Toppmöllers Meisterstück

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Darf man Klaus Toppmöller jetzt in einem Atemzug mit Rudi „die Roma“ Völler und mit Krankenhaus-Christoph nennen? Ein wenig länger als Rudi hat er zwar ausgehalten, das ist aber auch nicht so schwer bei dem noch nicht mal einen Monat, den Rudi Völler beim AS Rom war, bevor er sich elegant aus einer für ihn nicht handhabbaren Situation entfernte.

Ein schönes Trümmerfeld hat Toppmöller in der kurzen Zeit hinterlassen: Sportdirektor Schjönberg weg, Trainer Rekdal schon fast ohne Gesicht und Toppi selbst auch wieder weg. Vor Toppmöller hatte man ein, wenn auch wenig erfolgreiches, Trainerteam, jetzt hat man gar nix mehr und — vermutlich — Schjönberg dennoch auf der Gehaltsliste. Aber wo sich schon Wolf Werner und die anderen Nieten tummeln, ist immer noch ein bisschen Platz für einen neuen Ex-Angestellten, der aber nix mehr für sein Geld tun muss.

Vielleicht sollte ich mich in Lautern bewerben, aber ach, Himmelfahrtskommando. So eins würd ich evtl. übernehmen, um meinen Internetzugang zu verteidigen, aber doch nicht für eine Region, die sich vor allem durch eins auszeichnet: Dilettantentum.

10 Kommentare

  1. Laß doch erstmal den Briegel die Kiste dort völlig in den Sand setzen. Damit kennt der sich aus, hat ja in Bahrein n halbes Jahr lang trainiert. Mit Basler als Konditionstrainer und Brehme als Pressesprecher Arm in Arm den Bach runter, um von unten dann zuzusehen, wie der Betze wirklich brennt, weil Supermario die Kippe nicht richtig ausgetreten hat.

  2. Aber der FCK ist doch ein Traditionsverein, der in die erste Liga gehört!

    Was eine Lachnummer…

  3. Als Anhänger eines leicht peinlichen rheinischen Karnevalsvereins finde ich Toppmöllers Rücktritt schade, schickte er sich doch an, selbst die verantwortlichen Pappnasen meines Clubs wie weltmännische Profis aussehen zu lassen. Denkt man dann noch an seinen favorisierten Trainerkandidaten Matthäus treibt es einem die Tränen in die Augen: hier hätte ein Verein zu einem Gesamtkunstwerk geformt werden können.

  4. Nee, da ist mir ein Milliardärsspielzeug a la Hoffenheim noch sympathischer als dieser FCKa, der nur noch nach Provinz, Amigowirtschaft und Dilettantimus müffelt. Sowas war noch vor gar nicht so langer Zeit deutscher Meister und CL-Teilnehmer und jammert sich langsam Richtung 3. Liga. Und wer ist daran schuld? Immer die anderen. Ich erwische mich schon dabei, dass ich Beck immer weniger leiden kann. Habe wohl Angst, der holt bei seiner nächsten Grundsatzrede eine FCK-Fahne raus und fordert einen pfälzischen Quotenplatz in der 1. Liga.

  5. Wolf Werner?
    Was macht der denn in Lautern, habe ich da was verpasst?
    Und überhaupt, was gibts denn gegen Wolf Werner zu sagen?
    Das waren noch vergleichsweise tolle Jahre für Gladbach, unter Werner.

    Ich denke, die Krankenhaus-Nummer ist nur schwer zu toppen. Dagegen sind die Rein/Raus-Spielchen der grauen Locken doch Killefit.

  6. Du hast recht, ich meinte natürlich Peter, den Wolf.

    Immer diese Fehler in der Matrix…

  7. Hallo Trainer,

    jaja, die wunderbare Welt der Assoziationen: kaum schreibst Du was über die „Region“, denkst Du an mich und schwupps, schon taucht Wolf Werner auf, der, wie natürlich jeder weiß, beim besten Verein der Welt, Fortuna Düsseldorf, als Nun-wieder-nur-sportlicher-Manager-und-mäßig-erfolgreicher-Ex-Interims-Trainer arbeitet. Verblüffend hierbei aber, dass der WoWe derzeit dasselbe macht, wie der Schjönberg – Urlaub auf Vereinskosten. Zwar haben wir immer noch keinen neuen Trainer, aber vielleicht läuft dem WoWe im Urlaub ja jetzt der Schjönberg über den Weg oder gar der beleidigte Toppmöller… Mein Gott, jetzt bekomme ICH schon bei DEINEN Assoziationen Angst… :-)

    Viele Grüße aus Bonn,
    janus

  8. Ja, hallo, Janus, klar, „die Region“ ist ganz klar mit dir verknüpft. Schön, auch mal hier von Dir zu hören.

  9. Trainer, negative Äußerungen über meinen Verein nehme ich persönlich übel… auch wenn du leider recht hast…

    Übrigens, kennst du ein Mädchen namens Kacka?

  10. Nein, kenne ich nicht. Sie mich dann aber auch nicht mehr. Hehe. Das „c“ war ja auch nur in Nicht-Fußballerohren zu hören, was soll man machen… so ein Mißverständnis.



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