Von Tricksern und Blendern

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Es gibt noch eine Million anderer Gründe, warum man das Geschwafel der FIFA ablehnen muss, bezüglich des Märchens, dass der Fußball die Welt verbessert, dass er usw. Punkt Bindestrich.

Wenn ernsthaft behauptet wird, dass der Fußball, der Fußball, der Fußball als Karrierechance Menschen eine bessere Zukunft eröffnet, dann sollte man die FIFA sofort zwangsenteignen und die Gelder für eine generelle Förderung aller möglichen benachteiligten Menschen einsetzen.

Was für eine faschistoide Form von „Chance“ ist das, wenn nur Menschen, die besonders schnell, groß, zweikampfstark sind, eine solche „Chance“ haben? Und wie abenteuerlich traurig, wenn man das auch noch als „Chance“ verkauft, weil diejenigen welchen sonst keine haben. Von den bei diesem Gerangel am Boden liegen Bleibenden genauso zu schweigen wie von jenen, welche gar nicht erst in dieses Rennen eintreten können.

Ja, ist populistisch, klar. Aber was ist die FIFA mit ihrem Sermon anderes als ein Haufen von Lügnern und Blendern? Das ist nicht nur populistisch, das ist auch allgemein bekannt.

Dennoch muss es immer wieder mal gesagt werden.

5 Kommentare

  1. Ich kann Deine Kritik nicht nachvollziehen. „Faschistoid“? So ein Blödsinn. Wer etwas besser macht/kann, hat sein Geld verdient. Und natürlich ist der Fußball eine (Karriere-)Chance, genauso wie eine Ausbildung, musikalisches Talent, handwerkliches Geschick oder eine kreative Geschäftsidee.

  2. Ich kann meine Kritik allerdings sehr wohl nachvollziehen. Es ist also legtim, Deiner Meinung nach, dass man in Afrika nur dann eine Chance hat, seiner Armut zu entkommen, wenn man ein großgebauter, schneller Sprinter ist? Und die anderen sollen weiterhin verrecken?

  3. Verstehe den Text auch nicht. Ist Fußball nur in Afrika eine so genannte Karrierechance und dann die einzige und in Europa usw. nicht oder doch und dort auch eine faschistoide Chance oder dort nicht und was ist dann der Ausweg – den Afrikanern Fußball verbieten oder reicht ein bisschen weniger Schwafeln?

  4. Es reichte ein bisschen weniger schwafeln seitens jener, die den Fußball als Allheilmittel für alle Zwecke verkaufen wollen. Der Fußball löst keine sozialen Probleme. Und ob jetzt in Europa oder in Afrika, ist dabei egal.



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