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Schlagwort: Lazio Rom

Trainer mit mindestens zwei Titeln im Europapokal

Als Spieler schrammte Hans-Dieter Flick knapp am Gewinn des EC 1 vorbei, als er 1987 mit dem FC Bayern München im Finale von Wien gegen den FC Porto unterlag. Aber vielleicht holt er ja jetzt als Trainer nach, was er damals knapp verpasste. Einzug in diese Liste würde er mit seinem ersten Titel im Europapokal als Trainer aber noch nicht finden. Denn hier in dieser Liste sind alle Trainer aufgezählt, die es seit Einführung des Europapokals schafften, mindestens zwei Titel zu gewinnen. Dies unabhängig vom Wettbewerb, von denen es früher drei verschiedene gab, heute noch nur noch zwei. Was die Angelegenheit, mindestens zwei Titel zu gewinnen natürlich etwas schwieriger macht, zumal der EC 2, also der Europapokal der Pokalsieger, lange als der am einfachsten zu gewinnende galt.

Wie dem auch sei, gleich über 30 Trainern gelang dieses Kunststück, mindestens zwei Titel im Europapokal als Coach zu holen. Absoluter und alleiniger Führender ist dabei ein auch aus dem deutschen Fußball bekannter Trainer, der mit einem seiner Sprüche sogar Eingang in die deutsche Alltagssprache gefunden hat.

Liste Trainer mit mindestens zwei Titeln im Europapokal

Zur Erläuterung: der EC 1 ist der Europapokal der Landesmeister bis 1992 und ab 1993 die Champions League. Der Europoapokal der Pokalsieger firmiert hier als EC 2, welcher bis 1999 Bestand hatte. Und der frühere UEFA-Pokal und die heutige Europa League gelten hier als EC 3, wobei dessen Vorläufer wiederum, der Messe-Pokal, keinen Eingang in die Wertung gefunden hat.

Titel Trainer EC 1 EC 2 EC 3
5 Giovanni Trapattoni 1985, Juventus Turin 1984, Juventus Turin 1977, 1993, Juventus Turin
1991, Inter Mailand
4 Bob Paisley 1977, 1978, 1981, FC Liverpool
4 Alex Ferguson 1999, 2008, Manchester United 1983, FC Aberdeen
1991, Manchester United
4 Nereo Rocco 1963, 1969, AC Mailand 1968, 1973, AC Mailand
4 Jose Mourinho 2004, FC Porto
2014, Real Madrid
2003, FC Porto
2017, Manchester United
3 Carlo Ancelotti 2003, 2007, AC Mailand
2014, Real Madrid
3 Zinedine Zidane 2016, 2017, 2018, Real Madrid
3 Jose Llorente 1956, 1957, Real Madrid 1962, Atletico Madrid
3 Johan Cruyff 1992, FC Barcelona 1987, Ajax Amsterdam
1989, FC Barcelona
3 Udo Lattek 1974, FC Bayern München 1982, FC Barcelona 1979, Borussia M‘gladbach
3 Rafael Benitez 2005, FC Liverpool 2004, FC Valencia
FC Chelsea
3 Unai Emery 2014, 2015, 2016, FC Sevilla
2 Vicente del Bosque 2002, 2002, Real Madrid
2 Ernst Happel 1970, Feyenoord Rotterdam
1983, Hamburger SV
2 Luis Carniglia 1958, 1959, Real Madrid
2 Brian Clough 1979, 1980, Nottingham Forest
2 Dettmar Cramer 1975, 1976, FC Bayern München
2 Pep Guardiola 2009, 2011, FC Barcelona
2 Bela Guttmann 1961,1962, Benfica Lissabon
2 Helenio Herrera 1964, 1965, Inter Mailand
2 Jupp Heynckes 1998, Real Madrid
2013, FC Bayern München
2 Ottmar Hitzfeld 1997, Borussia Dortmund
2001, FC Bayer München
2 Stefan Kovacs 1972, 1973, Ajax Amsterdam
2 Miguel Munoz 1960, 1966, Real Madrid
2 Arrigo Sacchi 1989, 1990, AC Mailand
2 Raymond Goethals 1993, Olympique Marseille 1978, RSC Anderlecht
2 Louis van Gaal 1995, Ajax Amsterdam 1992, Ajax Amsterdam
2 Walerij Lobanowski 1975, 1986, Dynamo Kiew
2 Sven-Göran Eriksson 1999, Lazio Rom 1982, IFK Göteborg
2 Bill Nicholson 1963, Tottenham Hotspur 1972, Tottenham Hotspur
2 Bobby Robson 1997, FC Barcelona 1981, Ipswich Town
2 Nevio Scala 1993, AC Parma 1995, AC Parma
2 Luis Molowny 1985, 1986, Real Madrid
2 Juande Ramos 2006, 2007, FC Sevilla
2 Diego Simeone 2012, 2018, Atletico Madrid

Immerhin – oder soll man sagen nur? – vier deutsche Trainer finden sich in dieser Liste: Dettmar Cramer, Udo Lattek, Jupp Heynckes, Ottmar Hitzfeld.

Tipps, welcher Trainer als nächster folgt

Wer nicht gerade im online Casino Echtgeld verspielen will, wäre gut beraten, darauf zu wetten, welcher deutsche Trainer der nächste sein könnte. Jürgen Klopp gewann in der letzten Saison die Champions League. In dieser Saison stehen die Chancen äußerst gut, dass ein weiterer Trainer hinzukommt. Mit den Trainer Hans-Dieter Flick (FC Bayern München), Julian Nagelsmann (Rasenballsport Leipzig) und Thomas Tuchel (Paris St. Germain) stehen gleich drei deutsche Trainer im Halbfinale der Champions League. Derweil die Europa League definitiv wieder ohne deutschen Club und auch ohne deutschen Trainer ihr Endspiel bestreiten wird.

Wer also von den drei Trainern in dieser Saison die Champions League erstmals gewinnt, hat gute Chancen, schon bald in dieser Liste aufzutauchen. Alle sind noch recht jung, was für Julian Nagelsmann besonders gilt.

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Ewige Einsatzliste der Serie A

Die Serie A. Lange Zeit war sie das Nonplusultra im Vereinsfußball, vor allem in den 1980er und 1990er Jahren, auch, wenn sich in den 1980er Jahren die Bundesliga eine Zeit lang als die „stärkste Liga der Welt“ rühmte. Die großen Stars spielten aber auch damals schon in Italien. Sei es Diego Maradona beim SSC Neapel, sei es der spätere UEFA-Präsident Michel Platini bei Juventus Turin. In den 1990ern setzte dann auch unter den besten deutschen Spielern im Fußball der Exodus Richtung Süden über die Alpen ein. Die Zahl der Nationalspieler, die gleichzeitig auf dem Feld standen, aber in der Serie A ihre Brötchen verdienten, betrug da schon mal annähernd 50 %. Angefangen einst mit Karl-Heinz Schnellinger waren es dann Hans-Peter Briegel und Rudi Völler, die diesen Trend wieder aufnahmen, ehe in den 90ern etliche folgten. Von ewigen Lothar Matthäus über Jürgen Kohler bis hin zu Thomas Doll. Wobei hier noch etliche Namen deutscher Spieler fehlen.

Zwar sind auch jetzt wieder einige deutsche Spieler in Italien aktiv. Doch richtig lange halten und hielten es die wenigsten in Italien aus, sieht man vielleicht einmal von Oliver Bierhoff ab, der in der Serie A sogar Torschützenkönig wurde. Irgendwann war es vorbei mit der Herrlichkeit des italienischen (Vereins-) Fußballs, zumindest strömten die ganz großen Stars inzwischen nach England oder Spanien. Auch, wenn Cristiano Ronaldo mit seinem Wechsel von Real Madrid zu Juventus Turin sich diesem Trend gegenläufig entschied – ein Hinweis auf neue Größe der Serie A ist dies noch lange nicht. Zumal sich in der Serie A derselbe Trend zeigt wie in der Bundesliga: In Juventus Turin hat man hier einen Seriensieger, der schon oft vor dem letzten Spieltag als Meister feststeht. Da lohnt sich nicht mal ein Wetttipp auf den Meister in Italien, schon eher ein Besuch bei Casumo ein Online Casino. Überhaupt nahmen es die Italiener in diesem Bereich nicht immer so genau. Schon 1982 war Paolo Rossi wegen Manipulationen gesperrt, in diesem Jahrhundert musste Juventus zwangsabsteigen in die Serie B, weil es nachweislich Schiedsrichter bestochen hatte. Davon hat es sich bekanntlich inzwischen schon lange wieder erholt, nicht aber unbedingt die generelle Stärke der Serie A.

Trotz all dieser Legionäre befindet sich in den hier dargestellten Top 15 der Spieler mit den meisten Einsätzen keine von ihnen. Ausnahmslos italienische Legenden sind hier zu finden, wie ein Blick in diese Liste verrät.

Meiste Einsätze in Italiens Serie A

Hier also die Liste der Top 15 nach Einsätzen in der Serie A.

Spieler Clubs Spiele
1. Paolo Maldini AC Mailand 647
2. Gianluigi Buffon AC Parma, Juventus Turin 640
3. Francesco Totti AS Rom 618
4. Javier Zanetti Inter Mailand 615
Gianluca Paliguca Sampdoria Genua, Inter Mailand, FC Bologna, Ascoli Calcio 592
6. Dino Zoff Udinese Calcio, AC Mantova, SSC Neapel, Juventus Turin 570
Pietro Vierchowod Como Calcio, AC Florenz, AS Rom, Sampdoria Genua, Juventus Turin, AC Mailand, Piacenza Calcio 562
8. Roberto Mancini FC Bologna, Sampdoria Genua, Lazio Rom 541
9. Silvio Piola US Pro Vecelli, Lazio Rom, Juventus Turin, Novara Calcio 537
10. Enrico Albertosi AC Florenz, Cagliari Calcio, AC Mailand 532
11. Gianni Rivera US Alessandria Calcio, AC Mailand 527
12. Guiseppe Bergomi Inter Mailand 519
13. Alberto Gilardino Piacenza Calcio, Hellas Verona, AC/FC Parma, AC Mailand, AC Florenz, CFC Genua, FC Bologna, US Palermo, FC Empoli, Delfino Pescara 514
14. Cira Ferrara SSC Neapel, Juventus Turin 500
15. Giovanni Galli AC Florenz, AC Mailand, SSC Neapel, Torino Calcio, AC Parma 496

Stand der Daten ist der 1. Februar 2019.

Francesco Totti spielte hier fast 20 Jahre seine Heimspiele mit AS Rom in der Serie A.

Francesco Totti spielte hier fast 20 Jahre seine Heimspiele mit AS Rom in der Serie A, im Olympiastadion Rom.

Topstars in der Liste, angeführt von einer Legende

Führender ist also eine absolute Legende im italienischen Fußball: Paolo Maldini. Er hält auch viele weitere Rekorde im italienischen Fußball und sogar im internationalen (z. B. ältester Torschütze in einem Endspiel der Champions League, in der er auch in den Top 10 der Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen steht). Dieser hier aber, die meisten Spiele überhaupt in der Geschichte der Serie A absolviert zu haben, ist sicher der herausragendste. So bemerkenswert, dass man beim AC Milan seine Rückennummer nicht mehr vergibt.

Doch auch die meisten anderen Namen stammen von Legenden des Weltfußballs. Interessant, dass der Drittplatzierte Francesco Totti seine gesamte Karriere bei einem Verein (AS Rom) verbracht hat, genauso wie es bei Paolo Maldini (AC Mailand) der Fall war. Zudem begannen beide ihre Karrieren logischerweise in sehr jungen Jahren und spielten bis ins hohe Alter noch selbst auf dem Platz.

Buffon ist Maldini auf den Fersen

Unbedingt beachtenswert ist, dass der Zweitplatzierte, der Weltmeister von 2006, Gianluigi Buffon, immer noch in der Serie A aktiv ist. Nach seinem einjährigen Intermezzo bei Paris St. Germain kehrte er zu Juventus zurück und ist dort die Nr. 2 hinter dem Stammtorwart. In der Saison 2019/20 kam er aber schon zweimal in der Serie A zum Einsatz, sodass es gut möglich ist, dass er den in Führung liegenden Paolo Maldini noch ein- oder überholt. Sicher ist das aber natürlich keineswegs.

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Alle Sieger der Wahl zum Trainer des Jahres in Italien

Genauso wie dies in Deutschland erst seit etwa zwei Dekaden der Fall ist, wird auch in Italien erst seit kürzerer Zeit ein „Trainer des Jahres“ bestimmt. Während dies in Deutschland das Fachmagazin „Kicker“ übernimmt, ist es in Italien die Vereinigung der Fußballspieler, nämlich die Associazione Italiana Calciatori, die diese Entscheidung fällt. Während in der entsprechenden Liste für Deutschland aber wesentlich mehr Varianz, nicht nur bei den Namen, sondern vor allem bei den von den Ausgezeichneten trainierten Teams herrscht, ist diese Angelegenheit vor allem in den letzten Jahren doch eine ziemlich einseitige Angelegenheit geworden.

Die erste Auszeichnung dieser Form wurde im Jahr 1997 verliehen. Offenbar kommen nur Trainer infrage, die im italienischen Vereinsfußball tätig waren. Anders lässt es sich kaum erklären, dass im Jahr 2006 nicht der Weltmeistertrainer Marcello Lippi die Auszeichnung erhielt, sondern im Gegenteil sogar jemand, dessen Club nicht einmal die Meisterschaft in der Serie A gewonnen hatte. Verliehen wird der Preis im Rahmen der Veranstaltung „Oscar di Calcio“, also eine Oscar-Verliehung des Fußballs in Italien.

Liste Trainer des Jahres Italien

Alle Personen, die die Auszeichnung zum „Trainer des Jahres“ in Italien erhielten sieht man hier übersichtlich in einer Liste.

Jahr Sieger Team
1997 Marcello Lippi Juventus
1998 Marcello Lippi Juventus
1999 Alberto Zaccheroni AC Mailand
2000 Sven-Göran Eriksson Lazio Rom
2001 Carlo Ancelotti Juventus
2002 Luigi Delneri Chievo Verona
2003 Marcello Lippi Juventus
2004 Carlo Ancelotti AC Mailand
2005 Facio Capello Juventus
2006 Luciano Spalletti AS Rom
2007 Luciano Spalletti AS Rom
2008 Cesare Prandelli AC Florenz
2009 Jose Mourinho Inter Mailand
2010 Jose Mourinho Inter Mailand
2011 Massimiliano Allegri AC Mailand
2012 Antonio Conte Juventus
2013 Antonio Conte Juventus
2014 Antonio Conte Juventus
2015 Massimiliano Allegri Juventus
2016 Massimiliano Allegri Juventus
2017 Maurizio Sarri SSC Neapel
2018 Massimiliano Allegri Juventus
2019 - -
2020 - -

Serienmeister Juventus ist also zuletzt fast immer hier als Sieger vertreten, wobei es doch wechselnde Charaktere sind, die Juventus zu ihren großen Erfolgen führte. Maurizio Sarri vom SSC Neapel war in den letzten Jahren die einzige Ausnahme. Massimiliano Allegri ist nun schon viermal als Gewinner vertreten, so oft wie kein anderer Trainer vor ihm. Ganz ähnlich wie in der Bundesliga ist auch in Italiens Serie A kaume in Kraut gegen das übermächtige Juventus gewachsen.

Conte, Ancelotti und Sarri im Rennen

Weshalb sich Wetten auf den Meister im Fußball in diesem Land weniger lohnen, sofern nicht eine Überraschung geschieht. Letztens war der SSC Neapel drauf und dran, genau diese Überraschung zu schaffen, scheiterte aber im Jahr 2018 kurz vor Schluss. Aktuell ist es (Stand Anfang 2020) Inter Mailand, das sich relativ erfolgreich auf die Jagd von Juventus gemacht hat. Nur einen Punkt liegt man hinter dem Serienmeister. Da lohnen sich auch Wetten wieder darauf, wie die Partien in der Serie A ausgehen, was natürlich immer ein bisschen Zocken bedeutete, wie man es auch hier erleben kann. Inter hat erst ein Spiel verloren, Juventus noch gar keines. Favoritensiege sind also recht wahrscheinlich in der Taktikhochburg Italien. Gleichzeitig fallen auch viel mehr Tore als früher, weshalb auch Wetten in Bezug auf die Zahl der erzielten Tore wieder Spaß – und Gewinne! – bringen können. Interessanterweise ist jener Maurizio Sarri, seines Zeichens Kettenraucher, von Neapel über den Umweg Premier League inzwischen Trainer bei Juventus. Bei Inter Mailand ist es Antonio Conte, der von 2012 bis 2014 jeweils als Coach von Juventus zum Trainer des Jahres in Italien gekürt wurde. Beim SSC Neapel hält derzeit Carlo Ancelotti das Amt des Trainers inne, der ebenfalls als Trainer von Juventus 2001 diese Auszeichnung erzhielt. Nicht viel Fluktuation also unter den Trainern bei den Topclubs.

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Alle Torschützenkönige in Italien

Wie sich die Verhältnisse doch ändern können. 36 Tore erzielte Gonzalo Higuain, der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison in Italiens Serie A. Damit erzielte er nicht weniger als fast zweieinhalb mal so viele Tore als Diego Maradona, der 1988 mit nur 15 Treffern für den SSC Neapel ebenfalls Torschützenkönig war. Auch Michel Platini traf 1983 gerade 16 mal ins gegnerische Tor und in jener Saison gelangen keinem anderen Spieler mehr Tore. In den tiefen 1980ern erfüllte die Serie A eben das Klischee von einer extrem defensiv orientierten Liga, in der kaum Tore fallen (man schaue sich nur die Ergebnisse von diesem Spieltag an).

Heutzutage ist das anders, wie auch schon der Wert des einzigen Deutschen, der in der Serie A Torschützenkönig wurde, demonstrierte. Oliver Bierhoff gewann diesen Titel 1998 mit 27 Treffern für Udinese Calcio.

Saison Torschützenkönig Mannschaft Tore
2018/2019 - -
2017/2018 Mauro Icardi
Ciro Immobile
Inter Mailand
Lazio Rom
29
29
2016/2017 Edin Dzeko AS Rom 29
2015/2016 Gonzalo Higuaín SSC Neapel 36
2014/2015 Mauro Icardi Inter 22
Luca Toni Hellas Verona 22
2013/2014 Ciro Immobile FC Turin 22
2012/2013 Edinson Cavani SSC Neapel 29
2011/2012 Zlatan Ibrahimovic AC Milan 28
2010/2011 Antonio Di Natale Udinese Calcio 28
2009/2010 Antonio Di Natale Udinese Calcio 29
2008/2009 Zlatan Ibrahimovic Inter 25
2007/2008 Alessandro Del Piero Juventus 21
2006/2007 Francesco Totti AS Rom 26
2005/2006 Luca Toni ACF Fiorentina 31
2004/2005 Cristiano Lucarelli AS Livorno 24
2003/2004 Andriy Shevchenko AC Milan 24
2002/2003 Christian Vieri Inter 24
2001/2002 David Trezeguet Juventus 24
Dario Hubner Piacenza Calcio 24
2000/2001 Hernán Crespo Lazio Rom 26
1999/2000 Andriy Shevchenko AC Milan 24
1998/1999 Amoroso Udinese Calcio 22
1997/1998 Oliver Bierhoff Udinese Calcio 27
1996/1997 Filippo Inzaghi Atalanta 24
1995/1996 Igor Protti FC Bari 1908 24
Giuseppe Signori Lazio Rom 24
1994/1995 Gabriel Batistuta ACF Fiorentina 26
1993/1994 Giuseppe Signori Lazio Rom 23
1992/1993 Giuseppe Signori Lazio Rom 26
1991/1992 Marco van Basten AC Milan 25
1990/1991 Gianluca Vialli Sampdoria 17
1989/1990 Marco van Basten AC Milan 19
1988/1989 Aldo Serena Inter 22
1987/1988 Diego Maradona SSC Neapel 15
1986/1987 Pietro Virdis AC Milan 17
1985/1986 Roberto Pruzzo AS Rom 19
1984/1985 Michel Platini Juventus 18
1983/1984 Michel Platini Juventus 20
1982/1983 Michel Platini Juventus 16
1981/1982 Roberto Pruzzo AS Rom 15
1980/1981 Roberto Pruzzo AS Rom 18
1979/1980 Roberto Bettega Juventus 16
1978/1979 Bruno Giordano Lazio Rom 19
1977/1978 Paolo Rossi Vicenza Calcio 24
1976/1977 Francesco Graziani FC Turin 21
1975/1976 Paolino Pulici FC Turin 21
1974/1975 Paolino Pulici FC Turin 18
1973/1974 Giorgio Chinaglia Lazio Rom 24
1972/1973 Paolino Pulici FC Turin 17
Giuseppe Savoldi Bologna FC 17
Gianni Rivera AC Milan 17
1971/1972 Roberto Boninsegna Inter 22
1970/1971 Roberto Boninsegna Inter 24
1969/1970 Luigi Riva Cagliari Calcio 21
1968/1969 Luigi Riva Cagliari Calcio 20
1967/1968 Pierino Prati AC Milan 15
1966/1967 Luigi Riva Cagliari Calcio 18
1965/1966 Vinicio Vicenza Calcio 25
1964/1965 Sandro Mazzola Inter 17
Alberto Orlando ACF Fiorentina 17
1963/1964 Harald Nielsen Bologna FC 21
1962/1963 Pedro Waldemar Manfredini AS Rom 19
Harald Nielsen Bologna FC 19
1961/1962 Aurelio Milani ACF Fiorentina 22
Altafini AC Milan 22
1960/1961 Sergio Brighenti Sampdoria 27
1959/1960 Omar Sivori Juventus 27
1958/1959 Antonio Angelillo Inter 33
1957/1958 John Charles Juventus 28
1956/1957 Da Costa AS Rom 22
1955/1956 Gino Pivatelli Bologna FC 29
1954/1955 Gunnar Nordahl AC Milan 27
1953/1954 Gunnar Nordahl AC Milan 23
1952/1953 Gunnar Nordahl AC Milan 26
1951/1952 John Hansen Juventus 30
1950/1951 Gunnar Nordahl AC Milan 34
1949/1950 Gunnar Nordahl AC Milan 35
1948/1949 Stefano Nyers Inter 26
1947/1948 Giampiero Boniperti Juventus 27
1946/1947 Mazzola Juventus 29
1942/1943 Silvio Piola Lazio Rom 21
1941/1942 Aldo Boffi AC Milan 22
1940/1941 Héctor Puricelli Bologna FC 22
1939/1940 Aldo Boffi AC Milan 24
1938/1939 Héctor Puricelli Bologna FC 19
Aldo Boffi AC Milan 19
1937/1938 Giuseppe Meazza Inter 20
1936/1937 Silvio Piola Lazio Rom 21
1935/1936 Giuseppe Meazza Inter 25
1934/1935 Enrico Guaita AS Rom 28
1933/1934 Felice Borel Juventus 32
1932/1933 Felice Borel Juventus 29
1931/1932 Pedro Petrone ACF Fiorentina 25
Angelo Schiavio Bologna FC 25
1930/1931 Rodolfo Volk AS Rom 29
1929/1930 Giuseppe Meazza Inter 31
1928/1929 Gino Rossetti FC Turin 36
1927/1928 Julio Libonatti FC Turin 35
1926/1927 Anton Powolny Inter 22
1925/1926 Ferenc Hirzer Juventus 35
1924/1925 Mario Magnozzi AS Livorno 19
1923/1924 Heinrich Schönfeld FC Turin 22

Ingesamt präsentiert sich diese Liste der Torschützenkönige in Italien durchaus als ein Who is Who im europäischen und teils auch im Weltfußball. Neben den bereits erwähnten Diego Maradona, Michel Platini und auch – immerhin Europameister – Oliver Bierhoff finden sich Namen wie Amoroso, Zlatan Ibrahimovic, Francesco Totti oder Filipo Inzaghi in der Liste. Aus früheren Jahren sind Legenden wie Giuseppe Meazza, der Schwede Gunnar Nordahl oder aus den 1960ern Luigi Riva in der Liste zu finden.

Wandel in der Spielweise in Italien

Während man zu Oliver Bierhoffs Zeiten diesem am liebsten noch einen Helm empfohlen hätte — schauen Sie hier — so häufig erzielte er Tore mit dem Kopf, nämlich beinahe ausschließlich, hat sich der Fußball auch in Italiens Serie A absolut gewandelt und Gonzalo Higuain, der mit 36 Treffern Gino Rossettis Rekord von 1929 (!) einstellte, war fast nur noch mit dem Fuß erfolgreich. Derart erfolgreich, dass er mittlerweile von Juventus vom SSC Neapel weggekauft wurde.

Absoluter Rekordhalter ist übrigens auch im stolzen Italien ein Ausländer. Gunnar Nordahl wurde als einziger 5x in der Serie A Torschützenkönig, in den Jahren 1950 bis 1955. Zum Vergleich: Gerd Müller wurde 7x Torschützenkönig der Bundesliga.

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Alle Trainer des Jahres in Italien

Ein wenig erstaunlich für ein Land mit solch langer Fußballtradition, zudem mit gleich mehreren Sportzeitschriften, welche schließlich auch in der fußballlosen Zeit wie Sommer- oder Winterpause etwas zu berichten haben müssen, existiert in Italien erst seit dem Jahr 1997 eine offizielle Wahl zum „Trainer des Jahres“. Dieser wurde bislang ausnahmslos aus der Serie A bzw. den jeweiligen Nationaltrainern rekrutiert. Dabei tauchen einige Namen gleich mehrfach auf, so als würde sich das Trainerkarrussell auch in Italien lange Zeit nur mit den immer selben Namen drehen.

Einziger ausländischer Sieger dieser von der Associazione Italiana Calciatori, dem italienischen Fußballverband durchgeführten Wahl ist José Mourinho, der wie so viele vor ihm zwei Mal hintereinander gewann. Den „Special One“ wird das natürlich gefreut haben, in gewisser Weise wird es für ihn aber auch selbstverständlich gewesen sein, schließlich gewann er nach langer Pause für diesen Club im Jahr 2010 mit Inter Mailand mal wieder die Champions League und sogar das Triple aus dem Gewinn der Champions League sowie nationaler Meisterschaft und nationalem Pokal.

Jahr Trainer Mannschaft
1997 Marcello Lippi Juventus
1998 Marcello Lippi Juventus
1999 Alberto Zaccheroni AC Mailand
2000 Sven-Göran Eriksson Lazio Rom
2001 Carlo Ancelotti Juventus/AC Mailand
2002 Luigi Delneri Chievo Verona
2003 Marcello Lippi Juventus
2004 Carlo Ancelotti AC Mailand
2005 Fabio Capello Juventus
2006 Luciano Spalletti AS Rom
2007 Luciano Spalletti AS Rom
2008 Cesare Prandelli AC Florenz
2009 José Morinho Inter Mailand
2010 José Mourinho Inter Mailand
2011 Massimliano Allegri AC Mailand
2012 Antonio Conte Juventus
2013 Antonio Conte Juventus
2014 Antonio Conte Juventus/Italien
2015 - -

Nicht zuletzt wegen des taktisch lange Zeit viel versierteren Fußballs war der italienische schon lange etwas für Liebhaber des geplanten Fußballs, der wenig Raum für Individualität ließ, dabei aber ein Gesamtkunstwerk auf den Platz zauberte, wie man es trotz derselben Sportart in hiesigen Regionen lange nicht für möglich gehalten hatte.

In Italien zelebrierte man Fußball schon als Mannschaftssportart im Wortsinne, als hierzulande noch der Kampf Mann gegen Mann im Vordergrund stand, inklusive einer Manndeckung über den gesamten Platz. Aufgrund der in Italien auf diese Weise geringen Zahl an Toren, war die Serie A schon immer eher etwas für den Ästheten als für jene Fußballinteressierte, welche sich eher der Action, der Energie und dem Impulsiven verschrieben.

Nicht alleine deshalb, sondern auch weil selbst die späteren Meister oft nur mit einem Tor Unterschied gegen weiter hinter im Klassement enigestufte Clubs gewannen, war der italienische Fußball aber auch immer etwas für Liebhaber von Sportwetten, selbst wenn über die Jahre die eine oder andere Unsauberkeit ans Licht kam. Kantersiege waren früher die Ausnahme, über Jahre waren die Partien in Italien knapp und damit ein beliebter Tummelplatz für alle, die auch außerhalb des deutschen Fußballs auf Ergebnisse im Fußball wetten wollten.

Seit der weiten Verbreitung des Internets auch ohne große Umschweife Sportwetten für ausländische Ligen möglich sind, sind auch die Trainer der italienischen Serie A wieder (?) weiter in den Vordergrund gerückt.

Hier also noch die Liste der Trainer in Italien mit den häufigsten Wahlen zum „Trainer des Jahres“ in Italien. Es führt ein alter Bekannter.

Trainer Siege
Antonio Conte 3x
Marcello Lippi 3x
Luciano Spalletti 2x
José Mourinho 2x
Carlo Ancelotti 2x
Sven-Göran Eriksson 1x
Luigi Delneri 1x
Fabio Capello 1x
Massimilano Allegri 1x
Cesare Prandelli 1x
Alberto Zaccheroni 1x
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Die torreichsten Champions-League-Partien

Wer mag nicht gerne Salz in der Suppe? Das definieren heute zwar immer mehr Menschen im Fußball anders. Aber so eine richtige Torflut macht doch zum Zuschauen — als Neutraler — meist mehr Spaß, nicht zuletzt, weil sie im Fußball so selten ist, wie wir gleich (wieder mal) sehen werden.

Heute trifft der FC Bayern München in seinem Auswärtsspiel in der Champions League Vorrunde auf den AS Rom, oder auch „die Roma“. Und beide erscheinen in den unten stehenden Listen. Letztere zwar zu neuer Stärke erwacht, Erstere allerdings ebenso und da dürfte die Stärke der Ersteren möglicherweise größer sein als jene der Letzteren. Weshalb man mit ein bisschen Glück auf einen neuen Eintrag in die unten stehende Sammlung hoffen darf. Wobei das in den letzten paar Dutzend Monaten eigentlich für jedes Spiel der Bayern galt.

Die meisten Tore in einer Champions-League-Partie, allerdings nicht pro Spieler, sondern beim Gesamtergebnis finden sich unten. Wie das so ist mit wahrscheinlich normalverteilten Ergebnissen, thront eine Partie mit satten 11 Treffern an der Spitze, auf 10 kamen bislang keine zwei Teams, deren 9 gab es dann immerhin schon 3 Mal und 8 Tore fielen gleich 18x [Update:] 19x mit den unterschiedlichsten Ausprägungen, wobei Liverpools 8:0 gegen Besiktas den höchsten Sieg in der Geschichte der Champions League überhaupt darstellt, aber eben nicht das torreichste Spiel.

11 Tore (1x)

AS Monaco - Deportivo La Coruna 8:3 (Tore)

9 Tore (3x)

Olympique Lyon - Werder Bremen 7:2
Paris St. Germain - Rosenborg Trondheim 7:2 (Tore und Highlights)
FC Villarreal - Aalborg BK 6:3

8 Tore (19x)

FC Liverpool - Besiktas 8:0 (Tore)
Hamburger SV - Juventus 4:4 (Tore und Highlights)
Chelsea - FC Liverpool 4:4 (Tore und Highlights)
Juventus - Olympiakos 7:1
Dinamo Zagreb - Olympique Lon 1:7
FC Bayern München - Sporting Lissabon 7:1
Manchester United - AS Rom 7:1
Werder Bremen - RSC Anderlecht 5:3 (Tore und Highlights)
Borussia Dortmund - Steaua Bukarest 5:3
Bröndby Kopenhagen - Manchester United 2:6
Real Madrid - Bayer Leverkusen 5:3
FC Barcelona - Bayer Leverkusen 7:1 (Tore und Highlights)
FC Valencia - FC Basel 6:2
Olympiakos Piräus - Bayer Leverkusen 6:2
Manchester United - Fenerbahce 6:2
Steaua Bukarest - Olympique Lyon 3:5
Real Madrid - Dinamo Zagreb 6:2
AS Rom - FC Bayern München 1:7

Und wenn man gerade schon mal dabei ist, kann man sich auch noch jene Partien mit jeweils 7 Toren zu Gemüte führen und erkennt, dass deutsche Teams doch häufig beteiligt waren, leider sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite des Ergebnisses.

“7

7 Tore (32x)

FC Valencia KRC Genk 7:0
FC Arsenal Slavia Prag 7:0
Juventus Olympiakos Piräus 7:0
Manchester United Real Madrid 4:3
Olympique Marseille FC Zürich 6:1
FC Valencia KRC Genk 7:0
Real Madrid APOEL Nikosia 5:2
1. FC Kaiserslautern HJK Helsinki 5:2
Werder Bremen Dinamo Minsk 5:2
Ajax Amsterdam FC Bayern München 5:2 (Tore und Highlights)
Real Madrid Ferencvaros 6:1
Real Madrid Sturm Graz 6:1
Willem II Tilburg Sparta Prag 3:4
Sparta Prag Spartak Moskau 5:2
FC Valencia Lazio Rom 5:2
Rosenborg Trondheim - Helsingborgs IF 6:1
Deportivo La Coruna Paris St. Germain 4:3
Celtic Juventus 4:3
VSC Debrecen AC Florenz 3:4
AC Florenz VSC Debrecen 5:2
Inter Mailand Tottenham Hotspur 4:3
Benfica Olympique Lyon 4:3
FC Valencia Bursaspor 6:1
MSK Zilina Olympique Marseille 0:7
Inter FC Schalke 04 2:5 (Tore und Highlights)
FC Nordsjaelland Schachtjar Donezk 2:5
Chelsea FC Nordsjaelland 6:1
FC Bayern München OSC Lille 6:1 (Tore und Highlights)
Galatasaray Real Madrid 1:6
Manchester City ZSKA Moskau 5:2
FC Bayern München - FC Basel 7:0
FC Barcelona Celtic 6:1
FC Schalke 04 Real Madrid 1:6 (Tore und Highlights)
BATE Barissov Schachtjar Donezk 0:7
FC Schalke 04 Sporting Lissabon 4:3
Real Madrid FC Schalke 04 3:4
FC Bayern München Schachtjar Donezk 7:0

Der absolute Torrekord in diesem Wettbewerb, wenn man auch den Europapokal der Landesmeister mit einbezieht, liegt übrigens bei 14 Toren in der Partie vom September 1969 KR Reykjavik – Feyenoord Rotterdam, die 2:12 endete. Beide Ehrentreffer, wenn man so will, erzielte übrigens ein Mann mit dem schönen Namen Baldvin Baldvinsson. Und das auch noch per Doppelschlag zum 1:10 und 2:10. Das nennt man wohl Moral.

PS: Alles händisch zusammengesucht und deshalb ohne Gewähr. Ihr OptaBaade.

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Meiste Tore eines Spielers in einem Champions-League-Spiel

Es gibt doch tatsächlich einen Super-Super-Bestwert im Fußball, den Lionel Messi nicht alleine hält. Der Co-Rekordhalter ist sogar ein im deutschen Fußball nicht unbekannter, wenn auch kein Deutscher.

Einige Deutsche finden sich aber sehr wohl in der Liste der Spieler mit den meisten Toren in einem Champions-League-Spiel, wenn auch nicht auf dem ersten Rang.

Sören Lerby 24.10.79 Ajax Amsterdam - Omonia Nikosia 10:0 5
Lionel Messi 7.3.12 FC Barcelona - Bayer Leverkusen 7:1 5
Mario Gomez 13.3.12 FC Bayern München - FC Basel 7:0 4
Robert Lewandowski 24.4.13 Borussia Dortmund - Real Madrid 4:1 4
Zlatan Ibrahimovic 23.10.13 RSC Anderlecht - Paris St. Germain 0:5 4
Jupp Heynckes 1.10.75 FC Wacker Innsbruck - Borussia Mönchengladbach 1:6 4
Ton Blanker 3.10.79 Ajax Amsterdam - HJK Helsinki 8:1 4
Ferenc Puskas 18.5.60 Real Madrid - Eintracht Frankfurt 7:3 4
Fernando Gomes 17.9.86 FC Porto - Rabat Ajax 9:0 4
Marco van Basten 6.10.88 AC Mailand - Levski Sofia 5:2 4
Rabah Madjer 3.10.90 FC Portadown - FC Porto 1:8 4
Hugo Sanchez 24.10.79 Real Madrid - FC Wacker Innsbruck 9:1 4
Alan Smith 18.9.91 FC Arsenal - Austria Wien 6:1 4
Sergej Juran 18.9.91 Hamrun Spartans - Benfica Lissabon 0:6 4
Simone Inzaghi 14.3.00 Lazio Rom - Olympique Marseille 5:1 4
Dado Prso 5.11.03 AS Monaco - Deportivo La Coruna 8:3 4
Ruud van Nistelrooy 3.11.04 Manchester United - Sparta Prag 4:1 4
Andrej Schewtschenko 23.11.05 Fenerbahce Istanbul - AC Mailand 0:4 4
Bafetimbi Gomes 7.12.11 Dinamo Zagreb - Olympique Lyon 1:7 4
Lionel Messi 6.4.10 FC Barcelona - FC Arsenal 4:1 4
Milos Milutinovic 12.10.55 Partizan Belgrad - Sporting Lissabon 5:2 4
Dennis Viollet 26.9.56 Manchester United - RSC Anderlecht 10:0 4
Alfredo di Stefano 23.1.58 Real Madrid - FC Sevilla 8:0 4

Stand: 23.10.2013

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Endlich! Grund für Bayern-Misere gefunden

In den letzten Jahren diskutieren die Leute sich die Finger wund, woran es denn wohl bei den Bayern liegt, dass diese seit etlichen Saisons immer nur alle zwei Jahre — und heute aller Voraussicht nach nicht mal mehr das — Meister werden, woran es zum ganz großen, dazu noch möglichst eleganten Wurf mangelt.

Fehlendes System, zu viele Alpha-Männchen, zu große Erwartungshaltung, vorne zu ausrechenbar, hinten zu anfällig, Stadion zu leise, Fans zu rot, zu selten Kaiserwetter in Fröttmaning, was da eben so alles an Theorien in den Raum geworfen wird.

Jetzt ist es ausgerechnet der große Schweiger Miroslav Klose, durch seinen Wechsel nach Rom mit dem Blick von außen versehen, der endlich auflöst, woran es eigentlich liegt. Auf die Frage, wie er es fände, dass man bei Lazio Rom stets ohne Publikum trainiere, entgegnet er der FAZ:

Man kann so konzentrierter arbeiten und hört sogar den Trainer, wenn er was während des Trainingsspiels sagt! Beim FC Bayern an der Säbener Straße habe ich oft mein eigenes Wort nicht verstanden, weil die Fans so laut waren.

Da kann natürlich kein Trainer der Welt irgendein System etablieren, wenn die Spieler ihn ohnehin nicht hören. Selbst die, die zuhören wollen, welche es sogar bei der Ansammlung von Stars mit gewissen Eigenarten beim FC Bayern geben soll, entwickeln sich dann durchs Training nicht weiter. (Dieser Umstand erklärt allerdings auch, warum Jupp Heynckes einigermaßen in München funktioniert.)

Die Lösung scheint simpel: Entweder ohne Publikum trainieren, dann klappt’s auch mit dem System — oder jeden Spieler mit Kopfhörer versehen, via dem die Anweisungen übermittelt werden. Schon 2013 kann man also wieder Meister werden, wenn man Wege findet, den Schall erfolgreich zu übertragen.

Fußball kann so einfach sein.

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Alle Halbfinals im UEFA-Pokal/Europa League/Messe-Pokal mit mehr als einem Teilnehmer aus dem selben Land

Inzwischen ist die Genese eines Blogeintrags häufiger so, dass angesichts irgendwelcher äußeren Ereignisse ein Gedanke durch das huscht, was man gerne als sein Bewusstsein empfindet, welcher oft aus einer Fragestellung besteht. Diese wird schnell bei Twitter wahlweise hineingetutet oder herausposaunt, woraufhin sich die Bewusstseine anderer Menschen ebenfalls mit dieser Frage beschäftigen, und ihre Erkenntnisse oder Vermutungen in ihren eigenen Twitterkanal schreiben.

Früher liefen all diese Schritte nur im Kopf respektive Haus des Autors ab, möglicherweise noch gewürzt durch Kommunikation mit anderen Mit-Fußball-im-TV-Schauern, heute eben auf diese Weise. Weshalb sich die Fälle häufen, dass aus einem Tweet ein Blogbeitrag wird.

Der gestrige Anlass war das Halbfinale des UEFA-, ärghs, der Europa League. Es führte zur Frage, ob es neben dem bekannten rein deutschen Halbfinale aus der Saison 1979/1980 je ein anderes mit Teams allein aus einer Nation besetztes Halbfinale im UEFA-Pokal oder der Europa League gegeben habe. Wobei es neben England, Spanien, Deutschland und Italien schon schwierig wäre, ernsthafte Kandidaten für diesen Umstand zu finden. Allerdings fand sich ein solch weiterer ernsthafter Kandidat dann doch, da muss man nicht lang zurückblicken, das war im letzten Jahr Portugal mit drei Teilnehmern.

In der Phantasie hätte ein rein schwedisches oder rein ungarisches Halbfinale natürlich extremen Charme, in der Realität konnten seit Einführung dieses Wettbewerbs wie erwähnt nur deutsche Teams 1979/1980 dieses Kunststück vollbringen, alle vier Teilnehmer des Halbfinales zu stellen.

Mit Hilfe der Herren breitnigge, bunkinho, KBauer11, Tasmane1985, Mahqz sowie der Dame KatarinaWerderf machte ich mich also hinab in die gar nicht mal so tiefen Tiefen der Fußballhistorie des UEFA-Pokals. Dieser Wettbewerb existiert schließlich erst seit 1955, mit regelmäßiger Durchführung sogar erst seit 1960. Der englische Pokal zum Beispiel wird seit 1871 ausgespielt.

Langer Rede, kurzer Sinn:

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Lucas versüßende Herdfolie

Passend zum vollen Bauch am Heiligen Abend zwei Anekdoten zum Thema Profifußballer und Essen in einem Beitrag:

Um Thomas Doll rankte sich die Legende, dass er während seiner Zeit bei Lazio Rom monatlich Restaurantrechnungen in vierstelliger (D-Mark) Höhe sammelte. Fit blieb er offenbar trotzdem. Ob das daran lag, dass man 1991 bis 1993 noch nicht ganz so viel laufen musste wie 2011, um im Fußball einen Schritt schneller als die besten der Welt zu sein, oder daran, dass er stets so gesundheitsbewusst bestellte, wenn er sich auswärts bekochen ließ, konnte noch nicht geklärt werden.

Wohl aber, dass es jemanden gibt, der ganz gewaltig in diese nicht kleinen Fußstapfen von Thomas Doll hereinschritt, als er seinerseits aus Italien kommend eine Zeit lang in Deutschland in der höchsten Liga Fußball spielte.

Luca Toni war Stammgast in Münchens Edel-Restaurants. Der Feinschmecker genoss das Leben in München in vollen Zügen — nur nicht in den eigenen Wänden: Den Einbauherd in seiner Wohnung benutzte er nicht einmal. Beim Auszug klebte noch die Schutzfolie am Gerät.

Ja, doch, da kommt Neid auf. Nicht mal drüber nachdenken, selbst zu kochen, ist einer der vielen Vorteile, die man als Profi genießt. Neben jenem, dass man jobbedingt so viel durch die Gegend läuft, dass das gute Essen nicht ansetzt.

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Alle italienischen Meister

Hier finden sich alle italienischen Meister im Fußball, seit dort ein landesweiter Meister ausgespielt wird, also seit 1898.

Liste Meister in Italien

Jahr Meister
1898 CFC Genua
1899 CFC Genua
1900 CFC Genua
1901 AC Mailand
1902 CFC Genua
1903 CFC Genua
1904 CFC Genua
1905 Juventus
1906 AC Mailand
1907 AC Mailand
1908 SG Pro Vercelli
1909 SG Pro Vercelli
1909/1910 Inter Mailand
1910/1911 SG Pro Vercelli
1911/1912 SG Pro Vercelli
1912/1913 SG Pro Vercelli
1913/1914 AS Casale
1914/1915 CFC Genua
1915/1916 -
1916/1917 -
1917/1918 -
1918/1919 -
1919/1920 Inter Mailand
1920/1921 SG Pro Vercelli
1921/1922 SG Pro Vercelli/US Novese
1922/1923 CFC Genua
1923/1924 CFC Genua
1924/1925 FC Bologna
1925/1926 Juventus
1926/1927 -
1927/1928 FBC Turin
1928/1929 FC Bologna
1929/1930 Ambrosiana Inter
1930/1931 Juventus
1931/1932 Juventus
1932/1933 Juventus
1933/1934 Juventus
1934/1935 Juventus
1935/1936 FC Bologna
1936/1937 FC Bologna
1937/1938 Ambrosiana Inter
1938/1939 FC Bologna
1939/1940 Ambrosiana Inter
1940/1941 FC Bologna
1941/1942 AS Rom
1942/1943 AC Turin
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 AC Turin
1946/1947 AC Turin
1947/1948 AC Turin
1948/1949 AC Turin
1949/1950 Juventus
1950/1951 AC Mailand
1951/1952 Juventus
1952/1953 Inter Mailand
1953/1954 Inter Mailand
1954/1955 AC Mailand
1955/1956 AC Florenz
1956/1957 AC Mailand
1957/1958 Juventus
1958/1959 AC Mailand
1959/1960 Juventus
1960/1961 Juventus
1961/1962 AC Mailand
1962/1963 Inter Mailand
1963/1964 FC Bologna
1964/1965 Inter Mailand
1965/1966 Inter Mailand
1966/1967 Juventus
1967/1968 AC Mailand
1968/1969 AC Florenz
1969/1970 US Cagliari
1970/1971 Inter Mailand
1971/1972 Juventus
1972/1973 Juventus
1973/1974 Lazio Rom
1974/1975 Juventus
1975/1976 AC Turin
1976/1977 Juventus
1977/1978 Juventus
1978/1979 AC Mailand
1979/1980 Inter Mailand
1980/1981 Juventus
1981/1982 Juventus
1982/1983 AS Rom
1983/1984 Juventus
1984/1985 Hellas Verona
1985/1986 Juventus
1986/1987 SSC Neapel
1987/1988 AC Mailand
1988/1989 Inter Mailand
1989/1990 SSC Neapel
1990/1991 Sampdoria Genua
1991/1992 AC Mailand
1992/1993 AC Mailand
1993/1994 AC Mailand
1994/1995 Juventus
1995/1996 AC Mailand
1996/1997 Juventus
1997/1998 Juventus
1998/1999 AC Mailand
1999/2000 Lazio Rom
2000/2001 AS Rom
2001/2002 Juventus
2002/2003 Juventus
2003/2004 AC Mailand
2004/2005 -
2005/2006 Inter Mailand
2006/2007 Inter Mailand
2007/2008 Inter Mailand
2008/2009 Inter Mailand
2009/2010 Inter Mailand
2010/2011 AC Mailand
2011/2012 Juventus
2012/2013 Juventus
2013/2014 Juventus
2014/2015 Juventus
2015/2016 Juventus
2016/2017 Juventus
2017/2018 Juventus
2018/2019 Juventus
2019/2020 Juventus
2020/2021 -
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Alle Torschützenkönige des UEFA-Cups bzw. der Europa League

Jahr Spieler Nation Club Tore
1955/58 Norbert Eschmann Schweiz FC Lausanne-Sport 4
1955/58 Evaristo de Macedo Brasilien FC Barcelona 4
1955/58 Clifford Holton England Stadt London 4
1955/58 Justo Tejada Spanien FC Barcelona 4
1955/58 Peter Murphy England Birmingham City 4
1958/60 Borivoje Kostic Jugoslawien Stadt Belgrad 6
1960/61 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 12
1961/62 Waldo Brasilien FC Valencia 10
1962/63 Pedro Manfredini Argentinien AS Rom 7
1963/64 Waldo Brasilien FC Valencia 6
1964/65 Bobby Charlton England Manchester United 8
1964/65 Dennis Law Schottland Manchester United 8
1965/66 Timo Konietzka Deutschland TSV 1860 München 7
1965/66 Karl-Heinz Thielen Deutschland 1. FC Köln 7
1966/67 Florian Albert Ungarn Ferencvaros Budapest 8
1967/68 Peter Lorimer Schottland Leeds United 8
1968/69 Antal Dunai Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Ferenc Bene Ungarn Ujpest Budapest 9
1968/69 Slobodan Santrac Jugoslawien OFK Belgrad 9
1969/70 Paul van Himst Belgien RSC Anderlecht 10
1970/71 Pietro Anastasi Italien Juventus 10
1971/72 Ludwig Bründl Deutschland Eintracht Braunschweig 10
1972/73 Jupp Heynckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 11
1972/73 Jan Jeuring Niederlande Twente Enschede 11
1973/74 Lex Schoenmaker Niederlande Feyenoord Rotterdam 9
1974/75 Jupp Henyckes Deutschland Borussia Mönchengladbach 10
1975/76 Ruud Geels Niederlande Ajax Amsterdam 10
1976/77 Stanley Bowles England Queens Park Rangers 11
1977/78 Gerrie Deykers Niederlande PSV Eindhoven 8
1977/78 Raymondo Ponte Schweiz Grashopper-Club Zürich 8
1978/79 Allan Simonsen Dänemark Borussia Mönchengladbach 9
1979/80 Dieter Hoeneß Deutschland FC Bayern München 7
1979/80 Harald Nickel Deutschland Eintracht Frankfurt 7
1980/81 John Wark Schottland Ipswich Town 14
1981/82 Torbjörn Nilsson Schweden IFK Göteborg 9
1982/83 Erwin Vandenbergh Belgien RSC Anderlecht 7
1982/83 Alain Giresse Frankreich Girondins Bordeaux 7
1983/84 Tibor Nyalisi Ungarn Austria Wien 9
1984/85 Garry Bannister England Queens Park Rangers 7
1984/85 Edin Bahtic Jugoslawien FK Sarajewo 7
1985/86 Klaus Allofs Deutschland 1. FC Köln 9
1986/87 Jari Rantanen Finnland IFK Göteborg 5
1986/87 Peter Houtman Niederlande FC Groningen 5
1986/87 Wim Kieft Niederlande Torino Calcio 5
1986/87 Paulinho Cascavel Portugal Vitoria Guimaraes 5
1987/88 Kenneth Brylle Dänmark FC Brügge 6
1987/88 Dimitrios Savarakos Griechenland Panathinaikos Athen 6
1988/89 Torsten Gütschow DDR Dynamo Dresden 7
1989/90 Falko Götz Deutschland 1. FC Köln 6
1989/90 Karl-Heinz Riedle Deutschland Werder Bremen 6
1990/91 Rudi Völler Deutschland AS Rom 10
1991/92 Dean Saunders Wales FC Liverpool 9
1992/93 Gerald Baticle Frankreich AJ Auxerre 8
1993/94 Dennis Bergkamp Niederlande Inter Mailand 8
1993/94 Edgar Schmitt Deutschland Karlsruher SC 8
1994/95 Ulf Kirsten Deutschland Bayer Leverkusen 10
1995/96 Jürgen Klinsmann Deutschland FC Bayern München 15
1996/97 Maurizio Ganz Italien Inter Mailand 8
1997/98 Stephane Guivarch Frankreich AJ Auxerre 7
1998/99 Enrico Chiesa Italien AC Parma 8
1999/00 Hakan Sükür Türkei Galatasaray Istanbul 10
1999/00 Darko Kovacevic Jugoslawien Juventus 10
2000/01 Dimitar Berbatov Bulgarien ZSKA Sofia 7
2000/01 Juan Antonio Pérez Alonso Spanien Rayo Vallecano 7
2001/02 Pierre van Hooijdonk Niederlande Feyenoord Rotterdam 8
2002/03 Derlei Brasilien FC Porto 12
2003/04 Sonny Anderson Brasilien FC Villareal 6
2003/04 Didier Drogba Elfenbeinküste Olympique Marseille 6
2003/04 Mateja Kezman Serbien und Montenegro PSV Eindhoven 6
2003/04 Alan Shearer England Newcastle United 6
2004/05 Alan Shearer England Newcastle United 11
2005/06 Matias Delgado Argentinien FC Basel 7
2006/07 Walter Pandiani Uruguay Espanyol Barcelona 11
2007/08 Pavel Pogebnyak Russland Zenit St. Petersburg 10
2007/08 Luca Toni Italien FC Bayern München 10
2008/09 Vagner Love Brasilien ZSKA Moskau 11
2009/10 Oscar Cardozo Paraguay Benfica Lissabon 9
2009/10 Claudio Pizarro Peru Werder Bremen 9
2010/11 Radamel Falcao Brasilien FC Porto 17
2011/12 Radamel Falcao Brasilien Atlético Madrid 12
2012/13 Libor Kozak Tschechien Lazio Rom 8
2013/14 Jonatan Soriano Spanien FC Salzburg 8
2014/15 Alan
Romelu Lukaku
Brasilien
Belgien
FC Salzburg
FC Everton
8
8
2015/16 Aritz Aduriz Spanien Athletic Bilbao 10
2016/17 Guiliano
Edin Dzeko
Brasilien
Bosnien
Zenit St. Petersburg
AS Rom
8
8
2017/18 Aritz Aduriz
Ciro Immobile
Spanien
Italien
Athletic Bilbao
Lazio Rom
8
8
2018/19 Olivier Giroud Frankreich FC Chelsea 11
2019/20 Bruno Fernandes Portugal Sporting Lissabon
Manchester United
8
2020/21 - - - -

Stand 22. August 2020.

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Alle Sieger des europäischen Supercups

Jahr Sieger
1973 Ajax Amsterdam
1974 kein Gewinner
1975 Dynamo Kiew
1976 RSC Anderlecht
1977 FC Liverpool
1978 RSC Anderlecht
1979 Nottingham Forest
1980 FC Valencia
1981 kein Gewinner
1982 Aston Villa
1983 FC Aberdeen
1984 Juventus
1985 kein Gewinner
1986 Steaua Bukarest
1987 FC Porto
1988 KV Mechelen
1989 AC Mailand
1990 AC Mailand
1991 Manchester United
1992 FC Barcelona
1993 AC Parma
1994 AC Mailand
1995 Ajax Amsterdam
1996 Juventus
1997 FC Barcelona
1998 FC Chelsea
1999 Lazio Rom
2000 Galatasaray Istanbul
2001 FC Liverpool
2002 Real Madrid
2003 AC Mailand
2004 FC Valencia
2005 FC Liverpool
2006 FC Sevilla
2007 AC Mailand
2008 Zenit St. Petersburg
2009 FC Barcelona
2010 Inter Mailand
2011 FC Barcelona
2012 Atletico Madrid
2013 FC Bayern München
2014 Real Madrid
2015 FC Barcelona
2016 Real Madrid
2017 Real Madrid
2018 Atletico Madrid
2019 FC Liverpool
2020 -
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