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Was macht eigentlich Wynton Rufer?

Wynton Rufer macht ne ganze Menge.

Werbung für eine Fluggesellschaft aus Neuseeland, betreibt ein Charity-Golfturnier mit dem schönen Namen Wynrs Charity und ist Botschafter des „Zuhause für Kinder“. Außerdem jongliert er ein bisschen und macht Werbung für ein australisches Umzugsunternehmen. Denn er ist letzens nach Australien gezogen.

Und er ist ein Rufer in Mittelerde.


Wer in Tolkiens Welten weniger zu Hause ist, der findet unter dem Link oben noch die Highlights von Werder Bremens 5:1-Sieg über den SSC Neapel oder auch von der WM-Partie 1982 zwischen Brasilien und Neuseeland. Bemerkenswert in letzterem Kontext auch die Zahl seiner Länderspiele zwischen 1980 und 1997. Es waren 23 an der Zahl. Neuseeland muss in den 1980ern über eine stattliche Menge an Spielern von internationalem Format verfügt haben. Komisch, dass man keinen davon kennt.

Um die Beitragsfrage aber nun wirklich zu beantworten: Aktuell ist Wynton Rufer Nationaltrainer von Papua-Neuguinea.

6 Kommentare

  1. Nunja, Neuseeland spielte (außer der WM 82) pro Jahr ein paar Qualispiele in der Ozeaniengruppe und ein paar Freundschaftsspiele. Bei der langen Anreise von Europa aus kann ich mir schon vorstellen, dass Rufer sich auf die wichtigsten Spiele beschränkt hat.

    Sein Sohn Caleb hat übrigens mal eine Saison in der zweiten Mannschaft des SV Wehen Wiesbaden gespielt, konnte sich aber offensichtlich nicht für höhere Aufgaben empfehlen.

  2. Stimmt, so kann es gut gewesen sein. Dennoch ist 23 für Ozeaniens Fußballer des vergangenen Jahrhunderts erstaunlich wenig. Dann hat er ja abseits der WM und der Quali dafür quasi nie mitgespielt. Aber offensichtlich wieg ein Europapokalsieg mehr als etwaige Erfolge mit der Nationalelf, was in dem Fall verständlich ist. Wobei er die ja ebenfalls mitgestaltet hat.

    Ganz nettes Doppel-Interview mit den beiden, allerdings von vor 5 Jahren.

  3. Manfred Manfred

    3. Antwortversuch, diesmal ohne Links, nur mit Hinweisen dazu, wo mal geschaut werden sollte, also:
    in der englischen Wiki steht, dass er ne gute Zeit lang keine Freigabe bekam, zu finden unter ‚International career‘. Dort wird auch auf den 4. Link in den References verwiesen. In dem wird detaillierter auf die nicht erfolgten Freigaben eingegangen, aber vor allem steht dort, er habe insgesamt 38 Spiele für Neuseeland bestritten, ich paste mal:
    With such a hectic schedule, it was little surprise that he managed only 38 games for New Zealand.
    Ziemlich mittig im Artikel.

    Und wenn diese Antwort jetzt auch wieder nicht auftaucht, dann wüßt ich schon gern, wo das Problem ist.

  4. Danke Manfred, ist gut lesbar. :-)
    Nachdem hier in letzter Zeit ziemlich viel Kommentar-Spam auftauchte, hat der Hausherr vielleicht die Regeln verschärft und alles, was Links enthält, kommt erst mal in die Moderationsschleife. Nur so als Vermutung.

    Zurück zum Thema: Ist schon interessant, dass damals offenbar noch leichter die Freigabe für Länderspiele vom Verein verweigert werden konnte. Heutzutage ist die FIFA ja recht streng, was das angeht.

  5. Alles, was mehr als einen Link enhält, kommt in die Moderationsschleife. Da der, wie von Gunnar zurecht angemerkt, zuletzt vermehrt aufgetretetene und durchgekommene Spam aber mehrheitlich auf englisch ist, habe ich einige englische Wörter in die Blacklist gepackt, von denen ich nicht annahm, dass sie hier in den Kommentaren benutzt würden. Dann tauchen die Kommentare gar nicht erst in der Moderation auf, sondern werden komplett abgelehnt. Da der aktuelle Kommentar aber durchkam, wird es nicht am dort verwendeten Englisch gelegen haben. Sondern an unbekannten Gründen. Vielleicht auch am häufigsten Fehler: dem Menschen vor dem Rechner. Vielleicht habe ich in einem größeren Rutsch des Spamverdacht-Kommentare-Löschens jene Versuche von Manfred versehentlich auch gelöscht. Umso lobenswerter Manfreds Ausdauer dabei, uns weiter zu erhellen.

    Zum Thema: Danke, Manfred.

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