66/67 — Fairplay war gestern

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Der Film „66/67 — Fairplay war gestern“ in voller Länge.



Über 30-Jährige beschäftigen sich zu viel mit Fußball, woraufhin Einiges, wenn nicht alles im Leben schief geht. Wobei die dortige „Beschäftigung mit Fußball“ immer auch Beschäftigung mit den eigenen Händen in den Gesichtern anderer Leute bedeutet. Ich hab ihn leider noch nicht konsumiert, aber gerade als Komplettversion entdeckt. Wer mag, kann schon gerne berichten, ich folge dann sicher demnächst nach.

Die Kritiken sind sehr gut (z. B. von der FAZ); es ist ein preisgekrönter Film.

„66/67″ lautet die Tätowierung, welche sich die Protagonisten, allesamt Fans von Eintracht Braunschweig, stechen lassen. Allerdings erfüllt Eintracht Braunschweig hier wohl nur die Aufgabe, das Fußball-Setting zu liefern.

13 Kommentare

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  2. …der film ist schlecht. mehr gibt es dazu nicht zu sagen. lg sp

  3. …ich müßte ihn mir jetzt nochma angucken, um das mit sachlichen Argumenten erläutern zu können. Ich habe ihn vor einiger Zeit gesehen und war enttäuscht. Die Geschichte, die Bilder und mit Fußball hat der auch nicht viel zu schaffen. Aber vielleicht lag es auch einfach nur am Verein;-) lg sp

  4. Hab den Film vor einiger Zeit Rezensiert: http://stadioncheck.de/2012/07/13/filmkritik-6667-fairplay-war-gestern-dvd-blu-ray/

    Kurzform: Kann man sich anschauen, hervorragende Darsteller, überladene Story, eher Generationen- als Fußballfilm.

  5. Ah, Danke, wundert mich, dass ich diesen Deinen Beitrag nicht kenne.

  6. Und sorry, dass ich da Dein Geschäftsmodell ein wenig torpediere.

  7. Ja, damit ist meine Haupteinnahmequelle futsch.

  8. Ich habe wirklich noch NIE auch nur einen dieser mittlerweile ungezählten Hooligan/Gewalt in und um das Stadion herum-Filme sehen können. Egal ob diese aus England, Deutschland oder sonstwo her stammen. Sie fühlen sich alle an wie Seife die man essen kann. Oder Essen das nach Seife schmeckt. Sucht euch was aus davon.
    Es gibt einfach Dinge in diesem Leben – die muss man erLEBEN um deren fahlen Mundgeruch zu erkennen. Nur ein einziges Mal unvermittelt die Faust im Gesicht – direkt und ungeschönt – und man hat 1000 mal mehr eine Vorstellung von dem was in zig-Filmen abgedreht wurde. Es scheint ein Abenteuer und ist letztlich nicht mehr als ein dumpfes Gefühl in der Magengrube. Entweder es kitzelt dich oder es stößt dich ab. Also: ich für meinen Teil habe diese Filme-Macherei um diese Thematik schlicht satt. Schon allein weil die immer schon teils bekannten Schauspieler in diesen Rollen einfach nichts taugen können. Gruß!

  9. Okay, ich hab ihn ja noch nicht gesehen, aber ich glaube, es ist gar kein Hooligan-Gewalt-Film. Zumindest bildet es nicht den Kern der Handlung, auch wenn ich das vielleicht oben so formuliert habe.

    Und was das erleben angeht, hatte ich in meinem Leben schon genug Fäuste an meinem Kopf, abseits des Fußballs, als dass ich das auch noch freiwillig erleben wollen würde. Insofern bin ich da bei der Fraktion „stößt mich ab“, gleichwohl ich absolut verstehen kann, dass es Faszination ausübt. Nur eben auf mich nicht. Und Stadioncheck ist ja der Auffassung, dass die Schauspieler ausnahmsweise authentisch in ihren Rollen als Fußballfans wirken.

  10. @Trainer:

    Wie dem auch sei … das hinter Gewalt immer eine gewisse Idiotie steckt und sie auch nie wirklich „gerecht“ sein kann – wir wissen oder verdrängen es. Je nachdem.
    Ich tue mich eben nur generell schwer mit möglichst „realitätsnahen“ Inszenierungen. Mir fehlt oft die Kreativität besondere Thematiken einmal völlig losgelöst von bildlichen Schablonen zu entwurzeln. Sei es drum.
    Gruß!

  11. Ich habe den Film jetzt komplett gesehen und bin überrascht, denn äußerst angetan von ihm.

    Ich schaue zwar nicht viele Filme aus hiesiger Produktion, aber solche Qualität wie hier findet man selten, meine ich (ohne große Expertise).

    Endlich einmal überzeugende Schauspieler, die Story, auch die Bilder gefallen und die Dialoge wirken nicht wie von einem Ahnungslosen zusammengebaut, dazu Charaktere mit ausreichender Ambivalenz, um real zu wirken. Gibt es doch noch Hoffnung für Filme deutscher Machart und ich bin noch nicht ganz für diese Sparte verloren? Bin wirklich überrascht, dass hier all das, was sonst fast immer an deutschen Produktionen aufstößt, zum Glück fehlt.

    Nur mit Fußball und nicht mal mit den dort stattfindenden Schlägereien hat die Story tatsächlich übermäßig viel zu tun, aber das war auch zu erwarten. Ein abendfüllender, überzeugender Film zu diesem Thema wäre schließlich noch mal eine Kategorie höher im Bereich Drehbuchkunst anzusiedeln.

    Eine ausführliche Kritik werde ich nun nicht verfassen, empfehle den Film aber auf jeden Fall als sehenswert – das aber wie gesagt nicht wegen des Fußballbezugs.

  12. Ich habe es endlich im dritten Anlauf geschafft, den Film bis zuende anzusehen. Ohne die Empfehlung hier aus dem Blog hätte ich das nicht gemacht. Man darf tatsächlich keinen Fußballfilm erwarten.

    Die erste halbe Stunde ist sehr zäh; insbesondere die Clubszenen finde ich sehr künstlich: Da spielt erst eine Band Deprimucke und plötzlich kommt ein fröhliches Fußballlied, ohne dass die Zuschauer in Scharen davonlaufen.

    Später wird’s jedoch interessant. Da kommt doch sehr viel Realität auf.

    Die Wirkung der Drogen ist nicht pädagogisch wertvoll, aber ein schöner Kunstgriff. Insgesamg ein Film, der sehr langsam startet, aber im Verlauf deutlich besser wird.



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