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Schlagwort: Weltmeisterschaft

Schon zum 15. Mal blitzt die Zahnlücke bei einer WM auf

Das muss doch nicht sein. Nach 5 Minuten schon macht Ronaldo das Rekordtor, sein 15. Tor bei Weltmeisterschaften.

Jaja, man muss auch jönne könne. Kann ich aber nicht in dem Fall, diese fiese Kartoffel war früher mal toll, heute begeistert er mich überhaupt nicht mehr. Reicht doch schon, dass Brasilien mit 5 Titeln Rekordsieger der WM ist, an Platz 1 der ewigen Tabelle liegt und es diese Massen von Erfolgsfrimpen gibt, die sich ein Brasilien-Trikot kaufen, ohne dass sie je einen Fußball Stadion von innen gesehen haben. Jetzt auch noch dieser Rekord für Brasilien. Ich bin beleidigt.

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So kann man sich irren

Ein Hardcore-Fan der englischen Nationalmannschaft ist Teil einer Kampagne [Link leider tot] des britischen Observers und es geht eigentlich darum, dass dieser Fan nun mal leider keine Karten für die WM bekommt.

„Ich erinnere mich noch, wie ich bei Wind und Regen in Aserbaidschan stand und mich mit dem Gedanken getröstet habe: Bei der Weltmeisterschaft in Deutschland wird wenigstens die Sonne scheinen.“

Wenn ich mich recht entsinne, ist die WM vom 9. Juni bis zum 9. Juli in so Städten wie Berlin, oder?

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Die Kirche im Dorf lassen

Der „zweite“ Torhüter des Weltmeisterkaders von 1954, Heinrich Kwiatkowski, hat ein herrlich entspanntes Verhältnis zu den Überhöhungen, die die Vielzahl der Schreiberlinge zu unserem Lieblingsthema nötig gemacht hat, nur damit auch jeder was Bedeutungsschwangeres zu schreiben hat.

„Wunder gab es vielleicht zu Jesu Zeiten.“

Das gibt er zu Protokoll, wenn er auf das vermeintliche „Wunder von Bern“ angesprochen wird. Und ähnlich sympathisch — ausnahmsweise — kommt Olli Kahn daher, wenn er auf die Frage, ob es eine Krise beim FC Bayern gäbe, zu Zeiten des zweiten Irakkrieges antwortete:

„Eine Krise ist das, was im Irak passiert.“

Allerdings könnte man auch meinen, dass genau das eine Krise ist, was Oliver Kahn nach der Entscheidung in der Torwartfrage der WM 2006 ereilen wird. Ben wirft mir aber des Öfteren zurecht vor, zu viele Dinge in einen „Kessel Buntes“ zu werfen. Deshalb bleiben wir noch ein bißchen bei Heinrich Kwiatkowski.

Dieser bedauernswerte Mann erlebte zwei Weltmeisterschaften, 1954 und 1958, und kam dabei genau 2x zum Einsatz. Sein erstes Spiel war das als gelungener Schachzug gefeierte 3:8 gegen Ungarn, bei dem Sepp Herberger absichtlich nur die Reserveelf aufliefen ließ, um die Ungarn in Sicherheit zu wiegen. Sein zweiter Einsatz war beim 3:6 gegen Frankreich beim Spiel um Platz 3 bei der WM 1958 nach dem gegen Schweden verlorenen Halbfinale, als wiederum nur mit der zweiten Garde gespielt wurde. 2 WM-Spiele, 14 Gegentore. Es gibt wohl kaum einen WM-Torhüter mit einer schlechteren Bilanz.

Ein weiteres Zitat von Heinrich Kwiatkowski, der immerhin mit Borussia Dortmund deutscher Meister wurde und kein schlechter seines Fachs war, lautet:

„Trainer, bitte stellen Sie mich nicht mehr auf.“

Verständlich, nach solch einer Bilanz. Sepp Herberger entsprach diesem Wunsch dann auch. Zeit, dass Olli Kahn einsieht, dass es auch für ihn das Beste wäre.

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And the Mafioso iiiis…

Tja. Hättet Ihr mal beim Mafia-Gewinnspiel mitgemacht. Ich geb zu, die Fragen waren nicht ganz so einfach. Aber, hey, Leute, selbst die Betreiber von Fußball und Titten.de haben es geschafft.

Jetzt ist es zu spät, der Gewinner ist ausgelost. Und er heißt Thomas Havenstein aus Oldenburg. Klugscheißer werden jetzt anmerken, dass er bestimmt nicht „Thomas Havenstein aus Oldenburg“ heißt. Und sie haben recht. Er heißt nur Thomas Havenstein. Aus Oldenburg eben.

Und das hier hat er gewonnen:

[Link leider tot.]

Noch liegt dieses Paket neben mir, ich sehe die Nudeln, ich sehe die Oliven, ich sehe das Öl, ich sehe sogar die Glückskekse, die als Dessert dabei liegen. Bald schon wird dieses Paket bei Thomas Havenstein aus Oldenburg liegen und er wird seinen Inhalt verspeisen. Und dann wird sein Magen den Inhalt verdauen und dann wird er ihn irgendwann ausscheiden. Und dann schwimmt der Inhalt dieses Pakets durch die Kanalisation, wird in einen Fluss geschwemmt, hinaus auf die hohe, weite See, wird verdunsten, wird herabregnen… Ich beschäftige mich gerade mit dem Gedanken, Grundschullehrer zu werden. An der Basis quasi. Da könnte man auch noch mal ein paar Talente formen, so dass wir 2030 in Uruguay wieder um die Weltmeisterschaft mitspielen können. Aber zurück zu den Gewinnspielen.

Damit Euch die Superpreise in unserem Super-WM-Special zur Super-WM nicht noch einmal entgehen, verlosen wir jetzt einen Super-Beamer für Euer Super-Wohnzimmer. Viel Erfolg. Spaß hat man da nicht so. Ich wollte wirklich eine etwas schwierigere Frage durchboxen, aber die Redaktion hat gesagt: Nix da! Jetzt hat wohl jeder die gleichen Chancen auf den Beamer.

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bird flu

Ich verlinke das jetzt nicht nach Spiegel Online, wo ich es gefunden habe, weil Spiegel Online ja so nett ist und ein paar Minuten nach Veröffentlichung seine Beiträge nur noch gegen ein Entgelt zur Verfügung stellt.

Spiegel Online berichtet aber, dass die Vogelgrippe die WM gefährdet.

Mögliche Ausweichländer: China, Türkei oder Vietnam.

Was soll das für ein Blödsinn, was für eine Panikmache sein? Wieso sollte die WM nicht in Deutschland stattfinden können, weil ein paar Vögel und evtl. auch ein paar Menschen krepieren? Und sollte es eine echte Epidemie werden, kann man die Weltmeisterschaft immer noch auf den Mond verlegen. Welcher Ort sollte ansonsten sicher sein?

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Wie hieß Heinz Rühmann mit Vornamen?

Wie heißt eigentlich der Pokal, um den die 32 Mannschaften demnächst spielen? Der Vorgänger hieß „Coupe Jules Rimet“, das weiß ja fast jeder. Aber wie hieß denn noch mal der aktuelle?

Da grübelt man länger, dabei ist die Antwort so einfach: Wie nennt man einen Hund? Genau, Hund. Wie nennt man sein Auto? Auto. Und wie nennt man einen Bundeskanzler? Bundeskanzler.

Wie nennt man also einen Pokal, der beim World Cup vergeben wird? World Cup. Schnarch.

Fast so schwierig wie die Frage: „Wie hieß Heinz Rühmann mit Vornamen?“.

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