Zum Inhalt springen

Schlagwort: FSV Frankfurt

Home | Startseite | e. V.

Nach dem damaligen Test auf Fremdsprachen der Webseiten der Bundesligavereine heute etwas für Zwischendurch:

Ein kurzer Check, welche Mottos und Botschaften die Klubs der 1. und 2. Liga auf ihren Webseiten anzeigen lassen, bringt Ernüchterndes zu Tage. In der ersten Liga ist es lediglich ein einziges Team, das überhaupt mehr mitteilen möchte als seinen eigenen Namen oder technischen Kram. Die Borussia aus München Gladbach. Immerhin ein weiterer Verein, der „Club“, möchte seine Leser dann wenigstens noch begrüßen.

Ansonsten dominiert die Vorgehensweise, allein den Namen des Vereins als Bezeichnung für die Startseite zu vergeben, wobei sich Puristen von jenen unterscheiden lassen, die noch ein „e. V.“ oder gar eine GmbH angefügt wissen wollen. Wichtig eigentlich nur für jene, die noch an der vollen Bezeichnung des FC Schalke 04 zweifeln.

Drei Klubs wollen zudem klarstellen, dass unter der jeweiligen Adresse nicht wie bei Twitter zur Zeit noch üblich lustige Streiche spielende Anonyme am Werk sind, sondern man tatsächlich auf der offiziellen Seite gelandet ist.

Am Ende bleibt die Gruppe an Webseiten, die gleich in medias technicologas res gehen und vermitteln, wo man sich auf der Seite gerade befindet und wo man sonst noch hingehen könnte.

1. Liga
Wir sind Borussia. Herzlich Willkommen. – Borussia Mönchengladbach
Willkommen – 1. FC Nürnberg
Offizielle Website des FSV Mainz 05
Werder Bremen – Die offizielle Homepage
Offizielle Website von Eintracht Frankfurt: Fußball in der 1. Bundesliga / Ein Verein, 16 Abteilungen
FC St. Pauli
FC Bayern München
Hannover 96
1. FC Kaiserslautern
1. FC Köln
Borussia Dortmund
VfB Stuttgart 1893 e.V.
FC Gelsenkirchen Schalke 04 e.V.
VfL Wolfsburg-Fußball GmbH: Startseite
Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH
HSV – News | Live-Ticker | Video | Fans | Offizielle Webseite des Hamburger Sport-Vereins: News
Home | SC Freiburg
Home >> achtzehn99.de

In der 2. Liga, klar, 2 ist ja auch doppelt so viel wie 1, verdoppelt sich mal eben die Zahl der Teams, die auf der Startseite gleich beim Namen der Seite auch noch eine Nachricht übermitteln möchten.

Erstaunlich, obwohl doch Dieter, der Bruder des Feindes des Internets, gerade mal ein paar Monate hinfort ist, erstaunlich aktuell dabei die Hertha aus Berlin, was aber auch dem durch einen unbekannten Gast an der Spree ausgelösten Rausch geschuldet sein könnte: Zählbarer Erfolg.

Nur leichte Anleihen bei Bill Shankly, dafür aber sehr kreativ, nimmt die Alemannia aus Aachen im Titel ihrer Webseite. Aachen liegt bekanntlich nicht weit von Holland entfernt, vielleicht war der Pate des Mottos dann doch eher der Herr mit den Gladiolen. Man wird es so nicht erfahren.

Einzig SpVgg Greuther Fürth mit seinem authentisch gebliebenen Trainer Buyo Buyo erdreistet sich übrigens, gegen den gesellschaftlichen Kodex im Lande der Bescheidenheit und Demut zu verstoßen: Da nennt der bis in alle Verdammnis Ewige Fünfte der 2. Liga doch mal eben seine Titelgewinne auf der Webseite direkt beim, nein, sogar noch vor dem Reinkommen. Dreist. Aber außergewöhnlich.

Ansonsten das selbe Bild wie in der 1. Liga, zwei Vereine halten noch den Hinweis darauf für nötig, dass man an dieser Stelle nun wirklich offiziell sei, die übrigen nennen nur ihren Namen, diesmal ausnahmslos ohne „e. V.“ oder „GmbH“ — hier tanzt nur der VfL Osnabrück aus der Reihe mit einer imposanten Konzentration aufs Wesentliche: „VfL“.

Dazu auch in der 2. Liga die Webseiten, die gleich mal Ernst machen mit dem Internet und mit Fachbegriffen wie „Landingpage“ oder „Startseite“ viele, viele unbescholtene Bürger, die diese Webseite zum ersten Mal aufsuchen, gleich wieder in die Flucht schlagen.

2. Liga
Hertha Mission erfüllt!
Alemannia Aachen | Auf Gedeih und Verderb
SpVgg Greuther Fürth – Deutscher Meister 1914, 1926 und 1929
Die offizielle Homepage des FC Energie Cottbus
DSC Arminia Bielefeld: Die offizielle Webseite
VfL Osnabrück: VfL
Karlsruher SC
TSV 1860 München
MSV Duisburg
FC Ingolstadt 04
FC Augsburg
VfL Bochum 1848
SC Paderborn 07
SC Rot-Weiß Oberhausen e.V. – Bundesliga Fußball in Oberhausen. Alles zur Saison, Jugend, Spielterminen, FanShop, Kartenvorverkauf
1. FC Union Berlin | Landingpage
Fortuna Düsseldorf 1895: Home
FSV Auswahlseite | FSV Frankfurt
FC Erzgebirge Aue | Startseite

Der Baade ist übrigens rund.

(Die 3. Liga ist, muss man leider feststellen, noch nicht so richtig als Profiliga im Bewusstsein angekommen. Vielleicht ist das eine oder andere Bewusstsein aber gerade auch nur zu faul.)

Einen Kommentar hinterlassen

Alle Torschützenköniginnen der Frauen-Bundesliga

Jahr Spieler Club Tore
1990/91 Heidi Mohr TuS Niederkirchen 36
1991/92 Heidi Mohr TuS Niederkirchen 24
1992/93 Heidi Mohr TuS Niederkirchen 21
1993/94 Heid Mohr TuS Niederkirchen 28
1994/95 Heidi Mohr TuS Ahrbach 27
1995/96 Sandra Smisek FSV Frankfurt 29
1996/97 Birgit Prinz FSV Frankfurt 20
1997/98 Birgit Prinz FSV Frankfurt 23
1998/99 Inka Grings FCR Duisburg 25
1999/00 Inka Grings FCR Duisburg 38
2000/01 Birgit Prinz 1. FFC Frankfurt 24
2001/02 Conny Pohlers FFC Turbine Potsdam 27
2002/03 Inka Grings FCR 2001 Duisburg 20
2003/04 Kerstin Garefrekes FFC Heike Rheine 26
2004/05 Shelley Thompson FCR 2001 Duisburg 30
2005/06 Conny Pohlers 1. FFC Turbine Potsdam 36
2006/07 Birgit Prinz 1. FFC Frankfurt 28
2007/08 Inka Grings FCR 2001 Duisburg 26
2008/09 Inka Grings FCR 2001 Duisburg 29
2009/10 Inka Grings FCR 2001 Duisburg 28
2010/11 Conny Pohlers 1. FFC Frankfurt 32
2011/12 Genoveve Anonma 1. FFC Turbine Potsdam 23
2012/13 Yuki Ogimi 1. FFC Turbine Potsdam 25
2013/14 Célia Šaši? 20 -
2012/13 - - -
Kommentare geschlossen

Alle deutschen Amateurmeister

Jahr Sieger Finale Vize Gastgeber
1951 ATSV Bremen 1860 3:2 Karlsruher FV Berlin
1952 VfR Schwenningen 5:2 Cronenberger SC Ludwigshafen
1953 SSG 09 Bergisch-Gladbach 3:2 Homberger SV Wuppertal
1954 TSV Marl-Hüls 6:1 SpVgg 03 Neu-Isenburg Gelsenkirchen
1955 Sportfreunde Siegen 5:0 SpVgg Bad Homburg Wetzlar
1956 SpVgg 03 Neu-Isenburg 3:2 VfB Speldorf Berlin
1957 VfL Benrath 4:2 Alemannia 90 Berlin Hannover
1958 FV Hombruch 09 3:1 ASV Bergedorf 85 Dortmund
1959 FC Singen 04 3:2 SV Arminia Hannover Offenburg
1960 Hannover 96 Amateure 1:1 und 3:0 BV Osterfeld Herford
1961 Holstein Kiel Amateure 5:1 SV Siegburg 04 Hannover
1962 SC Tegel 1:0 TuRa Bonn Wuppertal
1963 VfB Stuttgart Amateure 1:0 VfL Wolfsburg Kassel
1964 Hannover 96 Amateure 2:0 SV Wiesbaden Hagen
1965 Hannover 96 Amateure 2:1 SV Wiesbaden Siegen
1966 Werder Bremen Amateure 5:0 Hannover 96 Amateure Herford
1967 STV Horst-Emscher 2:0 Hannover 96 Amateure Siegen
1968 VfB Marathon Remscheid 5:3 n. V. FC Wacker München Bochum
1969 SC Jülich 1910 2:1 SpVgg Erkenschwick Krefeld
1970 SC Jülich 1910 3:0 Eintracht Braunschweig Amateure Siegen
1971 SC Jülich 1910 1:0 VfB Stuttgart Amateure Würzburg
1972 FSV Frankfurt 2:1 TSV Marl-Hüls Neuwied
1973 SpVgg Bad Homburg 1:0 1. FC Kaiserslautern Offenbach
1974 SSV Reutlingen 05 2:2 und 2:1 n. V. VfB Marathon Remscheid Worms
1975 VfR Bürstadt 3:0 SC Victoria Hamburg Ludwigsburg
1976 SV Holzwickede 1:0 VfR Bürstadt Oldenburg
1977 Fortuna Düsseldorf Amateure 1:0 und 2:2 SV Sandhausen -
1978 SV Sandhausen 2:0 und 1:1 ESV Ingolstadt -
1979 ESV Ingolstadt 4:1 und 0:1 Hertha Zehlendorf -
1980 VfB Stuttgart Amateure 2:1 FC Augsburg Stuttgart
1981 1. FC Köln Amateure 2:0 FC St. Pauli Köln
1982 1. FSV Mainz 05 3:0 Werder Bremen Amateure Mainz
1983 FC 08 Homburg 2:0 n. V. FC Bayern München Amateure Homburg
1984 Offenburger FV 4:1 SC Eintracht Hamm Offenburg
1985 Werder Bremen Amateure 3:0 DSC Wanne-Eickel Bremen
1986 BVL 08 Remscheid 2:1 n. V. VfR Bürstadt Remscheid
1987 MSV Duisburg 4:1 FC Bayern München Amateure Duisburg
1988 Eintracht Trier 5:4 n. E. VfB Oldenburg Oldenburg
1989 Eintracht Trier 5:4 n. E. SpVgg Bad Homburg Trier
1990 FSV Salmrohr 2:0 Rheydter SV Salmrohr
1991 Werder Bremen Amateure 2:1 SpVgg Ludwigsburg 07 Ludwigsburg
1992 Rot-Weiss Essen 3:2 n. V. SpVgg Bad Homburg Essen
1993 SV Sandhausen 2:0 Werder Bremen Amateure Sandhausen
1994 Preußen Münster 1:0 Kickers Offenbach Offenbach
1995 VfL Osnabrück 4:2 n. V. Stuttgarter Kickers Stuttgart
1996 SSV Ulm 1846 2:1 VfR Mannheim Ulm
1997 SSV Reutlingen 05 2:1 Rot-Weiß Oberhausen Oberhausen
1998 Tennis Borussia Berlin Siegen – Offenbach 4:0
Offenbach – Berlin 1:2
Berlin – Siegen 2:0
-
Kommentare geschlossen

Alle deutschen Meister im Frauenfußball

Saison Meister
1973/1974 TuS Wörrstadt
1974/1975 Bonner SC
1975/1976 FC Bayern München
1976/1977 SSG 09 Bergisch-Gladbach
1977/1978 SC 07 Bad Neuenahr
1978/1979 SSG 09 Bergisch-Gladbach
1979/1980 SSG 09 Bergisch-Gladbach
1980/1981 SSG 09 Bergisch-Gladbach
1981/1982 SSG 09 Bergisch-Gladbach
1982/1983 SSG 09 Bergisch-Gladbach
1983/1984 SSG 09 Bergisch-Gladbach
1984/1985 KBC Duisburg
1985/1986 FSV Frankfurt
1986/1987 TSV Siegen
1987/1988 SSG 09 Bergisch-Gladbach
1988/1989 SSG 09 Bergisch-Gladbach
1989/1990 TSV Siegen
1990/1991 TSV Siegen
1991/1992 TSV Siegen
1992/1993 TuS Niederkirchen
1993/1994 TSV Siegen
1994/1995 FSV Frankfurt
1995/1996 TSV Siegen
1996/1997 Grün-Weiß Brauweiler
1997/1998 FSV Frankfurt
1998/1999 1. FFC Frankfurt
1999/2000 FCR Duisburg
2000/2001 1. FFC Frankfurt
2001/2002 1. FFC Frankfurt
2002/2003 1. FFC Frankfurt
2003/2004 Turbine Potsdam
2004/2005 1. FFC Frankfurt
2005/2006 Turbine Potsdam
2006/2007 1. FFC Frankfurt
2007/2008 1. FFC Frankfurt
2008/2009 Turbine Postdam
2009/2010 Turbine Potsdam
2010/2011 Turbine Postdam
2011/2012 Turbine Potsdam
2012/2013 VfL Wolfsburg
2013/2014 VfL Wolfsburg
2014/2015 FC Bayern München
2015/2016 FC Bayern München
2016/2017 VfL Wolfsburg
2017/2018 VfL Wolfsburg
2018/2019 VfL Wolfsburg
2019/2020 VfL Wolfsburg
1 Kommentar

Alle DFB-Pokalsieger der Frauen

Jahr Sieger
1980/81 SSG Bergisch-Gladbach
1981/82 SSG Bergisch-Gladbach
1982/83 KBC Duisburg
1983/84 SSG Bergisch-Gladbach
1984/85 FSV Frankfurt
1985/86 TSV Siegen
1986/87 TSV Siegen
1987/88 TSV Siegen
1988/89 TSV Siegen
1989/90 FSV Frankfurt
1990/91 Grün-Weiß Brauweiler
1991/92 FSV Frankfurt
1992/93 TSV Siegen
1993/94 Grün-Weiß Brauweiler
1994/95 FSV Frankfurt
1995/96 FSV Frankfurt
1996/97 Grün-Weiß Brauweiler
1997/98 FCR Duisburg
1998/99 1. FFC Frankfurt
1999/00 1. FFC Frankfurt
2000/01 1. FFC Frankfurt
2001/02 1. FFC Frankfurt
2002/03 1. FFC Frankfurt
2003/04 Turbine Potsdam
2004/05 Turbine Potsdam
2005/06 Turbine Potsdam
2006/07 1. FFC Frankfurt
2007/08 1. FFC Frankfurt
2008/09 FCR Duisburg
2009/10 FCR Duisburg
2010/11 1. FFC Frankfurt
2011/12 FC Bayern München
2012/13 VfL Wolfsburg
2013/14 1. FFC Frankfurt
2014/15 VfL Wolfsburg
2015/16 VfL Wolfsburg
2016/17 VfL Wolfsburg
2017/18 VfL Wolfsburg
2018/19 VfL Wolfsburg
Kommentare geschlossen

In Reih und Glied

Wenn Union Berlin, was ja nun fast ausgemacht scheint, in die 2. Liga aufsteigt, haben alle deutschen Metropolen fein säuberlich geordnet ihre ersten und zweiten Clubs in die erste und zweite Bundesliga einsortiert.

  • Hertha oben, Union darunter für Berlin.
  • Der HSV ebenfalls oben, St. Pauli eine Klasse darunter für Hamburg.
  • Die Eintracht für Frankfurt oben, der sehr kleine FSV darunter.
  • In München die Bayern oben, der TSV 1860 darunter.

Nur in Köln bleibt der 1. FC oben, dahinter folgt die reaniminierte Fortuna allerdings mit wesentlich größerem Abstand, obwohl sie doch immer noch Tabellenführer der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga ist.

Und Stuttgart, wenn man Metropolen-bezogen so gönnerhaft zählen will, hat zwar den VfB Stuttgart ebenfalls in der 1. Liga, verliert aber gerade seine Kickers an die Viertklassigkeit, zählt somit ebenso nicht zu dieser Riege.

Bei 1860 muss man noch hinzufügen, dass sie das einzige all dieser Beispiele sind, die sich als ehemals größerer der beiden den Rang vom Konkurrenten ablaufen ließen, während es in allen anderen Fällen so geblieben ist, wie es immer war. Für „immer“ natürlich nur die Jahre nach dem Krieg berücksichtigend; davor versinkt das alles in wenig vergleichbaren und aufrechenbaren komischen Endrunden, wo sicher der eine oder andere mal größer war als der eine oder der andere, das dann aber wohl nur für kurze Zeit.

Dresden und Leipzig, die man auch ohne viel Wohlwollen zu den Metropolen zählen kann, sind nicht mal mit einem Bein in der 1. oder 2. Liga vertreten, weshalb sie leider gänzlich rausfallen.

7 Kommentare

Doppelt gemoppelt hält besser (?)

Mit der Betonung auf halten.

Weiß irgendjemand, wie es zu dieser obskuren Situation kam, dass bei FSV Frankfurt in der Saison 1994/95 in der zweiten Liga in einem Spiel zwei Torhüter aufs Feld geschickt wurden? Ralf Kellermann begann die Partie als Torhüter und spielte laut allen Aufzeichnungen bis zum Ende durch. In der 63. Minute dann wurde Thomas Ernst, heute als Manager des VfL Bochum tätig, damals und auch sonst immer eben Torwart, für den Feldspieler Christos Fagos eingewechselt, ohne dass es eine Rote Karte für den von Beginn an spielenden FSV-Frankfurter Torhüter gegeben hätte.

Was war da los? Oder handelt es sich bei den Aufzeichnungen von fussballdaten zu diesem Spiel schlicht um einen Fehler?

Selbst die dafür eigentlich prädestinierte Seite torhütende Feldspieler weiß nix darüber, obwohl sie ebenso feldspielende Torhüter abdeckt. Dass sie scheinbar nicht mehr aktualisiert wird (siehe Rosenthal mit seinem als Feldspieler gehaltenen Elfmeter vom letzten Spieltag) muss ja nix heißen, schließlich ist der oben erwähnte Vorfall schon fast 15 Jahre her.

Thomas Ernst mal als Feldspieler? Im Tor bzw. bei den dazugehörigen fußballerischen Leistungen ist er nie als besonders talentiert aufgefallen, ganz anders als z. B. Fabien Barthez, den Rudi Völler nach seinem Wechsel zu Olympique Marseille nach den ersten Trainingseinheiten für einen Feldspieler hielt, weil jener am Anfang eben nur im Feld mittrainierte und dabei nicht negativ auffiel (so die Legende). Wenig Gründe sprechen somit dafür, dass man Anlass gehabt hätte, Thomas Ernst wegen seiner Dribbelstärke als Feldspieler in den Sturm zu werfen.

Also: Was war da los in Frankfurt, beim FSV?

15 Kommentare

Frankfurt ≠ Frankfurt

Ticker-Schreiber dieser Welt, reißt Euch zusammen!

Dabei geht es hier nicht mal um den erst seit 1990 (wieder) relevanten Konflikt bezüglich a. M. und (Oder). Es ist tatsächlich die selbe Stadt, allerdings sind es zwei verschiedene Vereine. Niemand kürzt doch Bayern und 1860 mit „München“ und „München“ ab, selbst wenn die beiden Clubs in unterschiedlichen Ligen spielen. Die Nähe der sportbezogenen mentalen Repräsentationen der in München existierenden Clubs ist immer noch so ausgeprägt, dass die Verwechslungsgefahr zu groß wäre. Vielleicht ist München nicht das beste Beispiel, weil man Bayern München ohnehin immer mit „Bayern“ abkürzt. Ein Schicksal, was weder Bremen noch Frankfurt noch Rostock teilen, obwohl ihre Vereinsnamen ähnlich eindeutig sind. (Bayern Hof, Werder Hannover — das kennt wirklich nur die Avantgarde unter den Zahlen- und Namenfetischisten und Eintracht Braunschweig ist auch nur noch den Älteren ein Begriff. Ältere sind bekanntlich die, die sowieso kein Internet haben, deshalb muss man sie beim Schreiben von Tickern auch nicht berücksichtigen.)

Um es klarer zu machen: Niemand kürzt den FC St. Pauli mit „Hamburg“ ab, niemand kürzt die Stuttgarter Kickers allein mit „Stuttgart“ ab und niemand kürzt Fortuna Köln mit „Köln“ ab.

Welche gedankenlosen angehenden Akademiker kommen dann also auf die Idee, den FSV Frankfurt mit „Frankfurt“ abzukürzen? Dieser Name ist nun mal bereits fest verknüpft mit dem langjährigen Bundesligisten „Eintracht“.

Jedes Mal, wenn ich den Zweitligaticker aufrufe, wähne ich Eintracht Frankfurt für einige Sekunden bereits wieder abgestiegen und frage mich entsetzt, wo ich die letzten 9 Monate gewesen bin, ob Gladbach auch schon wieder unten ist und wer von meinem Tellerchen gegessen hat. Es dauert diesen einen, langen Moment, bis mir wieder einfällt: Achja, FSV Frankfurt.

Ich fordere hiermit alle Ticker-Betreiber ultimativ dazu auf, die alleinige Abkürzung „Frankfurt“ für den FSV Frankfurt abzuschaffen und auch auf den ersten Blick eindeutig kenntlich zu machen, dass nur der kleine Bruder gemeint ist.

Bei Nichtbefolgen drohen Ausrufezeichen in unbekannter Zahl oder Fettdruck.

24 Kommentare

Keine Witze mit Namen

Nein, wirklich nicht, auch nicht mit dem des Trainers des FSV Frankfurt [Link leider tot]. Er wird so schon genug zu leiden haben. Und wir sind ja aus dem Alter raus.

5 Kommentare