Zum Inhalt springen

Schlagwort: Jan Koller

Alle Fußballer des Jahres in Belgien

Obwohl man in Belgien schon seit 1885 einen Landesmeister ermittelt, wird erst seit dem Jahr 1954 ein „Fußballer des Jahres“ gewählt. Zwar immer noch früher als in Deutschland, wo man erst 1960 mit dieser Auszeichnung begann, dennoch mehr als ein halbes Jahrhundert, nachdem sich der Fußball in Belgien schon landesweit verbreitet hatte.

Organisiert wird die Auszeichnung in Belgien von der Zeitung Het Laatste Nieuws. Eine Jury aus Sportjournalisten, Mitgliedern des belgischen Fußballverbands und früheren Preisträgern entscheidet dann, welcher Spieler im abgelaufenen Jahr der beste im belgischen Fußball war. Allerdings kommen nur Spieler infrage, die auch in diesem Zeitraum in Belgien gespielt haben, ihre Nationalität spielt dabei keine Rolle.

Liste aller Fußballer des Jahres in Belgien

Jahr Spieler
2016 Jose Izquierdo
2015 Sven Kums
2014 Dennis Praet
2013 Thorgen Hazard
2012 Dieumerci Mbokani
2011 Matias Suarez
2010 Mbark Boussoufa
2009 Milan Jovanovic
2008 Axel Witsel
2007 Steven Defour
2006 Mbark Boussoufa
2005 Sergio Conceicao
2004 Vincent Kompany
2003 Aruna Dindane
2002 Timmy Simons
2001 Wesley Sonck
2000 Jan Koller
1999 Lorenzo Stealens
1998 Branko Strupar
1997 Pär Zetterberg
1996 Franky van der Elst
1995 Paul Okon
1994 Gilles de Bilde
1993 Pär Zetterberg
1992 Philippe Albert
1991 Marc Degryse
1990 Franky van der Elst
1989 Michel Preud‘homme
1988 Lei Clijsters
1987 Michel Preud‘homme
1986 Jan Ceulemans
1985 Jan Ceulemans
1984 Enzo Scifo
1983 Frank Vercauteren
1982 Eric Gerets
1981 Erwin Vandenbergh
1980 Jan Ceulemans
1979 Jean Jansens
1978 Jean-Marie Pfaff
1977 Julien Cools
1976 Rob Rensenbrink
1975 Jan Boskamp
1974 Paul van Himst
1973 Maurice Martens
1972 Christian Piot
1971 Erwin van den Daele
1970 Wilfried van Moer
1969 Wilfried van Moer
1968 Odilon Polleunis
1967 Fernand Boone
1966 Wilfried van Moer
1965 Paul van Himst
1964 Wilfried Puis
1963 Jean Nicolay
1962 Jef Jurion
1961 Paul van Himst
1960 Paul van Himst
1959 Lucien Olieslagers
1958 Roland Storme
1957 Jef Jurion
1956 Vicky Mees
1955 Fons van Brandt
1954 Rik Coppens

Rekordsieger bei der Wahl zu Belgiens Fußballer des Jahres ist Paul van Himst, dem insgesamt vier Mal diese Ehre zuteil wurde.

Erster Ausländer, der in Belgien Fußballer des Jahres wurde, war im Jahr 1975 Johan Boskamp, beinahe schon logischerweise aus den Niederlanden stammend. Der erste Ausländer, der die Auszeichnung zwei Mal erhielt, war der Schwede Pär Zetterberg.

Betitelt ist die Auszeichnung als Goldener Schuh, meint aber eben nicht den erfolgreichsten Torschützen einer Saison, sondern den besten Spieler eines Kalenderjahres.

Inzwischen fehlen die großen Namen bei dieser Auszeichnung

Die ganz großen Namen fehlen vor allem in den letzten Jahren. Früher wurden mit Franky van der Elst, Michel Preud‘homme oder Enzo Scifo noch Spieler von absolutem Weltniveau mit dieser Auszeichnung bedacht. Inzwischen hat sich der Weltfußball aber so gewandelt, dass die belgische 1. Liga international eher nur noch zweitklassig ist. Namen wie Axel Witsel oder Thorgen Hazard stehen dann auch für Spieler, die es in ihrer Karriere nicht nach ganz oben geschafft haben.

Dennoch bleibt natürlich ein Tipp darauf, wer in einem jeweiligen Jahr in Belgien den Goldenen Schuh erhält, also als Fußballer des Jahres ausgezeichnet wird, eine spannende Angelegenheit. Da muss man zumindest zum Jahreswechsel (die Wahl findet immer kurz nach dem Jahreswechsel statt) nicht unbedingt auf die Ereignisse in der 1. Bundesliga, auf die 2. Bundesliga Wettquoten oder die oft obskuren Tabellenstände in der 3. Liga schauen. Wer sich ein wenig mit dem belgischen Fußball befasst, wird oft selbst einen Favoriten ausmachen können. Ansonsten findet man Hinweise dazu sicher bei den einschlägigen Buchmachern.

Kommentare geschlossen

Tipp-Kick: Back in black

Nach diversen schwarz-rot-goldenen, hell schimmernden und Reptilien im Reagenzglas produziert habenden Sonderversionen zur WM 2006 hat Tipp-Kick zur WM 2010 sein Sortiment noch mal erweitert und macht jetzt einen auf schwatt. Ja, richtig gelesen, die Tipp-Kick-Tipp-Kicker sind jetzt schwatt. Also in der Sonder-Edition zur WM 2010. Das sieht dann ungefähr so aus:

Tipp-Kick in black.

[photopress:tipp_kick_wm_2010_sonder_edition.jpg,full,centered]

Der Experte erkennt sofort, warum afrikanische Mannschaften bislang noch nicht weiter als ins Viertelfinale einer WM gekommen sind: Weil sie immer Feldspieler ins Tor stellen. Man sieht im Beispiel eindeutig: die selbe Trikotfarbe wie der Feldspieler, das kann kein Torwart sein. Und natürlich ist ein Feldspieler niemals so gut im Tor wie ein ausgebildeter, professionell ausgebildeter Torhüter (es sei denn, es handelt sich um Jan Koller, aber der kommt nicht aus Afrika), weshalb man weiter auf den ersten WM-Halbfinalisten aus Afrika wartet.

Tja. Dass die Tipp-Kick-Exegeten solche Fußball-Fach-Experten sind, hätte man auch nicht gedacht. Und 39,90 Euro ist ja geradezu ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, wie viel man für den selben Spaß in Sachen Panini bei der WM 2010 ausgeben müsste.

Die Schlitzaugen-Version zur WM 2002 ist allerdings nicht mehr im Programm.

2 Kommentare

Ewige Torschützenliste der EM

Nr. Spieler Land Spiele 11m Schnitt Tore
1. Michel Platini Frankreich 5 1 1,80 9
Cristiano Ronaldo Portugal 20 0 0,45 9
3. Alan Shearer England 9 2 0,78 7
4. Antoine Griezmann Frankreich 6 1 1,00 6
Thierry Henry Frankreich 11 0 0,55 6
Zlatan Ibrahimovic Schweden 13 1 0,46 6
Patrick Kluivert Niederlande 9 0 0,67 6
Nuno Gomes Portugal 14 0 0,43 6
Wayne Rooney England 10 1 0,6 6
Ruud van Nistelrooy Niederlande 8 1 0,75 6
11. Milan Baros Tschechien 6 0 0,83 5
Fernando Torres Spanien 13 1 0,38 5
Mario Gomez Deutschland 13 1 0,38 5
Jürgen Klinsmann Deutschland 13 1 0,38 5
Savo Milosevic Jugoslawien 4 0 1,25 5
Marco van Basten Niederlande 9 0 0,56 5
Zinedine Zidane Frankreich 14 2 0,36 5
18. Dennis Bergkamp Niederlande 13 0 0,31 4
Angelos Charisteas Griechenland 9 0 0,44 4
David Villa Spanien 4 0 1,00 4
Dragan Drazic Jugoslawien 5 0 0,80 4
Henrik Larsson Schweden 10 1 0,40 4
Dieter Müller Deutschland 2 0 2,00 4
Gerd Müller Deutschland 2 0 2,00 4
Vladimir Smicer Tschechien 11 0 0,36 4
Lukas Podolski Deutschland 12 0 0,33 4
Rudi Völler Deutschland 8 0 0,50 4
28. Alfonso Spanien 8 0 0,38 3
Klaus Allofs Deutschland 6 0 0,50 3
Frank Arnesen Dänemark 4 2 0,75 3
Gareth Bale Wales 6 0 0,50 3
Michael Ballack Deutschland 11 0 0,27 3
Mario Balotelli Italien 6 0 0,50 3
Jakub Blaszczykowski Polen 8 0 0,38 3
Tomas Brolin Schweden 4 1 0,75 3
Antonio Cassani Italien 13 0 0,23 3
Cesc Fabregas Spanien 16 0 0,19 3
David Silva Spanien 15 0 0,20 3
Youri Djorkaeff Frankreich 10 0 0,30 3
Alan Dsagojef Russland 3 0 1,00 3
Olivier Giroud Frankreich 8 0 0,38 3
Helder Postiga Portugal 7 0 0,43 3
Valentin Ivanov UdSSR 4 0 0,75 3
Miroslav Klose Deutschland 13 0 0,23 3
Jan Koller Tschechien 10 0 0,30 3
Frank Lampard England 4 0 0,75 3
Henrik Larsen Dänemark 7 0 0,43 3
Brian Laudrup Dänemark 8 0 0,38 3
Mario Mandzukic Kroatien 6 0 0,50 3
Morata Spanien 4 0 0,75 3
Nani Portugal 14 0 0,21 3
Zdenek Nehoda CSSR 6 0 0,50 3
Dimitri Payet Frankreich 6 0 0,50 3
Viktor Ponedelnik UdSSR 4 0 0,75 3
Karl-Heinz Riedle Deutschland 5 0 0,60 3
Bastian Schweinsteiger Deutschland 18 0 0,17 3
Semih Sentürk Türkei 5 0 0,60 3
Sergio Conceicao Portugal 5 0 0,60 3
Hristo Stoitchkov Bulgarien 3 1 1,00 3
Davor Suker Kroatien 4 1 0,75 3
Jon Dahl Tomasson Dänemark 7 0 0,43 3
David Trezeguet Frankreich 7 0 0,43 3
Robin van Persie Niederlande 7 1 0,43 3
Hakan Yakin Schweiz 6 1 0,50 3
Zlatko Zahovic Slowenien 3 0 1,00 3

Stand: 10. Juli 2016

Kommentare geschlossen

Nichtabstiegsplatz adé

Wir haben letztens schon darüber nachgedacht, wie das Gegenteil von abseits heißt. Heute denken wir darüber nach, wie das Gegenteil eines Abstiegsplatzes heißt.

Normalerweise nutzt man für einen bestimmten Zustand ein bestimmtes Wort. Für die Anwesenheit des Gegenteils dieses Zustands verwendet man ein anderes Wort. Nur dann, wenn ein solches zweites Wort fehlt oder wenn man die Betonung auf die Absenz des einen Zustands und nicht auf die Anwesenheit des Gegenteils legen möchte, benutzt man einen kleinen Trick, der auf deutsch meist „un“, „nicht“ oder „a“, seltener auch „anti“ heißt.

Für häufige verwendete Zustände gibt es aber fast immer ein eigenes Wort: Niemand sagt, dass es in einem Zimmer undunkel sei, wenn er hell meint. Niemand spricht von unschlechten Konzerten, wenn er diese gut findet und es sagt auch niemand, dass Jan Koller unklein sei, weil er nun mal einfach groß ist.

Und nun möchten wir also den Nichtabstiegsplatz mit einem Wörtchen benennen, das ohne den Umweg des „nicht“ und Artverwandtem auskommt.

Wichtig ist schließlich nicht so sehr, dass man nicht absteigt, sondern dass man drinbleibt. Man könnte jetzt meinen, dass das ein- und dasselbe ist, das ist es aber nicht. Und weil man sich in erster Linie darüber freut, dass man im nächsten Jahr noch in der selben Klasse spielt, als dass man sich darüber freute, dass man nicht eine Klasse tiefer spielen muss, muss auch ein neues Wort dafür her. Genau genommen muss kein neues Wort her, denn es ist schon lange da und jeder kennt es auch. Es heißt „Klassenerhalt“ oder als Tätigkeit eben „die Klasse erhalten“.

Insofern fordere ich die Umbennenung eines Nicht-Abstiegs-Platzes in Klassenerhaltsplatz. Nichtabstiegsplatz ist jedenfalls ab heute passé.

Andere Vorschläge, die von der Jury aber abgelehnt wurden:

Drinbleibplatz
Rastplatz
Weiterhinsamstagsplatz (ist bekanntermaßen fraglich)
Zweitligistderherzenplatz
Bundesligaplatz (variierbar, je nach Ligazugehörigkeit)
Übersommerungsplatz
HSV-Platz
Morgenwieheuteplatz
Aufenthaltsplatz

12 Kommentare

Essay eines Spieltagsquickies

Man kennt das bequeme, faule Bloggen, indem man einfach ein paar Quickies einfügt und den Leser auf die Leserreise zu anderen Orten schickt. Hier machen wir das ganze mal ebenso quick, aber ohne Links.

Welche Themen wir ab diesem Spieltag nicht mehr diskutieren müssen

- Ob Berti Vogts wenigstens dort, wo man ihn nicht versteht, Erfolg haben kann (der sog. Rehhagel-Effekt)
- Ob man nach freds Äußerung zum letzten Spieltag eigentlich nur noch jedes Mal über Duisburg lachen kann
- Was Thomas Doll im Amt hält (Punkte), obwohl er doch so offensichtlich eine einzige Phrasendreschmaschine, Ausführung Kumpeltyp, ist
- Wie wertvoll ein „Aggressive Leader“ für eine Mannschaft sein kann, besonders in der Schlussphase einer Partie in der Allianz-Arena
- Ob Totgesagte wie Benjamin Auer länger leben
- Was Michael Henke nach seiner Zeit bei Bayern machen wird (egal)
- Ob Manuel Neuer wirklich der neue Bodo Illgner ist (nein, bald eher der neue Walter Junghans)
- Wer den besten Sport-Blog-Beitrag 2007 geschrieben hat (Oliver Fritsch)

Was wir allerdings weiterhin diskutieren müssen

- Wie viele Spiele Thomas von Heesen bis zum ersten Sieg als Nürnbergs Trainer brauchen wird
- Ob 16 Tore in 9 Partien nicht wirklich ein bisschen wenig sind und evtl. sogar Unglück bringen könnten
- Ob Jan Koller in Zukunft vor Partien nicht einen Einlauf machen sollte
- Ob die Radiokonferenz wirklich justiziabler Täuschungsversuch am Rezipienten ist
- Ob eine Torkamera oder ein Strafraumschiedsrichter den fälschlicherweise den Bayern zugesprochenen Einwurf richtigerweise dem HSV zuerkannt hätte
- Warum ich solche Flaschen beim kicker-Managerspiel (classic) gekauft habe, die nur dann gut spielen, wenn sie eingewechselt werden, bei Einsatz von Beginn an aber kläglich versagen
- Ob die Abschaffung der Sportschau dazu führen würde, dass kommende Generationen nicht mehr so an den Fußball angefixt würden wie wir und stattdessen Klavierspielen lernten, Rudern gingen, Theaterstücke schrieben oder vielleicht thailändisch kochten und sich mit Freunden träfen

(Man merkt, so ein Hingewerfe von Stichworten und Halbsätzen macht nicht satt, deshalb ist dieser Versuch hiermit auch wieder beendet.)

2 Kommentare

Größenvergleich Jan Koller und Michael A. Roth

K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
e
r
K
o
l
l
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
h
R
o
t
5 Kommentare

Nur noch 21

Nein, nicht 21 Tage bis zum Finale, 21 Mannschaften sind noch im Turnier. Gerade verabschiedeten sich die USA und Tschechien.

Bei dem schwachen, vollkommen einfallslosen Auftreten der USA darf man schon fragen, wie so eine Mannschaft auf Platz 5 der FIFA-Weltrangliste kommt. Wer die Antwort nicht kennt: die USA spielen regelmäßig nur gegen schwache Gegner aus ihrer Region, Nord- und Zentralamerika und der Karibik. Für die Siege in diesen Partien bekommen sie selbstredend trotzdem ordentlich Punkte für die Rangliste, während europäische Nationen häufig untereinander antreten und da diverse Niederlagen und Remis einstecken müssen.

Nach dem bisherigen Auftreten der Brasilianer stellt sich dann auch die Frage, wieso diese Mannschaft seit Jahre unangefochten die Weltrangliste anführt: Etwa, weil auch sie meist nur gegen Gegner vom Kaliber Venezuelas, Boliviens oder Perus spielt?

Für Tschechien war die WM 2006 vorerst das letzte Mal, dass sie als Geheimfavorit gehandelt wurden. Der Umbruch, den Clinsfornia dankenswerterweise gegen eine Menge Widerstände bei der deutschen Mannschaft durchgedrückt hat, steht den Tschechen jetzt bevor.

Abgesehen davon, dass sie eine Menge meiner Tipps versaut haben, bin ich außerdem überrascht, wie wenig von den vermeintlichen Stärken der Tschechen zu sehen war. Anders gesagt: Bestand die ganze Strategie lediglich aus langen Bällen auf den 2,02m-Mann Jan Koller? Nach dessen verletzungsbedingtem Ausscheiden war nicht mehr viel zu sehen im Angriff der Tschechen.

Oha: Jetzt findet hier auch noch ein Autokorso der Italiener statt. Immerhin bleiben die Italiener uns noch bis mindestens Montag in Duisburg erhalten. Ob darunter auch Anhänger von Juventus sind? Nicht mehr lange, dann sind diese Fans mit der Stadt des Zweitligisten MSV Duisburg in der richtigen Stadt gelandet: Juventus wird wohl zwangsabsteigen.

1 Kommentar

kicker-Literaturpreis

Der kicker scheint Redakteure zu haben, die dem Filmfimmel erlegen sind. Wie sonst ist dieser Vergleich hier zu erklären?

„Seinen Meister-Proper-Schädel versteckt Jan Koller (33) unter einem schwarzen Tuch. Wie Johnny Depp im Kassenschlager ‚Fluch der Karibik‘ hat er es gebunden, wie ein Freibeuter der Meere, fertig zum Entern. Ein bisschen Schutz vor den Regenmassen, die der Rasenteppich am neuen Trainingsgelände im Dortmunder Stadtteil Brackel an diesem Morgen schluckt, als seien sie nur ein Aperitif, bietet der Fetzen Stoff, aber darin liegt nicht der tiefere Sinn der ungewohnten Verkleidung.“

Freibeuter der Meere? Ich glaube, da geht es jemandem nicht allzu gut. Medikamente? Wahnvorstellungen? Später wird Jan Koller dann noch mit Brad Pitt im Film „Troja“ verglichen. Warum nicht gleich Darth Vader? Oder King Kong?

4 Kommentare

Nowitzki für Podolski

Angesichts des Trends zu immer größer werdenden Stürmern, wie Peter Crouch (2,04m) bei den Engländern und dem allseits bekannten Jan Koller (2,02m) für die Tschechen, sollte Clinsfornia sich überlegen, einen der fast schon gesetzten Stürmer zu Hause zu lassen. Im Moment müsste das wohl Podolski sein. Für ihn sollte Dirk Nowitzki (2,13m) nominiert werden. Seine Technik am Ball wird kaum schlechter als die des nutella-Manns sein und dass er nicht in Form ist, kann man von ihm auch nicht behaupten.

Bliebe nur die Frage, wer in der deutschen Mannschaft zur Zeit eine präzise Flanke hinbekommt. Ich fürchte, nicht mal mein heimlicher Liebling Bernd Schneider hat das zur Zeit drauf.

4 Kommentare