Zum Inhalt springen

Schlagwort: Frankfurt

Neue Lesetermine: Bonn, Nürnberg, Leipzig, Düsseldorf, Frankfurt, Bern, Aachen, Duisburg

Im ersten Halbjahr gastierte mein Leseprogramm „Drama Queens in kurzen Hosen“ bereits in diversen Städten dieser Republik, jetzt geht es in die Herbsttage und die dazugehörige Herbsttour. Wieder 2×45 Minuten plus Halbzeitpause und eventueller Verlängerung.

Die nächsten Termine bis zum Jahresende finden in Bonn, Nürnberg, Leipzig, Düsseldorf, Frankfurt a. M., Bern, Aachen und Duisburg statt.

Save the date(s) und dann sehen wir uns hoffentlich live vor Ort. Wo die Lesung und nicht zuletzt die After Hour genau stattfinden, das verrät die Übersichts-Seite mit allen Leseterminen.

6 Kommentare

Gewinnspiel: Stadiontausch

[Update: Alles chronologisch sortiert, gar 3x gab es 3 Stadien in einer Saison.]

Heute ein doch etwas diffizileres Gewinnspiel als nur „Rote Karten für Nationalspieler“ oder dergleichen Anfänger-Kram mehr.

Heute die Frage:

Welche Bundesligisten bestritten im Laufe einer Saison ihre Heimspiele in zwei verschiedenen Stadien?

Ich bitte um Euer Wissen.

3 verschiedene Stadien in einer Saison

Verein Saison Stadion 1 Stadion 2 Stadion 3
TeBe Berlin 1974/1975 Mommsenst. Olympiastadion, Berlin Poststadion
VfL Bochum 1975/1976 Ruhrstadion Stadion am Schloss Strünkede Westfalenst., Dortmund
Borussia M‘gladbach 1977/1978 Stadion am Bökelberg Rheinstadion, D‘dorf Jahnstadion, Rheydt

2 verschiedene Stadien in einer Saison

Verein Saison Stadion 1 Stadion 2
Hamburger SV 1969/1970 Volksparkstadion Stadion am Rothenbaum
Hamburger SV 1970/1971 Volksparkstadion Stadion am Rothenbaum
Hamburger SV 1971/1972 Volksparkstadion Stadion am Rothenbaum
FC Bayern München 1971/1972 Stadion an der Grünwalder Straße Olympiastadion
FC Bayern München 1972/1973 Stadion an der Grünwalder Straße Olympiastadion
Kickers Offenbach 1974/1975 Stadion am Bieberer Berg Waldstadion, Frankfurt
Rot-Weiss Essen 1974/1975 Georg-Melches-Stadion Parkstadion, Gelsenkirchen
Fortuna Düsseldorf 1975/1976 Stadion am Flinger Broich Rheinstadion
1. FC Köln 1975/1976 Müngersdorfer Stadion, Köln Radstadion, Köln
TeBe Berlin 1976/1977 Mommsenstadion Olympiastadion, Berlin
Borussia Dortmund 1976/1977 Westfalenstadion Parkstadion, Gelsenkirchen
FC St. Pauli 1977/1978 Millerntor Volksparkstadion
1. FC Kaiserslautern 1978/1979 Betzenberg, Kaiserslautern Südweststadion, Ludwigshafen
Karlsruher SC 1988/1989 Wildparkstadion Frankenstadion Heilbronn
FC St. Pauli 1988/1989 Millerntor Volksparkstadion
FC St. Pauli 1989/1990 Millerntor Volksparkstadion
SG Wattenscheid 09 1990/1991 Lohrheidestadion Ruhrstadion
TSV München 1860 1994/1995 Stadion an der Grünwalder Straße Olympiastadion
Hansa Rostock 1995/1996 Ostseestadion, Rostock Olympiastadion, Berlin
VfL Wolfsburg 2002/2003 VfL-Stadion Volkswagen Arena
TSG Hoffenheim 2008/2009 Carl-Benz-Stadion, Mannheim Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Bayer Leverkusen 2008/2009 Esprit-Arena, Düsseldorf Bay-Arena Leverkusen
60 Kommentare

Lesetermine

Trainer Baades Leseprogramm „Drama Queens in kurzen Hosen“ besteht aus den hörenswertesten, kurzweiligsten und scharfsinnigsten Texten aus diesem Blog, einigen unveröffentlichten Werken und noch allerlei multimedialem Unterhaltungsklimbim. 2×45 Minuten Lesung und Erzählung, mit einer Halbzeitpause ganz im Stile des Fußballs.

Kommende Termine

- - -

Die Infos zum Inhalt der Lesung:

Foto von Stefan KriegerTrainer Baades neues Lese-Programm „Drama Queens in kurzen Hosen“ ist rund, damit seine Texte die Richtung ändern können. So wie der Fußball, auf dem Platz und abseits davon, immer wieder mal neue Wendungen nimmt.

Mit dem Blick für die kleinen Widersprüche und die großen, echten Emotionen der Spieler und der Fans betrachtet er den Sport, von dem noch jeder glaubt, ihn erklären zu können. Doch kaum jemandem gelingt dies so gewitzt und kurzweilig wie Trainer Baade. Findet auch das Magazin „11Freunde“, das sein Blog jüngst zum „Besten Fanmedium“ in Deutschland kürte und auch die FAS, die nicht zufällig von ihm „viel über Fußball gelernt“ hat.

Zwei Halbzeiten lang Geschichten über die großen und kleinen Dramen des Fußballs, immer gewürzt durch den scharfen Blick und die ebenso spitze Feder von Trainer Baade.


trainer-baade-lesung-frankfurt-3

Vergangene Termine

Basel Sa, 12.11.2016, 18h Saal 12, Weidengasse 53
Hamburg Sa, 30.7.2016, 13h Vereinsheim HEBC, #tkschland
Berlin Sa, 21.3.2015, 19h 11mm Filmfestival, Babylon
Bochum Do, 3.7.2014, 20.15h Wortschatzbühne, Bochum TOTAL
Duisburg Do, 19.12.2013, 20h Djäzz, Börsenstr. 11
Ankündigung im Coolibri
Aachen Do, 5.12.2013, 20h Common Sense, Büchel 14
Bern Do, 21.11.2013, 20h Halbzeit, Beundenfeldstr. 13
Ankündigung beim Runden Leder
Frankfurt Mi, 20.11.2013, 20h Alte Liebe, Fritschengäßchen 5
Beim Facebook-Event anmelden
Düsseldorf Do, 14.11.2013, 20h Die Kassette, Flügelstr. 58
Beim Facebook-Event anmelden
Leipzig Do, 31.10.2013, 20h Bar Seventy, Karl-Heine-Str. 70
Ankündigung beim Rotebrauseblogger
Nürnberg Mi, 30.10.2013, 20h Mono Bar, Grasersgasse 1
Ankündigung bei Clubfans United
Bonn Do, 17.10.2013, 20h Limes Musikcafé, Theaterstraße 2
Hamburg Mi, 9.10.2013, 20h Le Kaschemme, Rendsburger Str. 14
Ankündigung bei Text & Blog
Bremen Di, 4.6.2013, 20h Eisen, Sielwall 9
Berlin So, 5.5.2013, 20h Schwalbe, Stargarder Str. 10
München Do, 18.4.2013, 20h Stadion adSS
Das war das Facebook-Event
Ankündigung bei München-Blogger
Wiesbaden So, 24.3.2013, 20h Café Klatsch, Marcobrunnerstr. 9
Das war das Facebook-Event
Stuttgart Mi, 20.3.2013, 20h Libero, Olgastr. 137
Das war das Facebook-Event
Ankündigung bei Kessel.tv
Köln Do, 28.2.2013, 20h Kalk für alle, Kalk-Mülheimer Str. 61
Das war das Facebook-Event
Münster Do, 6.9.2012, 20h Spooky’s, Hammerstr. 66
Duisburg Do, 27.10.2011, 20h Djäzz, Börsenstr. 11

Presse

Zum Runden Leder Baade in Bern
Löhrzeichen Trainer Baade: Lesung in Bonn
Meine Saison Fußballbloggerlesungen
11 Freunde Zyklen von Alibis
Schalkefan.de Einfach mal über Fußball reden
Reeses Sportkultur Debütantenball in Duisburg
effzeh.com Drama Queens in kurzen Hosen
Textilvergehen Drama Queens in kurzen Hosen

Bilder

Berlin
Stuttgart
Köln
Frankfurt

28 Kommentare

Wer war Otto Fleck?

Nachdem wir letztens schon geklärt hatten, was das „Säben“ in der „Säbener Straße“ eigentlich ist (ein Kloster in Südtirol), muss heute das nächste aus der Reihe der großen Mysterien der deutschen Fußballgegenwart geklärt werden.

Wer war Otto Fleck?

Diese Frage stellte man sich auch einst im Forum von Eintracht Frankfurt. Da man dort aber ebenfalls nur sehr wenige Informationen zu Otto Fleck fand, muss man darauf hoffen, dass die Auskunft der Stadt Frankfurt zur Person Otto Fleck umfassender sein wird.

Vom Abschicken der Email bis zur Ankunft der Antwort der Stadt Frankfurt vergeht tatsächlich nicht einmal eine Stunde, was auch der Abwesenheit von Recherchebedarf geschuldet sein könnte, wie die Länge der Antwort aus Frankfurt demonstriert:

Otto Fleck (1868–1927) war Oberforstmeister und hat sich um den Frankfurter Stadtwald sehr verdient gemacht.

Nun gut, klingt nicht so, als gäbe es da noch wesentlich mehr zu wissen. Und auch ein wenig so, als hätte die Stadt Frankfurt selbst bei Wikipedia abgeschrieben.

Interessanter wäre es dann, wenn der hier durch die Vergabe eines Straßennamens gewürdigte Otto Fleck im stillen Kämmerlein gerne an Wettmanipulationen teilnahm oder — gar nicht so unwahrscheinlich, angesichts der Zeit, in der er gelebt hat — offen homophob war. Es ist aber nichts weiter über ihn zu erfahren.

Da die Antwort der Stadt Frankfurt etwas knapp ausfällt, könnte man zur Not noch den DFB selbst fragen, der es eigentlich wissen sollte.

Irgendwas an meiner Tastatur sträubt sich aber partout dagegen, eine Email an den DFB zu verfassen. So wissen wir nur: Otto Fleck war Oberforstmeister.

Ein Oberforstmeister als ein (Adressen-) Namensgeber der Residenz des DFB passt allerdings ohnehin wie das Runde ins Eckige. Waidmanns Heil!

15 Kommentare

Alemanha — Brasil 3:2

1993 aß ich ein Brot mit Marmelade und machte es mir auf dem Sofa von Martin bequem. Lars war auch da, und Thorsten. Es war kalt draußen, das machte aber nichts, denn Martin hatte ja diesen neuen Fernseher, mit schnellaufheizenden Röhren. Draußen war Herbst, in Müngersdorf sicher auch, das erinnere ich nicht mehr so genau. Andi Möller traf zum 2:1-Siegtreffer noch vor der Halbzeit, und Berti Vogts trat am Ende zufrieden und chalant, wie es stets seine Art gewesen war, vor die Presse, um sich frei von Verschwörungstheorien darüber zu äußern, dass man 1994 sicher gute Chancen haben würde, den nur vermeintlich von des Dummschwätzers Gnaden errungenen Weltmeister-Titel zu verteidigen. Niemand sang Seven Nation Army, die wenigsten im Publikum waren außergewöhnlich geil oder auch schwarz-golden. Es gab keine bewegten Banden und die Nationaltrikots des DFB waren damals schick, heute aber schon Sammlerstücke, die ob des Designs nur die Tapferen unter den Sammlern überhaupt würden bestellen wollen. Im Tor stand Bianca Illgner, für Brasilien spielte noch der überaus fiese Branco. Der sich gut als Hauptgegner in einem Superheldencomic geeignet hätte. Man musste damals noch in Comics denken. Youtube war so fern wie zeitlich selbst zu bestimmen, wann man welches TV-Programm sehen wollen würde.

Alle drei habe ich seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen. Alle drei damaligen Freunde. Die Nationalmannschaft hingegen schon, meist mindestens einmal pro Monat, abgesehen von zwei Unfällen im Wach-Schlafrhythmus (und das eine Mal wegen Max Goldt) eigentlich jedes Mal, wenn sie vor den Ball trat. Manchmal, um 1998 herum besonders, schien sich die eigentlich nach vorne gedachte Entwicklung der Mannschaft und des deutschen Spiels umzukehren und in die Vergangenheit lünkern zu wollen. Mit ein bisschen Glück hätte uns 1993 also schon der Sir aus dem Fernseher heraus die Hand geben wollen. Dazu kam es nicht. Stattdessen nutzte Oliver Kahn seine Hand, um ein Eigentor zu erzielen. Später wurden Hoffnungen durchs Dorf getrieben, die dann in der WM-2006-B-Mannschaft endeten. Märchen wurden erzählt, und im Vergleich zu früher waren es tatsächlich schöne Geschichten. Nur gegen Brasilien gewann man nicht mehr. Weder in Japan noch in Nürnberg, im Vorspiel zum Heimturnier. Projektionsflächen hießen Robert Huth und Mike Hanke, es tat sich was, aber mehr als das Knirschen im Gebälk war erstmal noch nicht zu hören.

Heute war es das erste Mal seit 1993 wieder soweit. Den Führerschein, damals noch recht frisch, besitze ich heute immer noch. Die Pass-Geschwindigkeit von heute allerdings konnte damals niemand erahnen. Auch dass man mit 26 im Team zu den Alten gehören würde, war 1993 nicht absehbar, als der Altersschnitt des Teams immer mal wieder vorsichtig sein musste, nicht die Zahl 30 zu überschreiten. Was bewährt war, war gut. Heute war gut, was sich durchsetzte, nicht allein gegen die eigene Konkurrenz, sondern vor allem gegen den Gegner. Während man damals aber über Abwehrprobleme jahrzehntelang nicht hatte diskutieren müssen, scheint heute alles so mühelos — bis es in die eigene Richtung geht. Dann zerfällt beinah sogar dieser Sieg, der erste seit 1993, Sekunden bevor man ihn in den Händen hält, wieder zu Staub und am Ende wäre es doch ganz egal. So schnell, so jung, so intelligent konnte es nur die Evolution seit 1993 machen. Der man gerne unter die Arme griff, auch wenn man da lange Zeit allzu betriebsblind war. Da schmälert es auch wenig, dass dieses Brasilien kaum in Schwung war und 2014, wenn es wieder mal 1994 sein wird, nur wenig mit dem heutigen gemein haben wird. Geboren wurde Mario Götze 1992. Als das 2:1 von Andi Möller fiel, wird er wohl gerade einen Löffel Spinat bekommen haben.

10 Kommentare

New York, Madrid, Heilbronn oder
Warum ein Finale in Berlin doch ganz ok ist

1. Nirgendwoanders wäre es so sicher, dass das eigentliche Heimteam nie ins Finale einzieht. Herthas letzte Finalteilnahme datiert aus dem Jahr 1979. Die anreisenden Fans können sich also schon auf den Autobahnraststätten aneinander gewöhnen, in der Stadt selbst bleibt es garantiert friedlich.

2. Die Atmosphäre im Olympiastadion ist wider Erwarten bei ausverkauftem Haus — welches das Stadion meint, kein Haus — mehr als akzeptabel. Man hätte sein erstes Spiel im Olympiastadion vielleicht nicht gerade vor Jahren als Zeuge der Partie Hertha BSC — VfL Bochum verbringen sollen, dann wäre man jetzt nicht so überrascht davon. Nicht ganz unerheblich für die gelungene Atmosphäre ist auch der Einbruch der Dämmerung und anschließende Dunkelheit („Nacht“) am Austragungsort, weshalb der Autor auch von seiner Forderung „Pro 18h“ zurücktritt. Das gilt für jene Fälle, in denen der Autor selbst vor Ort ist.

3. Es gibt nun mal nur ganz wenige Städte, deren Namen aus nur zwei Silben bestehen, von denen die zweite Silbe betont wird. Hier die bescheidene Liste der deutschen Städte, die deshalb als Alternative per se ausscheiden:

Dórtmund, Bóchum, Schálke, Brémen, Hámburg, Núrnberg, Fréiburg, Wólfsburg, Róstock, Fránkfurt, Stúttgart, Múnchen, Áachen, Dúisburg, Éssen, Múnster, Áugsburg, Léipzig, Drésden, Mánnheim, Bráunschweig, Chémnitz, Kréfeld, Hálle, Érfurt, Kássel, Hágen, Múlheim, Pótsdam, Wúrzburg, Bóttrop, Rémscheid, Kóblenz, Jéna, Síegen, Cóttbus.

Es kämen einzig in Frage an anderen weltweit relevanten Städten: New Yórk, Madríd und eben das bereits ausgewählte Berlín. Da ist Berlin auch aus ökologischer Sicht die beste Wahl.

(Okay, New York, Madrid, Berlin — und Heilbrónn. Das Frankenstadion dort hat zwar einen schönen Namen, ist aber leider nicht pokalfinaltauglich.)

4. Nur die Berliner S-Bahn kann derartige Fanaufkommen, wie sie bei einem ausverkauften Olympiastadion auftreten, bewältigen. (Da Nörgeleien über langsame Abfertigungen nach Spielende etwas zäh zu lesen sind (und außerdem eher janus‘ Metier sind), endet dieser Punkt hier. Schließlich ist es das erste Mal in Berlin gewesen, dass 75.000 Menschen nach Abpfiff vom Stadion wegwollen, also sollten auch 1-2 S-Bahnen alle halbe Stunde ausreichend sein, klar.)

5. Die Fangruppen fallen in der Stadt enorm auf, egal, wo man seinen wagemutigen Aufenthalt in Berlin beginnt. Ob Bahnhof Zoo, Warschauer Straße oder Sophie-Charlotte-Platz, überall begegnen dem Reisenden Fans der beiden Mannschaften, die dann stark aus den übrigen Umherlaufenden herausstechen. Das hat zwei Gründe: a) Fußball spielt an den anderen 364 Tagen im Jahr in Berlin keine Rolle, b) gerne getragene und dementsprechend gepflegte Fußballtrikots stellen intakte Oberbekleidung dar.

[photopress:pokalfinale_in_berlin_bvg_wir_danken_dir_1.jpg,thumb,alignleft] 6. Nirgends kann man so herrlich unbequem seine EC-Karte loswerden wie bei der BVG. Ist es bei Geldautomaten seit Jahrzehnten Usus, das Geld erst rauszurücken, wenn der Kunde seine EC-Karte aus dem Automaten entnommen hat, um so täglich Tausende an neuen EC-Kartenanträgen zu vermeiden, fährt man in Berlin eine gegensätzliche Strategie. Dort wird man nach Bezahlung am Fahrkartenautomaten extensiv darauf aufmerksam gemacht: Billet nicht vergessen! Eine Empfehlung, der der Autor gerne folgte, ganz glücklich in die U-Bahn sprang, um nur wenig später genauso glücklich mit der EC-Karten-Sperrungsstelle zu telefonieren. Kein Geld = keine Sorgen, eine geschickte Einfädelung der Stadt Berlin und ihrer Verkehrsbetriebe eines völlig unbeschwerten Pokalfinalaufenthalts. Zudem lernt man ohne Kohle in den Taschen auch gleich das Berliner Lebensgefühl sehr anschaulich kennen.

7. Franziska van Almsicks Anreise zum Stadion wäre nirgendwo anders so kurz, nur in Berlin also kann sie barfuß zur Pokalverleihung erscheinen. Und darum geht es schließlich beim Fußball: um die Füße.

 
 
 
 

photo credit: fudj

13 Kommentare

Wenn der Dummschwätzer mal einen Elfmeter verursacht

Der MSV Duisburg ist bekanntlich nur ein wenig titelloser als der VfL Bochum, die Deutsche Amateurmeisterschaft ist so etwas wie eine bestandener Idiotentest nach dem dritten Durchfallen bei der Führerscheinprüfung: Natürlich ist es besser als es nicht geschafft zu haben, aber man erzählt lieber niemandem davon.

Heute hat der MSV Duisburg immerhin die Gelegenheit, Rekordteilnehmer beim DFB-Pokalfinale ohne eigenen Sieg zu werden. Zur Zeit teilt man sich diesen Spitzenplatz bekanntlich noch mit Alemannia Aachen.

Wie es dazu kam, dass man überhaupt heute in der glücklichen Lage ist, diesen Topwert womöglich heute Abend für sich alleine beanspruchen zu können, zeigt u. a. das kurze Video vom ersten verlorenen Finale 1966, das mal wieder mit ein paar Leckerli aus der Dunkelkammer der Fußballgeschichte aufwartet.

Zum Beispiel mit so Informationen wie dass das Finale des DFB-Pokals von 1953 bis 1963 wohl immer gegen Ende des Jahres stattgefunden haben soll. Kurze Recherche bei fussballdaten.de ergibt aber: Das war nur von 1957 bis 1959 der Fall.

Am Ende, klar, Bayerndusel, haha, gewinnt natürlich der FC Bayern München das Spiel, im Jahr darauf übrigens einen kleinen, unbedeutenden Europapokal und danach dann noch einige weitere, kleine, unbedeutende Europapokale, Weltpokale usw., während der MSV.



Ein weiterer Offenenmundmacher, anknüpfend an diese Anmerkung, ist übrigens des Schiedsrichters Reaktion nach seinem Pfiff zum Strafstoß für den FC Bayern. Ein echter Beinspreizer, in diesem Fall im Wortsinne.

Hat man lange nicht mehr gesehen … aber penibel sind’s scho, gä?

5 Kommentare

WM-Spielplan 2011 zum Ausdrucken und Eintragen

Der WM-Spielplan der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland steht schon länger fest, natürlich bestreitet Ausrichter Deutschland das Eröffnungsspiel, und dies sogar im für Frauenfußball-Verhältnisse riesigen Olympiastadion in Berlin. Abgeschlossen wird das WM-Turnier 2011, welches erst die 6. Frauenfußballweltmeisterschaft überhaupt ist, in der Commerzbank-Arena in Frankfurt, dort findet das Finale statt, wie es der Spielplan vorsieht.

Alle Spiele der einzelnen Gruppe und KO-Runden im Einzelnen:

Gruppe A

Sonntag, 26. Juni 2011, 15.00h, Nigeria — Frankreich, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Sonntag, 26. Juni 2011, 18.00h, Deutschland — Kanada, Olympiastadion Berlin

Donnerstag, 30. Juni 2011, 18.00h, Kanada — Frankreich, Ruhrstadion, Bochum
Donnerstag, 30. Juni 2011, 20.45h, Deutschland — Nigeria, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Dienstag, 5. Juli 2011, 20.45h, Frankreich — Deutschland, Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Dienstag, 5. Juli 2011, 20.45h, Kanada — Nigeria, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Gruppe B

Montag, 27. Juni 2011, 15.00h, Japan — Neuseeland, Arena im Allerpark, Wolfsburg
Montag, 27. Juni 2011, 18.00h, Mexiko — England, Ruhrstadion, Bochum

Freitag, 1. Juli 2011, 15.00h, Japan — Mexiko, BayArena, Leverkusen
Freitag, 1. Juli 2011, 18.15h, Neuseeland — England, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Dienstag, 5. Juli 2011, 18.15h, Neuseeland — Mexiko, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Dienstag, 5. Juli 2011, 18.15h, England — Japan, Impuls-Arena, Augsburg

Gruppe C

Dienstag, 28. Juni 2011, 15.00h, Kolumbien — Schweden, BayArena, Leverkusen
Dienstag, 28. Juni 2011, 18.15h, USA — Nordkorea, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Samstag, 2. Juli 2011, 14.00h, Nordkorea — Schweden, Impuls-Arena, Augsburg
Samstag, 2. Juli 2011, 18.00h, USA — Kolumbien, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim

Mittwoch, 6. Juli 2011, 20.45h, Nordkorea — Kolumbien, Arena im Allerpark, Wolfsburg
Mittwoch, 6. Juli 2011, 20.45h, Schweden — USA, Ruhstadion, Bochum

Gruppe D

Mittwoch, 29. Juni 2011, 18.15h, Brasilien — Australien, Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Mittwoch, 29. Juni 2011, 15.00h, Norwegen — Äquatorial-Guinea, Impuls-Arena, Augsburg

Sonntag, 3. Juli 2011, 14.00h, Australien — Äquatorial-Guinea, Ruhrstadion, Bochum
Sonntag, 3. Juli 2011, 18.15h, Brasilien — Norwegen, Arena im Allerpark, Augsburg

Mittwoch, 6. Juli 2011, 18.00h, Äquatorial-Guinea — Brasilien, Commerzbank-Arena, Frankfurt
Mittwoch, 6. Juli 2011, 18.00h, Australien — Norwegen, BayArena, Leverkusen

Viertelfinale

Samstag, 9. Juli 2011, 18.00h, 1. Gruppe B – 2. Gruppe A, BayArena, Leverkusen
Samstag, 9. Juli 2011, 20.45h, 1. Gruppe A – 2. Gruppe B, Arena im Allerpark, Wolfsburg

Sonntag, 10. Juli 2011, 13.00h, 1. Gruppe C – 2. Gruppe D, Impuls-Arena, Augsburg
Sonntag, 10. Juli 2011, 17.30h, 1. Gruppe D – 2. Gruppe C, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Halbfinale

Mittwoch, 13. Juli 2011, 18.00h, Sieger Wolfsburg – Sieger Augsburg, Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Mittwoch, 13. Juli 2011, 20.45h, Sieger Leverkusen – Sieger Dresden, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Spiel um Platz 3

Samstag, 16. Juli 2011, 17.30h, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim

Finale

Sonntag, 17. Juli 2011, 20.45h, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Die Version des Spielplans der WM 2011 zum Ausdrucken und Selber-Eintragen wird erscheinen, sobald die Gruppenauslosung durchgeführt wurde sowie die Anstoßzeiten der einzelnen Partien festgelegt worden sind.

Vermarktung

Sie möchten auf Trainer Baades WM-Plan oder auf dieser Seite werben? Wenden Sie sich bitte an Martin Eckhard bei affiliate-tipps.de.
E-Mail: eckhard@affiliate-tipps.de
Tel.: 0176-63249590

Anzeige

Wer auf die Spiele der Frauen-Fußballweltmeisterschaft setzen möchte, kann dies hier tun. Gerade beid er Frauen-WM sollten sichere Tipps eigentlich kein Problem sein, natürlich muss man dennoch auf die Quoten achten.

Bei www.betsson.com findet man die besten Wettmöglichkeiten und Wettquoten von mehr als 40 verschiedenen Sportarten. Erhalten auch Sie einen tollen Begrüßungsbonus, wenn Sie sich heute anmelden. Besuchen Sie die Seite!

Der WM-Spielplan wird gehostet von Inka Soft. Besten Dank dafür.

Kommentare geschlossen