Völlers 100 Jahre Einsamkeit

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Das ist mal wirklich ein Fall für die Rubrik „Zettel-Ewalds Sammelsurium“:

Als Rudi Völler aufhörte mit dem Fußballspielen, da ließen sich die Granden der Branche nicht lumpen. Zum Abschied schenkte man ihm unter Anderem Folgendes:

  • ein Buch „100 Jahre KSC“ vom Karlsruher SC
  • einen Kugelschreiber in Schmuckschatulle von Bayer Uerdingen
  • ein Lebkuchenherz vom Rummelplatz vom FC St. Pauli

Dabei war das gerade mal 1996, also vom Heute gar nicht allzu weit entfernt. Dennoch strömte damals wohl der Duft von „Kaffeeservices“ und Fönen für italienische Schiedsrichter noch durch die Bundesliga.

100 Jahre KSC, das klingt hier wirklich eher wie eine lange abzusitzende, kaum auszuhaltende Strafe denn wie ein Geschenk. Ob Völler das Buch je auch nur aufgeschlagen hat, ist nicht bekannt.

2 Kommentare

  1. Komm du mal nach Karlsruhe. ;o)

  2. Du lachst – genau jener Kugelschreiber hat damals den Etat der Uerdinger Lizenzspielerabteilung gesprengt und letztlich zum Rückzug des Bayer-Konzerns aus dem Krefelder Profisport geführt.



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