es doch eine tolle Erinnerung an meine erste Saison sei (später wuchs in mir der Verdacht, dass seine Überzeugungsarbeit in Wahrheit niedrigere Beweggründe hatte- aber der einzige Unterschied zum neuen Shirt war eh der Schriftzug des Sponsors).

    Als ich rausgewachsen war, bekam das Trikot einen Ehrenplatz an der Wand meines Kinderzimmers, den es bis heute behalten hat.

  4. Mein erstes Trikot war das Torwarttrikot von Oliver Kahn aus der Saison 2003/04. Gefühlt waren fast alle Farben auf dem Trikot verteilt, grau, blau, rot, gold und weiß für den T-Com Schriftzug. Ich war da gerade einmal 7 Jahre alt und begeisterter Torwart in meinem Jugendverein. Natürlich musste da ein Trikot vom besten Torwart zu der Zeit und meinem großen Idol her. Bei jedem Bayernspiel was ich sehen konnte trug ich es. Da ich leider etwas größer geworden bin, konnte ich das nicht mehr tragen. Jedoch wurde es der Caritas übergeben, um so andere Kinder damit genauso glücklich zu machen, wie ich es damals war.

  5. Mein erstes Trikot war eins von Borussia Dortmund. 1992 oder so, vielleicht auch 1993. Nur echt in grauenhaft leuchtendem gelb. War damals gerade in den Wirrungen des frühen Fußballinteresses von Kaiserslautern über Frankfurt zu Dortmund gewandert, wo meine Sympathien dann blieben. Und als Kind erfreute ich mich auch an der herrlichen Farbe, die meine Eltern aus mir unerfindlichen Gründen irgendwie nicht so schön fanden. Da ich dann für einige Jahre mein Interesse am Fußball weitestgehend verloren habe weiß ich nichts mehr über seinen Verbleib; vermutlich einfach weggeschmissen beziehungsweise, wahrscheinlicher, in eine Kleidersammlung gegeben.

  6. Mein erstes Trikot war das von Piotr Nowak, Mitte der 90er überragender Spieler des TSV von 1860. Geschenkt bekam ich es von meinem Opa, den Spitznamen „Nowi“ gab es in der F-Jugend noch oben drauf
    „Nachteil“ der ganzen Geschichte: Bis heute auch aufgrund dieses Trikots Fan eben jenes oben erwähnten Vereins. Huift ja nix.
    Und wo es letzten Endes hingekommen ist weiß auch ich leider nicht mehr. Wenn selbst die Mutter bei der Rekonstruktion nicht mehr helfen kann ist das wohl hoffnungslos.

  7. Mein erstes Trikot war ein Trikot der SG Dynamo Dresden, ganz in gelb mit schwarzen Bündchen und schwarzem Kragen und einem nach oben spitz zulaufendem schwarzen Balken auf der linken Brustseite. Das Dynamo-Emblem befand sich im oberen Teil des schwarzen Balkens. Die Trikots waren damals noch nicht personalisiert, aber meins hatte die Nummer 8. Die trug damals Hansi Kreische, der wohl beste Spieler, den Dynamo jemals hatte. In den 1970er Jahren gab es keine Fanshops. Das Trikot hat mir mein Uropa besorgt, der damals in Dresden ziemlich aktiv als Organisator von Sportfesten war und offenbar auch Kontakte zu Dynamo hatte, obwohl die Nichts mit Leichtathletik zu tun hatten. Als mir das Trikot zu klein wurde, bekam es mein Bruder, was dann daraus wurde, weiß ich leider nicht.

  8. Mein erstes Trikot war ein 1860 Trikot, das mir mein Onkel aus dem Urlaub mitgebracht hat. Dies dürfte so 1998 gewesen sein, das Trikot ähnelte jedoch eher dem 1860 Trikot der Saison 1995/1996. „Ähnelte“, weil das Trikot kein Originaltrikot war, was dem 7 jährigen Johannes natürlich nicht bewusst war, ich dachte es wäre einfach ein Trikot aus einer vorherigen Saison. Das Trikot wurde daher regelmäßig voller Stolz auf dem Bolzplatz getragen, bis ich herausgewachsen war. Einige Jahre später habe ich das Trikot in einem Schrank gefunden und natürlich sofort als „fake“ identifiziert, was ich mit mehr als einem Schmunzeln zur Kenntnis nahm. Das Trikot befindet sich immer noch in dem Schrank, zum Weggeben ist es mir zu schade, die Erinnerungen daran sind ja wirklich gut. Die entstandene Liebe zum Chaosverein 1860 ist übrigens bis heute geblieben ;)

  9. Mein erstes Trikot war eines meines Lieblingsklubs Borussia Mönchengladbach. Es hatte schwarz-grüne Längsstreifen; Ausrüster war Reebok und Trikotsponsor Diebels. Meine Recherche hat ergeben, dass es wohl in den Saisons 95/96 und 96/97 als Auswärtstrikot getragen wurde.

    Großes Unverständnis bei meiner Oma, die mir den personalisierten Flock zum Geburtstag schenkte, erntete damals das Brustsponsoring einer Brauerei. Zudem kann ich mich daran erinnern, dass der örtliche Sportfachhändler nicht den Originalflock benutzte (was wohl der Normalfall war) und mich das als Sechsjähriger ziemlich ärgerte.

    Heute hängt das gute Stück eingerahmt in meinem Kinderzimmer und erinnert mich bei jedem Elternbesuch an lange Samstagnachmittage vor dem Videotext.

  10. Mein erstes Trikot bekam ich von entfernten Verwandten geschenkt. Ich war damals noch „unentschlossen“ bzw hatte noch keinen Lieblingsclub. Diese Chance wollte sich der Cousin meines Vaters, ein glühender Bayernfan, nicht entgehen lassen und schenkte mir bei einem seiner Besuche ein Bayerntrikot. Vielleicht deshalb ist das blau-rot gestreifte Trikot mit der Opel-Werbung immer noch eines meiner Lieblingstrikots. Auf dem Rücken war es beflockt mit der Nummer 18 von Jürgen Klinsmann. Ich muss allerdings sagen, dass die Werbeversuche erfolglos blieben. Wahrscheinlich auch weil ich damals bereits als Torhüter im Verein zwischen den Pfosten stand und meine Vorbilder und Idole daher auch eher dort zu finden waren. Letztlich bin ich Fan des SC Freiburgs geworden, was vor allem an meinem älteren Bruder lag, der jedes zweite Wochenende auf der Nordtribüne im Dreisamstadion war.

  11. Mein erstes Trikot war ein Bayern-Trikot mit einem Rückflock von Effenberg, Nr. 11. Ich habe es, wahrscheinlich 1998 oder 1999, es war das dunkelblaue Trikot mit dem roten Querstreifen auf der Brust, zum Geburtstag bekommen. Schwer zu glauben, aber beim Sportunterricht in der Grundschule hat der Sympathiebolzen Effenberg nicht nur Begeisterung bei meinen Lehrern und Mitschülern hervorgerufen. Aber so war das halt damals bei uns: es gab keine hochklassigen Fußballclubs in der Gegend, also war man entweder Bayern- oder BVB-Fan. Irgendwie hat das Trikot bis zum heutigen Tag überlebt und liegt noch immer im Kleiderschrank, gleich unter dem „goldenen“ Bayern-Trikot von Ballack.

  12. Mein erstes Trikot habe ich gekauft, als ich noch gar kein Fußballfan gewesen bin.

    Kein Witz.

    Es war im April 1989, ich war auf dem Weg nach Wales zum Schüler-Austausch in der achten Klasse und wir haben einen Zwischenstopp in London gemacht. Während die Mädels Klamotten geshoppt haben, bin ich in einem Fußballladen fündig geworden.

    Damals hatte ich frei von Vereins-Präferenzen nach optischen Gesichtspunkten entschieden und mir ein Trikot von Manchester United gekauft. Das Trikot besitze ich heute leider nicht mehr, die Erinnerung daran ist aber noch nicht verblasst :)

  13. Mein erstes Trikot habe ich 1996 mit 12 Jahren, kurz vor der Fußball-Europameisterschaft in England von meinen Eltern geschenkt bekommen. Es war das „legendäre“ Nationaltrikot von Kroatien mit den rot-weiß karierten Muster. Ich habe das Teil quasi 24/7 angehabt. Damals war sowohl Kroatien als auch Lotto als Ausrüster eher exotisch und ich wurde nahezu überall auf das Trikot angesprochen.

    Leider hat mir das Trikot irgendwann nicht mehr gepasst, da ich ja noch mitten im Wachstum war. Habe es dann kurze Zeit später meinem kleinen Cousin geschenkt und dieser wiederum hat es seinem Bruder „vererbt“. Das Ding ist also mittlerweile ein echtes Familienstück geworden! Muss mal wieder nachfragen wo es steckt bzw. ob es noch im Einsatz ist :)

  14. Es war ein Werder-Trikot mit Portas-Werbung. Muss so um 1990 rum gewesen sein. Dieses hier: http://www.spieler-trikot.de/images/product_images/original_images/trikot-0219hk140808.jpg
    Die WM in Italien war das erste große Turnier für mich. Ab da verfolgte ich Profifußball und, warum auch immer, Werder im besonderen.. Das Trikot war dann ein Geschenk zu Weihnachten. Ich trug es sehr oft, es hatte viele Ziehfäden. Und irgendwann wuchs ich einfach heraus.
    Heute, nach vielen Umzügen, liegt es dennoch weiter im Kleiderschrank.

  15. Mein erstes richtiges Trikot war natürlich ein HSV Trikot und bis heute bin ich Fan von diesem Verein. Es muss um die Jahrtausendwende herum gewesen sein, da es folgendes Modell ( http://www.spieler-trikot.de/images/product_images/original_images/328.jpg ) und zudem mit Roy Präger beflockt war. Warum weiß ich nicht mehr so genau, allerdings dass er gerne mal Tore per Seitfallzieher geschossen hat. Schon kurz darauf hatte ich dann auch beim Training die Möglichkeit es von Präger, Yeboah etc. signieren zu lassen und es hing bis vor kurzem im Wohnzimmer an der Wand. Mittlerweile habe ich es meinem Neffen geschenkt, der mir auch wöchentlich Bilder vom Training schickt und das Trikot oft an hat. Einen Ersatz könnte ich also gebrauchen.

  16. vielleicht nicht das schönste, aber mein erstes
    http://www.oldfootballshirts.com/img/shirts/550/alemannia-aachen-home-fussball-trikot-1999-2000-s_3845_1.jpg
    in bestem Teenageralter war Alemannia Aachen grade wieder in die zweite Liga aufgestiegen und aus vereinzeltem Zuschauen mit 3000 anderen wurde regelmäßiger Besuch am alten Tivoli vor 18.000 Zuschauern und spannende Auswärtsfahrten, wie nach Gladbach (2:1 beim ersten Spiel unter Hans Meyer) und Köln (3:3 nach 3:0 Rückstand und Dreierpack durch Krontiris in seinem ersten Profispiel). Das wir bei meinem ersten Spiel mit diesem Trikot – dem ersten Spieltag gegen Saarbrücken – gleich 4:1 gewannen und Spitzenreiter waren, hat natürlich geholfen. An die Niederlagen, die es in dem schicken Teil auch gab, kann ich mich leider nicht mehr erinnern.
    Das Trikot hielt dann drei Jahre, bis sein Nachnachfolger gekauft wurde.
    Irgendwann Mitte der 0er Jahre ist es bei einem der Umzüge im Studium wohl entsorgt worden…

  17. Mein erstes Trikot war ein Trikot des FC Bayern München, das Auswärtstrikot der Saison 1995/1996, weiß mit dem einen rot-blauen Längsstreifen. Dieses Trikot trug die Mannschaft, als sie den UEFA-Cup in Bordeaux gewannen. Ich hatte es dann 1997 mit in München und habe bei einem Besuch an der Säbener Straße darauf allerlei Autogramme gesammelt (z.B. Mario Basler, Uli Hoeneß, Bixente Lizarazu, Giovanni Trapattoni). Ich habe letztes Jahr versucht, das Trikot auf eBay zu verkaufen, und es kam auf ein Höchstgebit von unter 5 Euro, die der Verkäufer dann nicht zahlen wollte, weil ihm die von mir offerierten Zahlungsmethoden nicht gefielen. Und so hängt das Trikot immer noch bei mir im Schrank und wartet darauf, einen neuen Besitzer zu finden – Bayern ist nicht mehr mein Liebslingsverein, das ist nämlich seit Jahren der SC Preu0en Münster.

  18. Mein erstes Fußballshirt war eins von der tunesischen Nationalmannschaft.
    Dieses bekam ich im dortigen Urlaub 1998. Das ganze gleich komplett inkl. Hose und Stutzen!
    Da es aber fast gänzlich weiß war, hatte ich es gar nicht oft an, vielleicht 3-4 mal. Meine Mutter hat dann immer mehrere Waschgänge gebraucht, um es sauber zu bekommen.
    Und auch wenn ich es nicht oft überstreifte, so war ich doch ein paar Jahre Fan der Nationalelf und freute mich sehr über deren Afrika-Cup-Sieg 2004 im eigenen Land, auch wenn ich da bereits dem Shirt entwachsen war.
    Später wurde es dem Roten Kreuz gespendet.

  19. Mein erstes Trikot war aus der Saison 1997/98. Das neue Club Trikot, noch mit „ARO“ Werbung. Die Verwandschaft hatte einen bekannten, der das Trikot beflocken konnte. Name und Nummer. Es wurde der legendäre, nie vergessene Daniel Smejkal. Fragt bitte nicht warum ich den damals gut fand. Es gab keinen Grund. Gespielt hat er auch kaum.
    Noch dazu hatte sich der Beflocker verschrieben und aus dem k ein h gemacht. Nach leichter Korrektur war der Fehler auch kaum noch zu erkennen – wenn man blind war.
    Leider weiß ich nicht mehr wo das Trikot abgeblieben ist. Ich glaube aber es war letztendlich hinüber und musste entsorgt werden. Getragen hatte ich es ja doch oft (in meinen damals jüngeren Jahren…)

  20. Mein erstes Trikot war ein Bayern-Trikot. Als Knirps schwärmte ich für Rummenigge, deshalb gab es über Münchner Verwandte das Trikot mit dem Iveco-Magirus-Schriftzug. Die Hingabe zum FC Bayern verschwand mit zunehmendem Alter. Wo das Trikot jetzt ist, weiß ich nicht. Wahrscheinlich wurde es entsorgt, als ich ihm entwachsen war. Das einzige Trikot, was ich seitdem besitze ist das von Cristiano Lucarelli (Livorno). Das fliegt immer noch im Schrank rum.

  21. Mein erstes Trikot war eins vom 1. FC Köln, das ich zur Kinderkommunion im Jahr 1982 bekam. Weiße Ärmel, roter Leib, heute wäre es ein schöner Retro-Chic. Mein Elternhaus steht zwischen Köln und Aachen, und das waren meine Lieblingsvereine (Gladbach ist genauso nah, das war aber nie eine Option). Irgendwann bin ich Fan-technisch komplett zur Alemannia umgeschwenkt und verfolge den FC nur noch oder immerhin noch mit viel Sympathie. Was aus dem Trikot wurde, weiß ich nicht mehr, aber eine FC-Pudelmütze, die ich zur gleichen Gelegenheit erhielt, trägt jetzt der sechsjährige Sohn von Freunden.

  22. Mein erstes Trikot war Teil eines kompletten Trikots, also inklu Hose und Stutzen, welches meinen Eltern bzw. respektive mir zur Geburt geschenkt wurde. In der kleinsten Größe, die es damals so gab. Muss also somit im November oder spätestens Dezember 1973 gewesen sein. Und es war, wie soll es in Gelsenkirchen anders sein, ein Trikot des FC Schalke 04. Ob es mir damals direkt gefallen hat, kann ich ehrlich gesagt nicht mehr sagen. ;)

    Ich erinnere mich jedoch, dass es mir später, es ging lange zu Dekorationszwecken in meinem Zimmer, sehr gefallen hat.

    Nach diversen Umzügen muss ich leider sagen, dass es wohl irgendwann verschüttet gegangen ist. Ansonsten würde es wohl jetzt im Kinderzimmer meines Sohnmanns hängen. :/

  23. Erstmal isses wieder ne gelungene Aktion und macht Spaß die ganzen Stories zu lesen. Daumen hoch, Coach!

    Zum Trikot: Mein erstes war von Borussia Dortmund aus der Saison 95/96. Beflockt mit Möller und der #10. Natürlich wurde es in so vielen Trainingseinheiten wie möglich getragen. Das Trikot habe ich später als „Autogrammuntergrund“ genutzt und bei nem Freundschaftsspiel 2001 oder 02 von Rosicki, Koller, Weidenfeller, Otto Addo und Co. signieren lassen. Ich hab’s immernoch. Und man könnte es direkt mal an die Wand hängen. Zu den anderen ;-).

  24. Wirklich interessante Geschichten und einige denkwürdige Bilder. Boah, David, ich war mir gar nicht mehr bewusst, wie hässlich das Bremer Portas-Trikot war.

    @Prälat: Ich bin bestimmt kein Bayern-Fan. Aber das klingt für mich nach einem fantastischem Bekleidungsstück. Wenn Du also immer noch verkaufen willst, ich würde die 5 Euro gerne verdoppeln und zahle meinetwegen auch in Briefmarken. Die E-Mail-Adresse ist dem Hausherren bekannt.

  25. Um mich dann auch am Preisausschreiben zu beteiligen: Ich sehe dort nirgendwo die Einschränkung auf erstes Fußball-Trikot. Daher war mein erstes Trikot völlig unspektakulär eines der Männermannschaft meines Heimatvereins, des deutschen Eishockey-Rekordmeisters.

    Es war ein wunderschönes Trikot. Schwarz. Sehr schwarz. Mit roten Applikationen auf den Schultern. Und dem weißen Vereinslogo auf der Brust, dem weißen Sponsorenlogo auf dem Bauch und der weißen Nummer und Spielernamen auf dem Rücken. Alles ordentlich beflockt. Und selbst der Name, der Sponsor und die Nummer waren lässig.

    Ich war damit natürlich der allerallergeilste auf den Tribünen sämtlicher Eishallen (und Hockey-Kneipen) der großen Stadt. Und habe es auch sonst mit Stolz getragen. Zum Beispiel beim Skifahren. Das war nämlich schwerer, belastbarer Plastikstoff, wie so richtige Hockey-Trikots halt sind. Zur Schönheit also auch noch hoher Nutzwert.

    Sein Verbleib ist mir leider völlig unklar. So, wie es ohne irgendeinen besonderen Anlass oder Begründung in mein Leben getreten ist (muss wohl irgendwo über gewesen sein), so ist es auch wieder aus meinem Leben getreten. Es war irgendwann einfach nicht mehr da. Ich habe bis heute nicht die geringste Ahnung, wo es abgeblieben ist. Diese tiefe Wunde auf meiner Seele ist zwar mittlerweile recht alt, aber immer noch nicht vernarbt. Geschweige denn verheilt. Ich sitze manchmal einfach so rum und denke an mein schönes Trikot. Wie schön das doch wäre, wenn es noch da wäre. Natürlich könnte ich mir einfach ein neues kaufen. Aber auf all diesen Trikots heutzutage sind all diese bescheuerten… ach, lassen wir das. Manche Sachen sind halt einfach weg und kommen nicht wieder.

    Egal, wo Du bist Trikot – ich hoffe es geht Dir gut.

    Mein erstes Fußballtrikot in meinem Besitz war ein Gladbach-Trikot, dass mir von einem Freund, ähm, ausgeliehen wurde. Damit ich auf der Auswärtsfahrt wenigstens so ein bisschen wirke, als würde ich dazu gehören. Und was sich immer noch in meinem Schrank befindet. Erfüllt also eher die juristische Definition von Besitz. Aber um ehrlich zu sein, ich war nie so der Trikottyp.

  26. Mehmet Scholl, FC Bayern 1997 (?). Mein erstes Trikot und dann ein Liebling. Mit dem wunderbaren Opel-Schriftzug. War damit so ziemlich einer der ersten, der dann als kleiner Padawan in der Schule und in der Freizeit mit einem Trikot rumlief. Hielt leider nicht lange an, dass ich „alleine“ damit war. Die Ollen haben mir alles nachgemacht. Leider hat Muttern das bei irgendeinem Umzug dann der Ablage P zugeführt. Auch wenns mir nicht mehr passt, hätte ich die Erinnerung doch noch sehr gerne irgendwo hängen :-(….

  27. Mein erstes Trikot bekam ich im Grundschulalter. Frisch in den Fußball verliebt, wollte ich unbedingt das BVB-Trikot aus der Saison 93/94 haben. Dass zwischenzeitlich Sommerpause war, habe ich damals trotz WM irgendwie nicht mitgeschnitten. Ich bekam deswegen das Heimtrikit des BVB der Saison 94/95. Also das Trikot, in dem die Borussia erstmals nach 32 Jahren wieder Deutscher Meister werden sollte. Die Enttäuschung, das 94er-Chaos-Trikot nicht bekommen zu haben, währte nur wenige Minuten. Zu stolz war ich auf den neongelben Dress.
    Leider sorgten der Wachstum meines Körpers (und speziell meines Bauchs) dafür, dass ich irgendwann nicht mehr hereinpasste. Das Trikot wurde dann zum Untergrund für Autogramme der großen BVB-Stars der 90er: Sammer, Riedle, Kohler, Reuter, Klos, Freund. Und Aki Schmidt hat sich darauf verewigt.

    Das Trikot halte ich heute noch in Ehren. Sowas wirft man nicht weg.

  28. Mein erstes Trikot … war aus der Saison 1994/95 von RACING STRASBOURG dem Klub den ich seit vielen Jahren durch Höhen (Pokalsieg in Paris) und Tiefen (Abstieg in 5.Liga) mehr als nur etwas begleite.

    Schon beim ersten Besuch (1984) als wir 40km mit Mofas über die Grenze nach Frankreich gefahren sind hat mich zur ganzen Athmosphäre (Merguez, Gitanes, Kronenbourg) das Trikot mit dem großen Elefanten (damaliger Sponsor) auf der Brust fasziniert.

    Jahre später (Saison 1994/95) bekam ich von Freunden ein strahlend blaues Trikot des Racings (http://racingstub.com/club/20/history/shirts/1990) geschenkt das leider keinen Elefanten mehr auf der Brust hatte aber in einer so perfekten Qualität hergestellt ist das ich es immer noch beim Stadionbesuch trage.

    Ohne Name – ohne Numme aber einfach ein schickes, klasse Trikot

  29. Vorab: ich möchte nicht ausgelost werden, weil ich mich grad ausgiebig auf der Seite umgeschaut habe und mir gefällt exakt gar keines der dort feilgebotenen Teile.
    Deswegen fängt die Geschichte auch traurig an: mein erstes echte eigenes Trikot hätte ich bei der Verlosung hier gewinnen können^^.
    Meine Oma hat mir mal, als ich noch ein Zweikäsehoch im Vorschulalter war, ein Trikot von Hamborn 07 zu nähen versucht, in dem ich aussah wie ein rennender Briefkasten mit semmelblonden Haaren. Es gab exakt ein Foto davon (in s/w) und das ist vor Jahren bei einem meiner Umzüge verschollen. Damals hab ich das sicher oft getragen, woran ich mich aber nicht mehr erinnere, jedenfalls bin ich logischerweise rausgewachsen und das Teil wurde möglicherweise zu nem Putzlappen oder sowas umfunktioniert.
    Endet sogar traurig. Naja…

  30. Bitte? Da gibt es ein Heimtrikot von New York Red Bull. Und Manchester-United-Badeenten.

    Ich vermute aber, wer dort wirklich gar nichts findet, was er weder selber haben möchte noch jemand kennt, dem er das schenken kann, der hat entweder einen sehr erlesenen Geschmack oder einfach den Button „Mehr laden“ übersehen. Ich hab auf den jetzt viermal drauf geklickt und keine Lust mehr.

  31. Schon mal die Auswahl von Unterthemen auf der linken Seite versucht?

  32. @sternburg … oder den Fußball nie geliebt.

  33. @Trainer: Ähm… ne. Ui. Von Santiago Wanderers bis FC Heidenheim ist da ja wirklich einiges dabei. Da sollte eigentlich wirklich jeder was finden.

    Aber ich glaube, ich bestelle mir jetzt sofort die „Bayern München Actionfigur Götze“. Nur 6 Euro!

  34. Für 6 Euro würde ich ja eher den Eierbecher England nehmen.

  35. Es geht ja um Trikots und mehr als ‚zeige alle Trikots‘ geht nicht, oder? Ich will keine Werbung drauf oder dafür bezahlt werden, dass ich damit rumlaufe (-liefe). Die wenigen, die ohne sind (man schaue zB bei Finnland), gefallen mir nicht. Nichtmal die von Jako gefallen mir :P
    Und Boavista Porto hams auch nicht.

    @ Daniel: ein Preßschlag zuviel, hmh?

  36. @Manfred: In der Tat, aber das war ebenfalls ca 2002 und mein gebrochener Mittelfuß ist seit dem ganz gut verheilt.

  37. Keine Werbung drauf ist ein valider Punkt. Da habe ich nicht dran gedacht.

  38. Mein erstes Trikot war mein Handball-Trikot aus der E-Jugend – aber das zählt ja nicht :-) Mein erstes „echtes“ Trikot war das Köln-Trikot der vorletzten Saison – das habe ich hier bei einem Gewinnspiel gewonnen (und ich hoffe, das schmälert meine Chancen nicht). Liegt in einer Kommode – neben den Schals und dem „#effzeh“ Twitter-T-Shirt….

  39. Ah, den Täter zieht es immer wieder zum Tatort zurück. Nein, das schmälert Deine Chancen nicht.

  40. Erstes Trikot war von glorreichen fc Bayern. Ich war damals in der Grundschule und jetzt knapp 20 Jahre später noch immer Fan. Mit mehr oder weniger ausgeprägter Leidenschaft.
    Es war das weiße Uefa-Cup Trikot mit rot-blauen streifen. Damit würde dann auch das erste und letzte mal der uefa-Cup gewonnen.
    Rückennummer war die 20. rizzitelli. Ich fand ihn damals toll. Ich hatte schon immer mehr Flocks auf den Trikots, die nicht unbedingt alle hatten ^^
    Wodkas gute Stück heute ist, ist eine gute Frage. Vermutlich irgendwo auf dem elterlichen Dachboden.
    Die anderen Trikots meiner Kindheit (United und Rangers) liegen noch im Schrank herum.

  41. Mein erstes war das Werder-Heimtrikot aus der Saison 1996/97. Bremen war aus Sicht eines 13-Jährigen aus Ostwestfalen ziemlich weit weg, aber als das direkt bei Werder bestellte Trikot zuhause ankam, fühlte sich die Verbundenheit trotzdem riesengroß an. Leider hat der Sportladen vor Ort trotz allergrößter Versprechen dann Nummern und Namen im falschen Stil auf den Rücken geflockt, aber egal – ‚18′ und ‚Herzog‘ waren auch in der falschen Schriftart toll. Irgendwann passte das Trikot nicht mehr und da habe ich es einer fußballverrückten Freundin in Kanada geschenkt. Ob es heute noch auf den Fußballplätzen von Ontario unterwegs ist, weiß ich leider nicht.

  42. Das nicht, lieber davednb. Leider sind aber unter fünf Sätzen abgegeben worden.

    Wir müssen mal den Notar fragen, ob er berücksichtigt, dass bei korrekter Interpunktion durchaus fünf Sätze drin gewesen wären und die eigentliche Intention des Auslobers ohnehin klar eingehalten wurde. Ich hoffe das nicht (fiese Ellbogengesellschaft).

  43. Mein erstes Trikot war das Gladbacher 1990er-Trikot mit der Tuborg-Werbung. Ich war noch viel zu klein, um es auszufüllen, aber ich habe es geliebt. Meine Mutter hat mir die Nummer 2 hinten drauf genäht, weil mein Lieblingsspieler Thomas Kastenmaier war. Meine Freunde, die damals alle Matthäus, Klinsmann, Völler oder Littbarski verehrt haben, haben das stets mit Spott quittiert. Aber wir wissen ja: Die Antwort gibt es dann auf dem Platz.
    Mein Kastenmaier-Trikot wurde dann 1996 durch ein Patrick Andersson Trikot mit der Nummer 4 abgelöst und ist dann lange Zeit in den Tiefen des Schrankes verschwunden. Vor zwei Jahren habe ich es dann nach einem Aufruf des örtlichen Sportvereins im Rahmen einer Sportkleidungs-Spende für Flüchtlinge gespendet.

  44. Mein erstes Trikot (wenn auch „nur“ als Baumwollshirt ohne Nummer): Ganz klassisch und langweilig das Trikot des DFB-Teams 1990, gekauft einen Tag nach dem historischen Achtelfinale gegen die Niederlande. Ich hatte mich seinerzeit im zarten Alter von 14 Jahren in diesen Zick-Zack-Schwarz-Rot-Gold-Streifen verliebt und war vom ersten Spiel an verzückt von den Auftritten eines Lothar M.

    Dieses Shirt besitze ich tatsächlich (wenn auch mit einem leichten Grauschleier versehen) immer noch und durfte bei der letzten WM meinen Sohn (damals 6 Jahre alt) darin bewundern. :-) Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als er feststellen musste, dass die modernen Shirts viel cooler aussehen und ihm die Namen Matthäus oder Buchwald überhaupt nichts sagen. Ich kann ihn aber verstehen – nur ab und an ziehe ich es nochmal an (ich bin seitdem nicht allzuviel gewachsen – oder es war damals einfach viel zu groß für mich) und fühle mich prompt wieder wie ein Vierzehnjähriger, der mitfiebert, ob Elfmeterkiller Sergio Goycochea diesen einen Schuss in der 86. Minute nun halten wird oder nicht.

  45. Das grün-weiße Werder-Heimtrikot der Saison 96/97 war das erste Trikot in meiner Sammlung. Mit Mama über den kicker-Shop bestellt und vom eigens dafür gesparten Taschengeld bezahlt. Es trug die Nummer 10, aus der ich im Nachhinein mit Edding versuchte die 18 zu machen, da Andreas Herzog (Name auch handschriftlich hinzugefügt) mein Lieblingspieler war. Leider stellte sich das schnell als Fehler heraus, so rein optisch. Trotzdem liegt dieses gute Stück weiterhin als Erinnerung bei mir im Schrank und wird gerne wieder herausgeholt.

  46. Ich habe nun eine ganze Weile darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich wohl ein absoluter Trikotspätzünder war. Wenn mich also nicht alles täuscht, ist mein erstes ein FCN-Heimtrikot aus der Saison 12/13. Wie alle Trikots, die ich seitdem kaufte, ohne Rückennummer und Name. Das erspart Ärger wenn Spieler wechseln. Über dem Schreiben ist mir nun doch noch eins eingefallen, dass ich schon vorher besaß allerdings fällt das womöglich nicht in die Kategorie „echtes Trikot“. Ich bekam mal ein „Oldschool“-Trikot des FCN mit Schnürkragen zum Geburtstag. Darüber habe ich mich gefreut bis ich den Aufdruck auf dem Rücken in Comic Sans sah. Danach war sie ein wenig verflogen. Über die Rückennümmer hülle ich besser den Mantel des Schweigens.

  47. Also mein erstes Trikot war aus dem Jahr 1992 und vom VfB Stuttgart. Es sollte eigentlich ein Weihnachtsgeschenk sein, aber der VfB lieferte es leider erst im Jahr 1993. Es war das damals aktuelle Trikot mit den Diagonalstreifen und einem zum Bauchring-Aufdruck verunstaltetem Brustring. Da es eine Nummer zu groß geliefert wurde, habe ich es auch heute noch gelegentlich an. Der Schwabe denkt wohl mit. Da es Jahre lang eingerahmt an der Wand hing, ist es noch in einem guten Zustand.

  48. Mein erstes Trikot war das Kurzarm-Heimtrikot des BVB aus der Saison 1995-96. Gab es zu Weihnachten (glaube ich) von Oma geschenkt. Mein Bruder bekam das passende Auswärtstrikot. Ich befürchte, das gute Stück ist über die Jahre verloren gegangen. Zum Ausgleich hab ich mir vor 2-3 Jahren ebenjenes Trikot in der Langarmversion und in einer, sagen wir, erwachseneren Größe gekauft. Wenn ich jetzt noch irgendwo einen passenden Flock finden würde…

  49. Mein erstes „echtes“ Trikot war das des FC Bayern der späten Achtziger. Es handelte sich um ein Langarmtrikot ohne Rückennummer mit der Brustwerbung C=Commodore. Kurzer Recherche nach müsste es sich um das der Saison 88/89 gehandelt haben.
    Ich habe es damals im Sommerurlaub an der Nordsee von meinem Vater geschenkt bekommen und trug es in dem Sommer tagein, tagaus. Auch nach den Ferien in der Schule habe ich es noch oft getragen, gerne auch im Sportunterricht.
    Über die Jahre hinweg änderte sich aber meine Einstellung zum FC Bayern (und auch meine Körpergröße), so dass ich das gute Stück irgendwann meinem kleinen Bruder vermachte. Der wiederum hat es vermutlich verkauft, zumindest ist es nicht mehr in seinem Kleiderschrank aufzufinden und über den genauen Verbleib weiss er auch nichts mehr zu berichten.

  50. Mein erstes Trikot war 1996 eines vom SC Freiburg, mit der Nunmer 7 von Nikola Jurcevic – man kann sich gar nicht mehr so richtig vorstellen wir kompliziert das mal war an ein SC Trikot zu kommen wenn man in Würzburg gewohnt hat in den 90ern. Der Fanartikelkatalog aus Freiburg war eine kopierte DIN A 4 Seite, mit ein paar mit Kugelschreiber durchgestrichenen und hinzugefügten Sachen, bestellen musste ich (nach ewigem Sparen meines Taschengeldes) telefonisch und dann folgte ein wochenlanges banges Warten. Und das alles für ein schwarzrotes Stück Syntetik von einer vom Trainer und mir sehr geliebten Marke… ;)

  51. Glückauf! Im Exil im Harz durfte ich, Jahrgang ‚71, mit Eintracht Braunschweig gegen Bayern München (3:1, wenn ich mich recht entsinne, was ich natürlich tue;), nicht nur mein erstes Bundesligaspiel 1981 an der Hamburger Straße sehen, sondern vom BTSV habe ich auch mein erstes richtiges Trikot von meinen Eltern bekommen (richtig, also ohne Liga-Badges, Namensflock und so’n Schnickschnack). Genau: das gelb-blaue Jägermeister! Da kommen einem doch direkt wieder Namen in den Sinn wie Danilo Popivoda und Ilija Zavisic, klangvoll wie Chevapcici. Torhüter Wolfgang Franke, bei der WM ‚82 in Espana dritter Mann, hat mir sogar mal auf einem Gipsbein unterschrieben. In einer Videothek… Das heute natürlich längst viel zu enge Jersey hängt heute übrigens in einem (orangenen) Bilderrahmen, zusammen mit einer kleinen Eintracht-Fahne, der Elf des Tages von damals und einem dieser kleinen Mannschaftsfotos, wie man sie üblicherweise in Sportgeschäften erquängelte wie diese „Nicht hupen, Fahrer träumt von…“-Aufkleber.

  52. Harte Zulassungsbedingungen.
    Mein erstes Trikot (Dorfverein) zählt nicht. Die folgenden Großstadt-Hemden fallen ebenfalls in den unakzeptablen Bereich, weil auch diese die geforderte Professionalität vermissen ließen.
    Letzte Chance: Nach unzähligen Jahrzehnten des aktiven, im Stadion oder im Liegesessel Verfolgens des Bolzgeschehens verweise ich resigniert auf das Jahr 2006, als ich vor WM-Beginn mit dem letzten, bei Karstadt angepriesenen Italien-Trikot sympathisierte, welches mir ein guter Kumpel vor der Nase wegkaufte und sich später dafür auf der Fanmeile feiern ließ. Nein, ich bin wahrlich kein würdiger Preis- oder Trikotträger.

  53. Mein erstes Trikot war von Marcio Amoroso 2001. Das komplett gelbe Champions League Trikot mit eon vorne drauf. Bemerkenswert ist die Qualität gewesen. Mit dem großem Glück, einen Bolzplatz direkt vor der Tür zu haben, wurde das Trikot auch entsprechend beansprucht. Im Sommer täglich, in den Ferien teilweise sogar bis zu 14 Stunden am Tag.
    Leider konnte das Trikot keinen überragenden Stürmer aus mir machen, dafür hätte Amoroso im Gegenzug sicher etwas von meiner Motivation gut getan :D
    Das Trikot wurde nach 2/3 Jahren zu klein, liegt aber immer noch im Schrank. Ein Traum, wenn irgendwann mal mein Kind dieses Trikot tragen würde.

  54. Mein erstes RICHTIGES Trikot, dass ich mit stolz trug, lag Weihnachten 2003 unter‘m Tannenbaum: HSV Heimtrikot, Adig-Investment (wer oder was auch immer das ist/war) als Sponsor, Naohiro Takahara Nr. 32 auf dem Rücken. Im zarten Alter von 12 Jahren trug ich es natürlich immer und überall und zu jeder Gelegenheit und dementsprechend sah es dann auch aus. Inzwischen hängt es bei den Eltern im alten Kinderzimmer in einem Sammelsorium von HSV-Reliquien. Zum HSV pflege ich seit geraumer Zeit eine gewisse Distanz, vor allem eine Liebe aus Nostalgie, in Erinnerung an alte Zeiten. Denn: Gegen die Herkömmliche Meinung, man könne sich seinen Verein nicht aussuchen stelle ich mich entgegen, denn man kann seinen Verein durchaus aus politischen/weltanschaulichen/romantischen/örtlichen/leidenschaftlichen Gründen wechseln. Heute laufe ich im Pauli-Trikot rum und amüsiere mich über die Geschehnisse um die AOL-Arena, ohne dabei eine irgendwie geartete innere Verbundenheit zum HSV aufgegeben zu haben. Diese Ambivalenz stößt natürlich auf Unverständnis, aber ich bin dabei komplett im Reinen.
    Forza St. Pauli!

  55. Mein erstes und einziges Trikot war eins vom BVB, schätzungsweise von 1995 oder so. Bekommen habe ich es second hand von Verwandten, die das grelle Leuchte-gelb nicht zu schätzen wussten. Da ich damals noch ziemlich jung war, fanden meine Eltern die Farbe super, endlich war der Nachwuchs auch im Halbdunkeln wiederzufinden. Nachdem das mit dem Wiederfinden nicht mehr so ein Problem darstellte, verschwand leider auch das Trikot wieder in der second (or third) hand Welt. EIn bisschen vermisse ich es immer noch …

  56. Mir waren Originaltrikots in der Jugend immer suspekt… oder es war in den 80ern vielleicht auch einfach noch nicht „en vogue“, Kindern so ein Trikot zu kaufen.
    Jedenfalls war mein erstes erworbenes Trikot eines von St.Pauli, und zwar ein spezielles:
    Es lief die Aufstiegssaison 2000/2001, kurz vor Ende der Saison aber ging der Trikotsponsor „World of Internet“ pleite.
    Und so kam es zu jener Traumkombi, die St.Pauli Fans wohl in großen Teilen gerne wiederholen würden: Astra kam für die restlichen Wochen auf die Brust – und am Ende gelang damit sogar der Aufstieg ins Oberhaus.

    Das Besondere am Trikot: Das Astra-Logo wurde nicht auf „leere“ Trikot neu aufgedruckt, sondern die bestehenden „World of Internet“-Flocks wurden überflockt, so dass noch heute bei genauer Betrachtung der alte Flock unten drunter durchschimmert.

    Es gab eine braun-weiß gestreifte und eine schwarze Variante, ich erwarb das schwarze Trikot.
    Und es liegt noch heute bei mir im Schrank.

  57. In den frühen 80er Jahren bin ich Bayern-Fan geworden. Karl-Heinz Rummenigge war mein Held. Wegen ihm überredete ich meine Eltern, einen Videorekorder zu kaufen. Damit wollte ich die Sportschau aufnehmen, um Rummenigge-Tore im Einzelbildvorlauf genießen zu können.

    Mein erstes langersehntes Bayerntrikot bekam ich dann endlich im Jahr 1985 geschenkt: Das rote Commodore-Langarm mit den dünnen blauen Diagonalstreifen. Ich wollte unbedingt die 11 von Rummenigge hintendrauf. Aber der Flock war meinen Eltern zu teuer. So trug ich es bei meinen ersten Stadionbesuchen und halte es bis heute in Ehren.

  58. Mein erstes Trikot trug die „19″ auf dem Rücken, darüber stand „Sousa“ und vorne war „Die Continentale“ zu lesen. Bei der EURO ‚96 hatte ich mich in den portugiesischen Fußball verguckt und Sousa war der Strippenzieher der Nationalelf. Und dann tauchte er auch noch bei den von mir damals favorisierten Dortmundern auf. Da war klar: Azubi-Gehalt klar machen, Bestellung mit klopfendem Herzen abschicken und wenig später das heißbegehrte Stück in Händen halten. Als ich kurz darauf in meinem Heimatverein den Trainingsanzug mit der „19″ in die Hand gedrückt bekam war klar, das ist meine Nummer … bis heute.

  59. Im Juli 1981 habe ich mein erstes Bayern Trikot zu meinem 6. Geburtstag bekommen. Rotes langarm Trikot mit den obligatorischen 3 Streifen. Vorne war die Magirus Deutz Werbung und hinten die 11 angenäht. Vereinsname und Namenszug waren damals nicht drauf. Das Ding habe ich getragen, bis es auseinanderfiel. Deshalb besitze ich dieses Schmuckstück heute leider nicht mehr.

  60. Mein erstes Trikot war das weiße Schalke-Trikot von 1996/97, also das Auswärtstrikot, ein Geschenk zum 9. Geburtstag in Größe 152. Ich war im Frühjahr/Sommer zum Schalke-Fan geworden – von meinen Eltern war das nicht gekommen, aber mein Opa und damit auch ein bisschen was von meiner Verwandtschaft kam gebürtig aus GE.

    Auf dem Rücken stand bei mir „de Kock“ und die 26. Das hatte einen ganz besonderen Grund: In einem der Spiele gegen Roda erwähnte der Kommentator, dass Johan de Kock heute eine andere Nummer tragen würde, da ihm seine 26 aufgrund von UEFA-Regeln verboten sei. So trug er im UEFA-Cup die 25 und in der Bundesliga die 26. Das fand ich total faszinierend und habe ich ein Leben lang nicht vergessen*.

    Als meine Oma also fragte, was ich mir zum 9. Geburtstag wünschen würde war die Antwort klar: Schalke-Trikot! Da ich bis dahin ganze zwei Schalke-Spiele im TV gesehen hatte (wir hatten kein Premiere) kannte ich auch von keinem Spieler die Rückennummer, nur von einem eben: Johan de Kock mit seiner verbotenen 26, und die wollte ich dann auch haben!

    Witzigerweise hat mich mein Trikot erstmal etwas genervt. Gekauft und beflockt wurde es Trikot bei Sport Lackner in Ratingen, die dafür die klassische 90er-Jahre-“Schattennummer“ verwendeten (wie sie der DFB 1994 auch hatte). Das fand ich irgendwie doof – Schalke hatte doch einen eigenen Schalke-Flock. Dann war bei dem weißen Replica-Trikot der Kärcher-Flock in schwarz gehalten – die Spielertrikots hatten ihn aber in blau, wofür es ebensowenig einen guten Grund gab wie dafür, dass sich meine Oma überhaupt das weiße Trikot ausgesucht hatte.

    Ich habe aber nicht lange mit meinem Trikot gehadert. Spätestens als ich es nach dem Halbfinale gegen Teneriffa in die Schule anzog gab es Schulterklopfer ohne Ende, und den unvergesslichen Spruch unseres Schul-Kochs: „Klasse, du warst ja schon immer für Schalke!“ (genau genommen sichtbar erst seit Oktober, aber für mich war das Legitimation genug). Und als dann am 21. Mai die Schalker zum Rückspiel antraten und ihre weißen Trikots anhatten wusste ich: Heut kann nix mehr schiefgehen!

    Geblieben ist mir also „das“ UEFA-Cup-Trikot und dazu ein gehöriger Sockenschuss – das war das erste von so um die 300 Trikots, die ich heute besitze.

    Danke für eine schöne Fragestellung!
    -Bernd

    *Ich hatte sogar noch in Erinnerung, dass Gladbach wegen genau dieser Regel später noch eine Geldstrafe kassierte – die hatten Marco Villa mit einer zu hohen Nummer auf den Platz geschickt. Ich hab’s noch mal nachgeguckt: Es war tatsächlich so! http://www.uefa.com/uefaeuropaleague/season=1996/matches/round=667/match=53290/postmatch/lineups/index.html

  61. Vielen Dank für Eure vielen tollen, kleinen Geschichten zum ersten Trikot. Das Spiel ist jetzt zu Ende. Die Auslosung hat auch einen Gewinner ermittelt. Es ist: Lutz, der sein erstes BMG-Trikot mit Tuborg-Werbung letztens Flüchtlingen zum Sporttreiben gespendet hat. Nun kann er sich ein neues bestellen, wenn auch nicht mehr mit Tuborg. Herzlichen Glückwunsch, Lutz, und allen anderen herzlichen Dank fürs Mitmachen. Alles gerne gelesen, wirklich wunderbar.

  62. Guten Morgen, Trainer!

    Ich freue mich sehr über den Gewinn! Schau doch mal bitte nach, ob meine Antwort auf Deine Mail mit der Gewinn-Mitteilung im Spam gelandet oder sonstwie untergegangen ist.

    Danke und viele Grüße
    Lutz



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