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Schlagwort: Neuseeland

Was macht eigentlich Wynton Rufer?

Wynton Rufer macht ne ganze Menge.

Werbung für eine Fluggesellschaft aus Neuseeland, betreibt ein Charity-Golfturnier mit dem schönen Namen Wynrs Charity und ist Botschafter des „Zuhause für Kinder“. Außerdem jongliert er ein bisschen und macht Werbung für ein australisches Umzugsunternehmen. Denn er ist letzens nach Australien gezogen.

Und er ist ein Rufer in Mittelerde.


Wer in Tolkiens Welten weniger zu Hause ist, der findet unter dem Link oben noch die Highlights von Werder Bremens 5:1-Sieg über den SSC Neapel oder auch von der WM-Partie 1982 zwischen Brasilien und Neuseeland. Bemerkenswert in letzterem Kontext auch die Zahl seiner Länderspiele zwischen 1980 und 1997. Es waren 23 an der Zahl. Neuseeland muss in den 1980ern über eine stattliche Menge an Spielern von internationalem Format verfügt haben. Komisch, dass man keinen davon kennt.

Um die Beitragsfrage aber nun wirklich zu beantworten: Aktuell ist Wynton Rufer Nationaltrainer von Papua-Neuguinea.

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Zum Spielplan des Confed-Cup 2017 in Russland

Auch der Confed-Cup 2017 wird so wie die WM 2018 in Russland stattfinden. An Stadien werden vier genutzt werden, die hier kurz aufgelistet werden.

  • Sankt Petersburg Gazprom-Arena
  • Moskau Olympiastadion Luschniki
  • Kasan Kasan-Arena
  • Sotschi Olympiastadion Sotschi

Folgende Verbände sind bereits qualifiziert:

  • Russland als Ausrichter
  • Deutschland als Weltmeister
  • Australien als Asienmeister
  • Chile als Südamerikameister
  • Mexiko als Nord- und Mittelamerikameister
  • Neuseeland als Ozeanienmeister

Dazu kommen entweder Frankreich oder Portugal als Europameister und der Sieger der Afrikameisterschaft zu Beginn des Jahres 2017.

Die Termine stehen auch bereits fest:

Gruppe A

17. Juni 2017, 17h, Sankt Petersburg Russland - A2
18. Juni 2017, Kasan A3 - A4
21. Juni 2017, Moskau Russland - A3
21. Juni 2017, Sotschi A4 - A2
24. Juni 2017, Kasan A4 - Russland
24. Juni 2017, Sankt Petersburg A2 - A3

Gruppe B

18. Juni 2017, Moskau B1 - B2
19. Juni 2017, Sotschi B3 - B4
22. Juni 2017, Sankt Petersburg B1 - B3
22. Juni 2017, Kasan B4 - B2
25. Juni 2017, Sotschi B4 - B1
25. Juni 2017, Moskau B2 - B3

Halbfinale

28. Juni 2017, 20h, Moskau 1. Gruppe A - 2. Gruppe B
29. Juni 2017, 20h, Sotschi 1. Gruppe B - 2. Gruppe A

Spiel um Platz 3

2. Juli 2017, 14h Kasan - - -

Finale

2. Juli 2017, 20h, Sankt Petersburg - - -
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Alle Schiedsrichter der WM 2014

Für die WM 2014 wurden 25 Schiedsrichter samt ihren jeweils beiden Assistenten nominiert. Hinzu kommen einige Ersatzschiedsrichter, die hier nicht aufgelistet sind. Im Folgenden also die Liste mit jenen 25 Glücklichen, welche bei der WM 2014 in Brasilien einige Partien leiten dürfen. Einer von ihnen wird das Glück haben, als Schiedsrichter eines WM-Finals in die Annalen des Fußballs einzugehen. Darunter befinden sich auch Schiedsrichter aus Ländern, die sich nicht für die WM qualifiziert haben, wie El Salvador, Neuseeland oder Schweden.

Name Geburtsdatum Land
Aguilar Chicas, Joel Antonio 02.07.1975 El Salvador
Brych, Felix 03.08.1975 Deutschland
Cakir, Cüneyt 23.11.1976 Türkei
Doue, Noumandiez Desire 29.09.1970 Elfenbeinküste
Eriksson, Jonas 28.03.1974 Schweden
Gassama, Bakary Papa 10.02.1979 Gambia
Geiger, Mark W 25.08.1974 USA
Haimoudi, Djamel 10.12.1970 Algerien
Irmatov, Ravshan 09.08.1977 Usbekistan
Kuipers, Bjorn 28.03.1973 Niederlande
Mazic, Milorad 23.03.1973 Serbien
Nishimura, Yuichi 17.04.1972 Japan
O’Leary, Peter 03.03.1972 Neuseeland
Oliveira Alves Garcia, Pedro 03.11.1970 Portugal
Osses Zencovich, Enrique Roberto 26.05.1974 Chile
Pitana, Nestor Fabian 17.06.1975 Argentinien
Ricci, Sandro Meira 19.11.1974 Brasilien
Rizzoli, Ricola 05.10.1971 Italien
Rodriguez Moreno, Marco Antonio 10.11.1973 Mexiko
Roldan Perez, Wilmar Alexander 24.01.1980 Kolumbien
Shukralla, Nawaf Abdulla 13.10.1976 Bharain
Velasco Carballo, Carlos 16.03.1971 Spanien
Vera Rodriguez, Carlos Alfredo 25.06.1976 Ecuador
Webb, Howard 14.07.1971 England
Williams, Benjamin Jon 14.04.1977 Australien

Als deutscher Schiedsrichter ist Dr. Felix Brych dabei. Auch der Schiedsrichter des letzten WM-Finals, Howard Webb aus England ist wieder mit von der Partie. Weitere bekannte Namen sind Ricola Rizzoli auf Italien, Pedro Alves Garcia aus Portugal und Carlos Carballo aus Spanien.

Sofern man bei Schiedsrichtern von Bekanntheit sprechen kann. Ein echter Schiedsrichter-Star, wie es Pierluigi Collina einer war, ist (noch) nicht darunter. Jener Collini hatte einst das WM-Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien gepfiffen. Das Bild von Collinas Geste, der den nach seinem Fehler trauernden Kahn zeigt, ging um die Welt.

Wer weiß, welche beiden Nationen diesmal im WM-Finale um die höchsten Weihen des Weltfußballs spielen werden? Und welcher dieser 25 Schiedsrichter dann die Partei leiten wird? Wenn es soweit sein wird, wird man auf der Seite www.wettquoten.org/wm-2014-finale-quoten-vergleich sehen können, wie die Chancen der beiden Finalisten stehen werden und von Profis der Sportwetten eingeschätzt werden. Der Schiedsrichter könnte dabei im WM-Finale der WM 2014 in Brasilien auch eine entscheidende Rolle spielen.

Dem WM-Schiedsrichter von 2010, eben jenem Howard Webb, warfen Kritiker hinterher vor, zu wenig hart durchgegriffen zu haben, weshalb sich eine recht harte Begegnung zwischen Holland und Spanien entwickelte. Vornehmlich deshalb, weil die Niederländer zu rauen Methoden griffen, unter Anderem einem Karate-Sprung gegen die Brust eines Spaniers, den Webb nicht ausreichend ahndete.

Ans WM-Finale von 1966, als der Schiedsrichter beim 3:2 der Engländer fälschlicherweise auf Tor entschied, muss man in Deutschland zudem gar nicht erst erinnern, während der fragwürdige Strafstoß für die Deutschen im WM-Finale von 1990 trotz seiner Fragwürdigkeit eher in guter Erinnerung geblieben ist.

Man muss auch nicht erklären, dass ein Schiedsrichter nur dann Chancen aufs Finale hat, wenn sein Heimatland weiter als bis zum Viertelfinale kommt. Aus dieser Sicht also hoffentlich schlechte Karten für Dr. Felix Brych, der Nachfolger des bislang einzigen Deutschen zu werden, der je ein WM-Finale leitete: Rudi Glöckner aus der DDR bei der WM 1970 zwischen Italien und Brasilien. Sieger damals: Brasilien.

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WM-Spielplan 2011 zum Ausdrucken und Eintragen

Der WM-Spielplan der Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland steht schon länger fest, natürlich bestreitet Ausrichter Deutschland das Eröffnungsspiel, und dies sogar im für Frauenfußball-Verhältnisse riesigen Olympiastadion in Berlin. Abgeschlossen wird das WM-Turnier 2011, welches erst die 6. Frauenfußballweltmeisterschaft überhaupt ist, in der Commerzbank-Arena in Frankfurt, dort findet das Finale statt, wie es der Spielplan vorsieht.

Alle Spiele der einzelnen Gruppe und KO-Runden im Einzelnen:

Gruppe A

Sonntag, 26. Juni 2011, 15.00h, Nigeria — Frankreich, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Sonntag, 26. Juni 2011, 18.00h, Deutschland — Kanada, Olympiastadion Berlin

Donnerstag, 30. Juni 2011, 18.00h, Kanada — Frankreich, Ruhrstadion, Bochum
Donnerstag, 30. Juni 2011, 20.45h, Deutschland — Nigeria, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Dienstag, 5. Juli 2011, 20.45h, Frankreich — Deutschland, Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Dienstag, 5. Juli 2011, 20.45h, Kanada — Nigeria, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Gruppe B

Montag, 27. Juni 2011, 15.00h, Japan — Neuseeland, Arena im Allerpark, Wolfsburg
Montag, 27. Juni 2011, 18.00h, Mexiko — England, Ruhrstadion, Bochum

Freitag, 1. Juli 2011, 15.00h, Japan — Mexiko, BayArena, Leverkusen
Freitag, 1. Juli 2011, 18.15h, Neuseeland — England, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Dienstag, 5. Juli 2011, 18.15h, Neuseeland — Mexiko, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim
Dienstag, 5. Juli 2011, 18.15h, England — Japan, Impuls-Arena, Augsburg

Gruppe C

Dienstag, 28. Juni 2011, 15.00h, Kolumbien — Schweden, BayArena, Leverkusen
Dienstag, 28. Juni 2011, 18.15h, USA — Nordkorea, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Samstag, 2. Juli 2011, 14.00h, Nordkorea — Schweden, Impuls-Arena, Augsburg
Samstag, 2. Juli 2011, 18.00h, USA — Kolumbien, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim

Mittwoch, 6. Juli 2011, 20.45h, Nordkorea — Kolumbien, Arena im Allerpark, Wolfsburg
Mittwoch, 6. Juli 2011, 20.45h, Schweden — USA, Ruhstadion, Bochum

Gruppe D

Mittwoch, 29. Juni 2011, 18.15h, Brasilien — Australien, Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Mittwoch, 29. Juni 2011, 15.00h, Norwegen — Äquatorial-Guinea, Impuls-Arena, Augsburg

Sonntag, 3. Juli 2011, 14.00h, Australien — Äquatorial-Guinea, Ruhrstadion, Bochum
Sonntag, 3. Juli 2011, 18.15h, Brasilien — Norwegen, Arena im Allerpark, Augsburg

Mittwoch, 6. Juli 2011, 18.00h, Äquatorial-Guinea — Brasilien, Commerzbank-Arena, Frankfurt
Mittwoch, 6. Juli 2011, 18.00h, Australien — Norwegen, BayArena, Leverkusen

Viertelfinale

Samstag, 9. Juli 2011, 18.00h, 1. Gruppe B – 2. Gruppe A, BayArena, Leverkusen
Samstag, 9. Juli 2011, 20.45h, 1. Gruppe A – 2. Gruppe B, Arena im Allerpark, Wolfsburg

Sonntag, 10. Juli 2011, 13.00h, 1. Gruppe C – 2. Gruppe D, Impuls-Arena, Augsburg
Sonntag, 10. Juli 2011, 17.30h, 1. Gruppe D – 2. Gruppe C, Rudolf-Harbig-Stadion, Dresden

Halbfinale

Mittwoch, 13. Juli 2011, 18.00h, Sieger Wolfsburg – Sieger Augsburg, Stadion im Borussia-Park, Mönchengladbach
Mittwoch, 13. Juli 2011, 20.45h, Sieger Leverkusen – Sieger Dresden, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Spiel um Platz 3

Samstag, 16. Juli 2011, 17.30h, Rhein-Neckar-Arena, Sinsheim

Finale

Sonntag, 17. Juli 2011, 20.45h, Commerzbank-Arena, Frankfurt

Die Version des Spielplans der WM 2011 zum Ausdrucken und Selber-Eintragen wird erscheinen, sobald die Gruppenauslosung durchgeführt wurde sowie die Anstoßzeiten der einzelnen Partien festgelegt worden sind.

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Alle Schiedsrichter der WM 2010 in Südafrika

Eine der wenigen Rubriken, die wohl nicht eines Tages bis zur WM 1930 aufgefüllt werden wird. Im Gegensatz zu allen anderen, die es gibt. Zur WM 2010 allerdings kann man so eine Auflistung der Schiedsrichter ja mal ganz gut gebrauchen. Wofür, das ist natürlich eine gute Frage, die sich aber sicher im Verlauf dieser Weltmeisterschaft noch klären wird. Hier sind also die schließlich insgesamt 30 WM-Schiedsrichter der WM in Südafrika – somit 2 weniger als es Teilnehmerländer gibt.

Schiedsrichter Herkunftsland
Europa
Olegario Benquerenca Portugal
Massimo Busacca Schweiz
Frank de Bleekere Belgien
Martin Hansson Schweden
Viktor Kassai Ungarn
Stephane Lannoy Frankreich
Roberto Rosetti Italien
Wolfgang Stark Deutschland
Alberto Undiano Mallenco Spanien
Howard Webb England
Südamerika
Carlos Amarilla Paraguay
Hector Baldassi Argentinien
Jorge Larrionda Uruguay
Pablo Pozo Chile
Oscar Ruiz Kolumbien
Carlos Simon Brasilien
Asien
Kalil Al Ghamdi Saudi-Arabien
Ravshan Irmatov Usbekistan
Subkhiddin Mohd Salleh Malaysia
Yuichi Nishimura Japan
Afrika
Mohamed Benouza Algerien
Koman Coulibaly Mali
Jerome Damon Südafrika
Eddy Maillet Seychellen
Nord-, Mittelamerika und Karibik
Joel Aguilar El Salvador
Benito Archundia Mexiko
Carlos Batres Guatemala
Marco Rodriguez Mexiko
Australien und Südpazifik
Michael Hester Neuseeland
Peter O‘Leary Neuseeland
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Wir warten auf das Christkind aka WM-Auslosung

20.36h Wenn man Serbien als Nachfolgestaat Jugoslawiens sieht, ist es vielleicht sogar ein gutes Omen, wer glaubt schon an Omen, denn jedes Mal, wenn Deutschland Weltmeister wurde, spielte es im Laufe des Turniers gegen Jugoslawien. 1954 im Viertelfinale, 1974 in der 2. Finalrunde, 1990 in der Vorrunde. Ist aber ein wenig überzeugendes Omen, denn auch wenn man gegen Jugoslawien spielte, wurde man schon mal so dann und wann kein Weltmeister.

20.17h Während des Bierhoff-Interviews legt dieser den Fahrplan der deutschen Mannschaft bis zur WM dar. Während des Bierhoff-Interviews wurde es dem Zuhörer unmöglich gemacht, weitere Allgemeinplätze noch aufzunehmen und wiederzugeben.

20.05h Interview mit dem ghanaischen Trainer, was er nach der Auslosung gedachte habe. „Kein Glück für Ghana.“ Was sagt der australische Trainer: „Was hatten Sie für ein Gefühl?“ Pim Verbeek kommt aus Holland. Spricht deutsch. Sehr gutes Deutsch. Er weiß nicht viel über Serbien, man müsse sich erst auf Deutschland konzentrieren. Er ist sehr zufrieden, insgesamt, mit der Auslosung.

20.00h Katrin Müller-Hohenstein fügt sich schön in die davor gelaufene Werbung ein, indem sie Oliver Bierhoff, Hausmütterchen, das sie ist, fragt, ob er jetzt angesichts der deutschen Gruppengegner „erstmal einen Schnaps“ brauche. Bierhoff wirkt nicht so, als bräuchte er einen, aber was weiß man hier schon? Das ZDF glaubt, die Schwierigkeitsgrade der Gegner lauteten absteigend so: Serbien-Ghana-Australien. Das Trainer-Baade-Backoffice ist der Meinung, dass man Australien unterschätze, wenn man sie als schwächstes Gruppenmitglied einschätzt.

19.49h In der italienischen Gruppe sind tatsächlich beste Voraussetzungen geschaffen, um den Italienern problemlos ihre übliche Schnarchvorrunde zu ermöglichen, um dann später zu größerer Form aufzulaufen. Natürlich, Fußball, kommt es immer anders und zweitens als man denkt.

Die Zielgruppe des ZDF scheint übrigens schwer medikamentenabhängig.

19.33h Die Stimmen sind eindeutig: Nach 1986 ist das die härteste aller deutschen Vorrundengruppen (siehe unten, dazu angemerkt, dass Argentinien in den 1960ern nicht die Klasse von heute hatte). Drei Gegner, gegen die man verlieren kann. Kein einziges Fallobst dabei, kein Honduras, kein Neuseeland, kein Algerien, wo man sich eines Sieges – nahezu – sicher sein könnte. Beim letzten Spiel gegen Ghana wäre es schön, schon qualifiziert zu sein. Ausscheiden kann man übrigens auch. Südafrika ist seit heute, tja, Motto des Abends, Gott sei’s geklagt, ausgeschieden. Mexiko, Frankreich, Uruguay. Mit ein bisschen Pech der erste Gastgeber einer WM, der keinen einzigen Punkt in seiner Gruppe erreicht.

19.22h Die 8 Gruppen stehen fest. Der Hauptpreis des Abends geht allerdings an Bela Rethy, der Uruguay schon als deutschen Gruppengegner verkündet hatte, weil er natürlich mit dem hochkomplexen Auslosungssystem total überfordert war und ja, das ZDF hatte ihn ja geschult, mehrmals sogar, zuletzt noch vor Ort, extra Trainer einfliegen lassen, die das alles noch mal mit ihm durchgehen, aber er hat es einfach nicht geschafft. Weshalb er in ca. 30 Minuten im Fernsehen verkünden wird, dass er seine Karriere beim TV beendet.

Gruppe A
A1 Südafrika
A2 Mexiko
A3 Uruguay
A4 Frankreich

Gruppe B
B1 Argentinien
B2 Nigeria
B3 Südkorea
B4 Griechenland

Gruppe C
C1 England
C2 USA
C3 Algerien
C4 Slowenien

Gruppe D
D1 Deutschland
D2 Australien
D3 Serbien
D4 Ghana

Gruppe E
E1 Niederlande
E2 Dänemark
E3 Japan
E4 Kamerun

Gruppe F
F1 Italien
F2 Paraguay
F3 Neuseeland
F4 Slowakei

Gruppe G
G1 Brasilien
G2 Nordkorea
G3 Elfenbeinküste
G4 Portugal

Gruppe H
H1 Spanien
H2 Schweiz
H3 Honduras
H4 Chile

18.58h Afrikanische und südamerikanische Teams können nicht in einer Gruppe landen, weshalb eventuell die eine oder andere Gruppe nach einer Ziehung übersprungen werden muss. Es kommen jetzt die einzelnen Loskugelzieher.

18.54h Das Prozedere der Aufteilung auf die Töpfe wird erklärt. Südafrika hat die rote Kugel. Die FIFA-Fanta-Weltrangliste sei Grundlage der Topfzusammensetzung gewesen. Warum das so ist, sagt Jérôme Valcke, Fifa-Generalsekretär, der jetzt auf der Bühne ist, natürlich nicht. Das ist klar. Denn niemand weiß, warum das so ist.

18.47h Während wir gedacht hatten, der Ball hieße Jabulani, wie in „Jubiläum“, sagt Charlize Theron gerade, dass er in Wirklichkeit „Dschabelani“ heißt. Nun, das ist eigentlich Jacke wie Hose, denn Bafanageist spricht man wie Bafanageist.

Jetzt die hoffentlich nur 90-sekündige Musik-Passage. Ich muss sagen, mir ist eine WM in Afrika dann irgendwie doch lieber als eine WM in Finnland. Komischerweise bewegen sich die Menschen in Südafrika häufig in Zeitlupe, wie das Video zeigt. Das erklärt auch die schlechten Leistungen von Bafana Bafana.

18.42h Bela Rethy übernimmt. „Ich habe 10 Jahre in Brasilien gelebt.“

18.38h Katrin Müller-Hohenstein hat sich dem Motto des Abends entsprechend als Betschwester gekleidet. Es erfolgt ein Interview mit einer Dame, die so gut deutsch spricht und auch fröhlicher, irgendwie afrikanischer gekleidet ist. Man könnte sich da einen Rollentausch vorstellen. Das ZDF behauptet, Frankreich sei wegen des Handspiels von Henry nur im vierten Topf (statt im ersten), was allerdings niemand bestätigen wolle.

18.33h Die politische Lage in Honduras ist übrigens immer noch angespannt. Das gilt für einige weitere Nationen, die heute in den Lostöpfen sind (die Nationen selbst sind da nicht drin, sondern nur Zettel mit den Namen der Nationen drauf, weshalb man die Kugeln aufmachen kann, auch vorher schon, was wiederum Verschwörungstheorien Tür und Tor öffnet), wie USA oder auch Deutschland.

18.30 Aber davon lassen wir uns die Stimmung natürlich nicht kaputt machen.

Die Tipps im Trainer-Baade-Backoffice reichen von Neuseeland, Nigeria, Schweiz über Nordkorea, Kamerun und Frankreich bis zu Honduras, Algerien, Griechenland. Offensichtlich hat da jemand nicht richtig zugehört bei dem Telefonat gerade.

18.22h Eine traurige Nachricht. Ante Sapina hat gerade angerufen, Nordkorea hat nicht geklappt.

18.16h Die Töpfe noch einmal aufzulisten, hieße Eulen nach Altenessen zu tragen, weshalb wir darauf verzichten und die Eulen stattdessen auf den Grill werfen. So möge Sepps Wille geschehen.

18.12h CNN hat gerade Ronald de Boer zu Gast, der Werbung für seine krude Idee einer WM in Katar machen darf. Interessant heute sei, gegen wen Frankreich und Portugal antreten müssten. Von Deutschland kein Wort, von den anderen aus Topf 1 allerdings auch nicht.

18.00h Es ist 18.00h. Jogi Löw legt gerade sein Nivea auf.

17.52h Die Webseite des Waterfront-Stadtviertels wartet mit einem originellen URL zum Thema auf: http://www.waterfront.co.za/play/events/Pages/CocaCola2010FIFAWorldCupDrawEntertainment.aspx

Aber David Beckham ist doch bei Pepsi oder nicht? Er scheint sich langsam an des Franzens Manieren zu gewöhnen: immer schon gegenstinken.

17.45h dogfood, Jannik und Felix stehen auch schon in den Startlöchern.

[Nachtrag: Jens Weinreich war zu spät am Tisch, aber immerhin live vor Ort.]

17.38h Hier noch mal alle deutschen (und zwangsläufig auch ostdeutschen) Vorrundengruppen der viel zitierten Historie:

WM 1954: Ungarn, Türkei (und Südkorea, gegen die aber wegen des seltsamen Modus nicht angetreten werden musste)
WM 1958: Argentinien, Nordirland, Tschechoslowakei
WM 1962: Chile, Schweiz, Italien
WM 1966: Schweiz, Argentinien Spanien
WM 1970: Peru, Bulgarien, Marokko
WM 1974: Australien, Chile, DDR
WM 1978: Tunesien, Mexiko, Polen
WM 1982: Algerien, Chile, Österreich
WM 1986: Schottland, Dänemark, Uruguay
WM 1990: Jugoslawien, VAE, Kolumbien
WM 1994: Südkorea, Spanien, Bolivien
WM 1998: Jugoslawien, USA, Iran
WM 2002: Kamerun, Irland, Saudi-Arabien
WM 2006: Costa Rica, Polen, Ekuador

17.31h Die Kugeln werden gerade aus den Öfen und Tiefkühltruhen entnommen. Ob das mal nicht zu früh ist?

17.25h Roy Keane fand übrigens nach dem Handspiel von Thierry Henry, dass die Iren, wozu er selbst auch zählt, aufhören sollten zu weinen, denn Shay Given im Tor der Iren hätte den Freistoß auch einfach abfangen können, dann wäre das alles nicht passiert. Möglicherweise sagt er das, weil er so viel Ahnung von Fußball hat, möglicherweise aber auch nur, weil er Shay Given nicht leiden kann. Sagt der Guardian. Und der Guardian sagt auch, dass ihm niemand Geringeres als Bono, der große Bono von U2, widersprochen hätte: „Roy Keane – you are wrong.“ Wir dürfen ja schon dankbar sein, dass Bono heute nicht auch noch bei der Auslosung der Vorrundengruppen auftaucht. Der große Bono, der für den Schuldenerlass afrikanischer Nationen kämpft, der aber kaum Steuern bezahlt, weil es in den Niederlanden eine tolle Klausel für Großverdiener gibt. Der große Bono, der übrigens nur 1,68m groß ist und deshalb häufig Schuhe mit megadicken Absätzen trägt. Nun, der große Bono wird heute nicht dabei sein. Der andere Zwerg von 1,66m übrigens auch nicht, obwohl der wiederum gut zum göttlichen Motto des Abends gepasst hätte. Maradona ist immer noch nach seiner ausgeklügelten und rhetorisch überzeugenden „Ihr könnt mir alle einen blasen“-Rede vor dem Weltpublikum gesperrt. Schade, und das wo doch, nun gut, wir werden nicht zotig hier.

17.15h Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Ball einem Hornissenkopf nachempfunden ist. Weshalb man ihn eigentlich ganz gut bei den Things that look like faces einsortieren könnte

17.12h Der neue WM-Ball ist raus, er heißt „Bafanageist“. Die Fifa behauptet zwar, dass er „Jubilani“ heiße, Trainer-Baade-Leser wissen aber schon seit Langem, wie er heißt und auch wie er aussieht. Ganz klar dort zu erkennen: Das ist wirklich der rundeste Ball ever. Der perfekteste und der schwangerste übrigens auch. Jens Lehmann hat ihn noch nicht getestet, weiß aber, dass er unheimlich flattere und unheimlich schwer zu berechnen sei, weshalb er, Lehmann, nicht der Ball, eben manchmal schlecht aussehe, klar, das ist dann natürlich Bafanageist schuld. Oliver Kahn fügte an, dass besonders bei diesem Ball der Druck immer stimmen müsse.

16.57h Nun, nicht ganz das Christkind, denn das Christkind ist in dem Fall nur wahlweise David Beckham, Sepp Blatter, Franz Beckenbauer oder Charlize Theron, also mit Ausnahme der letzten all diejenigen, die wir sowieso immer sehen und nicht mehr können. Man kann es einem aber auch nicht Recht machen, denn die ganzen unbekannten südafrikanischen Musiker, die uns für heute Abend bevorstehen, will man dann auch wiederum nicht sehen, jedenfalls nicht länger als in einem Zusammenschnitt der besten drei Songs in einem Clip, möglichst unter 90 Sekunden.

Bis es soweit ist, bis die Auslosung im „Victoria-&-Alfred-Waterfront“-Viertel von Kapstadt unter den Augen von nicht weniger als 1.200 Sicherheitskameras und 3.000 Augen von Sicherheitsbeamten, die sich paarweise auf 1.500 Besitzer aufteilen, beginnt, vertreiben wir uns hier ein wenig die Zeit. Um die Einstimmung auf Afrika zu schaffen jetzt also erstmal, wer mag, „Die Götter müssen verrückt sein“, der erste, ursprüngliche Teil, den ich schon immer mal sehen wollte, obwohl ich nach dem Lesen der Kritik bei Wikipedia ein wenig die Lust verloren habe. Aber nun gut, es sind noch fast 2h bis zu Beginn der Auslosung, da passt so ein Film ganz gut rein, auch wenn das „Lexikon des internationalen Films“ sagt:

Die vielversprechende satirische Ausgangsparabel wird mit einer Liebesgeschichte und einer actionhaften Verfolgungsjagd verschnitten, bis sie zur anspruchslosen Klamotte verkommt.

Obwohl der ja dann doch nicht selbst ernannte Gott („Ich habe nur gesagt, dass ich nie krank werde“) van Gaal heute erst nach 20h eine Rolle spielt, passt das doch ganz gut, die FIFA und die Götter, die verrückt sein müssen.


Ganz besonders heute gilt übrigens der Name dieser Kategorie: „WM 2010 – So möge Sepps Wille geschehen“.

Die Auslosungskugeln müssten sich zu diesem Zeitpunkt eigentlich bereits ordnungsgemäß in den Öfen und Tiefkühltruhen befinden.

Jetzt aber erstmal Film ab.

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Ottmar Hitzfeld in Südafrika

Was im allgemeinen Gebrabbel über Champions-League-Quali und Bundesliga-Beginn fast untergeht, ist dass Ottmar Hitzfeld sich mit nicht allzu viel Pech für die WM in Südafrika qualifizieren wird. Oder könnte. Jedenfalls ist es ziemlich wahrscheinlich, dass er es schafft, und das trotz seiner peinlichen Heim-Antrittsniederlage gegen Luxemburg. 1:2, damals rauschte es gewaltig, und das dann wirklich mal zurecht, ist Luxemburg schließlich Rekordhalter an WM-Qualifikationsteilnahmen, ohne sich je qualifizieren zu können. Und das, obwohl das früher mal noch relativ einfach war. Also sich zu qualifizieren, nicht, sich nicht zu qualifizieren. Die WM-Qualifikationsgruppe für die Bundesrepublik bestand für die WM 1954 zum Beispiel aus dem Saarland und aus Norwegen. Das war’s.

Aber zurück von Norwegen in die Schweiz, wobei das in meinem komischen Assoziationsblaster gar nicht weit ist, ebenso komischerweise, Seen, Berge, Wintersport, und selten bei einer WM qualifiziert. Zumindest seit ich geboren bin.

Ottmar Hitzfeld als Trainer bei einer WM.

Eine komische, s. o., Vorstellung. Doch eins ist dann wenigstens schon mal gesichert: Dass er mit seinen vor Platitüden nur so strotzenden, niemandem zu nahe treten wollenden, ohne dabei aber auch nur ein Jota an Erkenntnis liefernden „Experten“-Kommentaren wenigstens nicht bei der WM auftauchen wird. Als Interviewpartner nach den drei WM-Vorrunden-Partien der Schweiz vielleicht schon. Aber spätestens nach der dritten wird es dann heißen: „Bye-bye, Ottmar“, natürlich war die Vorrunde mit Neuseeland, Togo und Nordirland kaum zu schaffen, das hatte im Vorhinein auch niemand erwartet. Aber das würde ja dann bedeuten, dass er im Anschluss … Zeit hätte. Für Expertenmeinungen ohne Meinung.

Man weiß nicht, ob man sich jetzt Regen oder Traufe wünschen soll.

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Homophonie kann eine Plage sein

Keine Witze mit Namen. Seine Kindheit wird schwer genug gewesen sein. Der arme Shane aus Neuseeland. Ganz so schlimm war es dann aber wohl doch nicht, denn sonst hätte er es nicht bis zum, naja, sagen wir Leistungssport gebracht.

Hoffnung gibt es auch für andere Kinder wieder, die glaubten, ihre Fußballkarriere würden an ihren mangelnden Fähigkeiten scheitern. Vielleicht hat Ur-Oma ja mal mit einem Neuseeländer geschäkert. Schnell aus- bzw. einbürgern lassen, und schon kann man das eine oder andere Länderspiel abstauben. Auf die Fähigkeiten kommt es da nicht ganz so an. Hauptsache, man kennt die Regeln und ist ein bisschen fit. Das reicht dann meist.

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WM 2010: Der Einskommafünfte Teilnehmer steht fest

Sheep in Jumpers

Und es ist: Das Land der Schafe. Das Land, in dem „Herr der Ringe“ gedreht wurde. Das Land, in dem man erfolgreichen Rugby plus vorherige Tanzeinlage spielt. Das Land am buchstäblich anderen Ende der Welt. Das Land, über das man sonst eigentlich gar nix weiß, falls man nicht zufällig schon mal dort war.

Völlig überraschend schloss Neuseeland nach dem Beitritt Australiens zum asiatischen Verband die WM-Qualifikation des Verbandes Ozeanien als Erster ab und niemand hätte es je bemerkt. Jetzt heißt es für die „All Whites“ (geübte Leser von Sportbeiträgen wissen, dass hiermit wiederum die Fußballnationalmannschaft von Neuseeland gemeint ist, ohne dass es extra erläutert werden müsste) nur noch ein knappes Jahr warten, um zu erfahren, wer der Fünfte der Asien-Qualifikation sein wird, um gegen diesen dann in den Playoffs auszuscheiden. Und somit wie immer — mit Ausnahme von 1982 — bei der WM nicht dabei zu sein.

photo credit: nmack28

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Burmesische Orchideenwiesen

Der Erfinder des Slogans der Fußball-WM, Andre Heller, spricht beim Tagesspiegel folgendermaßen:

„Ich bin sozusagen von Beruf eine ständige Reise, sogar mein italienischer Wohnsitz ist eine Art Reise. Da kann man in einer burmesischen Orchideenwiese spazieren oder zwischen Baumfarnen aus Neuseeland, in einem Stück Amazonasvegetation oder zwischen Pflanzen des Atlasgebirges. Ich bin der Ansicht, dass Touristen Eignungsprüfungen machen sollten, ehe sie in ein Land einreisen dürfen. Sie sollten nachweisen, dass sie den nötigen Grundrespekt gegenüber kulturellen Zwischentönen und der Qualität des Fremden besitzen.“

Darf man sich bei so viel Sermon noch wundern, dass „Die Welt zu Gast bei Freunden“ aus so einem Hirn entspringt? Offensichtlich ist es normal, dass man gerade bei einer Fußball-WM Leute aus der Mottenkiste holt, die sowas wie Weltstars darstellen sollen, und dann dürfen sie drauflos fuhrwerken, ohne dass sie auch nur im geringsten etwas mit Fußball zu tun haben.

Erbärmlich.

Ich bin übrigens gespannt auf den „offiziellen“ WM-Song, der wohl wieder von irgendeinem Arsch oder einer Ärschin aus Nordamerika präsentiert wird, die dann noch dazu die Dreistheit besitzt, in die Kameras zu flöten, dass sie ja „überhaupt nichts von Fußball“ verstehe.

Mir wird schlecht.

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