Die Gründe für die Statistik-Liebhaberei

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Eigentlich glaubt man ja, dass man mit den Statistiken etwas „beweisen“ könne. Dass Statistik A sage, dass Statistik B falsch sei.

Tatsächlich ist das verquere Festhalten an der Vergangenheit aber nichts anderes als die Weigerung, zu akzeptieren, dass man nicht endlos leben wird. Die Angst vor dem Tod. Dabei sollte jeder Erwachsene loslassen können, denn er ist schon tot. Mehr oder weniger. Je eher er es erkennt, desto mehr wird er den Rest der Zeit genießen können.

9 Kommentare

  1. Da kann man mal sehen – und ich dachte immer, der Grund für die Statistik-Liebhaberei sei nichts anderes als die Weigerung, zu akzeptieren, dass man keine Ahnung hat.

  2. und eine Korrelation ist kein kausaler Zusammenhang

  3. „Ich dachte immer, der Grund sei …“? Sie geben sich selbst im Konjunktiv wieder, sternburg?

  4. Meistercoach Baade, wie sagte einst „Sportfreund“ Winston Churchill: Ich glaube keiner Statistik die nicht selber von mir gefälscht worden ist. Ohne Statistikkärtchen würde mancher Sportreporter Mühe haben über das spiel zu kommen.

  5. Und alles so: Ommmmh

  6. Ich strecke meinen Finger noch ein letztes Mal aus dem Grabe und zitiere den Frankfurter Stefan: Dum spiro, spero. Statistisch unwahrscheinlich, aber immer noch lebend. Vielleicht gerade deswegen?

  7. Wobei der Statistik-Spruch offenbar andere Urheber hatte.

  8. @nolokpass: Offenbar ja. Ich muss mich da nachträglich bei Churchill entschuldigen.

  9. Aber wie kommt das dann, dass vor allem Kinder Ihre Fussball-Statistiken pflegen?
    Trainer, Du wirst immer unergründlicher.



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