Zum Inhalt springen

Schlagwort: Kaka

Alle Torschützenkönige der Champions League sowie des Europapokals der Landesmeister

Wie schon bei der Liste der Torschützenkönige des UEFA-Pokals bzw. der Europa League muss man darauf hinweisen, dass die absoluten Zahlen der jeweiligen Torschützenkönige pro laufender Saison nicht unbedingt vergleichbar sind. Zu unterschiedlich sind die Modi und die daraus resultierende Anzahl der Spiele in den jeweiligen Phasen ihrer Existenz gewesen, als dass man ernsthaft die Rekordtorzahl von Lionel Messi mit jenen von beispielsweise Gerd Müller vergleichen könnte. Der Europapokal der Landesmeister war, wie der Name schon sagt, ein echter Pokalwettbewerb mit KO-Spielen von Anfang an. Dagegen ist die Champions League, ebenfalls wie der Name sagt, zumindest in seiner ersten Phase ein Ligenwettbewerb – mit dementsprechend deutlich mehr Partien und somit auch mehr Zeit, überhaupt Tore zu erzielen.

Aus dem Grund, dass die Champions League aber den historischen Nachfolger des Europapokals der Landesmeister dartellt, sind hier also alle Torschützenkönige seit Gründung dieses Wettbewerbs in einer Liste erfasst. Diese Liste umfasst die folgenden oft klangvollen und manchmal weniger bekannten Namen:

Jahr Spieler Nation Club Tore
1955/56 Milos Milutinovic Jugoslawien Partizan Belgrad 8
1956/57 Dennis Viollet England Manchester United 9
1957/58 Alfredo di Stefano Spanien Real Madrid 10
1958/59 Just Fontaine Frankreich Stade Reims 10
1959/60 Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 10
1960/61 Jose Aguas Portugal Benfica Lissabon 11
1961/62 Bent Löfqvist Dänemark B 1903 Odense 7
Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 7
Alfredo Di Stefano Spanien Real Madrid 7
Heinz Strehl Deutschland 1. FC Nürnberg 7
Justo Tejada Spanien Real Madrid 7
1962/63 Jose Altafini Italien AC Mailand 14
1963/64 Ferenc Puskas Ungarn Real Madrid 7
Vladimir Kovacevic Jugoslawien Partizan Belgrad 7
Sandro Mazzola Italien Inter Mailand 7
1964/65 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 9
Jose Augusto Torres Portugal Benfica Lissabon 9
1965/66 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 7
Florian Albert Ungarn Ferencvaros 7
1966/67 Jürgen Piepenburg DDR ASK Vorwärts Berlin 6
Paul van Himst Belgien RSC Anderlecht 6
1967/68 Eusébio Portugal Benfica Lissabon 6
1968/69 Denis Law Schottland Manchester United 9
1969/70 Mick Jones England Lees United 7
Ove Kindvall Schweden Feyenoord Rotterdam 7
1970/71 Antonis Antonianidas Griechenland Panathinaikos 10
1971/72 Johan Cruyff Niederlande Ajax Amsterdam 5
Lou Macari Schottland Celtic Glasgow 5
Silvester Takac Jugoslawien Standard Lüttich 5
Antal Dunai Ungarn Ujpest Budapest 5
1972/73 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 12
1973/74 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 8
1974/75 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 5
Eduard Markarow UdSSR FC Ararat Jerewan 5
1975/76 Jupp Heynckes Deutschland FC Bayern München 6
1976/77 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München 5
Franco Cucinotta Italien FC Zürich 5
1977/78 Allan Simonsen Dänemark Bor. Mönchengladbach 5
1978/79 Claudio Sulser Schweiz Grasshopper Zürich 11
1979/80 Sören Lerby Dänemark Ajax Amsterdam 10
1980/81 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland FC Bayern München 6
Graeme Souness Schottland FC Liverpool 6
Terry McDermott England FC Liverpool 6
1981/82 Dieter Hoeneß Deutschland FC Bayern München 7
1982/83 Paolo Rossi Italien Juventus 6
1983/84 Wiktor Sokal UdSSR Dinamo Minsk 6
1984/85 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 7
1984/85 Michel Platini Frankreich Juventus 7
1985/86 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 6
1986/87 Borislav Cvetkovic Jugoslawien Roter Stern Belgrad 7
1987/88 Ally McCoist Schottland Glasgow Rangers 4
Georghe Hagi Rumänien Steaua Bukarest 4
Jean-Marc Ferrari Frankreich Girondins Bordeaux 4
Michel Spanien Real Madrid 4
Rabah Madjer Algerien FC Valencia 4
Rui Aguas Portugal Benfica Lissabon 4
1988/89 Marco van Basten Niederlande AC Mailand 9
1989/90 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 7
1989/90 Romário Brasilien PSV Eindhoven 7
1990/91 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 6
Peter Pacult Österreich FC Tirol 6
1991/92 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille 5
Sergej Juran Russland Benfica Lissabon 5
1992/93 Romário Brasilien PSV Eindhoven 7
1993/94 Wynton Rufer Neuseeland Werder Bremen 8
Ronald Koeman Niederlande FC Barcelona 8
1994/95 George Weah Liberia Paris St. Germain 8
1995/96 Jari Litmanen Finnland Ajax Amsterdam 9
1996/97 Milinko Pantic Jugoslawien Atlético Madrid 5
1997/98 Alessandro Del Piero Italien Juventus 10
1998/99 Andrij Schewtschenko Ukraine Dynamo Kiew 8
1998/99 Dwight Yorke Trinidad & Tobago Manchester United 8
1999/00 Raúl Spanien Real Madrid 10
Rivaldo Brasilien FC Barcelona 10
Mario Jardel Brasilien FC Porto 10
2000/01 Raúl Spanien Real Madrid 9
2001/02 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 10
2002/03 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 12
2003/04 Fernando Morientes Spanien AS Monaco 9
2004/05 Ruud van Nistelrooy Niederlande Manchester United 8
2005/06 Andrij Schewtschenko Ukraine AC Mailand 9
2006/07 Kaká Brasilien AC Mailand 10
2007/08 Cristiano Ronaldo Portugal Manchester United 8
2008/09 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 9
2009/10 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 8
2010/11 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 12
2011/12 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 14
2012/13 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 12
2013/14 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 17
2014/15 Cristiano Ronaldo
Lionel Messi
Neymar
Portugal
Argentinien
Brasilientd>
Real Madrid
FC Barcelona
FC Barcelona
10
10
10
2015/16 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 16
2016/17 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 12
2017/18 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid 15
2018/19 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona 12
2019/20 Robert Lewandowski Polen FC Bayern München 15

Wer die gesamte Liste überblickt, erkennt, dass die ganz langen Dominanzphasen wie aktuell vom Ausnahmetalent Lionel Messi und seinem ewigen Konkurrenten Cristiano Ronaldo eher nicht die Regel in diesem Wettbewerb sind, obwohl sich seit geraumer Zeit gleich mehrere Mannschaften aus einer Liga für die Champions League qualifizieren können.

Insofern wird es auch in Zukunft wieder spannend sein, vor der Saison zu wetten, welcher der Stars (oder Außenseiter?) es in der kommenden Saison schaffen wird, sich die Torjägerkrone im Königswettbewerb des europäischen Vereinsfußballs aufzusetzen.

Wer sich nicht allein mit der Frage der Torschützenkönige in der Champions League befassen will, der kann sich online auch anderweitig vergnügen. Dies ist zum Beispiel bei Online Sportwetten möglich, und auch wenn dies ein österreichischer Anbieter ist, so kann von überall aus dort mitgemacht werden.

Bemerkenswert ist in der Champions League übrigens weiterhin, dass seit ihrer Einführung kein einziger Club seinen CL-Titel verteidigen konnte – ganz anders als es bei den Torschützenkönigen aussieht. Hier war Lionel Messi rekordmäßige vier Mal in Folge der beste Schütze des gesamten Wettbewerbs, auch Cristiano Ronaldo verteidigte seinen Titel zuletzt. Davor war die auch schon Ruud van Nistelrooy gelungen und das bei gerade mal wenig mehr als 20 Saisons, die die Königsklasse in dieser Form existiert.

Einziger Afrikaner übrigens bislang, der in der Champions League die meisten Tore erzielte, ist George Weah aus Liberia, der trotz aller weiteren starken Spieler vom schwarzen Kontinent der einzige bleibt. Damals gelang ihm dies übrigens in den Farben von Paris Saint Germain, welches in letzter Zeit stark aufgerüstet hat, auf seinen eigenen ersten Champions-League-Titel allerdings erstmal noch weiter wird warten müssen. Ein wenig Hintergrund zu George Weah findet man zum Beispiel beim kicker, auch wenn derzeit wohl eher die aktuellen Stars der Champions League interessieren dürften. Messi, Ronaldo – und vielleicht auch bald Thomas Müller, der zu seine Namensvetter Gerd Müller in diese Liste dazustoßen kann.

Die Liste der häufigsten Torschützenkönige (nur in der CL) sieht ganz oben jedenfalls so aus:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 4x
Cristiano Ronaldo 3x
Ruud van Nistelrooy 3x
Andrij Schewtschenko 2x
Raúl 2x

Da alle übrigen nicht mehr (in der CL) aktiv sind, bleibt es an den beiden Ersten, ihre Bilanz weiter zu verbessern.

Einen Kommentar hinterlassen

Alle Weltfußballer des Jahres

Die Wertung zum Weltfußballer des Jahres war bis 1990 inoffiziell. Seit 1991 ist sie offiziell.

Jahr Sieger Land Club
1982 Paolo Rossi Italien Juventus
1983 Zico Brasilien Flamengo Rio de Janeiro
Udinese Calcio
1984 Michel Platini Frankreich Juventus
1985 Michel Platini Frankreich Juventus
1986 Diego Maradona Argentinien SSC Neapel
1987 Ruud Gullit Niederlande PSV Eindhoven
AC Mailand
1988 Marco van Basten Niederlande AC Mailand
1989 Ruud Gullit Niederlande AC Mailand
1990 Lothar Matthäus Deutschland Inter Mailand
1991 Lothar Matthäus Deutschland Inter Mailand
1992 Marco van Basten Niederlande AC Mailand
1993 Roberto Baggio Italien Juventus
1994 Romário Brasilien FC Barcelona
1995 George Weah Liberia Paris Saint-Germain
AC Mailand
1996 Ronaldo Brasilien PSV Eindhoven
FC Barcelona
1997 Ronaldo Brasilien FC Barcelona
Inter Mailand
1998 Zinédine Zidane Frankreich Juventus
1999 Rivaldo Brasilien FC Barcelona
2000 Zinédine Zidane Frankreich Juventus
2001 Luís Figo Portugal Real Madrid
2002 Ronaldo Brasilien Inter Mailand
Real Madrid
2003 Zinédine Zidane Frankreich Real Madrid
2004 Ronaldinho Brasilien FC Barcelona
2005 Ronaldinho Brasilien FC Barcelona
2006 Fabio Cannavaro Italien Juventus
Real Madrid
2007 Kaká Brasilien AC Mailand
2008 Cristiano Ronaldo Portugal Manchester United
2009 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2010 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2011 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2012 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2013 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2014 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2015 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2016 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2017 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2018 Luka Modric Kroatien Real Madrid
2019 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona

In der Wertung nach Häufigkeit der Auszeichnung zum Weltfußballer des Jahres ist zur Zeit Lionel Messi mit insgesamt fünf Siegen auf Platz 1. Einziger Deutscher in der Liste ist Lothar Matthäus, während gleich sieben Brasilianer unter den bislang 18 Ausgezeichneten sind. Einziger Afrikaner ist George Weah. Hier die komplette Liste nach Häufigkeit der Wahl:

Spieler Häufigkeit
Lionel Messi 6x
Cristiano Ronaldo 5x
Ronaldo 3x
Zinédine Zidane 3x
Marco van Basten 2x
Ruud Gullit 2x
Lothar Matthäus 2x
Michel Platini 2x
Ronaldinho 2x
Luis Figo 1x
Kaká 1x
Diego Maradona 1x
Rivaldo 1x
Romario 1x
Paolo Rossi 1x
George Weah 1x
Zico 2x
2 Kommentare

Alle Fußballer des Jahres in Europa

Jahr Sieger Land Club
1956 Stanley Matthews England FC Blackpool
1957 Alfredo Di Stefano Spanien Real Madrid
1958 Raymond Kopa Frankreich Real Madrid
1959 Alfredo Di Stefano Spanien Real Madrid
1960 Luis Suárez Spanien Real Madrid
1961 Omar Sívori Italien Juventus
1962 Josef Masopust Tschechoslowakei FK Dukla Prag
1963 Lew Jaschin UdSSR Dynamo Moskau
1964 Denis Law Schottland Manchester United
1965 Eusébio Portugal Benfica Lissabon
1966 Bobby Charlton England Manchester United
1967 Florian Albert Ungarn Ferencváros Budapest
1968 George Best Nordirland Manchester United
1969 Gianni Rivera Italien AC Mailand
1970 Gerd Müller Deutschland FC Bayern München
1971 Johan Cruijff Niederlande Ajax Amsterdam
1972 Franz Beckenbauer Deutschland FC Bayern München
1973 Johan Cruijff Niederlande Ajax Amsterdam
FC Barcelona
1974 Johann Cruijff Niederlande FC Barcelona
1975 Oleg Blochin UdSSR Dynamo Kiew
1976 Franz Beckenbauer Deutschland FC Bayern München
1977 Allan Simonsen Dänemark Borussia Mönchengladbach
1978 Kevin Keegan England Hamburger SV
1979 Kevin Keegan England Hamburger SV
1980 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland FC Bayern München
1981 Karl-Heinz Rummenigge Deutschland FC Bayern München
1982 Paolo Rossi Italien Juventus
1983 Michel Platini Frankreich Juventus
1984 Michel Platini Frankreich Juventus
1985 Michel Platini Frankreich Juventus
1986 Igor Belanow UdSSR Dynamo Kiew
1987 Ruud Gullit Niederlande PSV Eindhoven
AC Mailand
1988 Marco van Basten Niederlande AC Mailand
1989 Marco van Basten Niederlande AC Mailand
1990 Lothar Matthäus Deutschland Inter Mailand
1991 Jean-Pierre Papin Frankreich Olympique Marseille
1992 Marco van Basten Niederlande AC Mailand
1993 Roberto Baggio Italien Juventus
1994 Christo Stoitschkow Bulgarien FC Barcelona
1995 George Weah Liberia Paris St. Germain
AC Mailand
1996 Matthias Sammer Deutschland Borussia Dortmund
1997 Ronaldo Brasilien FC Barcelona
Inter Mailand
1998 Zinedine Zidane Frankreich Juventus
1999 Rivaldo Brasilien FC Barcelona
2000 Luís Figo Portugal FC Barcelona
Real Madrid
2001 Michael Owen England FC Liverpool
2002 Ronaldo Brasilien Inter Mailand
Real Madrid
2003 Pavel Nedved Tschechien Juventus
2004 Andrij Schewtschenko Ukraine AC Mailand
2005 Ronaldinho Brasilien FC Barcelona
2006 Fabio Cannavaro Italien Juventus
Real Madrid
2007 Kaká Brasilien AC Mailand
2008 Cristiano Ronaldo Portugal Manchester United
2009 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2010 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2011 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2012 Andres Iniesta Spanien FC Barcelona
2013 Franck Ribéry Frankreich FC Bayern München
2014 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2015 Lionel Messi Argentinien FC Barcelona
2016 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2017 Cristiano Ronaldo Portugal Real Madrid
2018 Luka Modric Kroatien Real Madrid
3 Kommentare

5 Cent für einen Wimpernschlag

Nach dem Lesen dieses Beitrag werden Sie ungefähr 3 Euro* verdient haben.

* gilt nur, falls Sie Kaká sind und auch erst nach der Unterschrift bei Manchester City.

6 Kommentare

Heißt Gott mit Nachnamen „Schmerzmittel“?

In Zeiten wie diesen wirken esoterische Erläuterungen, warum ein Fußballspieler nach einer schweren Verletzung schnell wieder spielen kann, die Gott oder den Rückhalt der Familie nennen, etwas merkwürdig.

„WELT ONLINE: Im Jahr 2000 war die Situation ernst. Sie hatten einen Wirbelbruch, standen aber nur wenige Monate später wieder auf dem Platz. Wie konnten Sie sich so schnell davon erholen?

Kaka: Das war eine Erfahrung fürs Leben. Dieser Bruch war wirklich eine sehr schwierige Sache für mich, aber er hat mir auch sehr geholfen. Es hat mir Kraft gegeben und Glauben, und deswegen war es ein schöner Moment in meinem Leben.“

Letzter Voltaren-Beitrag — vor dem nächsten.

Einen Kommentar hinterlassen

Wie spät ist es?

Keine Ahnung, fragen wir doch einfach Oliver [Link leider tot] :

„Oliver Kahn verkörpert Spitzenleistung, Präzision, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Männlichkeit und Authentizität. Seine Erfolg begründet sich in seiner Profession, die er mit Leidenschaft und absolutem Engagement verfolgt.

Falls Olivers Uhr kaputt sein sollte — wovon man angesichts seines absoluten Engagements und seiner Leidenschaft sowie seiner Profession nicht ausgehen darf — könnten wir immer noch einen gewissen Ricardo fragen.

7 Kommentare

Beckmann bei der Arbeit: Brasilien — Kroatien

… = Sprechpause des Kommentators
(…) = Auslassung im Transkript
VERSALIEN = besonders intensiv betonte Wörter

Und wir lassen jetzt mal langsam die Mannschaften hineinkommen. Es ist angerichtet. Noch sind bis jetzt nicht alle Plätze hier in Berlin im Stadion besetzt. Es gab LANGE Schlangen draußen.
Die haben ihre Plätze schon gefunden.

Und die Brasilianer, sie strotzen nur so vor Selbstvertrauen, ich hab mal nachgeschaut, seit 1934 haben die Brasilianer bei einer Weltmeisterschaft kein Auftaktspiel verloren.

Die sehen ja richtig aus wie Bodyguards, die Unparteiischen, Archunda Tellez aus Mexiko begleitet von (…) und (…).

[Mannschaften laufen ein]

[Nationalhymne von Brasilien läuft]

[Hymne von Kroatien folgt]

Gänsehautgefühl hier in Berlin, im Olympiastadion!
Ja, und ganz Brasilien erwartet den sechsten WM-Titel. Der Staatspräsident hat sich erst zum Finale angemeldet. Eine frühere Anreise würde wohl nicht verziehen. Das ist eine schöne Mischung aus Arroganz und Selbstvertrauen.
Selten gab es einen größeren Favoriten als Brasilien bei dieser WM. Alle sind sich einig, dass der Titel nur über die Spieler von Parreira führen wird. Und die große Frage ist, wie kann man diese Brasilianer stoppen?
Letzte Information: ein neuer Haarschnitt von Kaka war tagelang Thema in der Presse von Brasilien.
Das ist noch mal Archunda Tellez, hat zahlreiche Spiele in der Qualifikation gepfiffen, dazu Spiele bei der Copa America und Copa Libertadores, ist 40 Jahre alt und Zahnarzt.
[Werbung]
Gemeinsam die Kräfte sammeln. Altmeister Pelé hat einen klugen Satz gesagt: Die Favoritenrolle, das ist der komplizierteste Gegner Brasiliens.

Anstoß für den alten Weltmeister, der auch der neue sein will. CAFU!

Roberto Carlos.

Ronaldinho.

Da, und erster Ballbesitz für das kroatische Team.

Also wenn man jetzt mal zurückblickt, da sehen wir den Mann mit der Nr.4, Robert Kovac, das deutet sich doch so an, als wenn er einen klassischen Libero spielen wird.
Erster Ballverlust, Adriano, und Kovac.
Tudor war da derjenige, der ein bißchen zappelig war und diesen Fehlpaß spielte.
Jetzt zum Eckball sind sie alle zurückgeeilt.
Dado Prso steht am ersten Pfosten.
Lucio.
Roberto Carlos.
RECHTS WIE LINKS! Seine alte Schussstärke hat er nicht verloren.
Wir schauen noch mal hin.
Die Körpersprache von Pletikosa ist klar: Konzentriert euch, seid sofort…

Weiterlesen

18 Kommentare