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Schlagwort: Sturm Graz

Ewige Einsatzliste der Bundesliga in Österreich

Der Blick über bzw. in die Alpen wird im Fußball von hiesiger Warte aus eher selten getätigt. Dabei war Österreich einmal eine große Fußballnation und feiert zumindest zuletzt auch immer wieder Erfolge. Und die mit immer mal wieder wechselnder Besetzung zusammengestellte Bundesliga in Österreich hat natürlich auch ihre jeweils eigenen Rekordspieler aufzuweisen. Um diejenigen mit den meisten Einsätzen in Österreichs höchster Spielklasse soll es hier gehen.

In deutschen Landen dürften davon die wenigsten bekannt sein. Eigentlich gilt dies allein für Peter Stöger, Ex-Trainer des 1. FC Köln und von Borussia Dortmund. Ivica Vastic erlangte überregionale Bekanntheit, weil er der einzige Torschütze für Österreich bei deren Heim-EM im Jahr 2008 war. Gleichzeitig war er bei jener Endrunde der älteste Spieler im Turnier. Ansonsten ist keiner der hier aufgeführten Spieler in der BRD bekannt, was doch arg erstaunt, schließlich fehlt hier die Sprachbarriere wie zu anderen Ländern. Andererseits liegt dies natürlich auch in der Logik der Sache begründet: Wer gut genug war für die deutsche Bundesliga (oder andere größere Ligen), absolvierte naturgemäß weniger Spiele in seiner Heimat. Toni Polster, Andi Herzog oder Hans Krankl kennt jeder im Fußball, aber Spieler von diesem Format tauchen in dieser Auflistung eben nicht auf. Dafür erinnert sich jeder daran, dass diese in der Bundesliga Tabelle immer mal wieder ganz vorne zu finden waren. Herzog wurde sogar Deutscher Meister, Toni Polster immerhin beinahe Torschützenkönig der Bundesliga. Überhaupt könne sich die Fussball Ergebnisse der Österreicher im deutschen Fußball sehen lassen. Hie soll es aber um die Zahl der Einsätze in der Bundesliga in Österreich gehen. Der Höchstwert ist dabei nicht allzu weit entfernt vom deutschen Rekord von Charly Körbel mit 602 Einsätzen für Eintracht Frankfurt.

Liste der Spieler mit den meisten Einsätzen in Österreich

Jahr Spieler Vereine Einsätze
1. Heribert Weber Rapid Wien, Sturm Graz, Salzburg 573
2. Michael Baur FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Pasching 566
3. Wolfgang Knaller Austria Wien, FC Admira Wacker, SV Spittal/Drau 518
4. Leo Lainer Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 514
Dieter Ramusch Grazer AK, FC Kärnten, LASK, VSE St. Pölten 514
6. Joachim Standfest Grazer AK, Sturm Graz, Austria Wien, Wolsberger AC 508
7. Walter Kogler FC Kärnten, Sturm Graz, FC Innsbruck, Austria Wien, LASK, Salzburg 495
8. Christian Mayrleb FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, Salzburg, FC Pasching 494
9. Roland Kirchler FC Wacker Innsbruck, Salzburg, FC Pasching, SCR Altach 490
10. Erich Obermayr Austria Wien 483
11. Karl Brauneder Rapid Wien, Wiener Sport-Club, VfB Mödling, FC Blau-Weiß Linz 459
12. Peter Stöger Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, First Vienna FC, Favoritner AC 452
13. Michael Streiter FC Wacker Innsbruck, Austria Wien 451
14. Mario Haas Sturm Graz 441
15. Ivica Vastic Sturm Graz, Austria Wien, FC Admira Wacker, LASK, VSE St. Pölten, First Vienna FC 436
16. Kurt Gager Rapid Wien, FC Wacker Innsbruck, Salzburg 436
17. Peter Schöttel Rapid Wien 434
18. Steffen Hofmann Rapid Wien 430
19. Klaus Lindenberger FC Wacker Innsbruck, LASK, FC Blau Weiß Linz 429
20. Walter Hörmann Sturm Graz, Austria Wien, Salzburg 428
21. Herbert Oberhofer FC Admira Wacker 424
22. Manfred Zsak Grazer AK, Austria Wien, FC Admira Wacker, FC Blau Weiß Linz 423
23. Rene Aufhauser Grazer AK, LASK, Salzburg 423
24. Dietmar Kühbauer Rapid Wien, Admira Wacker, SV Mattersburg 421
25. Ernst Baumeister Austria Wien, FC Admira Wacker, Kremser SC 414
Anton Pichler Sturm Graz, VSE St. Pölten 414

Das sind sie also, die Spieler mit den meisten Einsätzen in der Bundesliga in Österreich. Fast alle waren in ihrer Karriere für mehrere Vereine tätig, nur ganz wenige von ihnen stellen sogenannte One-Club-Stars dar. Peter Stöger hält von dieser Top 25 sogar den Rekord mit insgesamt sieben verschiedenen Clubs, für die er seine 452 Einsätze absolvierte.

Namensänderungen üblich in Österreich

Beachten sollte man, dass in Österreich Clubs häufiger ihre – offziellen – Namen ändern. Das hat damit zu tun, dass dort Sponsorennamen im Clubnamen ganz legal und akzeptiert sind. Der FC Innsbruck bzw. FC Wacker Innsbruck ist da ein besonderen Fall, bei dem es andere Gründe hat. Ansonsten wurden die Namen der Sponsoren hier nicht aufgenommen.

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Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga

Hier ist die Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga einzusehen. Allerdings sind hier alle Teilnahmen an der jeweils höchsten Liga im österreichischen Fußball seit 1911/12 erfasst, welche nicht zwangsläufig stets „Bundesliga“ hießen. Im Gegenteil ist dies erst seit der Saison 1974/75 der Fall. Zuvor trug die höchste Spielklasse unterschiedliche Namen, von „Erste Klasse“ über „Nationalliga“ bis zu „Staatsliga“ und „Liga A“. Problematisch ist diese Zusammenfassung zwar aus einem Aspekt: In den meisten Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg nahmen überhaupt nur Vereine aus Niederösterreich und Wien bzw. teilweise sogar nur aus Wien daran teil. Clubs aus anderen Ländern Österreichs hatten somit rein juristisch gar nicht die Gelegenheit, zu jener Zeit Punkte für diese hier vorliegende Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga zu sammeln. Dennoch verfährt man im österreichischen Fußball auf diese Weise und deshalb wird dieser Vorgehensweise hier auch gefolgt.

Ewige Tabelle Bundesliga (Österreich)

Club TN Sp Tore +/- P
1. SK Rapid Wien 106 2969 7056:3806 +3250 5596
2. FK Austria Wien 106 2969 6251:4002 +2249 5237
3. FC Admira Wacker Mödling 89 2532 4426:4309 +117 3500
4. SK Sturm Graz 62 2004 2903:2928 -25 2805
5. FC Salzburg 54 1798 2849:2389 +460 2745
6. Wiener Sport-Club 76 1871 3562:3347 +215 2680
7. First Vienna FC 1894 68 1672 3403:2850 +553 2541
8. FC Wacker Innsbruck 44 1488 2384:1787 +597 2376
9. Grazer AK 50 1546 2196:2321 -125 2122
10. LASK 49 1496 2139:2371 -232 1975
11. SC Wacker Wien 52 1153 2490:2225 +265 1661
12. Wiener AC 38 825 1668:1666 +2 1131
13. Floridsdorfer AC 38 787 1630:1837 -207 1009
14. FC Blau-Weiß Linz 23 738 954:1013 -59 977
15. 1. Simmeringer SC 36 847 1449:1996 -547 952
16. SV Ried 20 720 901:1002 -101 895
17. FC Wien 27 576 1054:1246 -192 739
18. SK Austria Klagenfurt 20 596 676:966 -290 675
19. SV Mattersburg 13 468 565:762 -197 540
20. SC Wiener Neustadt 14 422 533:844 -311 441
21. Kapfenberger SV 15 430 545:931 -386 414
22. SC Eisenstadt 13 380 421:604 -183 410
23. Schwarz-Weiß Bregenz 12 414 449:803 -354 410
24. SC Hakoah Wien 15 338 538:692 -154 395
25. Wiener AF 13 253 557:467 +90 391
26. SpC Rudolfshügel 15 299 540:666 -126 356
27. ASV Hertha Wien 17 343 495:825 -330 318
28. SK Vorwärts Steyr 11 344 391:635 -244 307
29. SC Rheindorf Altach 7 252 308:416 -108 294
30. DSV Leoben 10 280 360:583 -223 293
31. FC Juniors OÖ 5 180 243:199 +44 282
32. SKN St. Pölten 8 274 302:486 -184 267
33. Wolfsberger AC 6 216 251:321 -70 258
34. SV Schwechat 6 156 254:272 -18 213
35. SK Slovan-Hütteldorfer AC 9 200 309:481 -172 184
36. Kremser SC 7 170 258:378 -120 174
37. Brigittenauer AC 7 160 212:377 -165 166
38. Favoritner AC 5 122 154:289 -135 136
39. VfB Mödling 5 142 163:268 -105 132
40. SV Grödig 3 108 157:191 -34 127
41. SV Chemie Linz 4 104 176:214 -38 119
42. WSG Swarovski Wattens 3 88 127:135 -8 115
43. FC Libertas Wien 5 110 170:227 -53 111
44. SK Austria Kärnten 3 108 102:195 -93 89
45. SC Austria Lustenau 3 108 84:194 -110 74
46. WSG Radenthein 3 88 94:181 -87 68
47. FC Stadlau 3 78 98:220 -122 57
48. Grazer SC Straßenbahn 3 62 105:205 -100 51
49. FC Dornbirn 1913 3 82 91:223 -132 51
50. FC Wels 2 60 49:115 - 66 44
51. SC Olympia 33 2 52 59:159 -100 38
52. SV Spittal/Drau 1 30 28:55 -27 33
53. SC Neusiedl am See 2 60 39:151 -112 33
54. SC Austro Fiat Wien 2 32 83:111 -28 31
55. SC St. Veit 1 30 37:59 -22 28
56. Post SV Wien 3 58 65:202 -137 28
57. SPC Helfort Wien 1 22 39:56 -17 26
58. SC Ostbahn XI 2 42 49:195 -146 26
59. SC Rapid Oberlaa 4 82 82:323 -241 26
60. FC Rätia Bludenz 1 32 31:66 -35 23
61. SCR Hochstädt Wien 2 38 43:130 -87 23
62. FK Austria/ASV Puch 1 26 25:78 -53 22
63. USC Markersdorf 1 16 43:45 -2 21
64. Salzburger AK 1914 3 74 76:238 -162 21
65. SV Donau Wien 1 22 32:54 -22 20
66. KSV Ankerbrot Montelaa 1 26 25:89 -64 18
67. Favoritner SC 1 22 25:53 -28 17
68. SV Admira Wiener Neustadt 1 30 23:70 -47 15
69. SV Gloggnitz 1 24 49:104 -55 15
70. ASK Elektra Wien 1 24 31:115 -84 10
71. SK Bischofshofen 1 28 22:64 -42 9
72. SK Amateure Steyr 1 18 2 0 16 22:75 - 53 6
73. ESV Haidbrunn Wacker Wiener Neustadt 1 18 17:87 -70 6
74. Vienna Cricket and Football-Club 1 20 12:96 -84 2
75. TSV Hartberg 1+ 22 0:0 0 0

Mit riesigem Abstand führend sind also jene beiden Clubs, welche die einzigen beiden in Österreich sind, die die volle Zahl der möglichen Saisons in der höchsten Spielklasse erreichen: Rapid Wien als Erster vor dem Zweiten Austria Wien und somit natürlich zwei Clubs aus Wien, siehe Einleitung.

Anzumerken ist, dass in Österreich seit 1911 häufig vorkommende Namenswechsel hier nicht aufgeführt sind. Natürlich sind die jeweiligen Leistungen dann immer unter dem zuletzt aktuellen Namen dargestellt, und wer weiß, dass in Österreich Begriffe wie Casino Austria Online oder Swarovski Tirol sowie „Superpfund“ schon mal zum Namen gehör(t)en, wird eher dankbar sein, dass hier auf die Auflistung all dieser Besonderheiten verzichtet wurde.

Erstligisten aus jedem Bundesland in Österreich

Eher in Österreich selbst relevant ist die Aufteilung bzw. Erwähnung der Bundesländer, aus denen die jeweiligen Clubs stammten. Auch auf diese Nennung wurde deshalb hier verzichtet. Klar ist jedenfalls, dass die Liste mit 75 Clubs aus einem nur rund 10 Millionen Einwohner umfassenden Land ziemlich lang ist – was wiederum vielleicht genau an jener geringen Größe liegen mag. Aus jedem der acht Bundesländer plus Wien gab es bislang schon einen Erstligisten, die wenigsten weist dabei das Burgenland auf.

Neue Macht aus Salzburg

Von den 75 bislang teilnehmenden Clubs konnten aber gerade einmal 15 verschiedene am Ende einer Saison die Meisterschaft erringen. Wenig erstaunlich, wenn man bedenkt, dass allein Rapid (32) und Austria (24) in über 50 Saisons den Meistertitel gewannen. Dann wiederum hätte man vielleicht doch etwas mehr Varianz erwartet. 6 Clubs gewannen genau je einmal den Titel. Zuletzt dominiert der von einem Unternehmen übernommene FC Salzburg die Bundesliga in Österreich völlig und holte jeden Titel in Österreich seit 2014 ununterbrochen und seit 2007 in 9 von 12 Fällen. Insofern ist die österreichische Bundesliga zumindest an der Spitze nicht allzu interessant für Online Spiele zu diesem Thema. Gleichwohl ist das Feld der übrigen Clubs immer einen Blick wert, auch aus dem Ausland.

Schließlich zeigt diese Ewige Tabelle der österreichischen Bundesliga ja, wie groß die Fluktuation ist und dass hier immer wieder neue, interessante Clubs ihr Visitenkärtchen abgeben. Jüngster Neuzugang ist der TSV Hartberg aus der Steiermark, der gerade seine erste Saison überhaupt in Österreichs höchster Spielklasse absolviert.

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Die torreichsten Champions-League-Partien

Wer mag nicht gerne Salz in der Suppe? Das definieren heute zwar immer mehr Menschen im Fußball anders. Aber so eine richtige Torflut macht doch zum Zuschauen — als Neutraler — meist mehr Spaß, nicht zuletzt, weil sie im Fußball so selten ist, wie wir gleich (wieder mal) sehen werden.

Heute trifft der FC Bayern München in seinem Auswärtsspiel in der Champions League Vorrunde auf den AS Rom, oder auch „die Roma“. Und beide erscheinen in den unten stehenden Listen. Letztere zwar zu neuer Stärke erwacht, Erstere allerdings ebenso und da dürfte die Stärke der Ersteren möglicherweise größer sein als jene der Letzteren. Weshalb man mit ein bisschen Glück auf einen neuen Eintrag in die unten stehende Sammlung hoffen darf. Wobei das in den letzten paar Dutzend Monaten eigentlich für jedes Spiel der Bayern galt.

Die meisten Tore in einer Champions-League-Partie, allerdings nicht pro Spieler, sondern beim Gesamtergebnis finden sich unten. Wie das so ist mit wahrscheinlich normalverteilten Ergebnissen, thront eine Partie mit satten 11 Treffern an der Spitze, auf 10 kamen bislang keine zwei Teams, deren 9 gab es dann immerhin schon 3 Mal und 8 Tore fielen gleich 18x [Update:] 19x mit den unterschiedlichsten Ausprägungen, wobei Liverpools 8:0 gegen Besiktas den höchsten Sieg in der Geschichte der Champions League überhaupt darstellt, aber eben nicht das torreichste Spiel.

11 Tore (1x)

AS Monaco - Deportivo La Coruna 8:3 (Tore)

9 Tore (3x)

Olympique Lyon - Werder Bremen 7:2
Paris St. Germain - Rosenborg Trondheim 7:2 (Tore und Highlights)
FC Villarreal - Aalborg BK 6:3

8 Tore (19x)

FC Liverpool - Besiktas 8:0 (Tore)
Hamburger SV - Juventus 4:4 (Tore und Highlights)
Chelsea - FC Liverpool 4:4 (Tore und Highlights)
Juventus - Olympiakos 7:1
Dinamo Zagreb - Olympique Lon 1:7
FC Bayern München - Sporting Lissabon 7:1
Manchester United - AS Rom 7:1
Werder Bremen - RSC Anderlecht 5:3 (Tore und Highlights)
Borussia Dortmund - Steaua Bukarest 5:3
Bröndby Kopenhagen - Manchester United 2:6
Real Madrid - Bayer Leverkusen 5:3
FC Barcelona - Bayer Leverkusen 7:1 (Tore und Highlights)
FC Valencia - FC Basel 6:2
Olympiakos Piräus - Bayer Leverkusen 6:2
Manchester United - Fenerbahce 6:2
Steaua Bukarest - Olympique Lyon 3:5
Real Madrid - Dinamo Zagreb 6:2
AS Rom - FC Bayern München 1:7

Und wenn man gerade schon mal dabei ist, kann man sich auch noch jene Partien mit jeweils 7 Toren zu Gemüte führen und erkennt, dass deutsche Teams doch häufig beteiligt waren, leider sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite des Ergebnisses.

“7

7 Tore (32x)

FC Valencia KRC Genk 7:0
FC Arsenal Slavia Prag 7:0
Juventus Olympiakos Piräus 7:0
Manchester United Real Madrid 4:3
Olympique Marseille FC Zürich 6:1
FC Valencia KRC Genk 7:0
Real Madrid APOEL Nikosia 5:2
1. FC Kaiserslautern HJK Helsinki 5:2
Werder Bremen Dinamo Minsk 5:2
Ajax Amsterdam FC Bayern München 5:2 (Tore und Highlights)
Real Madrid Ferencvaros 6:1
Real Madrid Sturm Graz 6:1
Willem II Tilburg Sparta Prag 3:4
Sparta Prag Spartak Moskau 5:2
FC Valencia Lazio Rom 5:2
Rosenborg Trondheim - Helsingborgs IF 6:1
Deportivo La Coruna Paris St. Germain 4:3
Celtic Juventus 4:3
VSC Debrecen AC Florenz 3:4
AC Florenz VSC Debrecen 5:2
Inter Mailand Tottenham Hotspur 4:3
Benfica Olympique Lyon 4:3
FC Valencia Bursaspor 6:1
MSK Zilina Olympique Marseille 0:7
Inter FC Schalke 04 2:5 (Tore und Highlights)
FC Nordsjaelland Schachtjar Donezk 2:5
Chelsea FC Nordsjaelland 6:1
FC Bayern München OSC Lille 6:1 (Tore und Highlights)
Galatasaray Real Madrid 1:6
Manchester City ZSKA Moskau 5:2
FC Bayern München - FC Basel 7:0
FC Barcelona Celtic 6:1
FC Schalke 04 Real Madrid 1:6 (Tore und Highlights)
BATE Barissov Schachtjar Donezk 0:7
FC Schalke 04 Sporting Lissabon 4:3
Real Madrid FC Schalke 04 3:4
FC Bayern München Schachtjar Donezk 7:0

Der absolute Torrekord in diesem Wettbewerb, wenn man auch den Europapokal der Landesmeister mit einbezieht, liegt übrigens bei 14 Toren in der Partie vom September 1969 KR Reykjavik – Feyenoord Rotterdam, die 2:12 endete. Beide Ehrentreffer, wenn man so will, erzielte übrigens ein Mann mit dem schönen Namen Baldvin Baldvinsson. Und das auch noch per Doppelschlag zum 1:10 und 2:10. Das nennt man wohl Moral.

PS: Alles händisch zusammengesucht und deshalb ohne Gewähr. Ihr OptaBaade.

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Gewinnspiel: Das sind doch alles Amateure

Heute: Eines der beliebten Gewinnspiele ohne Gewinne bei Trainer Baade.

Gesucht: Alle Bundesliga-Trainer, welche selbst keine Profifußballer waren. Dürften nicht allzu viele sein, allerdings müsste man jetzt 52 Vereine überprüfen. Wenn Ihr so nett wärt und diese Suche für Euren eigenen Lieblingsverein übernehmen würdet und das Ergebnis in den Kommentaren hinterließet, würde ich daraus sukzessive eine schicke Liste basteln.

Regeln: Der Trainer muss einen Verein in der deutschen ersten oder zweiten Bundesliga trainiert haben, wobei er das nicht als so genannter Interimstrainer getan haben darf. Hierfür lege ich keine Höchstzahl an Spielen fest, meist ergibt sich dieser Umstand aus seiner raschen Ablösung. Dazu darf ein Kandidat für diese Liste selbst nie höher als drittklassig Fußball gespielt haben, egal in welchem Land.

Name Trainer bei aktiv bei/in
Andreas Bergmann FC St. Pauli, Hannover 96, VfL Bochum 1. FC Köln II, Wuppertaler SV, Bonner SC, VfB Remscheid
Gerd vom Bruch SpVg Olpe, SSV Dillenburg, Rot-Weiß Lüdenscheid, Eintracht Haiger, Sportfreunde Siegen, Borussia Mönchengladbach, Borussia Mönchengladbach, Wuppertaler SV, Alemannia Aachen, Rot-Weiß Oberhausen Sportfreunde Siegen, VfL Klafeld-Geisweid 08
Christoph Daum 1. FC Köln, VfB Stuttgart, Besiktas Istanbul, Bayer 04 Leverkusen, FK Austria Wien, Fenerbahçe Istanbul, Eintracht Frankfurt, FC Brügge Hamborn 07, Eintracht Duisburg, 1. FC Köln Amateure
Heribert Deutinger SpVgg Unterhaching TSV Neubiberg
Robin Dutt TSG Leonberg, TSF Ditzingen, Stuttgarter Kickers II, Stuttgarter Kickers, SC Freiburg, Bayer 04 Leverkusen SVGG Hirschlanden, TSV Korntal, TSV Münchingen, TSV Korntal, FV Zuffenhausen, SKV Rutesheim
Seppo Eichkorn FC St. Pauli, MSV Duisburg FV Gallmannsweil, Borussia Köln-Kalk, BC Efferen, SV Hürth-Kendenich
Michael Feichtenbeiner Stuttgarter Kickers, RW Erfurt, SF Siegen, VfB Stuttgart (Jugend), TSF Ditzingen, Bayer Uerdingen, Darmstadt 98 TV Gültstein, SV Vaihingen, FV Germania Degerloch
Volker Finke TSV Stelingen, TSV Havelse, 1. SC Norderstedt, SC Freiburg, Urawa Red Diamonds TSV Havelse, Hannoverscher SC, TSV Stelingen, TSV Berenbostel
Horst Franz Union Solingen, Karlsruher SC, Arminia Bielefeld, Borussia Dortmund, fC Schalke 04, RW Essen, FSV Mainz 05, SV Babelsberg unbekannt
Markus Gisdol TSG Salach, FTSV Kuchen, SC Geislingen, VfB Stuttgart U-17, SG Sonnenhof Großaspach, SSV Ulm 1846, TSG 1899 Hoffenheim II, FC Schalke 04 (Co-Trainer), TSG 1899 Hoffenheim SC Geislingen, SSV Reutlingen 05, SC Geislingen, 1. FC Pforzheim
Lutz Hangartner SC Freiburg unbekannt
Bernd Hoss FV Ebingen, 1. FSV Mainz 05, FK Pirmasens, Wormatia Worms, Karlsruher SC, Wuppertaler SV, Freiburger FC, VfL Osnabrück, Tennis Borussia Berlin, Blau-Weiß 90 Berlin, SC Freiburg unbekannt
Peter Hyballa Borussia Bocholt, 1. FC Bocholt, Preußen Münster (Jugend), Arminia Bielefeld (Jugend), Ramblers Windhoek, VfL Wolfsburg (Jugend), Borussia Dortmund (Jugend), Alemannia Aachen, RB Salzburg (Jugend), SK Sturm Graz Borussia Bocholt
Frank Kramer SpVgg Greuther Fürth FC Memmingen, FC Bayern München II, TSV Vestenbergsgreuth, SC Weismain, 1. FC Nürnberg II, SpVgg Greuther Fürth II, 1. SC Feucht, SpVgg Greuther Fürth II, SpVgg Greuther Fürth (Jugend), TSG 1899 Hoffenheim II
Kurt Koch VfB Oldenburg, Altonaer SV, Hamburger SV, FC Schweinfurt 05 unbekannt
Sascha Lewandowski Eintracht Dortmund (Jugend), SG Wattenscheid 09 (Jugend), VfL Bochum (Jugend), VfL Bochum II, Bayer 04 Leverkusen (Jugend), Bayer 04 Leverkusen VfR Sölde
Michael Lorkowski Hannover 96, St Pauli, Holstein Kiel, Wuppertaler SV, VfB Lübeck, Eintracht Braunschweig, VfL Osnabrück, SSV Vorsfelde, MTV Wolfenbüttel, SC Norderstedt, SV Eichede Phönix Lübeck, BU Hamburg
Martin Luppen Bonner SC, Fortuna Köln, Hertha BSC SC Jülich 1910
Karl-Heinz Marotzke SF Hamborn 07, FC Schalke 04, Nationalmannschaften Ghana, Nigeria, Botswana unbekannt
Ernst Middendorp Eintracht Nordhorn, Arminia Bielefeld, VfB Rheine, FC Gütersloh, Arminia Bielefeld, KFC Uerdingen 05, VfL Bochum, Asante Kotoko, FC Augsburg, Hearts of Oak SC, Tractor Sazi Täbris, Kaizer Chiefs, Arminia Bielefeld, Changchun Yatai, Rot-Weiss Essen, Anorthosis Famagusta, Maritzburg United, Golden Arrows, Maritzburg United SG Freren, TuS Lingen, VfB Rheine, VfB Alstätte
Elmar Müller Hessen Kassel, Preußen Münster, FSV Salmrohr, SF Siegen, VfB Wissen, FV Bad Honnef, VSV Wenden, Bonner SC, SuS Niederschelden-Gosenbach SF Siegen, SV Setzen
Peter Neururer TuS Haltern, SV Westfalia Weitmar 09, Rot-Weiss Essen, Alemannia Aachen, FC Schalke 04, Hertha BSC, 1. FC Saarbrücken, Hannover 96, 1. FC Köln, Fortuna Düsseldorf, Kickers Offenbach, LR Ahlen, VfL Bochum MSV Duisburg SpVg Marl, DJK Gütersloh, VfB Remscheid, STV Horst-Emscher, ASC Schöppingen
Michael Oenning Verbandssportlehrer Württemberg, Deutschland U-18/U-20 (Co-Trainer), Borussia Mönchengladbach (Co-Trainer), VfL Wolfsburg (Co-Trainer), VfL Bochum (Jugend), 1. FC Nürnberg (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg, Hamburger SV (Co-Trainer), Hamburger SV, Deutschland Studenten DJK Eintracht Coesfeld, SV Wilmsberg, Preußen Münster, Hammer SpVg, TSG Dülmen, SC Pfullendorf
Klaus-Dieter Ochs Hamburger SV, VfL Osnabrück SV Höntrop
Tomas Oral FSV Frankfurt, RB Leipzig, FC Ingolstadt SG Egelsbach, Viktoria Aschaffenburg, Germania Horbach, FSV Frankfurt
Marco Pezzaiuoli Karlsruher SC (Jugend und Co-Trainer), Suwon Samsung Bluewings (Co-Trainer), Eintracht Trier
Deutschland U-16, Deutschland U-15, Deutschland U-17, Deutschland U-18, TSG 1899 Hoffenheim (Co-Trainer), TSG 1899 Hoffenheim
SV 98 Schwetzingen, VfR Mannheim
Armin Reutershahn Bayer 05 Uerdingen (Co-Trainer), Hamburger SV (Co-Trainer), Eintracht Frankfurt (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg (Co-Trainer), 1. FC Nürnberg Preußen Krefeld, SV Schwafheim, TuS Xanten, VfB Homberg
Ralf Rangnick FC Viktoria Backnang, VfB Stuttgart Amateure, TSV Lippoldsweiler, SC Korb, VfB Stuttgart (A-Jugend), SSV Reutlingen 05, SSV Ulm 1846, VfB Stuttgart, Hannover 96, FC Schalke 04, TSG 1899 Hoffenheim VfB Stuttgart Amateure, FC Southwick, VfR Heilbronn, SSV Ulm 1846, FC Viktoria Backnang, TSV Lippoldsweiler
Kosta Runjaic Landesverband, 1. FC Kaiserslautern II, SV Wehen Wiesbaden (Jugend), SV Wehen Wiesbaden II, VfR Aalen (Co-Trainer), SV Darmstadt 98, MSV Duisburg Türk Gücü Rüsselsheim, SV 07 Raunheim, FSV Frankfurt
Reinhard Saftig Borussia Dortmund, Hannover 96, VfL Bochum, Bayer 04 Leverkusen, Kocaelispor, Galatasaray Istanbul, 1. FSV Mainz 05 TuS Mayen, FV 04 Godesberg, Sportfreunde Eisbachtal, TuS Mayen
Stephan Schmidt Hertha BSC(Jugend-Co-Trainer), VfL Wolfsburg (Jugend), SC Paderborn 07 Füchse Berlin Reinickendorf, SV Babelsberg 03, Preußen Münster, SV Babelsberg 03, Hertha BSC Amateure, Tennis Borussia Berlin
Rico Schmitt Altchemnitzer BSC 97, VfB Fortuna Chemnitz, FC Erzgebirge Aue II, FC Erzgebirge Aue, Kickers Offenbach FC Karl-Marx-Stadt (Jugend), BSG KKW Greifswald, FSV Grüna 08/FSV Modul Chemnitz
Josef Schneider Hertha BSC, Hamburger SV unbekannt
André Schubert SC Paderborn 07, FC St. Pauli TSV Rothwesten, FSC Lohfelden, TSV Wolfsanger, OSC Vellmar, KSV Baunatal
Werner Schuhmacher RW Lüdenscheid, SV Ottfingen, SpVg Olpe, VfL Klafeld-Geisweid, SuS Niederschelden-Gosenbach, SF Siegen TuRa Altenhundem
Helmut Schulte FC St. Pauli, Dynamo Dresden, FC Schalke 04 SSV Kirchveischede, SSV Elspe, Fortuna Köln II
Mirko Slomka Hannover 96 (A-Jugend), Tennis Borussia Berlin (A-Jugend), Tennis Borussia Berlin, Hannover 96 (Co-Trainer), FC Schalke 04 (Co-Trainer), FC Schalke 04, Hannover 96 Hannover 96 II
Bernd Stange Hertha BSC, VfB Leipzig Vorwärts Bautzen, DHfK Leipzig
Hans-Dieter Tippenhauer Fortuna Düsseldorf, Arminia Bielefeld, Bayer Uerdingen, Borussia Dortmund unbekannt
Karsten Wettberg SpVgg Unterhaching, TSV 1860 München FC Mainburg, TSV Elsendorf
Wolf Werner Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen II, Fortuna Düsseldorf CfR Hardt-Mönchengladbach, TuRa Bremen
Prof. Dr. Elmar Wienecke 1. FC Schweinfurt 05 unbekannt
Martin Wilke Hamburger SV, SC Concordia Hamburg, Landesverband Hamburg unbekannt
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Alle österreichischen Pokalsieger

Jahr Meister
1918/1919 Rapid Wien
1919/1920 Rapid Wien
1920/1921 Amateure
1921/1922 WAF
1922/1923 Wiener Sportclub
1923/1924 Amateure
1924/1925 Austria Wien
1925/1926 Austria Wien
1926/1927 Rapid Wien
1927/1928 Admira Wien
1928/1929 1. Vienna FC
1929/1930 1. Vienna FC
1930/1931 WAC
1931/1932 Admira Wien
1932/1933 Austria Wien
1933/1934 Admira Wien
1934/1935 Austria Wien
1935/1936 Austria Wien
1936/1937 1. Vienna FC
1937/1938 WAC Schwarz-Rot
1938/1939 -
1939/1940 -
1940/1941 -
1941/1942 -
1942/1943 -
1943/1944 -
1944/1945 -
1945/1946 Rapid Wien
1946/1947 Wacker Wien
1947/1948 Austria Wien
1948/1949 Austria Wien
1949/1950 -
1950/1951 -
1951/1952 -
1952/1953 -
1953/1954 -
1954/1955 -
1955/1956 -
1956/1957 -
1957/1958 -
1958/1959 WAC
1959/1960 Austria Wien
1960/1961 Rapid Wien
1961/1962 Austria Wien
1962/1963 Austria Wien
1963/1964 Admira Energie
1964/1965 LASK
1965/1966 Admira Energie
1966/1967 Austria Wien
1967/1968 Rapid Wien
1968/1969 Rapid Wien
1969/1970 Wacker Innsbruck
1970/1971 Austria Wien
1971/1972 Rapid Wien
1972/1973 Wacker Innsbruck
1973/1974 Austria Wien
1974/1975 Wacker Innsbruck
1975/1976 Rapid Wien
1976/1977 Austria Wien
1977/1978 Wacker Innsbruck
1978/1979 Wacker Innsbruck
1979/1980 Austria Wien
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1981/1982 Austria Wien
1982/1983 Rapid Wien
1983/1984 Rapid Wien
1984/1985 Rapid Wien
1985/1986 Austria Wien
1986/1987 Rapid Wien
1987/1988 SC Krems
1988/1989 FC Tirol
1989/1990 Austria Wien
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1991/1992 Austria Wien
1992/1993 Wacker Innsbruck
1993/1994 Austria Wien
1994/1995 Rapid Wien
1995/1996 Sturm Graz
1996/1997 Sturm Graz
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1998/1999 Sturm Graz
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Was macht eigentlich Carsten Jancker?

Viel ist nicht darüber bekannt. Er spielt noch Fußball, zur Zeit beim SV Mattersburg. In Österreich, einem komischen kleinen Land, in dem selbst Trainergrößen wie Karel Brückner damit überfordert sind, der Nationalelf einen Sieg auf den Färöer zu ercoachen.

Jancker spielt also noch, und er trifft sogar. Nicht ganz so schlappe 3x in dieser obskuren Partie, die trotzdem verloren ging. Wie das?, werden Leute fragen, die für gewöhnlich nicht in Bremen oder beim Revierderby oder bei einem Spiel der zweiten Liga ins Stadion gehen. Nun, ganz einfach: der Gegner schoss mehr Tore und das sogar ordentlich. Nun ist man von Wald- und Wiesenligen eigentlich ohnehin gewöhnt, dass dort die Tore wie am Fließband fallen, man hat es halt nicht so mit der Defensivarbeit. Dass hier aber gleich 11 Tore fallen und man trotzdem bis kurz vorm Abpfiff nicht weiß, wer der Sieger sein wird, das kennt man selbst in der deutschen zweiten Liga so nicht:

„Da zappeln die Pappeln.“

Trainer bei Sturm Graz ist übrigens besagter Franco Foda — und die Formulierung „der Sturmschlussmann“ weckte bei mir erst die Vorstellung eines Spielers hinter den Stürmern. Dabei war der Leder Schlussmann vom Club Sturm Graz gemeint. Verwirrend. Jancker jedenfalls trifft noch, wenn auch ohne zu punkten.

Ailton traf am selben Spieltag übrigens auch, aber das ist eine andere Geschichte.

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