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Schlagwort: Färöer

ER ist wieder da!

Janus' kleine Welt Naja, fast. Der große janus, der lange Zeit als ausgemachter Kenner Fortuna Düsseldorfs und der Deutschen Bahn, welche er auf der Anreise zu den jeweiligen Auswärtsspielen lieben lernte, in die Tasten griff. Er ist wieder da. Wie gesagt: aber nur fast. Denn erstmal ist nur seine alte Seite wieder da. 10 Jahre Texte über die Zeit mit Fortuna in der Oberliga, der Regionalliga, der 3. Liga und der 2. Bundesliga. Just, als Fortuna Düsseldorf nach Jahren der Abstinenz wieder in die 1. Bundesliga aufgestiegen war, stellte janus sein Schaffen ein.

Wer ihn lesen mochte, musste nun auf seine Bücher zurückgreifen. Doch seit ein paar Tagen stehen alle seine Beiträge wieder kostenlos online – und insbesondere sind die „Nostalgischen Erinnerungen“ zu empfehlen, bei denen man mit janus zu Spielen auf die Färöer, nach Island oder zu den diversen WM und EM jener Zeit reisen kann.

Und wie er selbst auf der Begrüßungsseite schreibt, schließt er es zumindest nicht völlig aus, dass er mal wieder etwas schreibt. Vorerst aber kann man sich wieder durch diese herrlichen Texte wühlen:

januskleinewelt.de

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Alle Sieger der nordischen Meisterschaft

Neben den großen und bekannten Turnieren im Fußball wie Welt- und Europameisterschaft, aber auch Copa America oder Afrika-Cup gibt es noch viele weitere regionale Meisterschaften von Ländermannschaften, die hierzulande meist kaum bekannt sind. Ein Beispiel dafür ist die „Nordische Meisterschaft“ im Fußball, die zwischen den vier Ländern Finnland, Norwegen, Schweden und Dänemark ausgetragen wurde (bei einmaliger Teilnahme von Island und den Färöern). Inzwischen wurde der Wettbewerb eingestellt, doch in der Zeit seiner Austragung zwischen 1928 und 2001 erfreute er sich durchaus einer Menge Prestige.

Liste der Platzierungen bei den Nordischen Meisterschaften

Hier also die Übersicht der Ergebnisse der insgesamt 14 Ausgaben, die es von den Nordischen Meisterschaften im Fußball gab.

Zeitraum Sieger Zweiter Dritter Vierter
1924-1928 Dänemark Schweden Norwegen -
1929-1932 Norwegen Schweden Dänemark Finnland
1933-1936 Schweden Dänemark Norwegen Finnland
1937-1947 Schweden Dänemark Norwegen Finnland
1948-1951 Schweden Dänemark Norwegen Finnland
1952-1955 Schweden Norwegen Dänemark Finnland
1956-1959 Schweden Norwegen Dänemark Finnland
1960-1963 Schweden Dänemark Norwegen Finnland
1964-1967 Schweden Dänemark Finnland Norwegen
1968-1971 Schweden Dänemark Norwegen Finnland
1972-1977 Schweden Dänemark Norwegen Finnland
1978-1980 Dänemark Schweden Norwegen Finnland
1981-1983 Dänemark Schweden Norwegen Finnland
2000-2001 Finnland Island Dänemark Norwegen

Gerade in der letzten Ausgabe vor Einstellung konnte sich Finnland seinen ersten und einzigen Titel sichern, allerdings spielte damals Schweden nicht mit, stattdessen nahmen Island, das immerhin auf Anhieb Vizemeister bei diesem Vierer-Turnier wurde, und ebenso erstmals die Färöer teil.

Häufigkeit des Titelgewinns

Rekordsieger ist natürlich Schweden, das 1933 und 1977 alle 9 Ausgaben der Nordischen Meisterschaften für sich entscheiden konnte.

  1. Schweden, 9x
  2. Dänemark, 3x
  3. Norwegen, 1x
  4. Finnland, 1x

Alle anderen klassischen Teilnehmer gewannen wenigstens einmal, Dänemark sogar drei Mal, nicht zufällig zu ihrer starken Zeit Anfang der 1980er Jahre.

Modus der Nordischen Meisterschaft

Durchgeführt wurde der Wettbewerb zu unterschiedlichen Bedingungen, bzw. Modi. In den 1950er und 1960er Jahren erfreute er sich großer Beliebtheit. Als die schwedische Nationalmannschaft international aber deutlich besser dastand als die drei Konkurrenten, löste man sich immer mehr von diesem Wettbewerb, ehe 1983 seine letzte reguläre Ausgabe endete.

2000/2001 ließ man ihn noch einmal aufleben, allerdings fanden alle Spiele in Spanien statt. Zudem wurden zwei der Partien in der Halle ausgetragen. Von einem vollwertigen Länderwettbewerb konnte hier also eigentlich nicht mehr die Rede sein, zumal Schweden nur eine Auswahl aus inländisch tätigen Spielern schickte und Finnland sich auf Spieler aus den nordischen Ligen beschränkte.

Nun sind die Nordischen Meisterschaften im Fußball also Vergangenheit. Wer darauf gerne gewettet hätte oder das damals sogar hat, muss sich nun nach Alternativen für seine Aktivitäten bei Sportwetten oder in Casinos suchen. Diese findet man zum Beispiel
bei Sunmaker Merkur, das sogar einen Willkommensbonus zahlt.

So wird die Einstellung der Nordischen Meisterschaft vielleicht etwas erträglicher. Eine Neuauflage wäre heutzutage aber durchaus spannend, da die Färöer und Island in ihrer Leistungsstärke stark aufgeholt haben. Allerdings erlaubt der enge Rahmenkalender des Weltfußballs ein derartiges Turnier wohl nicht mehr. Bedauerlich, denn da wäre sicher die eine oder andere Überraschung für Island und die Färöer möglich.

Denkbar wäre immerhin, dass man den Wettbewerb wie damals ja auch schon getan, über mehrere Jahre streckt, sodass man nur ein oder zwei Partien pro Jahr absolvieren müsste. Hierbei dann statt Freundschaftsspielen die Partien der Nordischen Meisterschaft und fertig wäre ein sportliches Ereignis im Fußball, das in den diesen Tagen Interesse sicher auch weit über die Grenzen Skandinaviens hinaus wecken würde.

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Auswertung der Prognosen der EM-Qualigruppen

Mit Aufstockung der Europameisterschaft von 16 auf 24 Teilnehmer fragten wir uns zu Beginn der Qualifikation dazu, ob diese Qualifikation wörklöch so schröcklöch öde werden würde, wie nach allgemeiner Einschätzung zu befürchten stand. 25 Menschen teilten ihre Tipps für die jeweils drei ersten Plätze mit.

So endete die EM-Qualifikation schließlich:

A: Tschechien, Island, Türkei, Niederlande, Kasachstan, Lettland
B: Belgien, Wales, Bosnien-Herzegowina, Israel, Zypern, Andorra
C: Spanien, Slowakei, Ukraine, Weißrussland, Luxemburg, Mazedonien
D: Deutschland, Polen, Irland, Schottland, Georgien, Gibraltar
E: England, Schweiz, Slowenien, Estland, Litauen, San Marino
F: Nordirland, Rumänien, Ungarn, Finnland, Färöer, Griechenland
G: Österreich, Russland, Schweden, Montenegro, Liechtenstein, Moldawien
H: Italien, Kroatien, Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan, Malta
I: Portugal, Albanien, Dänemark, Serbien, Armenien

Dabei fallen vor allem drei Gruppen heraus, die nicht das Erwartete brachten: Gruppe A mit dem Scheitern der Niederlande, der Direktqualifikation Islands, Gruppe F mit dem schwachen Abschneiden von Griechenland und Finnland sowie dem überraschenden Gruppensieger Nordirland und Gruppe I, in der weder Serbien noch Dänemark erreichten, was man allgemein erwartet hatte oder hätte.

Das Gegenteil stellten vor allem die Gruppen E (England – Schweiz – Slowenien) und H (Italien – Kroatien – Norwegen) dar, in der fast alle Teilnehmer sogar die endgültige Platzierung korrekt voraussagten. Ebenso wenig überraschen die Gruppensiege von Spanien und Deutschland, wobei es da bei den weiteren Platzierungen schon variabler zuging.

Nun also zur Auswertung.

Korrekt getippe Platzierungen

Ingesamt gab es 9 Gruppen à 3 Platzierungen zu tippen, macht 27 Tipps pro Teilnehmer. 25 Personen nahmen teil. Macht 675 Tipps. Davon waren – unten im Datenteil grün gekennzeichnet – 205 völlig korrekt. Dies entspricht einer Quote von 30,4 Prozent richtiger Tipps. Die Zahl der völlig richtigen Tipps schwankte dabei zwischen 7 (26 Prozent) und 14 (52 Prozent) von 27.

Direktqualifikanten

Interessanter als die Frage nach den genau richtig getippten Platzierungen war ja aber die Frage, wie genau man vorhersagen könne, welche Teams sich schließlich qualifizieren bzw. die Playoffs erreichen. Der Ausgang der Playoffs wurde in der gesamten Auswertung nicht berücksichtigt, weil deren Teilnehmer damals natürlich nicht bekannt waren und dementsprechend auch nicht eingeschätzt werden konnten.

Im zweiten Schritt wird also die Zahl der richtig getippten direkt Qualifizierten betrachtet. Hier gab es 9 Gruppen à 2 Qualifikanten, also 18 Tipps von 25 Teilnehmern, macht 450 Tipps. Davon waren 265 Prognosen korrekt, womit sich ein Prozentwert von 58,9 Prozent als zutreffend erwies. Die Zahl der richtigen Tipps variierte hier zwischen 12 (67 Prozent) und 8 (44 Prozent).

Korrekt getippte Qualifikanten

Doch im Kern war ja die Frage, ob man ahnen könne, welche drei Teams in einer Gruppe die für die Qualifikation relevanten Plätze erreichen würde. Hier waren also wiederum 675 Tipps nötig gewesen. Allein danach ausgewertet, wie viele dieser drei Teams, egal auf welcher Position die Qualfikation bewältigten, waren nicht weniger 534 Tipps von 675 zutreffend, somit 79,1 Prozent. Der Zahl der korrekten Tipps schwankte dabei zwischen 17 (63 Prozent) und 24 (89 Prozent). Im Schnitt wurden also nur 20,9 Prozent von 27 zu prognostizierenden Qualifikanten nicht korrekt prognostiziert.

Ob man das noch interessant nennt, muss trotz des unerwartet schlechten Abschneidens von vor allem Griechenland und den Niederlanden jeder für sich selbst entscheiden.

Hier würde man auch trotz der unerwartet spannenden Gruppe mit Deutschland darauf plädieren, die Eingangsfrage, ob die EM-Quali „schröcklöch öde“ werden würde, in Bezug auf die Ergebnisse mit ja beantworten.

Die Daten im Detail – vor allem interessant für die, die teilnahmen – folgen hier jetzt in drei Versionen, entsprechend der obigen drei Auswertungsverfahren. Kann man durchscrollen oder jeweils mit diesen Links ansteuern (funktioniert nur in der Komplettversion des Textes).

1. Platzierung genau richtig
2. Direktqualifikanten korrekt
3. alle sich überhaupt Qualifizierenden richtig

Unzweifelhaft natürlich, dass alle Werte noch wesentlich günstiger ausgefallen wären, wenn ein gewisser „Trainer Baade“ nicht mitgetippt hätte.

PS: Was hier erstmals auffiel, ist, dass eine solche Qualifikation gerade mal 13 Monate dauert – in diesem Fall von September 2014 bis Oktober 2015, also nicht annähernd die zwei Jahre, die die Pause zwischen zwei großen Turniere beträgt.

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Färöer: Von einem, der dort war

In Anlehnung an Manni Breuckmanns legendären Ausspruch „Leute, holt die Antidepressiva raus, Fortuna Düsseldorf spielt“ heute die Weisung an die Leser:

„Leute, holt die Taschentücher raus, janus hört mit dem Schreiben auf!“

Was wär ich froh, wenn das nur ein Witz wäre. Anders als bei Bloggern mit ihren diversen Pausen darf man bei janus, der stets 2 bis 3 Monate zwischen seinen Beiträgen verstreichen ließ und ausreichend Zeit hatte, sich mit der Frage zu tragen und irgendwann eine Antwort zu gebären, leider sicher sein, dass er nicht wieder zurückkommen wird.

Was bleibt sind 3 Bücher und ganze Regale voller Beiträge, die man nur nicht sehen kann, weil sie nun mal virtuell erstellt sind.

Es ist jedem zu raten, eine private Sicherheitskopie der gesamten Webseite von janus zu erstellen, denn sie kommt bestimmt nicht wieder, nein, sie geht sogar (aus unerfindlichen Gründen) offline. Ich würd ja sogar anbieten, dass sie hier bei mir auf der Seite einen Ehrenplatz erhält (völlig uneigennützig), aber der Meister wird seine Gründe haben, warum er davon Abstand nimmt.

Nun ist es also so weit, einer der ganz Großen aus der Fußballschreiberzunft, welche dieses Tun nicht professionell betreibt, legt die Feder beseite und schließt das Tintenfässchen. Tragisch.

Wie tragisch das ist, verdeutlicht auf angenehme Weise eines der Higlights des janus’schen Schreibens, das immer auch vom Reisen geprägt war. Und eine dieser Reisen führte janus in das Land des heutigen Gegners der Nationalmannschaft: Auf die Färöer. Nun wäre es noch passender gewesen, wenn heute das Auswärtsspiel auf den Färöer stattgefunden hätte. Doch auch so ist es ein passender Anlass, janus Tschüß zu sagen. Und noch einmal auf seinen Reisebericht zu verweisen, den er von seinem Trip mit der Nationalmannschaft im Jahr 2003 verfasste.

Einer der lesenswertesten Beiträge rund um Reisen zu Fußballspielen, seit es das Internet gibt. Da macht es auch nichts, dass er in mancher Hinsicht ein wenig gruselig ist, dafür muss man nur mal die damalige Aufstellung anschauen:

  • Oliver Kahn
  • Arne Friedrich
  • Carsten Ramelow
  • Christian Wörns
  • Paul Freier
  • Jens Jeremies
  • Sebastian Kehl
  • Tobias Rau
  • Bernd Schneider
  • Fredi Bobic
  • Oliver Neuville

Darum geht es aber kaum, sondern um die lesenswerten Erlebnisse eines weltreisenden janus auf den Färöer.

Mit Überlänge, der Bericht, zum Glück, denn es ist ja noch lang bis zum Anpfiff der Partie heute Abend, in Buchseiten umgerechnet mal eben derer 35 an der Zahl. Mach’s gut, janus, schön war’s und Danke.

janus goes to Fairy Island [Link leider tot, Text folgt bald demnächst auf dieser Seite]

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Alle färingischen Meister

Die 1. Liga auf den Färöer heißt seit 2009 „Vodafonedeildin“. Gegründet wurde sie 1942 als Meistaradeildin. Es gibt noch eine 2., 3. und 4. Liga auf den Färöer, womit sich die 48.400 Einwohner (Stand August 2010) recht fußballinteressiert geben. Rekordmeister ist HB Tórshavn mit 21 Titeln seit 1942.

1944 konnte während der Zeit der britischen Besatzung kein Meister ausgespielt werden, da es an Fußbällen mangelte.

1942 KÍ Klaksvík
1943 TB Tvøroyri
1944 -
1945 TB Tvøroyri
1946 B36 Tórshavn
1947 SÍ Sørvágur
1948 B36 Tórshavn
1949 TB Tvøroyri
1950 B36 Tórshavn
1951 KÍ Klaksvík
1952 KÍ Klaksvík
1953 KÍ Klaksvík
1954 KÍ Klaksvík
1955 HB Tórshavn
1956 KÍ Klaksvík
1957 KÍ Klaksvík
1958 KÍ Klaksvík
1959 B36 Tórshavn
1960 HB Tórshavn
1961 KÍ Klaksvík
1962 B36 Tórshavn
1963 HB Tórshavn
1964 HB Tórshavn
1965 HB Tórshavn
1966 KÍ Klaksvík
1967 KÍ Klaksvík
1968 KÍ Klaksvík
1969 KÍ Klaksvík
1970 KÍ Klaksvík
1971 HB Tórshavn
1972 KÍ Klaksvík
1973 HB Tórshavn
1974 HB Tórshavn
1975 HB Tórshavn
1976 TB Tvøroyri
1977 TB Tvøroyri
1978 HB Tórshavn
1979 ÍF Fuglafjørður
1980 HB Tórshavn
1981 HB Tórshavn
1982 HB Tórshavn
1983 GÍ Gøta
1984 B68 Toftir
1985 B68 Toftir
1986 GÍ Gøta
1987 TB Tvøroyri
1988 HB Tórshavn
1989 B71 Sandur
1990 HB Tórshavn
1991 HB Tórshavn
1992 B68 Toftir
1993 GÍ Gøta
1994 GÍ Gøta
1995 GÍ Gøta
1996 GÍ Gøta
1997 B36 Tórshavn
1998 HB Tórshavn
1999 HB Tórshavn
2000 VB Vágur
2001 B36 Tórshavn
2002 HB Tórshavn
2003 HB Tórshavn
2004 HB Tórshavn
2005 B36 Tórshavn
2006 HB Tórshavn
2007 NSÍ Runavík
2008 EB/Streymur
2009 HB Tórshavn
2010 HB Tórshavn
2011 B36 Tórshavn
2012 EB/Streymur
2013 HB Tórshavn
2014 B36 Tórshavn
2015 B36 Tórshavn
2016 Vikingur Göta
2017 Vikungur Göta
2018 HB Torshavn
2019 KI Klaksvik
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Alle färingischen Pokalsieger

Jahr Meister
1954/1955 HB Torshavn
1955/1956 TB Tvöroyi
1956/1957 HB Torshavn
1957/1958 TB Tvöroyi
1958/1959 HB Torshavn
1959/1960 TB Tvöroyi
1960/1961 TB Tvöroyi
1961/1962 HB Torshavn
1962/1963 HB Torshavn
1963/1964 HB Torshavn
1964/1965 B36 Torshavn
1965/1966 KI Klaksvik
1966/1967 KI Klaksvik
1967/1968 HB Torshavn
1968/1969 HB Torshavn
1969/1970 -
1970/1971 HB Torshavn
1971/1972 HB Torshavn
1972/1973 HB Torshavn
1973/1974 VB Vagur
1974/1975 HB Torshavn
1975/1976 HB Torshavn
1976/1977 TB Tvöroyi
1977/1978 HB Torshavn
1978/1979 HB Torshavn
1979/1980 HB Torshavn
1980/1981 HB Torshavn
1981/1982 HB Torshavn
1982/1983 GI Göta
1983/1984 HB Torshavn
1984/1985 GI Göta
1985/1986 NSI Runavik
1986/1987 HB Torshavn
1987/1988 HB Torshavn
1988/1989 HB Torshavn
1989/1990 KI Klaksvik
1990/1991 B36 Torshavn
1991/1992 HB Torshavn
1992/1993 B71 Sandur
1993/1994 KI Klaksvik
1994/1995 HB Torshavn
1995/1996 GI Göta
1996/1997 GI Göta
1997/1998 HB Torshavn
1998/1999 KI Klaksvik
1999/2000 GI Göta
2000/2001 B36 Torshavn
2001/2002 NSI Runavik
2002/2003 B36 Torshavn
2003/2004 HB Torshavn
2004/2005 GI Göta
2005/2006 B36 Torshavn
2006/2007 EB/Streymur
2007/2008 EB/Streymur
2008/2009 Vikingur Göta
2009/2010 EB/Streymur
2010/2011 EB/Streymur
2011/2012 Vikingur Göta
2012/2013 Vikingur Göta
2013/2014 Vikingur Göta
2014/2015 Vikingur Göta
2015/2016 KI Klaksvik
2016/2017 NSI Runavik
2017/2018 B36 Torshavn
2018/2019 HB Torshavn
2019/2020 -
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Gewinnspiel: Eigentorschützen der Nationalmannschaft

„Wer Trainer Baade kennt, weiß, dass“ es bei diesen Gewinnspielen nichts zu gewinnen gibt außer Freude. Und natürlich Erkenntnis, vor allem.

Die DFB-Frauen erzielten in 345 (!) Länderspielen gerade mal ein einziges Eigentor, dies war dann aber ein besonders bitteres, wie es den Männern noch nicht passiert ist. Tina Wunderlich war im Olympia-Halbfinale 2000 gegen Norwegen die schwarze Krähe, die das Spiel für Gegner Norwegen entschied.

Bei den Männern fielen, auch relativ zur höheren Anzahl Spiele gesehen, deutlich mehr Eigentore. Da es insgesamt aber trotzdem eine überschaubare Zahl bleibt, gehe ich diesmal nicht in Vorleistung.

Welcher DFB-Spieler schoss wann ein Eigentor in welchem Länderspiel?

Jahr Spieler Anlass Gegner Tor Ergebnis
1908 Ernst Jordan (Langmeier) Test Schweiz 1:2 3:5
1910 Walter Hempel Test Niederlande 2:3 2:4
1912 Max Breunig Test Niederlande 5:3 5:5
1923 Henry Müller Test Finnland 0:1 1:2
1924 Hans Lang Test Ungarn 0:2 1:4
1931 Reinhold Münzenberg Test Frankreich 0:1 0:1
1932 Hans Stubb Test Schweden 4:3 4:3
1939 Hans Klodt Test Jugoslawien 1:2 3:2
1941 Hans Rohde Test Schweiz 4:2 4:2
1951 Jupp Posipal Test Irland 0:1 2:3
1955 Karl Mai Test Italien 0:1 1:2
1958 Herbert Erhardt Test Tsch’slowakei 2:2 2:3
1961 Willi Giesemann Test Dänemark 5:1 5:1
1978 Rolf Rüssmann Test Schweden 1:1 1:3
1978 Berti Vogts WM 2. Finalrunde Österreich 1:1 2:3
1981 Manfred Kaltz „Mini-WM“ Argentinien 1:1 1:2
1988 Eike Immel Test Jugoslawien 0:1 1:1
1993 Thomas Helmer „US-Cup“ Brasilien 0:1 3:3
1995 Thomas Helmer EM-Quali Wales 1:1 2:1
1997 Jürgen Kohler WM-Quali Albanien 0:1 4:3
1998 Oliver Kahn EM-Quali Türkei 0:1 0:1
2002 Oliver Kahn Test Israel 0:1 7:1
2002 Arne Friedrich EM-Quali Färöer 1:1 2:1
2007 Christoph Metzelder EM-Quali Slowenien 1:1 2:1
2011 Arne Friedrich EM-Quali Österreich 1:1 2:1
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In alten Wunden bohren

Es gibt viele Fälle, in denen Werbeagenturfritzen mit dem Thema Fußball werben wollen bzw. müssen, die keine richtige Ahnung von dem Thema haben und es so behandeln, wie man über China Bescheid weiß, wenn man den selbst verfassten Reisebericht des Großonkels aus dem Jahre 1966 gelesen hat. Einzig.

Dabei kommen oft krude Anzeigen heraus, wie dass man in der 5. Liga auf Asche mit der Balltechnik eines Nerds spielen muss und kann, oder dass man stolz auf das Fußballtrikot von Spanien sein solle (bei einer Anzeige aus dem Jahr 2006).

Nun, sei’s drum, Kampagnen kommen und gehen, Letzteres vor allem.

Sind aber gleich ganze Produktnamen ein fußballerisches Eigentor, dann ist die Situation nicht mehr zu retten.

Seat nennt ein Auto, das es in Deutschland zu verkaufen sucht, „Cordoba“.

Man hat aus gutem Grund noch nie vom Bentley-Modell „Turin“ gehört, in Österreich gibt es keine Volvo „Landskrona“ zu kaufen, man sucht vergeblich nach dem Renault mit der Bezeichnung „Knysna“ und es gibt auch keinen Autobauer, der in Holland einen Wagen mit der Bezeichnung „München“ anpreist.

Nur Seat möchte gerne in Deutschland ein Auto mit dem Namen „Cordoba“ verkaufen.

Noch obskurer als dieser ohnehin schon absurde Versuch ist einzig, dass es tatsächlich Menschen gibt, die dieses Ding dann auch kaufen. So gesehen an einer nebligen Ampelkreuzung in Deutschland im März 2011.

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Druck in Bildern bzw. in Gesichtern

Kai Pfaffenbach war angeblich zu Jugendzeiten „ein Freund“ von Oliver Kahn. Jedenfalls war er ihm dann später öfter noch nahe, siehe dortige Galerie.

Jetzt weiß man auch endlich, welcher Fotograf das absolut furchteinflößende Bild (Nr. 6 in der dortigen Galerie) von Oliver Kahn gemacht hat, welches inzwischen dem Jugendschutz unterliegt.

Man sollte es auch als Erwachsener nicht mehr anschauen, kurz bevor man ins Bett geht (deshalb auch der frühe Veröffentlichungszeitpunkt dieses Beitrags).

Aber mindestens genauso interessant: Was gab es denn in einem Deutschland-Trikot eigentlich einmal derart ekstatisch zu bejubeln?

Hätte man sich fast denken können: Eine Parade beim 2:1-Sieg gegen die Fußballgroßmacht Färöer war’s. Zu Hause.

Druck, unmenschlicher.

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Färöer, der Fünfte

Wales tritt aus historischen Gründen genauso wie Nordirland und Schottland mit einem eigenen Team an, obwohl Wales kein Land ist. Das ist dem Fußball-Liebhaber so geläufig wie dass man atmen muss, will man leben. Heute gesellt sich ein Fünfter dazu, für den diese Ausnahmeregelung von Artikel 5 gilt, nach welchem lediglich eigenständige Länder Mitglied der UEFA werden können:

Artikel 5 gilt nicht für die folgenden Mitgliedsverbände: England, Schottland, Nordirland, Wales, Färöer-Inseln.

Färöer gehört politisch zu Dänemark, ist dort aber „gleichberechtige Nation“ innerhalb des Königreiches Dänemark. Also eine Nation, ein Land, und somit wäre eine Ausnahme für Färöer gar nicht nötig. Warum aber tritt trotzdem Färöer in dieser Liste der Ausnahmeregelungen auf?

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